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Jérôme Cahuzac Ein Hauch von fin de règne

 ·  Frankreich fragt sich, ob Präsident Hollande von den Konten seines Haushaltsministers wirklich nichts gewusst haben kann. Das Vertrauen der Franzosen in die Staatsführung ist erschüttert.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (37)
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Aline Moreau
Aline Moreau (AlineM) - 08.04.2013 16:13 Uhr

Marine le Pen, Prophetin ?

Weit von mir die Idee die französiche Regierung oder Cahuzac verteidigen zu wollen, aber ich bedauere sehr, dass die FAZ den Artikel mit diesem Satz endet : "Der Skandal bestätigt die düsteren Prophezeiungen Marine Le Pens". Man soll wirklich politisch ahnunglos sein, um Marine Le Pen als eine Art Prophetin darzustellen....

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Jochen Scholz
Jochen Scholz (PNEC) - 04.04.2013 15:16 Uhr

"Europa ohne Frankreich?"

Der einst smarte Schönheitschirurg ist lediglich ein Symptom.
Markus C. Kerber (Humboldt-Universität Berlin) hat die französische "ENAkratie" mit einem Pamphlet, Untertitel: Deutsche Anmerkungen zur französischen Frage, näher unter die Lupe genommen (Edition Suhrkamp). Als Frankophiler und ENA-Absolvent. Fazit: ob rechts, mitte-rechts oder links, diese selbstreferentielle Pariser Oligarchie ist anachronistisch, weil sie den Erfordernissen der Zeit nicht mehr genügt. Indofern möchte ich Frau Wiegels Titel erweitern. Fin de régime. Zu allem Überfluss ist die gesamte EU-Bürokratie der Kommission nach Pariser Vorbild geschaffen worden.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 04.04.2013 10:59 Uhr

Das Verhältnis zur Finanzdisziplin

ist dort katastrophal. Ein ehemal. Präsident liess zur Freitagssitzung des Kabinetts schon mal die Staatsbank antanzen mit einem Koffer voll Geld. Er verteilt es ohne rechtlichen Grund in unterschiedlich dicken Bündeln an die Anwesenden, frei nach Luis XIV. : Der Staat bin ich ! Wenn das franz. Leben in die Dekadenz abdriftet, muss man sich dort nicht wundern, wenn der dt. Erbfeind als Nenn-Freund davon zieht. Hollande bleibt nur eine Kurzzeit-Erscheinung. Die Franzosen wissen natürlich, dass es nicht von 62 bis 90 mehr Rente geben kann, als beim finanzstärkeren Nachbarn.

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Mascha Join-Lambert
Mascha Join-Lambert (mljl) - 04.04.2013 10:32 Uhr

Erdbeben vergleichen : bin gespannt

Die deutsche Bundeskanzlerin überstand das Durchrauschen des Bundespräsidenten mit Festigkeit, obwohl man ihr auch "Ahnungslosigkeit" hätte anhängen können. Der französische Präsident scheint ernsthaft ins Strudeln zu geraten, obwohl seine Partei auf allen Ebenen durchregiert, das Gros de Presse links ist, die Opposition durchschaubar geschickt die Wunde nutzt, und die Menschen sowieso schon abgebrüht sind. Und obwohl ein Rechtsverfahren ordnungsgemäss läuft.
Interessant auch die Diskussionen innerhalb der Presse, unter der Mediapart nun zeigt, wie einsam seine Journalisten vier Monate standen: wie dick ist der Schmus zwischen Macht und Presse ?
Ich habe keine fertige Meinung; ich beobachte zwei verschieden funktionierende politische Kulturen, und ich bemerke vorläufig, dass Durchsetzungsvermögen sich offensichtlich nicht aus der förmlichen Machtfülle speist. Bin versucht zu sagen:Hut ab, Bundeskanzlerin. Aber erst mal sehen, wo tatsächlich die Verschiedenheiten liegen.

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Silvia Bopp
Silvia Bopp (Shuki) - 04.04.2013 08:48 Uhr

Also mich freuts!

Jede negativ Meldung über Monsieur le guignole Hollande freut mich. Der mann ist unfähig zu führen. Ein Rücktritt ist überfällig. Ich wünsche mir, dass endlich wieder eine Mitte-Rechts Regierung ans Ruder kommt. Die Sozialisten halten nichts von der Austerity-Politik. Sie wollen noch mehr Schulden machen und die Deutschen sollen dann bezahlen. Hollande würde gut ins EU-Parlament passen. Er passt zu den Herren Schulz, Barroso und Van Rumpoy. Zu viert könnten sie dan Skat spielen.

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Dieter Zorn

Am Schönsten...

"Der frühere Schönheitschirurg und jetzige Haushaltsminister Jérôme Cahuzac..."

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Jonas Müller-Hübenthal

Die Franzosen....

halten wenigstens ein paar Regeln ein: ERST der Staatswanwalt, DANN die Presse. Und haben den direkten Weg über ein Amtshilfeersuchen an die Schweiz eingeschlagen, statt Hehlerware zu verwenden. Und es werden auch die Machenschaften der linken Politiker hinterfragt, nicht nur die der Bürgerlichen....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2013 11:29 Uhr
S. Schäfer
S. Schäfer (humhum) - 04.04.2013 11:29 Uhr

da muss ich widersprechen

Die Affäre Cahuzac wurde vor etlichen Monaten durch Enthüllungen in der Internet-Zeitung "mediapart" losgetreten. Die Staatsanwaltschaft hat sich erst eingeschaltet, als mediapart ihr Beweismaterial (ein Tonbandmitschnitt auf einem Anrufbeantworter) zur Verfügung stellte.
Trotz des Tonbandes hat Herr Cahuzac diesen Anschuldigungen stets aufs heftigste widersprochen, bis dann am vorigen Freitag die Kehrtwende kam: Grund war abermals eine Zeitungsartikel in der Satirezeitung "canard enchainée" welcher am darauffolgenden Tag veröffentlicht werden sollte.

Allerdings gebe ich Ihnen recht, dass es in Frankreich keine solche Hexenjagd auf Steuersünder gibt wie in Deutschland.

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Peter Kroll
Peter Kroll (pekrop09) - 04.04.2013 00:52 Uhr

Besinnung tut Not

Die Aussicht ist eher eine andere: Bleibt Hollande, scheitert Frankreich. Aber wo ist der Ausweg? Sicher nicht die untauglichen Lösungen aus der sozialistischen Mottenkiste, die - mangels Fantasie oder aus ideologischem Starrsinn - wieder einmal hervorgeholt werden. Auf diesem Gleis fahren auch die deutschen Freunde gegen die Wand - wenn sie nicht vorher zur Besinnung kommen.

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Johann Otto

Im Beitrag beschriebene „Fassungslosigkeit“ erfaßt mich…

…wenn ich daran denke, daß der erfolglose Vorzeige-Sozialist Hollande von den deutschen Sozialdemokraten nach wie vor angehimmelt wird. Ansonsten sollen sie im Großen Frankreich machen, was sie wollen, solange nicht die deutschen Steuerzahler zur Begleichung offener Rechnungen der „vorbildhaften Republik“ herangezogen werden. Notfalls können sie ja dort mit ihrem Präsidenten zusammen allesamt Kuchen essen! Allerdings verehre und bewundere ich die französische Sprache und das herrliche Paris (minus Sozialisten, Kommunisten)!

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mathias dumke

Frankreich als industrielles Schwellenland -mit absteigender Tendenz- zerlegt sich gerade komplett.

Nicht vergessen sollte man, dass diese Bande gewählt wurde, weil sie ihren Bürgern (wie bei uns auch) das Blaue vom Himmel versprach.
Frankreichs Bürger erliegen immer noch der Illusion der "Grande Nation", die allerdings bereits mit Waterloo endete, und verkennen völlig ihre wirtschaftliche Situation, fordern aber einen unbezahlbaren fürsorglichen Staat.
Was sie bekommen haben, ist ein völlig verkrusteter, erstarrter, zentralistischer Umverteilungs-Bürokratenstaat, der jede Eigeninitiative mit fast 100% Steuern quasi verbietet; also tatsächlich das, was sie forderten (dumm gelaufen).
Noch schlimmer ist, dass an der gedeckten EU- und Eurotafel nicht nur Deutschland das Schmausen zahlen muss, sondern Frankreichs südliche Vasallen immer dreister auf den -fast leeren Teller- der Franzosen langen; so war das nicht abgemacht.
Immerhin haben die Franzosen schon einmal gezeigt, wie man mit Polit- und anderem Adel umgeht; schauen wir das nächste Mal zu und wenden diese Tradition auch hier an.

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Claus  Adam
Claus Adam (Andreu66) - 03.04.2013 23:25 Uhr

Ein bisschen Gelassenheit

Es wäre schön, wenn unsere französischen Freunde einfach ein bisschen mehr Gelassenheit an den Tag legen könnten und nicht immer gleich irgendeine "fin" herbeireden würden.

J. Cerhouzac ist ein potentieller Steuerhinterzieher, vielleicht ein Geldwäscher (des hinterzogenen Geldes) und sicherlich ein Lügner.

Er ist aus der Regierung entlassen und es wird gegen ihn ermittelt. Also hat doch wohl die Demokratie funktioniert.

Es wird immer Lügner und Betrüger geben, die Herausforderung einer Demokratie und des Rechtsstaates ist doch, dass sie damit nicht durch kommen.

Zu bedenken ist des weiteren, dass Herrn Cahouzac bisher keinerlei Straftaten vorgeworfen werden, die sich gegen die Demokratie richten, wie z.B. Bestechung, Bestechlichkeit, Einschüchterung politischer Gegner, der Presse, der Justiz......

Übrigens scheint Frau LePen dem gleichen Vermögensberater zu vertrauen, quelle delicatesse.

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Wolfgang Richter

Unschuldig

Der weltfremde, ideologiegläubige Hollande ist an dieser Affäre vermutlich wirklich unschuldig.
Er kann sich gar nicht vorstellen, daß ein guter Franzose keine Lust haben könnte, seine "sozialen" Steuersätze zu bezahlen.
Die Frage ist nur, ob diese weltfremde, naive Unschuld in ihren Auswirkungen nicht schlimmer und gefährlicher ist als die zynische Politik eines ausgebufften Pragmatikers.

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Christine Sontag

Qualitätsnormen

Hier in unserem Traumland des Sonnenkönigs weiss jedes Kind, dass der französische Gockel auch dann noch "singt", wenn er mit beiden Füssen im Misthaufen steckt.

Jetzt kommt bei Hollande der Mist sogar über beide Ohren, aber abdanken wird er freiwillig leider auf keinen Fall.

Die Freundschaft des "Moi-Président" mit deutschen "socialos" bedeutet für mich nur eins: Gleich und gleich gesellt sich gern.

Liebes Deutschland, seid vorsichtig bei Euren nächsten Wahlen. Wir sitzen hier ganz dick drin mit all den bisher unbekannten Nichtskönnern. Macht es anders, macht es richtig, das ist deutsche Qualität.

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franz  feldmann

Ein kleinbürgerlich Theatraler Anankast

Herr Hollande ist eine Ansammlung von peinlicher Luftbläserei in Verbindung mit bürokratischem Kleinkarrierungswahn. Und all dies in Grande Nation-Geste.
Dummerweise war das Meiste schon vorhersehbar als unsere SPD-Granden noch schulterklopfend mit diesem Herrn die kommende sozialistische Wende feierten.
Jemand wie Hollande dürfte mit gutem Gewissen bestenfalls einen stellvertretenden Abtlgs.leiter in irgendeinem lokalen Finanzamt ausfüllen.
Dass unter ihm u.a. die Anti-Deutschen Töne in Frankreich eine zunehmende Stimme gefunden haben, komplettiert das jämmerliche Bild.

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Wolfgang Weinmann

Wann gibt es die nächste SPD-Wallfahrt zu Hollande?

Es hatte schon etwas von Widerlichkeit an sich, als das SPD-Trio Steinbrück. Steinmeier und Gabriel nach Hollande´s Wahlsieg nach Paris fuhren und den Bückling machten, um in der Eurokrise bewußt der Bundeskanzlerin in den Rücken zu fallen. Diesen Herren ging es nur darum, sich in der Hollande-Sonne zu räckeln, sei es auch auf kosten Deutschlands. Nun meine Herren - wann treten Sie wieder die Reise nach Paris an. Wahre Freunde halten doch zusammen, egal was kommt. Ich erspare mir eine detaillierte Bewertung bezüglich dieses Trios, denn sonst erscheint mein Beitrag wahrscheinlich nicht.

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Holger Baade

Der selbsternannte "Leuchtturm Europas" wird bei seinen Landsleuten

in Bälde noch ganz andere Schockwellen verursachen. Frankreichs Ökonomie läuft bereits auf Sparflamme, und Hollandes Hoffnung beruht allein auf Deutschland, die da heißt, dass wir in einer Euro-Transferunion das in allen Belangen rückständige Land analog zur deutschen Einheit wieder auf Vordermann bringen.

Die Früchte des Traum-Baums der Erkenntnis werden Hollande noch die Schweißperlen auf die Stirn treiben - mit oder ohne Berlin. Die Euro-Party in Frankreich ist definitiv vorüber. Der Kater wird fürchterlich sein.

Ganz ohne Häme: und das ist gut so!

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Werner Busch

Honi soit qui mal y pense

Ein Schelm,wer Schlechtes dabei denkt.

Ob das in Deutschland nicht genauso ist?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2013 22:54 Uhr
Christine Sontag

Antwort der Franzosen

Frankreich antwortet auf Ihr köstliches Zitat mit einem Reim:

Puni soit qui manigance!
Bestraft wird, wer etwas ausheckt.

Ob das in Deutschland auch so ist? Ein früherer Bundeskanzler könnte antworten.

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Peter Herbeck M.A.

Le Gloire de France et en Allemagne: Gabriel wird für Steinbrück verkünden für sein Schattenkabinett

dürfen nur Minister antreten die untadlig hinsichtlich ihre Rufes sind und kein Konto in der Schweiz unterhalten. Ausnahmen sind Lander wie Liechtenstein, San Marino, Andorra, Caymans, Guernsey, Jersey, Isle of Man. Sollte ich ein Land bzw. Oase vergessen haben, bitte ich dies nachzutragen. Your sincerely..............

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2013 22:56 Uhr
Christine Sontag

Noch eins

Luxemburg?

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Jochen Schlienz

Delaware

Nicht unseren großen Bruder vergessen!

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Kurt Weiss
Kurt Weiss (Kybourg) - 03.04.2013 19:43 Uhr

Eine Anmerkung

In Sachen Steuerhinterziehung wurde in in den FAZ-Foren vielfach die Schweiz als kriminelle Steueroase kritisiert. Im Fall Cahuzac darf vielleicht vermerkt werden, dass sein spätes Geständnis dank der Rechtshilfe durch die Schweizer Behörden zustandekam. In knapp 2 Wochen nach Eingang des Rechtshilfegesuchs durch die Pariser Staatsanwaltschaft haben Staatsanwälte in Genf die beiden in Frage kommenden Banken durchsucht und ihren französischen Kollegen die Existenz eines Kontos über 600'000 Euro bestätigen können.
Diese Rechtshilfe wäre übrigens auch den deutschen Steuerbehörden gewährt worden, wenn ein begründeter Verdacht gegen einen deutschen Steuerbetrüger gemeldet worden wäre. Man hatte davon aber sehr selten Gebrauch gemacht. Mit dem publizitätsträchtigen Kauf gestohlener CD's konnte man als Politiker oder Steuerfahnder eben viel besser Werbung in eigener Sache machen, als mit einem juristisch sauberen Verfahren.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2013 08:46 Uhr
Wolfgang Balzuweit

"bis auch der letzte Depp sein Schwarzgeld aus der Schweiz heraustransferieren konnte."

Das war doch Sinn der Sache. Geldverschieber helfen sich halt gegenseitig. Oh, wann werden wir diese Mischpoke vom Halse haben?

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Peter Müller

Das Problem mit...

... dem Rechtshilfeersuchen ist, dass man einen begründeten Verdacht im Einzelfall haben muss. Aufgrund der Beihilfe zur Steuerhinterziehung parasitär agierender Bankenwirtschaft in der Schweiz ist genau das aber schwer. Da war es konsequent darauf zu reagieren, indem man mittels des Kaufes angebotener Datenträger Druck macht auf die Steuerhinterzieher. Juristisch durchaus sehr sauber, natürlich nur nicht aus Sicht derjenigen, deren parasitäres Wirtschaftssystem Schaden nimmt. Falsch war einzig, dass Schäuble solange verhandelt hat mit der Schweiz, bis auch der letzte Depp sein Schwarzgeld aus der Schweiz heraustransferieren konnte. Wem er damit wohl helfen wollte?

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Kurt Weiss
Kurt Weiss (Kybourg) - 03.04.2013 19:22 Uhr

Propaganda

Ja, Hollande hat sein Gehalt und jenes seiner Minister um 30% gekürzt, wovor Sie und die meisten Medien den Hut ziehen. Uebersehen wurde jedoch, das Hollande's Kabinett 38 Minister (heute nloch 37) umfasst. Unter Sarkozy waren es 24. Einsparung null - Propagandawert hoch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2013 22:48 Uhr
Gerhard Katz

Sozialistisch eben!

So kommen doch viel mehr verdiente Genossen zu einer Altersversorgung...

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03.04.2013, 16:01 Uhr

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