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Drohgebärde : Irans Marine beginnt Manöver nahe der Straße von Hormus

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Kommandeur Sajjari sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, das Manöver werde sechs Tage dauern. Es sei eine Botschaft des Friedens und der Freundschaft an die Nachbarstaaten. Bild: reuters

Mit Kriegsschiffen, U-Booten, Kampfflugzeugen und Luftkissenbooten hat Iran ein Manöver im Gebiet der Straße von Hormus begonnen.

          Die iranische Marine hat ein Manöver im Gebiet der Straße von Hormus begonnen. Das Staatsfernsehen berichtete am Freitag, an der Übung seien Kriegsschiffe, U-Boote, Kampfflugzeuge und Luftkissenboote beteiligt.

          Die langfristig geplante, sechstägige Übung solle die Bereitschaft demonstrieren, das Gebiet gegen potenzielle militärische Bedrohungen zu schützen, sagte Marine-Kommandeur Habibollah Sajari der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Freitag.

          Schiffe wurden aufgefordert, das Gebiet bis zum 3. Januar zu meiden. Das Manöver erstreckte sich dem Bericht zufolge über eine Fläche von 400.000 Quadratkilometern, von der Straße von Hormus bis zum Indischen Ozean.

          Iran hat angesichts westlicher Sanktionen gedroht, die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert werden, zu schließen. In jüngster Zeit wiederholte die Regierung die Drohung allerdings nicht.

          Durch die Meerenge von Hormus werden rund 40 Prozent der weltweiten Seetransporte von Rohöl abgewickelt. Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Israel und die Vereinigten Staaten haben deshalb auch Militärschläge gegen iranische Atomanlagen nicht ausgeschlossen. Teheran weist die Vorwürfe zurück und droht seinerseits mit einem Einsatz seiner Raketen, die nach Angaben des Militärs 2000 Kilometer weit bis nach Israel fliegen können.

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