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Juncker weist Kritik zurück „Ich betreibe keine Hosenschlitz-Schnüffelei“

 ·  Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker hat Vorwürfe zurückgewiesen, Missstände beim Geheimdienst des Großherzogtums wissentlich geduldet zu haben. Einen Rücktritt schließt er aus, sein Sturz erscheint dennoch unvermeidlich.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (21)
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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 10.07.2013 21:16 Uhr

Tja - so funktioniert Politikgeschäft heute.

Rübe runter, dann nachfragen. Darauf könnt Ihr Politverbrecher euch alle einstellen.

Sack zu und drauf - es trifft immer einen der es verdient hat.

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Ralf Herbert Scherzer

"Fischer hat nicht nur Marx und Mao Tse-Tung studiert, sondern auch Brehms Tierleben, weil....

.... in Brehms Tierleben ist nachzulesen, dass große und kleine Tiere gemeinsam atmen, leben und sich bewegen müssen. Zum Beispiel weiß jeder, auch der in Brehms Tierleben weniger Kundige, dass ein Floh einen Löwen zum Wahnsinn treiben kann, ein Löwe einen Floh aber nie zum Wahnsinn treiben wird." Jean-Claude Juncker (nicht auf einem Kindergeburtstag, nicht spontan vorgetragen, sondern vom Blatt abgelesen) in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Gottlieb Duttweiler Preises an Joschka Fischer, 4. Mai 2004

Dieses Beispiel illustriert neben dem unverfrorenen Lügen den 2. wesentlichen Charakterzug Junckers, nämlich seine (provinzielle) Dummheit.

Aber dafür danke ich ihm, denn die anderen (Merkel, Berlusconi, Sarkozy/Hollande) lügen viel intelligenter!

Ohne Juncker und seine Dummheit wäre ich vielleicht immer noch der gutgläubige Europa-Phantast, der ich früher einmal war.

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derreine undunreine

Wer behauptet hier

dass Jean-Claude Juncker lügt????? Das ist noch lange nicht bewiesen! Nur weil er Deutschland als Eurogruppenchef einmal die Wahrheit ins Gesicht sagte (was vielen ja nicht gefallen hat), muss man ihn noch lange nicht als unglaubwürdig einstufen!
Man muss der Opposition in Luxemburg wirklich danken: sie hat es geschafft, basierend auf BEHAUPTUNGEN (ohne Beweise)(!!!!!!!), einen der besten Politiker europaweit als Lügner, Schmarotzer etc. in In- und Ausland zu verkaufen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2013 21:03 Uhr
Christiane Wolf

Sehr nette

Satiere

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Christiane Wolf

Für den Machterhalt braucht man jede Menge Infos

Ein alles sammelnder Geheimdienst, sorgt für das Fortkommen in der Welt.
Die Info die man als erster bekommt läßt einem sofort den Platz in der Presse.
Damit wird man wichtig.
Sollte man mal auffliegen hat man mal ein Mikro in der Uhr, mit dem man politische Gespräche mitgeschnitten hat. Des halb braucht man ja auch kein Gedächnis.
Dass er den Geheimdienstchef nicht rausgeworfen, sondern gedeckt hat ist doch mehr als erklärt.
Hätte er den angezeigt, wäre der Geheimdienstchef mit der großen Kuhglocke durch Luxemburg gerannt und laut den Namen seines Auftraggebers hinausposaunt.

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Ralf Herbert Scherzer

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert....

....Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter." Jean Claude Juncker, Der SPIEGEL 52/1999

Bis dahin, vor 14 Jahren, war ich von der europäischen Idee begeistert, glaubte an einen Fortschritt, der es allen Bürgern in der Europäischen Union ermöglichen könnte, ein selbstbestimmtes Leben basierend auf demokratischen Grundsätzen in Frieden und Freiheit aufzubauen, ....

...., dann kam der €uro, zu dem Lügner Juncker kamen Menschen (u.a. Barroso und Schulz) hinzu, die in keiner demokratischen Wahl in ihrem Heimatland für einen wichtigen Posten gewählt worden wären, aber in der demokratisch nicht legitimierten korrupten Räterepublik EUdSSR aufgrund ihrer Biegsamkeit und dem Fehlen selbst geringer moralischer Standards ideal dazu geeignet waren, gutgläubige und hoffnungsvolle Menschen ganz im Sinne Junckers weiter anzulügen und so der europäischen Idee irreversiblen Schaden zuzufügen.

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Lars Adelaar
Lars Adelaar (Adelaar) - 10.07.2013 19:22 Uhr

Höhere Mächte, bewahrt uns doch endlich vor solchen Typen!

Und das Schlimmste: die Mitgleider dieser (halb-)kriminellen Gurkentruppe hat für das Wohl ganzer Völker Sorge zu tragen - da schaudert es einem.

Und dieses Zitat des feinen Herren passt da wie die Faust aufs Auge: ''Wenn es ernst wird, muss man lügen'' Juncker auf einer Abendveranstaltung zur Euro-Krise in Brüssel im April 2011

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Erwin Stahlberg

Es ist einfach phantastisch…

…wie dieser Mann aus einem winzigen Land zu einer
Galionsfigur der EU gemacht werden konnte.

Und dementsprechend sieht die EU auch aus.

A L L E S schmeckt hier nach

Seilschaften,
Korruption hoch drei,
Lobbyismus,
DEMOKRATIE-FEINDLICHKEIT

und rein gar nichts nach Sauberkeit und
Menschenfreundlichkeit.

Das EU-MOTTO scheint mir zu lauten:

„Laß die Sau raus!“

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Peter Thiesen

Europas dienstältester Polit-Lügner...

...ist aus dem Holz geschnitzt, das in der EU-Politik zum Qualitätsmerkmal für die Bekleidung hoher EU-Ämter geworden ist: skrupellos, unehrlich, ignorant, selbstgefällig, machtbesessen und raffgierig. Manchmal reicht es auch, einfach nur in der Landespolitik versagt oder ein dickes Ding gedreht zu haben, um ins EU-Parlament zu kommen oder Kommissar für krumme Bananen, Gurken und Glühbirnen zu werden...

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Werner Busch

18 Jahre,Gott bewahre uns vor Juncker

Wie kaum ein anderer hat es verstanden,zu vernebeln dass Luxemburg zum reichsten Land Europas geworden ist,das als Haupteinnahmequelle das Horten von Schwarzgeldern aus ganz Europa und Übersee zu einem prosperierenden Wirtschaftszweig gemacht hat. Dazu die hat es die niedrigsten MW Steuersätze,die alle umliegenden Konsumenten zum Einkaufen einladen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2013 19:27 Uhr
Lars Adelaar
Lars Adelaar (Adelaar) - 10.07.2013 19:27 Uhr

Sie haben vollkommen recht!

Der Bankensektor dieses kleinen Landes ist überproportional groß. Deshalb hat Luxemburg und Juncker interesse daran, dass sich die ganzen Banken mittelbar durch den Steuerzahler rekapitalisieren dürfen. Außerdem hat es interesse daran solche irrelevanten Staaten wie Zypern als "systemrelevant" mit durchzuschleifen um wohl im Ernstfall die eigene Hilfe legitimieren zu können.

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Joachim Mense
Joachim Mense (JMense) - 10.07.2013 18:28 Uhr

Bewährte Methode, das Hosenschlitz-Schnüffeln

Was interessieren die sexuellen Vorlieben eines Staatsanwaltes. Aber so funktionieren Geheimdienste. Sie schnüffeln g e z i e l t. bestimmte Personen aus, die den Machthabern mal im Weg stehen könnten, dann hängt man ihnen was an und erpresst sie: Entweder Gesinnungsänderung oder Medienhetze. Viele knicken ein, wenige nicht. Über die schreibt die Bild endlich empört "Darf ein Minister das?" oder "Schmuddelstaatsanwalt klammert am Posten. Deutschland schäumt!" Da der eine, der Verfehmte, hier wir, das Volk, die Moral. Das funktioniert immer. Der MAD hat Guttenbergs Doktorarbeit hervor geholt, als dieser mit allzu viel Reformeifer zu vielen Militärgranden auf den Schlips trat. Und Verheugen hätte den Auftrag, in Brüssel Bürokratie abzubauen, nimmt allzu ernst nehmen dürfen. So aber waren wohl alle EU-Bürobonzen gegen ihn und man knippste ihn nackt an einem FKK(!)-Strand und die Bild heulte im Angesicht von so viel Schmutz und Verheugen ist faktisch nicht mehr existent seither...

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Dieter Kölbel

Das hat er nun davon.

Hätte der arme Mann in der Euraffäre nicht immer gegen Deutscheland und seine Kaiserin geschossen, dann hätte Frau Merkel ihn vieleicht gelehrt wie man so etwas locker ab- und aussitzen kann.

Denn Kohl konnte nur aus-, Frau Merkel aber kann mehr!

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Dietmar Wilhelm

Das ist doch der ...

Das ist doch der Typ der sagt "Schritt für Schritt ... bis nix mehr geht ... und dann lügen."

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Johann Vittel
Johann Vittel (havitt) - 10.07.2013 17:49 Uhr

Auch ein Herr Juncker muss einsehen

dass die politische Uhr irgendwann stehenbleibt. Er hat doch in seiner langjährigen Amtszeit alles gesehen und fast alles getan. Wenn er nur noch wegen weiterer Verfehlungen im Amt bleiben will um geschützt zu sein, dann muss er nur nach Italien schauen. Solange Berlusconi im Amt war hat es kein Gericht geschafft ihn richtig zu verurteilen. Heute sieht es anders aus, er muss von Verhandlung zur nächsten Verhandlung selbst erscheinen. Dies nur wegen der Überschrift dieses Artikels, „Ich betreibe keine Hosenschlitz-Schnüffelei“. Bei Berlusconi war es Bunga-Bunga, bei Juncker ??????

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Closed via SSO

wenn das nur das Einzigste Vergehen wäre was der Lügenbaron von Brüssel uns angetan hatte

Um seinen Zwergenstaat aufrecht zu halten, hatte er mehrere Gesetze behindert, die mit Finanzkontrollen zusammenhängen. Er ist einer der Haupttäter für die EUrokratie und den völlig entgleisten Beamtenapparat.
Er lügt wenn er den Mund aufmacht, in ähnlicher Form hatte er es ja selber zugegeben.
Bei allen Rechtsbrüchen und Missetaten vom ESFM bis zum ESM finden sie seine Handschrift.

Für dich Bürschlein wäre eine ganz andere Bestrafung vorgesehen, als Entlasung aus dem Amt. Dito Barosso und Asmussen etc pp.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 10.07.2013 17:46 Uhr

Geheimdienst ??

Wieso braucht ein 40k-Einwohner-Ministaatengebilde denn bitteschön einen GEHEIMDIENST ?!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2013 20:08 Uhr
Jack Abustar
Jack Abustar (abustar1) - 10.07.2013 20:08 Uhr

Warum hat dann auch Bremen einen 'Geheimdienst'?

Ach ja und übrigens leisten sich auch das Saarland, Bremen, Hamburg usw. Landesämter für Verfassungsschutz. Anderer Name aber Vergleichbar mit den Zielen des Luxemburgischen Dienst. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin kein Luxemburger Staats- oder Dienstfan. Aber auch Unternehmen haben Formen von "Nachrichtendiensten". Ich meine, dass die Grössendiskussion irreführend ist. Die Frage was die öffentlich publizierten und die verdeckten Ziele der Dienste sind und vor allem, wer sie bezahlt ist wesentlich diskussionswürdiger. Hierbei ist immer zwischen veröffentlichten Zahlen und geheim gehaltenen Zahlen, Fakten und Zielen zu unterscheiden. Das heisst also, dass man mit einer Interviewfrage an einen Politiker nicht weiter kommt. Es braucht echte Kontrolle. Unabhängige. Und da wird es sehr schnell ganz heiss. Siehe JFK. Aber eben wir können ja auch einfach die Diskussionsvorlagen der Politiker übernehmen und dann zum Fussballschauen und Biertrinken übergehen.

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Jack Abustar
Jack Abustar (abustar1) - 10.07.2013 19:15 Uhr

Überlegung alleine bringt Sie da nicht weiter.

Googeln Sie es doch mal. Diese wie manch andere Sachen erschliessen sich nicht durch reines 'Überlegen'. Zu dem Google-Suchbegriff würde ich als Tipp noch 'Gladio' hinzufügen.

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Thomas Junggeburt

Ja, Herr Wilbert, "wenn es ernst wird, muss man lügen".

Hoffentlich ist er dran. Schade daran ist nur, dass er über ein nationales Thema stolpert. Der Schaden, den er mit seinen Lügen in Europa angerichtet hat, ist um ein vielfaches größer, aber hier hat er ja noch Deckung durch seine Kumpane, so dass diese Stunde noch nicht geschlagen hat. Deshalb werden wir uns bis auf weiteres deren Lügen noch anhören müssen.

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Closed via SSO

"Wenn es ernst wird muss man..."

Wer nimmt Juncker denn noch ernst, jetzt wo es ernst wird.
Beim Thema Euro war es auch ernst. Also musste er...
So funktioniert das nicht.

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10.07.2013, 17:18 Uhr

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