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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Eintritt in den Bürgerkrieg Französische Truppen kämpfen in Mali

 ·  Frankreich unterstützt Mali aktiv mit Soldaten im Kampf gegen die vorrückenden islamistischen Rebellen. Präsident Dioncunda rief den Ausnahmezustand aus. Auch die Vereinigten Staaten erwägen nun, in den Kampf gegen die Islamisten einzugreifen.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (44)
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Reinhold -Helmut Becker

Ich möchte ganz neutral auf die kosten eines Krieges hinweisen.

Für den Amerikaner Kosten ein Tag Angriffskrieg,

das bedeutet mit allem was ihm an Kampf Verbänden gleichzeitig zur Verfügung steht.

1 Milliarde Doller

mfg

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 13.01.2013 12:41 Uhr

Respekt vor Frankreich - das ist die einzige Sprache die diese feigen Burschen verstehen.

Das muss man sagen, die Franzosen handeln hier mutig und völlig richtig. Die Islamisten in Mali sind bei der Bevölkerung verhasst. Sie sind feige - wie der islamische Terror insgesamt - denn sie gehen gegen Zivilisten vor, Unbewaffnete, Frauen und Kinder. Dass die Mohammedaner Malis selbst gegen diese feigen Burschen vorgehen, zeigt, dass sie auch aus mohammedanischer Sicht Verbrecher sind. Man hätte es Hollande nicht zugetraut, aber hier zeigt er Courage. Die französische Armee hat zudem die Schlagkraft und die Erfahrungen im Wüstenkampf, hier machen sich die Erfahrungen auch aus der Kolonialzeit positiv bemerkbar. Man wünsche den französischen Truppen viel Erfolg, letzten Endes verteidigen sie auch uns gegen das Krebsgeschwür des weltweiten Islamismus. Wenn Mali gesäubert ist, könnte das ein guter Schritt in eine neue Epoche der effektiven Verteidigungsstrategie darstellen.

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günther reichert

Raubzüge waren einst,grob idealtypisch gesehen,die eigenen Grenzen zu überschreiten und die Macht

über Andere auszuüben,oft verbunden mit der Nutzung der Ressourcen des Anderen,ggf verbunden mit Landnahme bis hin zur vollständigen Einverleibung.
Da diese Form d Raubzüge der Staaten praktisch nicht mehr möglich ist,macht man Raubzüge innerhalb e Staatsgebietes,die besonders von neu aufkommenden Machtgruppen/-Cliquen durchgeführt werden.Solche Raubzüge haben in d Auswirkung ,dass man die(eigene)Bevölkerung zur Geisel nimmt,die dann ggf drangsaliert,unterwirft,ausraubt,also zu eigenem Nutzen und Vorteil nutzt.
Unter diesem Blickpunkt d."internen Raubzugs" und nur unter dem Machtaspekt betrachtet ,hat der "islamistische"Raubzug in Mali,etwas mit d "Raubzügen"der Politikerkaste in Berlin (Flughafen),manchen Raubzügen d EU(für d Schuldenproblematik muss d Steuerzahler aufkommen,Raubzüge durch zeitlich überdehnte Aufrechterhaltung des Solis etc etwas gemein.
Zu erwähnen seien noch d perfekten"Raubzüge" der Bankenwelt in der Vergangenheit,letztlich gegenüber d Bevölkerung.Mali ist überall

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Kalle Käfer
Kalle Käfer (kkaefer) - 12.01.2013 11:41 Uhr

@Norbert Pütz

Lieber Herr Pütz
Obwohl ich keinesfalls nachvollziehen kann, was das Gefasel von der sauberen Kernenergie in dieser Diskussion verloren hat, bin ich doch betreffs des Eingreifens der europäischen Truppen Ihrer Meinung. Es muss endlich Schluss sein mit dem PC Gefasel vom "Edlen Islamisten". Extremisten jeder Couleur, ob politisch oder religiös, sind per se Feinde der Demokratie und müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich habe keine Lust darauf, dass meine Kinder oder Enkel irgendwann mit Burka herumlaufen müssen oder gar zum Islam gezwungen werden, nur weil Regierungen vor lauter PC blind gegen Bedrohungen sind. Um Missverständnissen vorzubeugen: Religionsfreiheit ja, Religionszwang niemals.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 15:46 Uhr
Heiner Hedelfinger

Warum dann nach Mali fahren!

In Europa gibt es genügend Extremisten.
In Südfrankreich sogar islamische oder islamistische.
Warum fängt der Hollande nicht dort an, aufzuräumen und das Vordringen des extremistischen Islam zu stoppen?

Vielleicht weil die ihn (noch) an alle Rohstoffe in der Camargue heranlassen?

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Jasper Zürich

Humanitäre Motive? Ganz sicher?

Es verwundert, dass immer noch so viele Menschen glauben, "der Westen" führe Kriege aus humanitären Gründen oder hätte das je getan. Z.B. wurde in Libyen vom "Westen" eingegriffen, in Syrien nicht. Aus humanitären Gründen wären wir doch längst in Syrien am Bombardieren (nur wen? - wenn der Westen den Islamismus bekämpft, müsste er ja die meisten Rebellengruppen bombardieren - komplizierte Welt!)

Stattdessen werden Verteter der "Krieg für Rohstoffe"-Thesen schnell in die "Verschwörungstheorien"-Ecke gestellt. Fakt ist, dass es in Azawad grosse unerschlossene Uranvorkommen gibt und Fakt ist auch, dass FR ca. 80% seines Stroms mit Kernenergie erzeugt. Für weitere Hintergründe fand ich den Artikel "Frankreichs Uran-Interessen bringen Mali auf Kriegskurs" auf Telepolis hilfreich, der diese Intervention schon vor über zwei Wochen ankündigte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 13:04 Uhr
Jasper Zürich

Danke für die Entkräftung der langweiligen Vorwürfe

Lesen Sie ruhig die Kommentare, auf die Sie antworten, zuvor vollständig durch. Bspw. geht es in diesem konkreten Fall weder um die USA noch um Öl, und auch nicht um Antiamerikanismus (nicht einmal "Antifrankfreichismus", ich mag das Land).

Kriege haben immer politischen Einfluss im weiteren Sinne als Grund, oft ist es dann Zugang zu Rohstoffen oder Märkten im engeren Sinne. Wann aber waren es je humanitäre oder selbstlose Motive?

Nichtsdestoweniger, entkräften Sie gern die genannten (langweiligen) Fakten, Bsp. "In Mali gibt es doch gar kein Uran" oder "FR erzeugt nie im Leben ~80% seines Stroms aus Kernenergie" oder "Areva versorgt franz. KKWs ganz sicher nicht mit Uran aus Niger". Ist Ihnen bekannt, welche essentielle Bedeutung billige Energie für eine Volkswirtschaft hat?

Zu guter Letzt: Wer hat die Kartoffeln denn ins Feuer gelegt?

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Heiner Hedelfinger

Wenn man von innenpolitischen Problemen ablenken möchte, ...

... dann fängt man eben einen Krieg an.

Frankreichs Truppen marschieren mit dem Segen der UNO nach Mali, um dort gegen den Islam zu kämpfen. Dabei könnte er sich die Reisekosten schenken, gewaltbereite islamische Fundamentalisten hat er längst im eigenen Land. Und gleich nebenan, in Deutschland, in Holland, ja in ganz Europa.

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Monika Lorenz

Ein seltsamer Mensch, dieser Hollande

In Syrien hofiert er die Rebellen, in Mali bekämpft er sie.
Dabei, hier wie dort, es sind Leute gleicher Couleur.
Aber, offenbar darf er alles eigenmächtig entscheiden, auch in den Krieg ziehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 10:16 Uhr
Stefan Wahowski

es kann passieren,

dass manche Leser mit der Weltpolotik überfordert sind.

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Norbert Pütz

Hier gehts doch nicht um Kolonialismus sondern Rettung der Unschuldigen!

Das islam.Nordafrika versucht seine Diktatur nach Süden auszuweiten, dem sollte man militärisch strikt entgegentreten! Es gilt, eine Schariadiktatur zu verhindern, Terror abzuwehren!
Wer hier von Kolonialismus spricht, stellt die Tatsachen auf den Kopf. Zahlreiche Länder wurden vom Islam kolonialisiert und seine Menschen einem Unrechtssystem unterjocht, wo es keine Freiheit für Nichtmuslime gibt, das ist nicht besser als Rassismus! Nur einige linke Spinner hängen noch an ihren überholten Weltbild von Imperialismus, Kolonialismus und kommunistischer "Befreiung" an. Was der Kommunismus gebracht hat, haben wir im Osten genügend gesehen und sehen es auch noch an den weltfremden grünideologischen Träumereien mit ihrer Panikmache gegen die sauberste und sicherste Energiegewinnung durch Kernkraft! Unsere Nachbarländer bauen kopfschüttlend darüber munter weitere Kernkraftwerke, die mit Atomexplosionen so viel zu tun haben wie Nord und Südpol.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 10:34 Uhr
mathias dumke

"Es gilt, eine Schariadiktatur zu verhindern" ?? Das kann nicht sein, denn nicht nur Frankreich...

hat genau diese Banden aktiv unterstützt und massiv mit Waffen versorgt, um als irreguläre Bodentruppen Libyen zu schlachten und die Ölvorräte zu erobern.
Dass diese Fachkräfte sich jetzt selbstständig gemacht haben und die ganze Region destabilisieren, war zu erwarten und hätte auch den Franzosen klar sein müssen.
Deshalb hätten Frankreich und seine Verbündeten sofort ihre ehemaligen Mörderbanden liquidieren müssen -ein unverzeihlicher Fehler.
Übrigens begeht der Westen & die Türkei im nicht erklärten CIA/Nato-Krieg gegen Syrien diesen Fehler schon wieder; dort ist es sogar noch schlimmer, da dort versucht wird, ein durchaus akzeptiertes und gemäßigtes Regime gegen die Mehrheit des Volkes und durch Massenmord an der Bevölkerung auszutauschen gegen einen islamischen Terrorstaat unter türkischer Hegemonie.

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Peter Meisel

Europa in den Glaubenskrieg?

Was sind Islamisten, Bibeltreue Christen, Orthodoxe Juden? Sie haben eins gemeinsam, sie beziehen sich auf Mose und seine Gesetze.
Ich kann den Christen nur empfehlen einmal in ihrer Bibel zu lesen. Der Koran gebietet die Einhaltung der Offenbarungen der Tora (AT) das sind diese 5 Bücher Mose, sowie die Offenbarungen des Neuen Testaments!
In der Bibel, dem 5. Buch Mose Kapitel 12-26 werden die Gesetze verkündet. Die Muslime haben diese Gesetze (Sharia) laut Koran ebenfalls zu einzuhalten. Und manche tun dies? "Die gebildeten Europäer im Christlichen Abendland"? Da hatte man die Bibel schon lange vergessen. Und jetzt will Europa sich im Glaubenkrieg in Mali engagieren? Schlag nach bei Mose: Kap 19, 14 ff Gegen Landraub und falsches Zeugnis!
Deutschlands falsches Zeugnis nach 1945 NIE WIEDER KRIEG! Heute sind wir der drittgrösste Waffenexporteur der Welt. Minen, Panzer und Raketen? Hinter dem Schwarzwald, vom Überlinger See, in Sichtweite der Steueroase Schweiz? Hier doch nicht?

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gisbert heimes

Légion étrangère

Wo ist sie?

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Andreas Kirsch

Die islamistischen Gottesstaaten in Afrika

haben die Gottesstaaten USA/Israel erst möglich gemacht.

Die Franzosen müssen nun gegen eine Seuche ankämpfen, die von den Amis in der Region verbreitet wurde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 10:42 Uhr
Richard Löwe

nur, weil man Ihre anderen

Kommentare kennt, weiß man, daß Sie es nicht ironisch meinen. Einem Atheisten kann man nicht mal wünschen, daß der Herr Hirn vom Himmel schmeißen soll...

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Closed via SSO

Libyeneffekt

Hätten Sarkozy, Cameron und Obama nicht in Libyen die Islamisten an die Macht gebombt, gäbe es in Mali heute kein Problem.

Übrigens könnte für diesen systemrelevanten Krieg nicht der ESM zahlen? Oder der Dragi Geld drucken? Muss ja ganz schön teuer sein für unsere französischen Freunde. Da sollten wir Solidarität zeigen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 10:37 Uhr
mathias dumke

Genau so ist es, Herr Pen. Die Kriegskosten werden natürlich "sozialisiert". Aber sei's drum.

Solange nur die Franzosen den Blutzoll tragen, geht es noch.
Aber warten wir, bis das Merkel uns das Kleingedruckte unter "Solidarität unter Partnern" erklärt.

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Armin Quentmeier

“Manche lernen es nie, andere noch später !“

Mit diesem wunderbaren Satz pflegte mein alter Lateinlehrer begriffsstutzige Schüler abzukanzeln. Leider ist diese totale Lernunfähigkeit seit Jahrzehnten bei dem politischen Führungspersonal großer westlicher Demokratien zu beobachten: immer wieder militärische Interventionen in Drittweltländern. Vietnam, Afghanistan, Somalia, Irak, und aktuell eben Mali. Bei allen Aktionen hatten die intervenierenden Staaten entweder militärische Niederlagen erlitten, viele Soldaten verloren und kein einziges der gewünschten Ziele erreicht. In Mail wird sich die Geschichte wiederholen: nach kurzer Zeit, nach den ersten zivilen Opfern durch „Kollateralschäden“ oder weil man Zivilisten von irregulären Kämpfern nur schwer unterscheiden kann, werden die Franzosen zu verhaßten Besatzern, die mit allen Mitteln bekämpft werden. Und zum Schluß bleibt nur die als Rückzug getarnte Flucht und ein neuer gescheiterter Staat ist geschaffen.

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Uwe Nägele
Uwe Nägele (Tcon) - 11.01.2013 22:32 Uhr

Erbärmliche Umfragewerte

und steiler Anstieg der Arbeitslosigkeit da kommen die "Terroristen" in Mali gerade recht. Der kleine Mann hätte lieber eine "Offensive" in den sozialen Brennpunkten starten sollen, damit man abends wieder sorglos das Haus verlassen kann. aber sowas kostet Wählerstimmen, ausserdem sind die Gefängnisse bereits überfüllt. Und am Sonntag wenn es gegen die "Homoehe" geht, sind die Demonstranten dann auch "Terroristen" ?

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Lukas Branach

Frankreich als Kolonialherr 2.0

Frankreich als "Verteidiger der Menschenrechte"? Da kann ich nur lachen! In Nord-Mali gibt es große Uranvorkommen. Für ihre 50 Akws wollen die Franzosen Schürfrechte - egal wie!

Wenn es um eigene Interessen geht, spielen für Frankreich Menschenrechte keine Rolle. Im Jahr 1985 führte Frankreich mehrere Atomtests in der Südsee durch. Als es internat. Proteste gab, wurde das Greenpeace-Schiff "Rainbow Warrior" kurzerhand von franz. Agenten in die Luft gejagt. Dabei starb ein Journalist. Neuseeland wurde, unter Androhung von EU-Sanktionen, daran gehindert zu ermitteln.

Die Regierung von Mali ist den Franzosen deshalb erst recht hoffnungslos ausgeliefert. Die werden den Franzosen praktisch alles erlauben u. alle Genehmigungen für den Uranabbau unterschreiben.

Und wie kann es sein, daß PKK-Kurden in Paris ein "Büro" führen dürfen? Laut EU eine terrorist. Vereinigung u. stark im Drogenhandel tätig (u. somit eigentl. verboten!). Offenbar sind DIESE Kurden für Frankreich irgendwie wichtig.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 00:56 Uhr
jean pierre aussant

Vor der eigenen Tür kehren!

Ach so…
Und Deutschland?
Nur, um ein Beispiel zu geben, bedenke man an Frau Merkel, die Panzer an Saudi Arabien verkauft obwohl:
Saudi Arabien, wo ein Muslim der zum Christentum übertritt, mit Todesstrafe verurteilt wird.
Saudi Arabien, wo es nicht mal erlaubt ist, Kirchen zu bauen (während das Land überall in der Welt die Bau von Moscheen finanziert). Geschweige denn, wenn Saudi Arabien den Arabischen Frühling im Nachbachland Bahrain unterdrückt.
Meine Empfehlung: Vor der eigenen Tür kehren und diesen wunderbaren Satz des Evangeliums meditieren(Mat 7:4): „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“.
Eine wunderbare Lektüre für Sie Herr Branach.

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Bernd Eberlein

Herr Branach,


ist es voellig auszuschliessen, dass Sie, bedingt durch eine ‘atom-aktivistische Starr-Fixierung’, einem moeglichen Tunnelblick unterliegen, der es Ihnen verwehrt, die “hochradioaktiv radikal-islamistische Omega-Strahlung” auf Ihrem ideologischen Geigerzaehler wahrzunehmen ?

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Stefan Wahowski

Hr.Branach - Franzosen sind doch nach eigenen und den deutschen Angaben

die vorzeige Europäer.

Sollte es wirklich das alles stimmen was Sie geschrieben haben, dann frage ich mich wo der moralische Vorspruch Europas gegenüber den so oft kritisierten Amerikanern ist ?

Sollte die Regierung in Mali nicht den Franzosen „ausgeliefert“ sein, dann müssen die Amerikaner einspringen, was nach allg. Meinung viel schlimmer zu bewerten wäre.

Die dritte Möglichkeit wäre, Deutschland unterstützt Mali im Kampf gegen die Islamisten, aber bekanntlich sind die Deutschen erst da wenn andere Nationen halbwegs friedliche Verhältnisse geschaffen haben, sehe Irak.

Zum Schluß Dank an Frankreich für diesen Einsatz.

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Hans Lutz Oppermann

Schlag auf Schlag

Gestern noch über Monsieur Departieu geschwafelt und jetzt sind franz. Truppen in Mali aktiv. Womit beschäftigen sich eigentlich unsere Medien? Das war doch vorhersehbar, - oder? Was bedeutet das für uns? Was wird das für Folgen haben für die EU? Wird das auch so eine never ending story, wie der Einsatz in Afghanistan? Das klingt nach Alleingang, kann es aber doch nicht sein! Was wurde da im Hintergrund verabredet? Ich bin gespannt auf die nächste französisch-deutsche Kabinettssitzung! Wir werden doch Holland und Frankreich nicht im Stich lassen, wenn es schwieriger wird?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 01:04 Uhr
Hans Lutz Oppermann

sorry,

Gerard Depardieu.

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Elisabeth Dreier

Medien, was für Medien? Dschungelcamp? Oder öffentliches Fernsehen?

"Wir werden doch Holland und Frankreich nicht im Stich lassen, wenn es schwieriger wird?" Nur zur gern. Wenn Kaiser Holland denkt er muss alles tun um sich tatkräftig der Welt zu zeigen, dann kann man ihn das auch tun lassen. Wie war es mit Libyen, Bomben geworfen und die Welt aufgehetzt und dieses Land ist nicht demokratischer als zuvor. Anders ist es auch in Mali nicht, den Menschen dort wird diese Aktion wenig bringen. Nur irgendwann wird es zu teuer. Und finanziell hat Frankreich nicht gerade die größten Puffer, aber bezahlen soll es seine Tänzchen schon selber. Hauptsache keine deutschen Soldaten in dieses Gebiet.

Und zu den Medien, hier wird nur im Sinne der großen Parteien berichtet, denn diese dominieren die Medien. Die öffentliche Rundfunkanstalt hat einfach zu viel Einfluss, aber wo die Wahrheit nicht "auf den Tisch" kommt, wird nicht diskutiert und ohne öffentliche Debatte schafft sich eine Demokratie selbst ab.

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Richard Löwe

Lernunfähig

wann lernt der Westen endlich? In islamischen Ländern haben wir nichts zu suchen. Man kann gegen die gesamte Bevölkerung nicht gewinnen. Wir sollten lieber unsere Kultur zu Hause verteidigen. Aber die wird immer mehr islamisiert.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 01:22 Uhr
jean pierre aussant

Es fehlt an Mut.

Grundlegend haben Sie Recht. Gleichwohl, wenn wir unsere Kultur verteidigen wollen, sollten wir anfangen gegen die 2 Ecksteine der Entchristianisierung im Abendland zu kämpfen: Abtreibung und Legalisierung der Homo-ehe. Leider, um gegen die Macht des Zeitgeistes zu kämpfen braucht man Mut und Mut ist nicht gerade die beste Qualität des modernen Menschen. Wer ist bereit seine Freunde , eventuell sein Job und vielleicht sogar noch mehr zu verlieren, um allein gegen die Diktatur des Relativismus und der „Ethik à la carte“ zu kämpfen?

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Reinhold Wuest

Was für eine Phrase

Man kann durchaus die Haltung der Nichtintervention teilen, wenn die Begründung stimmt. Da gibt es zur Information das moderne "Volkslexikon" online. Der Mali-Beitrag zeichnet aber doch einige Facetten. Dass Westerwelle irgendwie ein Gaddafi-Anhänger zu sein scheint, will man nach der Lektüre wohl nicht annehmen. Der Hinweis auf die Uranvorkommen und Frankreichs AKW-Interessen sind auch unsere. Ohne gelben Strom wirds auch in Süddeutschland im kalten Winter etwas knapp.

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Simon Eichendorff

Selbstläufer?

Wenn unsere Zeitungen schon schreiben radikalislamisch, dann muss man ja nicht mehr fragen, ein Krieg ist ja dann schon fast ein Selbstläufer. Ich befürchte, wie bei allen Kriegen, vor allem eine interessengesteuerte Propaganda.

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jean pierre aussant

Ein Geschenk für Hollande

Die Zuspitzung der Lage in Mali und die Zusendung französischer Soldaten ist ein Geschenk für Hollande. Geschenk, das er als Ablenkungsmanöver nutzen wird. Dadurch wird es für ihn leichter sein (so hofft er wenigstens) die Legalisierung der Homo-Ehe, gegen die Mehrheit des französischen Volkes, durchzusetzen. Bedenke man die riesige Demonstration Sontag in Paris, stellt es sich heraus, dass das Timing nicht besser sein konnte.

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Norbert Pütz

Deis

Endlich gibt es ein Eingreifen in Afrika gegen den islamischen Terror! Man kann doch nicht einen ganzen Staat der Gewaltherrschaft islamischer Diktatur überlassen. In Staaten, in denen die Scharia Gesetz ist, gibt es keine Meinungs- und Religionsfreiheit. Im Islam gibt es solche Freiheit nur in islamischer Art, d.h. es gibt die Freiheit Muslim zu werden, aber nicht umgekehrt, dem Islam den Rücken zu kehren, da wird man dann hingerichtet! Und nun gibt es hier wie immer ein paar Kommentatoren, die mit ihrem Toleranzfetischismus gleich das faule Gerede bemühen, es ginge dem Westen doch nur um Bodenschätze und Machterhalt. Um was geht es denn dann den Islamisten??? Warum rücken sie mit Maschinengewehren aus und töten Zivilisten, zwingen jedermann Muslim zu werden? Haben wir die Lektion des sog. arabischen Frühlings nicht kapiert? Es ist ein Frühling, der von Muslimbrüdern zur Installation sog. Gottesstaaten mißbraucht wird, und dem sollte man sofort militärisch entgegentreten!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 08:11 Uhr
Reinhold Wuest

Historisch spricht auch Einiges dafür

Die Islamisierung des Stammeskonfliktes könnte mit dem Kampf der Tuareg auf der Seite Gaddafis und den Arbeitern in der lybischen Ölindustrie zusammenhängen, die politisiert und mit den entsprechenden Verbindungen zum Al-Quaida-Netzwerk zu Waffen und Ausbildung gekommen sind. Und schon vorher haben die Tuareg aus ganz anderen Gründen immer wieder den Aufstand geprobt. Heute dürfte die klare Option darin bestehen, den Ungläubigen ihre Energiequellen abzunehmen. Damit ist das Uranvorkommen ein strategisches Ziel.

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Alex Grendelmeier

Augen auf

Beobachten Sie doch einmal, was schleichend in Europa passiert.

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Bernd Eberlein

@Herr Puetz,

Ihren Kommentar halte ich fuer sehr gelungen, weil er Substantielles gut zum Ausdruck bringt.
Toleranzfetischismus entsteht in einem polit.-gesellsch.System, in dem "ideologische Produkte" angeboten werden, die nach laengerem Genuss Profilneurosen ausloesen koennen. Deshalb ist den Patienten, die sich subjektiv als gesund empfinden, dringend eine realistisch bezogene Diskussionstherapie im Kreise von Menschen mit Bodenhaftigkeit zu empfehlen.

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11.01.2013, 22:50 Uhr

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