13.06.2012 · Das syrische Regime soll nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen auch Kampfhubschrauber gegen Aufständische einsetzen. Die amerikanische Außenministerin Clinton zeiht Russland der "Lüge".
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Wenn Herr Ladsous behauptet, daß die syrische Regierung militärisch gegen die eigene Bevölkerung vorgehe, ist es eine Lüge. Eine Lüge, die die Gleichsetzung von bewaffneten Terroristen mit Zivilisten macht. Die UN lügt genauso wie damals zu Libyen.Es scheint Widersprüche zwischen den Propagandaabteilungen von Pentagon und Außenamt zu geben. Vergessen ist offenbar, daß NATO&Co Kampfhubschrauber gegen Zvilisten in Libyen einsetzten. Wo bitte sonst gilt der Einsatz von Militär gegen gegen die jeweils "definierten Terroristen" als unzulässig? In Afghanistan? Im Libyen des NTC? In Afrika? Die Terroristen fangen Kämpfe in zivilen Gebieten an , gefährden die Bevölkerung und dann wenn sie zu stark unter Druck geraten, bekommen sie einen humanitären Heiligenschein, da mit ihrem Abzug offensichtlich die Kampfhandlungen der Regierung eingestellt werden. Diese Widersprüche gehören thematisiert, Nicht Sprachrohr der Terroristen sein.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 23:22 Uhr@JÜRGEN ORLOK
Nun, eine Lüge ist es nicht. Natürlich sterben in Syrien auch
Zivilisten, weil Assad die Macht nicht an die Rebellen abgeben und das
Land dem Chaos überlassen will.
Aber interessant ist es schon, wie bei uns mit zweierlei Maß
gemessen wird.
Wenn der Westen bei der Bekämpfung von Terroristen, nichts anderes
sind ein Großteil der sunnitischen Aufständischen in Syrien,
auch unbeteiligte Zivilisten tötet, was nicht nur in Palästina
und in Afghanistan, Pakistan oder dem Yemen regelmäßig
geschieht und in Serbien wie auch seinerzeit in Vietnam nicht
ausgeschlossen sondern als hinnehmbar akzeptiert wurde, dann steht dies
ausserhalb jeglicher Kritik der Medien.
Wenn allerdings ein, dem Westen nicht genehmer Politiker im Kampf gegen
diejenigen, die ihn stürzen und mit ziemlicher Sicherheit auch
töten wollen, den Tod von Zivilisten hinnimmt, dann soll dies
plötzlich ein furchtbares Verbrechen sein?
Im Osblock haben die Zivilisten nicht geschossen
Wie kommen die "Zivilisten" zu schweren Waffen? Hat der Staat nicht etwa das Gewaltmonopol? Die Demokratiebewegung im Ostblock sah anders aus. Ich wünsche mir eine unabhängige und objektive Berichtserstattung. Ich möchte auch erfahren welche Rolle an diesen Bürgerkriegähnlichen Zuständen die Türkei hat.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 18:09 Uhr@MARTIN SCHMITT
Sie, wie schon im Fall Libyen, lange auf entsprechende Informationen
deutscher Medien warten müssen.
Es wird doch nur nachgeplappert, was von bestimmten Presse
(PR)-Agenturen im Auftrage der Politik politisch korrekt vorgegeben
wird.
Für den Betrachter ist erkennbar, dass die Gewalt in Syrien seit
über einem Jahr eskaliert. Jedem Betrachter müsste auch klar
sein, dass das Assad-Regime mit einem ganz normalen unbewaffneten
Aufstand der Bürger schon lange fertig geworden wäre.
Warum wohl läßt Assad mit schweren Waffen selbst in
Wohngebiete schießen?
Weil Assad einen Völkermord am eigenen Volk begehen möchte?
Wen will er dann beherrschen?
Man schießt mit diesen Waffen, weil sich schwer bewaffnete
Rebellen(die Türken, also die NATO, und die Saudis lassen
grüßen) und Putschisten in diesen Wohngebieten verstecken.
Die sunnitischen Rebellen, sind am Tod der dort lebenden Christen und
aller anderen Andersgäubigen doch interessiert, sie nutzen sie im
Propagandakrieg gegen Assad.
Warum immer das Gerede, dass es zum Buergerkrieg kommen kann? Es ist doch schon lange einer!
Von wo haben all die, auf Assads Seite hier stehen, ihre Weisheit her???
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 13:45 UhrJa der Wille, Herr Scheller
es gibt zuviele in unserem Lande, die den Willen haben andere Menschen zu Missinformieren, und indoktrinieren. Sie wollen doch nicht Versuchen, wir weis zumachen, dass Rebellen ganze Staedte zerstoeren konnen mid einfachen Geweren! Ich habe zerstoerte Haeuser und Wohnbloeck gesehen, die NUR mir schweren Panzern angerichtet werden konnten. Selbst die DW - die nur eine selbsherrliche, linke Geselschft ist, hat da einen Bericht gebracht in dem viele solche Bilder zu sehen sind. Sie koennen vor mir Hire eigene Meinung haben. Aber warum ihr Einsatz fuer Gewaltherrscher???
Herr Scheller, sind Sie sich sicher, dass Sie sich wiklich informiren?
Ich habe den Eindruck, dass Sie sich indoktrinieren lassen. Ich kann auch Medien rund um die Welt empfangen. Und scho, als ich etwa 16 war, noch im Zwangsarbeitslager, haben die Kommunisten versucht - mit Hochdruck - mich zu indoktrinieren, ist denen aber nicht gelungen - obwohl die zuschlagen konnten wann immer sie wollten.
@JOSEF BUJTOR
Weil sie fähig sind, die Quellen des Internets und des
Satellitenfernsehens zu nutzen, weil sie noch zum Denken fähig sind
und ihre Hirne nicht vom Unterschichtenfernsehen degeneriert wurden. Ist
doch ganz einfach, versuchen Sie es einfach auch einmal oder versuchen
Sie wenigstens einmal, die Argumente dieser Menschen zu verstehen oder
ernsthaft zu widerlegen.
Widerlegen ist allerdings weniger eine Glaubens- als eine Wissensfrage
und das Netz sowie ausländische Satellitensender sind voll von Wissen.
Wem es allerdings ausreicht, sich per der weitgehend gleichgeschalteten
deutscher Printerzeugnisse und der "Berichte" deutscher
Korrespondenten, denen ihre Zentralen sagen, was sie gefälligst
gesehen und gehört haben (ich erinnere an die bösen
Erfahrungen eines Ulrich Tilgner mit dem ZDF), zu informieren, der muss
eben mit seiner Pseudo-Weisheit leben - Pech gehabt. Nie war es so
einfach, sich zu informieren - allerdings setzt dies den Willen jedes
Einzelnen zur Information voraus.
Ernte der westlichen Kriegstreiberei
Auch deutsche Politiker und Medien heizen die gewalttätigen
Auseinandersetzungen an. Läuft doch nach Plan. Kosovo, Irak,
Afghanistan, Libyen, Ägypten, nun Syrien und der Libanon, die
Blutspur westlicher Menschenrechtskriege wird immer länger, die
Begründungen für die Kriegstreiberei immer einfältiger.
Ich nehme an es ist das alte Prinzip von innerem Chaos durch
militärische Einsätze im Äußeren abzulenken. Die
Politiker des "Westens" sind völlig inkompetent, haben
ihre Länder ins Schuldenchaos gestürzt, Arbeitsplätze
nach Asien verschafft. Da kommen doch Kriege im Namen der Ersatzreligion
"Menschenrechte" gerade recht.
Herren Scheller, Pen
Wirklich EINFAELRTIG sind Sie meine Herren!!! Ich will nicht auf all
die "weisheiten" die jemand Ihnen eindoktriniert hat eingehen.
Aber Vietnam geistert immer noch in ihren Kreisen herum. Ich habe erst
vor einigen Tagen mit einer jungen Studentin aus Vietnam gesprochen, die
nichts mehr mit Ho Chi Minh anfangen konnte. In Vietnam gibt es viel
weniger Ho-Freunde, als im Westen. Dort gab es nur eine kleine Gruppe
bessener, die diese unheilvolle, Kommunistische Ideologe, durchsetzen
wollten. Dafuer mussten soviele Vietnamesen und andere Menschen sterben
und heute suchen die Vietnamesen nach dem US-Dollar und NICHT nach der
Marx-Ideologie. Meine Herren, ich wuensche Ihnen nicht, dass Sie meine
und Millionen anderer Menschen Erfahrung mit dieser Ideologige machen muessen.
@PETER PEN
Natürlich sind auch deutsche Politiker dabei, wenn es darum geht,
die Konflikte in anderen Staaten anzuheizen - solange diese Konflikte in
ihrem Interesse sind.
Dass diese Konflikte sehr lange anhalten können, dass beweisen
nicht nur Afghanistan und der Irak.
Als es 1955 in der chinesischen Provinz Tibet wieder einmal zu einem
blutigen Aufstand gegen die Herrschaft Pekings über die Region kam,
fand dieser seine Unterstützung durch die USA.
Man schickte über die CIA Ausbilder und Waffen. Erst 1974, als der
Vietnam-Krieg der USA als verloren galt, ließ man um der eigenen
Rolle in Südostasien wegen willen die einstigen Freunde, den Dalei
Lama und seine Exilregierung wie auch die tibetanischen Guerillas im
Stich und begann einen Annäherungskurs an die kommunistischen
Machthaber Chinas, die als Ping-Pong-Politik in die
Geschichtsbücher Einzug fand.
Im Prinzip hatte der Westen also bereits 1955 Anteil an der Ausuferung
eines innerchinesischen Konfliktes, der bis heute andauert.
Natürlich herrscht Bürgerkrieg in Syrien.
Wie sich die Bilder zwischen einstmals Libyen und nun Syrien gleichen. Erschreckend.
Da agiert und agitiert ein Rebell aus dem sicheren London Rami Abdel
Rahman und will Kofi Annan, der neben Assad alles menschenmögliche
tut, damit die Liste der Regelungen eingehalten werden und immer wieder
funken die Rebellen dazwischen.
Ich weiß nicht, ob das die Köpfe der Militärs nicht
verstehen: Wenn offiziell deutlich von Assad gesagt wird, dass er sich
an die vorgeschriebenen Pläne zu Verhandlung halten will und die
Rebellen das nicht wollen, weil sie was ganz anderes wollen, kann Assad
sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Klavier spielen.
Annan könnte ihm dabei noch - ebenfalls auf dem Kopf stehend - die
Noten umblättern. Es hilft nichts.
Rebellen heißen Rebellen, weil sie gegen das, was ist-
nämlich Assad- rebellieren. Sie wollen ihn nicht. Sie wollen, weil
der Chef in London sitzt, einen west-freundlichen, der sich von
Ahmadinedschad lossagt und dann - freie Fahrt i.d.Iran.
Die "Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer" ist grundgesetzkonform!
Was das Assad-Regime im Falle eines "Bürgerkriegs"
unternimmt, das ist auch noch deutschem Recht nicht nur legitim, sondern
legal. Zur Begründung dieser Tatsache darf ich hier den Art. 87a GG
zitieren, in welchem es u. a. heißt:
"Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die
freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes
kann die Bundesregierung (...) Streitkräfte (...) bei der
Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter
Aufständischer einsetzen."
Würden sich die USA und die anderen Unterstützer der
Aufständischen aus dem Bürgerkrieg heraushalten, dann
wären die Oppositionellen im Lande - es soll sich um Sunniten
handeln, die über die absolute Mehrheit verfügten? - gezwungen
(!), bei der "Willensbildung des Volkes" den Weg des
gewaltlosen Widerstandes zu beschreiten, der nicht nur in der DDR
"die Wende" gebracht hat.
@GERD WEGHORN
Natürlich würden die Staaten des westlichen
Parteienfeudalismus auf gewaltsame Versuche, das bestehende
Gesellschaftssystem zu stürzen, nicht wesentlich anders reagieren,
als dies der syrische Herrscher derzeit praktiziert.
Wie haben den Großbritannien auf die Versuche irischer
Befreiungsbewegungen, die Herrschaft Londons über den Norden
Irlands zu beenden, in der Vergangenheit reagiert?
Ich bin gerade in Belfast und Derry gewesen und habe mit eigenen Augen
gesehen, dass die irische Bevölkerungsgruppe lange nicht unter den
gleichen Lebensbedingungen existiert, wie die englische und die
schottische. So werden Nordiren in Belfast in Ghettos gehalten, die von
Mauern und Zäunen umgeben sind und deren Tore, jederzeit
geschlossen werden können, was von Zeit zu Zeit, wenn es politisch
wieder unruhiger wird, auch geschieht.
Ich habe die Polizeistationen gesehen, die wie Festungen abgesichert und
von Unmengen von Nato-Stacheldraht umgeben sind. Ein neuer Aufstand und
das Militär schießt dort...
warum ziehen wir uns nicht einfach komplett,inklusive industrie und humanitärer hilfen aus afrika
zurück, dann kann da endlich mal alles richtig revolutioniert
werden ohne irgendwelche großen brüder die eingreifen und
damit den natürlichen lauf der entwicklung entschieden
stören.die großen afrikanischen diktatoren können sich
nur so lange im amt halten wie geld aus den industrienationen ihre
kassen füllen und die arme gesellschaft kann sich nicht durch
arbeit ernähren, da niemand genug geld hat um sich ein
afrikanisches produkt zu kaufen, denn die lebensmittel und klamotten aus
europa sind ja schließlich günstiger. WENN DIE AFRIKANISCHE
GESELLSCHAFT ENDLICH BEGREIFT,DASS SIE MIT IHRER MASSE JEDEN DIKTATOR
STÜRZEN KANN wird dies auch passieren.nur merkt sie das nicht,
solang wir in unserer geordneten gesellschaft diese geheuchelte hilfe
noch als balsam für unsere seele brauchen,weil wir es nicht
begreifen,dass wir einfach nur glück hatten hier geboren zu sein.
wie hilft man einem obdachlosen am besten? 1.)ich geb ihm 500€ bar
auf die hand oder 2.)ich helfe ihm sich selbst zu helfen
Sehr schön was Sie schreiben und Sie haben recht.
die nordafrikanische Gesellschaft hatte sich mit Gaddafi
selbständig und unabhängig vom Westen machen wollen. Gaddafi
hatte die AU aufgebaut nach europäischem Vorbild der EU.
Wie ist es ihm erganangen ? Alle Diktatoren, die sich vom Westen
abwandten und allein, ohne IWF und NATO aber die UN-Verträge zum
Völkerrecht unterschrieben hatten, wurden auf kriegerische Art und
Weise beseitigt.
Den Bürgerkrieg haben wir im Irak immer noch - trotz westlicher Intervention.
Was seltsam ist, sind die Urteile der westlichen Presse in diesem Konflikt. Einzelne Journalisten - wie der Damaskus-Korrespondent der ARD oder ein Analyst im DLF vor einigen Tagen - betonen, dass Assad sehr viel Rückhalt in der Bevölkerung hat. Kann es nicht sein, dass die Analyse der Russen über die dortige Lage richtig ist? Im Irak wurde ein Diktator beseitigt - heute gab es dort wieder einen Bombenanschlag mit 25 Toten. Hat der Westen dort den Frieden gebracht? Vermutlich wäre die Gesamtopferzahl viel geringer, hätte man den brutalen aber säkularen und nicht islamistischen Diktator dort belassen. In Syrien kämpft Assad ja gegen Al Quaida. Ist es nun richtig, diese Kräfte zu stärken indem man Assad bekämpft? Wer weiss denn schon, was wirklich in dem Land vorgeht? Mir sind die Urteile der westlichen Gutmenschen zu vorschnell. Immerhin ist Assad kein Islamist, seine Frau ist unverschleiert, die Nicht-Moslems im Land unterstützen ihn und haben panische Angst vor dem Islamismus.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 12:35 Uhr@GERHART MANTEUFFEL
Die Nicht-Moslems haben auch allen Grund, vor dem, im Westen so
erwünschten Untergang der Assad-Regimes Angst zu haben.
Da wurde und wird immer wieder von den zivilen Opfern in der Stadt Homs
palavert - alle sollen sie Opfer Assads sein. Kann so pauschal nicht
stimmen, denn die UN-Inspektoren mussten feststellen, dass es sich fast
ausschließlich um Opfer sunnitischen Milizen - sorry: der
"Befreiungskämpfer" handelte. Sie ermordeten dort
massenhaft Christen, Shiiten und Alawiten
Sollte dieser "arabische Frühling" dank westlicher
"Schützenhilfe" Erfolg haben, dürfen wir uns in
Europa auf eine neue Flüchtlingswelle einstellen, dann werden
nämlich tausende Christen einer neuen Heimat bedürfen, da
ihnen in ihrer alten Heimat dann Verfolgung und tödlicher Terror drohen.
Der Westen öffnet gerade einem Religionskrieg, der durch den
Assad-Clan seit Jahrzehnten, teils mit sehr harter Hand und, nach
westlichen Maßstäben, nicht immer mit rechtsstaatlichen
Mitteln verhindert wurde, Tür und Tor.
Einsatz gegen das eigene Volk...
oder gegen die ->Rebellen<-, die unnachgiebig und ohne Gnade
vorgehen?
„Wir haben uns zu einem taktischen Rückzug entschlossen, um
Opfer unter den Zivilisten zu vermeiden“, sagte der syrische
Rebellenführer Riad al Asaad.
Sollte es nicht eher heissen "Wir haben uns aus taktischen
Gründen hier in der Stadt eingegraben, um Zivilisten als
Schutzschilde zu benutzen, aber das klappt nicht, also lieger weg hier
und sich als Retter aufspielen"?
Dieses Schauspiel ist wiederlich... Dass die Assadtruppen plündern,
mag ja sein, dass machen aber alle Truppen im Krieg. Dass die
Assadtruppen gegen das eigene Volk (nicht Rebellen) vorgehen, kann ich
nicht recht glauben (abgesehen von "Kollateralschäden");
hier scheinen die Rebellen größeren Nutzen zu haben (ua durch
die Berichterstattung).
@ALEXANDER RADY
Als Opfer werden in unseren Medien interessanter Weise immer nur
Menschen gezeigt, die man auf Grund ihres Äußeren als
Zivilisten "erkennt". Allerdings muss man bei den
Aufständischen davon ausgehen, dass sie, sofern es sich nicht
gerade um putschende Militärs handelt, nicht uniformiert sind und
ihr ziviles Auftreten als Kampfvorteil im Widerspruch zur Haager
Landkriegsordnung missbrauchen.
Insofern werden uns sicher ständig die im Kampf gegen das
Assad-Regime Gefallenen, die von den Zivilisten unterscheidbar sind, als
"ermordete Zivilisten" untergeschoben.
Kinder wurden ermordet - oder kamen sie einfach "nur" im
Rahmen von Kampfhandlungen, an denen sie beteiligt waren, um? In den
orientalischen Ländern sind Kinder viel reifer als bei uns, sie
heiraten sehr früh und bekommen auch entsprechend früh ihre
ersten eigenen Kinder.
Den Status, den bei uns ein 18jähriger hat, der als
Bundeswehrsoldat nach Afghanistan geht, hat in Syrien bereits ein
14jähriger. Das sollte man nicht vergessen.
Ich kann Ihre Verwunderung jedenfalls nicht nachvollziehen.
In Syrien gab es im März 2011 Demonstrationen für ein
Mehrparteiensystem, für Demokratie - was auch immer die
Demonstranten darunter verstanden haben.
Sehr schnell wurden die Auseinandersetzungen gewalttätig - und zwar
von beiden Seiten, denn wenn die Gewalt nur vom Assad-Regime ausgegangen
wäre, hätte es keine Entwicklung der anfangs friedlichen
Demonstrationen zu Auseinandersetzungen geben können, die für
Assad zu einer existentiellen Gefahr wurden.
Kampfhubschrauber wie auch schwere Waffen setzt doch auch ein Diktator
nur ein, wenn er ihrer bedarf um der Qualität der Bewaffnung seiner
Gegner etwas gelichwertiges entgegen setzen zu können. Die
Aufständischen wurden über die Türkei mit allem versorgt,
dessen sie bedurften. Wenn dem nicht so wäre, hätte das
Assad-Regime den Aufruhr doch schon längst im Keim ersticken
können, denn es nach wie vor nicht die Mehrheit des Volkes gegen
sich, sondern hochgerüstete Regimegegner.
Ein lang geplanter Einmarsch
Ich möchte noch hinzufügen, was ich auf einem Blog imi-
Informationsstelle gegen Militarisierung gelesen habe. Es ist so, dass
diese Opposition ins Eskalationsgefüge des Westens passt, z.B.
Absage an Verhandlungen oder Komprisse und immer wieder nach
militärischen Eingreifen schreit.
Saudi-Arabien, Katar, Kuweit schicken Waffen.
Ausbildung der Rebellen erfolgt schon lange durch US-amerikanische,
französiche und britische Truppen i.d. Türkei, Libyen,
Nord-Libanon und auch in Syrien selbst scheinen westl. Spezialeinheiten
zu sein.