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Ein Jahr nach „Smolensk“ Verschwörungstheorien in Warschau

 ·  Die polnische Rechte nutzt den zweiten Jahrestag des Flugzeugabsturzes von Smolensk für Proteste. Deutlich wie nie zuvor sagt der frühere Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski, sein Bruder Lech sei  „ermordet worden“.

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Christoph Rohde

Viel Symbol um Katyn

Die Dramaturgie kann nicht besser sein. Ein polnischer Präsident will zu einer Gedenkstätte, wo die Russen Polen barbarisch hingerichtet haben, um die historische Version zu korrigieren. Dabei stürzt das Flugzeug ab. Die Verschwörungstheorie ist Unsinn, aber dieser Kontext wird sie ewig leben lassen.

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Stefan Wahowski

Polnische Wirtschaft

Polnische Wirtschaft, ist ein abfälliger deutscher Begriff über die Polen aus den früheren Zeiten (Großpreussische Zeiten, NS-Zeiten, DDR-Zeiten) wo sich die Deutschen für was besseres gehalten hatten, ist anscheinend eine Menge davon geblieben.

Das muss man wissen.

Polnische Wirtschaft gemessen an dem EU-Durchschnitt hält sich glänzend, ca. 20 % Wachstum in den letzten Jahren bei gleichzeitigem 0%-Wachstum in der EU.

Seit über 20 Jahren stetiger, recht hoher Wachstum (1,9%-7%), keine übermäßige Überschuldung, keine Finanz- und politische Krisen.

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franz Ujvar
franz Ujvar (ujvar) - 10.04.2012 23:12 Uhr

Smolensk, eine polnische Tragödie, doch Nutzniesser des Unglücks zu sein, bedeutet nicht

die Katastrophe helfend befördert zu haben. Kaczynski der Zwilling ist schwer betroffen und spielt mit dem Mitgefühl u dem Zorn von Patrioten um Premier D.Tusk, der Partei des Business zu schaden. Man muss Polen kennen, seine Geschichte, um die Macht der Erinnerungen zu verstehen.

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Frank Fischer
Frank Fischer (Dr.FF) - 10.04.2012 22:26 Uhr

Rhetorische Brandstifterei

Genau wegen solcher Großsprechereien und Anschuldigungen sind in früheren Jahrhunderten schnell mal Kriege vom Zaun gebrochen worden...

Unglücklich, daß diverse Untersuchungskommissionen derlei Theorien wohl nicht ausräumen konnten.

Ich fürchte, die Wahrheit ist für die Polen schlicht schwer zu ertragen: der polnische Präsident und/oder sein Luftwaffenchef (letzterer womöglich alkoholisiert) setzten den unglücklichen Piloten im Cockpit schwer unter Druck, unter allen Umständen einen (notfalls "schneidigen") Landeanflug hinzulegen. Nebel hin, Nebel her. Ende der Durchsage...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.04.2012 16:50 Uhr
Stefan Wahowski

Fr.Karow- er meint sicherlich den sowjetischen Überfall auf Polen (Hitler-Stalin Vertrag),

Er meint sicherlich den sowjetischen Überfall auf Polen (Hitler-Stalin Vertrag), die die Verschleppung der polnischen Oberschicht und Ermordung in Katyn. Das war doch der Anlass für diesen Flug.

Oder meint er etwa den Ausbruch den 2.WK, weil die Polen nicht zu Vasallen und Henker Deutschlands verkommen wollten? Ja klar, ohne den polnischen Widerstand gäbe den 2.WK nicht. Ist doch logisch.

Und was meint er mit früheren Jahrhunderten – da gab es doch Polen nicht auf der Landkarte, dann konnte Polen doch keine Kriege verantworten, weil die freundlichen Nachbarn den polnischen Staat ausgelöscht haben.

Und was haben die früheren Jahrhunderten mit dieser Katastrophe zu tun, würde mich interessieren – können Sie mir bitte mit dieser Frage helfen?

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 11.04.2012 11:04 Uhr

Ich glaube kaum ...

... dass Herr Fischer sich hier speziell auf deutsch-polnische Kriege bezieht.

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Stefan Wahowski

Hr.Fischer - woher wissen Sie das alles ?

"Genau wegen solcher Großsprechereien und Anschuldigungen sind in früheren Jahrhunderten schnell mal Kriege vom Zaun gebrochen worden...
"

die Kriegschuld für eigene verbrecherischen Kriege den Polen in die Schuhe zu schieben is allerletze.

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Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.

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