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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Eritrea und Somalia Die stillen Helfer von al Shabaab

 ·  Die radikale islamistische Miliz in Somalia braucht für ihren Kriege Geld. Einen Teil erwirtschaften die Radikalen durch Handel und Erpressung, doch beträchtliche finanzielle und logistische Unterstützung kommt auch aus Eritrea.

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Johannes Tseggaye

Das Feindbild muss aufrecht erhaltenbleiben..

Was auch immer der Auslöser für den Krieg in 2007 / 2009 war, eins steht fest: Das Feindbild "Äthiopien" muss für Eritrea aufrecht bleiben, damit Präsident Esayas Afewerki an der Macht bleiben kann.
Es ist traurig, dass es den Eritreern dies nicht auffällt und Sie bis zum letzten Blutvergiessen an den "Führer" glauben - egal was komme. Alle Welt ist gegen Eritrea und alle werden von Äthiopien Instrumentalisiert... so ein Blödsinn! Die gesamte Eritreische Führung, also Esayas Afewerki, hat keinerlei Erfahrung/Ahnung, wie man diplomatisch das eigene Überleben in der globalisierten Welt sichert. Wenn doch die Eritreer die Lage Eritreas, losgelöst vom Feindbild Äthiopien, betrachten könnten... zwangsläufig würden denen die Lichter aufgehen und die würden sehen, dass Eritrea sich nach und nach isoliert und zwangsläufig in eine Sackgasse bewegt. Ein Feindbild zuhaben wird irgendwann nicht mehr ausreichen, um drei Millionen Menschen einzusperren.
Alle Bemühungen Asmaras, die Anschuldigung des Berichts zu relativieren werden ungehört bleiben. AlShababs Rückzugsgebiete werden immer kleiner und die internationale Gemeinschaft wird erstmals um Lösung des Somaliaproblems bemüht sein... Einziger Ausweg: Diplomatie (siehe oben)

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Gemal Abdu

Eritrea

Die Gerüchte die Sie über Eritrea verbreiten spielen so überhaupt keine Rolle mehr!! Denn der Westen ist für Eritrea so irrelevant geworden ist, wie der Sackreis für China.
Sie wollen uns glauben machen, dass die Welt, im speziellem Afrika, mit den Tonnen von
Hilfs-Lügen die Sie verschiffen nicht Lebensfähig ist. Das ist die Lebenslüge des Westens!
Wir Eritreer haben es durch schauet, hoffe nur für Sie, dass Sie all zu schnell aus unserem Bewusstsein verschwinden.

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Klaus Dieter

Eritrea ein Produkt des Westens

Es gibt einen Grund, warum bisher so positiv über Eritrea berichtet wurde. Eritrea ist ein direktes Produkt der Einmischung des Westens in einen lokalen Bürgerkrieg, im Kampf gegen das "sozialistische" Äthiopien und für das angebliche Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Das Äthiopien ebenso wenig sozialisitisch, weil bettelarm, wie Eritrea nie demokratisch, weil in altertümlichen Clanstrukturen verhaftet war, spielte nie eine Rolle. In dem langwierigen und unsinnigen Bürgerkrieg starben viele Menschen, noch mehr verhungerten, während in der Hauptstadt Addis Abbeba die Errungenschaften des Sozialismus gefeiert wurden. (Damals gab es einen Besuch von Honecker zu irgendwelchen Feierlichkeiten, bei seiner Rückkehr ließ sich die Hungerkatastrophe nicht mehr verbergen.)
Nun hat sich die Interessenlage geändert. Heute geht es um den Kampf gegen den Islamismus. Nun darf man auch im Westen gegen Eritrea sein und an die ruhmlose Vorgeschichte erinnert sich kaum noch jemand.
Wie wäre es mit ein paar Bomben im Kampf für die Hungernden? Die gleichen Flugzeuge könnten gleich noch Hilfslieferungen aus der Luft abwerfen. Das wäre dann wahrhaft humanistisch.

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Hans Müller
Hans Müller (testo001) - 11.08.2011 09:27 Uhr

@Anbesa Harmaz

<Ironiemodus ein>
Hallo Herr Harmaz,
wenn sie so einen Nationalstolz auf (ihr) Eritrea haben, warum gehen sie dann nicht einfach wieder dorthin zurück?
So etwas hat gerade noch gefehlt. Wie oft haben linke Politiker uns eingebimst, daß es nicht gut, ja geradezu politisch inkorrekt ist, von Deutschland als Nation zu sprechen? Und dann kommt jemand, der auf sein unabhängiges Herkunftsland auch noch stolz ist...
<Ironiemodus ausschalten>
Claudia Roth's Weltbild kann an dieser Stelle schnell mal zusammenbrechen.

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Anbesa Harmaz
Anbesa Harmaz (Anbes) - 10.08.2011 21:16 Uhr

Eine Lüge, nichts als Lüge

Das Bericht ist komisch und zugleich auch traurig. USA's Waffenlieferungen die in die Hände Al-Schabab gelandet sind und die illegale Invasion Äthiopiens in Somalia wurde total vernachlässigt und das einzige Land im horn von Africa die für Ruhe und Stabilität sorgt wird dämonisiert. Die Beweisen von den Sie berichtet haben sind alle aus Äthiopische Hände entnommen worden und so klug wie Sie sind, Sie erwarten ja wohl nicht das irgend eine positive Bericht über Eritrea dort stehen kann? USA und die Völkermord betreibende Äthiopische Regierung arbeiten hier Hand an Hand um die Nation zu beschmutzen die gegen westliche Einmischung in Somalia fordert aber ein Umgebung für somalische Völker zu Beschaffen versucht damit sie ihre Probleme selbst lösen können. Aber nur zu, lügen Sie weiter, Eritrea hat schlimmeres erlebt und es besiegt! Wie wäre es mit einem Artikel, dass eritreische Boden immer noch von Äthiopien durch die Unterstützung USAs besetzt wird! Wie wäre es mit eine Artikel über Völkermord im Ogaden-Region von Äthiopien, das immer noch von westliche Medien versteckt wird. Wie wäre es damit, dass Eritrea die einzigste Land am horn von Africa is die MDG ereichen wird. Eritrea hat den Terrorismus erfolgreich bekämpft, da wusten Sie nicht mal was das ist! Eritrea wird alles überstehen!

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.

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