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„Stereoscope Ukraine“ : Fünf Blickwinkel auf den Krieg

  • Aktualisiert am

Ein Jahr nach den blutigen Zusammenstößen auf dem Majdan erinnern Menschen an die Getöteten. Bild: dpa

Am Freitag beginnt auf FAZ.NET eine fünfteilige Serie von Gastbeiträgen, in der Autoren aus der Ukraine einen Blick auf ihr Land werfen. Die Autoren kommen aus allen Teilen des Landes und beschäftigen sich immer freitags mit einer Frage über die Ukraine nach dem Majdan.

          Viel wurde schon über den Krieg in der Ukraine geschrieben. Über das Leiden der Zivilbevölkerung, über das Vorgehen der Separatisten und der Armee, über die Zerstörung von Dörfern und Städten in den betroffenen Gebieten. Wenig ist jedoch darüber bekannt, was Menschen aus der Ukraine über den Konflikt zu sagen haben.

          Die Autoren der Gastbeiträge sind Boris Chersonskij, Dichter und Arzt aus Odessa, Roman Dubasevych, Kulturwissenschaftler aus Lwiw (Lemberg), Oleksandra Dvoretskaya, Menschenrechtlerin aus Simferopol auf der Krim, Olena Stepova, Bloggerin aus Swerdlowsk im Gebiet Luhansk und Ivan Yakovina, Journalist, der in Lwiw lebt und in Kiew arbeitet.

          Die Autoren der Gastbeiträge werden wöchentlich auf eine Frage wie „Wie kann der Krieg beendet werden?“ oder „Wie hat sich die Beziehung der Autoren zum Westen und zu Russland verändert?“ antworten. Die Fragen stellt die ukrainische Künstlerin und Schriftstellerin Yevgenia Belorusets. Sie lebt und arbeitet in Kiew und ist Mitbegründerin einer Zeitschrift für Literatur und Kunst. Derzeit arbeitet sie an einer Fotodokumentation über den Alltag in dem vom Krieg betroffenen Gebieten im Osten der Ukraine.

          Am Freitag, dem Jahrestag der Eskalation der Proteste auf dem Majdan in Kiew, beginnt auf FAZ.NET eine Serie von Gastbeiträgen, die aus der Ukraine einen Blick auf die Ukraine werfen. „Stereoscope Ukraine“ ist Teil eines Medienprojekts von „N-Ost“, einem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Die Beiträge werden sowohl auf FAZ.NET, als auch auf Englisch auf „Ostpol“, dem Online-Magazin von „N-Ost“, auf Russisch auf „Colta.ru“ und auf Polnisch auf der Online-Präsenz der Zeitung „Tygodnik Powszechny“ erscheinen.

          „Colta.ru“ ist ein russisches, spenden-finanziertes Online-Magazin, das vor allem politisches Feuilleton macht. Chefredakteurin ist die Schriftstellerin Maria Stepanowa, die 2006 Preisträgerin des Hermann-Lenz-Preises war. Die renommierte polnische Zeitung „Tygodnik Powszechny“ erscheint einmal wöchentlich und versucht katholische mit liberalen Positionen zu verbinden.

          Die Beiträge werden fünf Wochen lang an jedem Freitag erscheinen. In den ersten Beiträgen müssen die Autoren eine Einschätzung wagen, was ein Jahr nach den blutigen Ereignissen auf dem Majdan in Kiew von den Ideen und Überzeugungen der Protestler übrig bleibt.

          Quelle: FAZ.NET

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