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Sommerinterview Merkels Nationale Musik in britischen Ohren

 ·  London interpretiert die Kanzlerin: Auf der britischen Insel wird das Sommerinterview Merkels mit kleiner Verzögerung als europapolitisches Fanal wahrgenommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (69)
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Fred Ruegg
Fred Ruegg (fredruegg) - 17.08.2013 14:16 Uhr

Es scheint sich Uebereinstimmung zu erheben,dass mitEuropa etwas Grundlegendes geschehen muss....

..wenn es ein Selbst haben will in der Evolution der Menscheit in ihre Zukunft. Die EU hat Fundamentales geschaffen aber ist nun stecken geblieben in einer Ratlosigkeit - wie weiter?Als Nichtdeutscher seit 45 Jahren im fernen Osten legend,scheint Deutschland die best motivierte & intellectually faehige Nation, voranzuweisen & zu voranzuweisen zu gehen! Merkel & Co Warum nicht Stimmburger Demokratie ein fuehren fuer EU Nationen und auch fuer EU Ebene Selbst? Mit Volksrechten wo nach das Stimmvolk durch Initiativerecht Neuerungen& Abaendern des Grundgesetzes wie auch neuer &bestehender Gesetze vorschlagen&durch Volksabstimmung selbst entscheiden lassen ohne Blockierungsmoeglichkeiten durch Behoerden&Selbstinteressen. Weiter,mit diesem Volksdemokratiesystem,neue Wirtschaftsordnung anbahnen fuer jede EU Nation mit eigener Waehrung&ZB mitEuro als Einhetsreservewaehrung fuer Zahlungen zwischen EUNationen & Andern. NationalZB's setzen Kurs zu Euro nach Bedarf ihrer Export/Import Bedurfnissen

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Friedrich Walkusch

Ich glaube die Britten interpretieren in Merkels Aussage ein wenig viel hinein.

In meinen Ohren klingt das Zitat eher nach einer Forderung nach einer Intensivierung der Zusammenarbeit der Nationalstaaten hin zum Zentral-EU-Staat.

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Jochen Scholz
Jochen Scholz (PNEC) - 16.08.2013 15:22 Uhr

Sehr geehrter Herr Müller,

bevor Sie hier mit Verbalinjurien um sich werfen, hören Sie sich doch einfach an, was Frau Merkel im Sommerinterview in Phoenix gesagt hat. Wenn Sie allerdings der Meinung sein sollten, dass mehr Europa bedeutet, künftig Recht am Souverän vorbei zu setzen, siehe den Beitrag von Hernn Spengler, dann ist Ihnen allerdings nicht zu helfen

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Peter G. Spengler

Hoheitsträger

Man wird Frau Merkels Gedankengang zu einer anderen "Form von mehr Europa" vor dem Folienhintergrund zu bedenken haben, den der Doktorand Guttenberg von Martin Nettesheim plagiiert hatte:

„Im Zuge der Integration hat sich schließlich ein Hoheitsträger herausgebildet, der Recht setzt, ohne Staat zu sein. Der überkommene, seit nunmehr dreihundert Jahren gültige und nahezu zum Dogma erhobene Konnex von Staat und Recht, von Staatsgewalt und Rechtsetzung wird dadurch durchbrochen. Regierungsgewalt und Rechtsetzung dürfen nunmehr als Erscheinungen begriffen werden, die auch jenseits der Staatlichkeit erfolgen.“

Einen solchen "Hoheitsträger" sehen viele Beobachter (aus Banktürmen) im Frankfurter Ostend entstehen. Aber die EZB ist bloß eine GmbH, der eben das Fundament fehlt:

„What stands behind the liabilities of the CB [central bank] is not the capital of the CB but the strength and taxing power of the State“ (Charles Goodhart 1999)

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 16.08.2013 13:17 Uhr

Es wäre gut, wenn die Idee vom bürokratischen Zentral-EU-Staat fallengelassen wird. Die Bürger...

...wollen so ein künstliches Konstrukt, dass sich ideologisierte Verwaltungsjuristen in ihrer Freizeit ausgedacht haben und das letztlich anti-demokratisch ist, nicht und niemals. Die Aufschmelzung der nationalen Souveränitäten wäre ein Akt der Gewalt gegen die Menschen Europas. Insofern war die englische Position immer richtig. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum Europa - ja. Aber keine gemeinschaftliche Finanz- und Wirtschaftspolitik, keine Aufgabe der Souveränität der Naitonalstaaten. Wenn die Gutmenschen-Ideologen in ihrem schädlichen Wahn einen solchen düsteren EU-Moloch schaffen wollen, könnte es in Europa sogar zu Bürgerkriegen kommen. Denn die Menschen wollen regional entscheiden und ihre Steuern national verwaltet wissen. Brüssel hat schon genug Schaden angerichtet. Ein Beispiel: Der Versuch von Nestlé die Wasserversorgung Europas zu privatisieren um ein gigantisches Geschäft zu machen. Es gibt viele solche Versuche. Brüssel wird von Wirtschaftslobbys regiert und nicht vom Volk.

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Michael Recha
Michael Recha (m.recha) - 16.08.2013 12:56 Uhr

Merkel zu wählen bedeutet, Willkür zu wählen

Warum ich nach 10 Jahren Mitgliedschaft in der CDU im Juni 2012 ausgetreten bin?
Weil ich von Regierung und führenden Politikern eines erwarte: sie müssen für mich als Bürger und Wähler möglichst berechenbar sein. Denn andernfalls weiß ich nicht, was ich wähle.

Frau Merkel stellt am 22.09. zur Wahl: einen Freifahrtsschein für jegliche spätere Entscheidung, die SIE ALLEINE treffen wird. Programm? Leitlinien? Verbindlichkeit vor der Wahl?

Null!

Jetzt versucht sie, ihre bisherige klare Linie, unsere nationalstaatliche Verfasstheit in EU-Gouverneursräten aufzulösen, zu verwässern mit Andeutungen für verunsicherte AfD-Wähler.

Leute! Solch ein Freifahrtsschein ist gefährlich. Wir können doch nicht als Bürger und Wähler akzeptieren, daß Willkür herrscht! Das ist das letzte, was Demokraten wählen dürfen!

Und an die rot-grün / schwarz-gelb - Nostalgiker: ohne die AfD gibt es ohnehin nur Merkel plus Trittin oder plus Steinmeier. Nur mit AfD gibt es vernünftige Politik.

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Philipp Laurisch

"AfD hilft Rot-Grün" - so ein Käse

Diese Behauptung, die wohl von der CDU lanciert wurde, ist nachweislich Unsinn. Selbst im Wahl-o-Meter, wo die AfD (schwer zu glaubende) 10-11% bekommt, hat Rot-Grün keine Mehrheit, auch nicht mit der Linkspartei. Es ist auch irrelevant, weil die CDU selbst zusammen mit einer starken FDP fast das Gleiche macht wie Rot-Grün, nur mit ein paar Monaten Verzögerung. Ich jedenfalls wähle, was mir mein Gewissen sagt. Ich kann dann am Wahltag beruhigt sagen, dass ich mich nicht mitschuldig gemacht habe.

Und was Frau Merkels Äußerungen betrifft, so glaube ich ihr kein Wort. Sie hat noch im Dezember nach dem EU-Superstaat gerufen. Die Äußerungen von jemandem, der seine Meinung bei jeder sich bietenden Gelegenheit ändert, sind schlicht nichts wert. Das gilt dementsprechend für die komplette CDU. Ich erinnere nur an die peinliche Geschichte mit der "Frauenquote".

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Frau Wabnitz...

danke für den Hinweis Stern. Gestern wr bei uns in München Feiertag, sodaß ich ihn erst heute kaufen kann. Aber das habe ich bei den Umfragen schon lange vermutet, daß auf der Parteienliste die AfD gar nicht nennen konnte sondern sie als andere Partei galt. Immerhin liegen die seit Langem zwischen 8 -10%. Wenn wir von diesen die drei Prozent, die früher die Splitterparteien aufwiesen abzieht, kommt man locker auf 5%.
Sollte Merkels Aussage dahin zu werten sein, daß sie mit der AfD koalieren will?

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Hans-Peter Fischer

Die AfD ist eine Partei der Steuererhöhung und der Steuerverschwendung...

... denn sie kann Trittin, Steinbrück und Gysi in den Sattel helfen, weil 3 - 5 Prozentpunkte dem bürgerlichen Lager fehlen könnten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2013 09:41 Uhr
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Stojan Bogumil (bogumil) - 16.08.2013 09:41 Uhr

Absurdistan: Die Alternative für Deutschland ist Schuld, wenn die Bürger anders wählen!

Wenn also Trittin, Steinbrück und Gysi die Steuerzahler zur Kasse bitten, so ist das ungerecht und unklug.
Der Herr Fischer beschimpft im Umkehrschluss die CDU-Wähler, die sich diesmal nicht der Alternativlosigkeit der Frau Merkel fügen werden. Weil sie nicht die zig-Milliarden-Verschwendung der Merkel-Regierung mitmachen wollen.
Wenn also die Deutschen in freien Wahlen nicht CDU wählen, so ist die AfD Schuld? So simpel wie falsch!

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kurt treier
kurt treier (kurt1111) - 16.08.2013 06:23 Uhr

bei allem politischen sprachwendungen, politik muss trotzdem verbindlich bleiben, denn.....

was sollen die menschen, denn waehlen, wenn sie nicht wissen, was die eine oder andere person vor hat. wage absichtserklaerungen, die dann wieder zurueckgenommen werden wenn die waehlerstimmen eingefahren sind, helfen den politikern nicht aber den buergern. mit der wendehalspolitik und verklausulierten sprache in die jeder hineininterpretieren kann was er will, wird sie sich schwer tun schwergewichte als partner zu gewinnen. aber ihr geht es ja nicht um deutschland, sondern nach meinem verstaendnis nur um sie. und dann kommt lange lange nichts .............

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Gerhard Rohlfs

England dürfte in der EU bleiben, solang die deutschen Ersparnisse noch nicht völlig geplündert sind

England lebt schliesslich von den Euro- bzw. Bankenrettungen,
und in England regiert nach wie vor die Casino-City of London.
Ausserdem nimmt England eine Art Vertreterfunktion für die USA innerhalb der EU wahr,
die ihren Aufseher nicht so einfach ziehen lassen werden.
Da droht dann schon mal ein anderer US-Vasall, Japan, den Engländern mit Streichung der Kredite.
Denn ohne (u.a.) die Rettungsgelder sind die USA ziemlich im Eimer.
Und wenn das deutsche Fass leer ist, bzw. wenn dann auch andere Vasallen, ob nun in Europa, Südamerika, insbesondere Brasilien, die arabischen Ölprotektorate, oder die fernöstlichen wie JAP oder KOR, nicht mehr zahlen, fällt der Laden sowieso auseinander.

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Joachim Schroeder

Von Aussagen und Deutungen

Das eigentliche Fanal auf welches die Brits hoffen könnten wird
erst sichtbar werden, wenn die AfD - Alternative für Deutschland -
Brüssel und Berlin in die Schranken verweist.
Ansonsten sollten sich die Brits, aufgrund von leidvollen Erfah-
rungen, u.a. mit Auslegungen und Deutungen eines Neville
Chamberlains zu den Vorhaben des ehemals größten
Feldherrn aller Zeiten, nicht so sehr auf die Aussagen einer
Angla Merkel verlassen, sondern lieber die 'Animal Farm' von
George Orwell zu Rate ziehen, bei der die Abläufe des zu
erwartenden europ. Desasters mit den Charakteren von
Angela Merkel bis José Manuell Barosso plastisch be-
schrieben sind.

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Gerhard Haßlocher

Meinungs"forscher" wollen nicht gegen den Einzug der AfD in den Bundestag wetten

Vor einiger Zeit habe ich 3 Meinungs"forschungs"instituten, die ich persönlich eher für Meinungsfälschungsinstitute halte, folgende Wette angeboten:
"Ich wette, dass die "Alternative für Deutschland" (AfD) mit mindestens 7% in den nächsten Bundestag einziehen wird." Interessanterweise waren weder Forsa noch Emnid noch Infratest dimap bereit, gegen den Einzug der AfD in den Bundestag zu wetten, obwohl sie bisher in ihren gekauften Umfragen offenbar einen anderen Eindruck vermitteln wollen und die Zahlen für die AfD viel niedriger ansetzen als es der Wirklichkeit entspricht (siehe etwa die Ergebnisse von wahl-o-meter.com, wo die AfD inzwischen bei über 10 % liegt) Am Wahlabend werden die falschen Propheten von Forsa und anderen wortreich erklären, weshalb "in letzter Minute" die AfD eine riesige Zustimmung und ein sensationell hohes Wahlergebnis bekam. Übrigens haben alle 3 von mir genannten Umfrageunternehmen bei einigen früheren Wahlen sich fürchterlich geirrt, z.B. um 6 %punkte .

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Klaus Gehlen
Klaus Gehlen (Klaus-G) - 15.08.2013 20:16 Uhr

Arbeitsteilung

Danke, wollte etwas ähnliches schreiben. Die Brits haben den Wahlkampf der Angela "Everybody's Darling" Merkel nicht verstanden, lies: die temporäre, verbale Bedienung sämtlicher Wünsche aller. Aber nur ungefähr, ein wenig, unverbindlich ("Wir können überlegen...") und keineswegs als festes Streben formuliert.

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Ulrike Wabnitz

@ Herrn Kaufmann: Die Umfragewerte steigen

Sehr geehrter Herr Kaufmann,

wenn Sie meinen, das werde wohl nichts, die AfD würde die 5 % - Hürde nicht reißen, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des heutigen Stern (15.08.2013), Seite 22. Darin wird der Chef des Forsa-Meinungsforschungsinstitutes befragt, der sich - man höre und staune - äußerst besorgt dahingehend äußert, die Umfragewerte für die AfD würden steigen, man wisse außerdem nicht, wie groß der AfD-Stimmen-Eisberg "unter Wasser" noch sei. Diesem Statement folgt ein ebenso besorgter Kommentar von Herrn Jörges.

Ich lege Ihnen diese Lektüre sehr ans Herz.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2013 06:13 Uhr
Hans-Peter Fischer

Sonntagsfrage Forsa v. 14.8.2013: AfD 3, Piraten 3, FDP 5, Linke 8, Grüne 13, SPD 23, CDU 40.

Sollte die AfD mehr Stimmen bekommen - was möglich ist, nachdem die Institute in der Vergangenheit mit großzügigen Prognosen zu Splitterparteien falsch gelegen haben -, führte das zu RotGrün oder RotRotGrün. Dann sind die Ersparnisse so richtig sicher :)

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Gerhard Haßlocher

Meinungsfälschungsinstitute machen sich nur lächerlich

Weder Forsa noch Emnid noch Infratest dimap waren bereit, gegen meine Wette anzutreten, dass die AfD mit mindestens 7% in den nächsten Bundestag kommen wird. Ich glaube, dass diese Umfrageunternehmen schon längst wissen, dass die AfD es schaffen wird. Sie sind aber in der schwierigen Lage, dass die Wahrheit ihren Auftraggebern nicht passt. Pech für Forsa,Emnid und Infratest dimap, dass die Wahrheit spätestens am 22. September bekannt wird und wenn sie bis dahin weiterhin die Zahlen der AfD nach unten manipulieren, stehen sie ganz blöd da, wie schon bei früheren Wahlen, wo diese angeblichen "Forscher" mit ihren Umfragen teilweise um 6 Prozentpunkte (!!!) vom richtigen Wahlergebnis entfernt waren, also reinen Kaffeesatz geliefert haben. Jede Lostrommel liefert bessere Zahlen als diese Meinungs"forscher". Wahl-o-meter.com ist demgegenüber realistisch mit über 10 Prozent für die AfD

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Stojan Bogumil (bogumil) - 15.08.2013 21:04 Uhr

Der Herr Güllner, SPD-Mann und Forsa-Chef...

...ein Meinungsmacher, kein Meinungsforscher.
Eine weitere Stütze der Anti-AfD-Lügenmauer bricht zusammen.

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Closed via SSO

In der letzten Forsa-Umfrage (von gestern) waren es 3%

Das ist unter 5%, wenn ich mich nicht irre. Da müssten sich noch ne ganze Menge Uninformierte finden, dass es zu 5% reicht.

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Simon Geisthardt
Simon Geisthardt (simgei) - 15.08.2013 20:20 Uhr

Auch die Institute rudern zurück.

So langsam passen auch Forsa und Co. ihre Umfragewerte der Wahrheit an. Totschweigen der AfD und Hochjubelei der CDU würden sonst am Ende des Wahlabends peinliche Fragen aufwerfen...

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Gabriel Schneider
Gabriel Schneider (yota) - 15.08.2013 20:02 Uhr

Merkels Taktik

Dies ist ein weiteres Beispiel von Merkels Taktik: um bei den Wählern zu punkten, übernimmt sie die Themen von anderen Parteien, diesmal von der AfD.
Kurios auch die Ausdrucksweise: „Wir können auch überlegen: Geben wir wieder einmal etwas zurück?“. Wer ist denn Wir? Ist Frau Merkel inzwischen zur EU avanciert? Oder hat sie einfach nur Sprachprobleme?

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Tilo Amsberg

Die erst wiedergewählt werden muss?

Lapsus, freudsche Fehlleistung, flottes Tageszeitungsgeschäft.
Ich hätte lieber gelesen: "über deren Nicht-/Weiterregieren im September abgestimmt wird".
Die Prognosen zur Bundestagswahl mögen interessant sein. Sie sind, besonders in ihrer penetranten Verbreitung, auch eine Demütigung der mündigen Bundestagswähler. Statt über Sachprogramme, Interessenvertreter zu schreiben, halten Massenmedien den Wählern ästhetisch widerwärtige Kreise mit Tortenstücken in widerlichen Farben vor. Da verdrängt die Form den Inhalt. Oder ist der Inhalt derart unwandelbar, dass nur noch die Form Veränderung birgt?

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Peter Müller

Und wieder versammelt sich der Mob

und fordert eine europafeindliche Haltung. Hauptsache dagegen, koste es was es wolle...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.08.2013 23:10 Uhr
Wolfgang Richter

Mob?

Wer möchte wirklich einem Brüsseler Zentralstaat unter der Herrschaft von Figuren wie Juncker und Barroso angehören?
Warum fürchten unsere Politiker jede Abstimmung zu Euro und Europa wie der Teufel das Weihwasser?
Weil sie genau wissen, daß sie hier nicht nur gegen die Stimmung in diesem Land, sondern direkt gegen dieses Land und seine Rechte und Interessen regieren.

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Gerhard Haßlocher

Unverschämtheit

Ich finde es eine bodenlose Frechheit, Herr Müller, dass Sie Andersdenkende pauschal als "Mob" verunglimpfen, obwohl Sie diese Menschen doch gar nicht kennen. Sie sollten sich in aller Form für Ihre üble Entgleisung, die den Tatbestand der Beleidigung erfüllt, entschuldigen.

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Peter-Paul Gansen

Tag der Wähleranbiederung

Merkel ist auf einmal EU-kritisch, die Grünen wollen die Bahn zu Entschädigungen ihrer Kunden zwingen und Steinbrück möchte niedrigere Strompreise verordnen. Dabei distanzieren sich die sauberen Herrschaften allesamt scheinheilig von der Politik, für die sie selbst verantwortlich sind. Pfui.

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Josef Mertens
Josef Mertens (Prisko) - 15.08.2013 19:13 Uhr

Perhaps, if it will suit her...

You are so right... noch sind die Europa-Fantasten on stage, ob auch noch nach dem 22. September? Warten wir's ab.

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15.08.2013, 15:33 Uhr

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