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Donezk Der verletzte Stolz der Malocher

 ·  In Donezk, wo das erste EM-Halbfinalspiel ausgetragen wird, haben neunzig Prozent der Leute Präsident Janukowitsch gewählt - weil er „einer der Ihren“ war. Doch sie wurden enttäuscht - und die Stimmung kippt.

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henry henre

Lügen, eine tatsache,

Jetzt wir wissen namen lügner, es Konrad Schuller, ist das Foto nicht Donetsk, ich war dort, dort kein es pflanze. Es scheint es Mariupol und Saporoshje. Donezk ist nicht eine industrielle stadt, aber stadt nationale konzerne. Industrie dort sehr wenig.

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Marc Schweizer

Ein bisschen dick aufgetragen...

...hat hier der Autor. Warum die "Arbeiterkasernen" in Donezk nun ausgerechnet nach Urin riechen sollen, bleibt jedenfalls sein Geheimnis. Das Speznas-Latein vom "blonden Hünen" mit der Messernarbe der mit eigener Hand den "afghanischen Krieger" tötete, riecht jedenfalls arg nach Klischee.

Die Enttäuschung der Ukrainer über ihre Regierung ist hingegen echt- aber sie ist nicht neu. Janukowitsch hat seine Wähler genauso enttäuscht wie sein Vorgänger der "orange" Herr Juschenko vor einigen Jahren seine Wähler enttäuschte.

Ukrainische Politiker versprechen eben gerne viel, da macht übrigens auch die Frau Timoschenko keine Ausnahme. Was die Ukraine dringend bräuchte, das wäre eine neue Generation von Politikern. Pragmatiker die weniger versprechen und die sich auch trauen ihrem Volk mal ein paar unangenehme Wahrheiten zu sagen. Der Weg nach Europa ist noch ein langer Weg für die Ukraine und er wird für das Land auch kein bequemer Pfad sein.

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Ludgar Mankowski

Besser Malocher als US-Sklave

Da soll mal also wieder die Saat für eine neue Farbrevolution ausgelegt werden: Die Millionen Dollar, die in die Ukraine gehen werden, liegen schon in ihren Koffern bereit. Die englischsprachigen Poster für die Kameras sind als Druckvorlage längst entworfen. Dem Westen scheint nicht klar zu sein, dass eine erneute Destabilisierungskampagnen diesmal wahrscheinlich zu einem Bürgerkrieg in der Ukraine führen wird, der den wertschöpfenden Osten der Ukraine dann in die Hände von Putin treibt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 08:05 Uhr
Stefan Wahowski

Naa, Hr.Mankowski, da haben Sie dick aufgetragen.


Die Amerikaner wurden hier mit keinem Wort erwähnt und trotzdem wird es gleich zurück geschossen.

Gäbe es nicht die Millionen Ostdeutschen die das Malochen aufgegeben haben und die Mauer vor über 20 Jahren zum Einsturz gebracht hatten um an die Bananen ranzukommen. Die Bananen gab es nämlich nur unter den Amerikaner, im "versklavten" Westdeutschland.

Gäbe es auch nicht die Millionen Ukrainer, die seit 20 Jahren das Glück im Westen, heißt unter Amerikaner suchen. Aber die Ukrainer haben außer schmutzigen Steinkohle keine Rohrstoffe, an den die Amerikaner, wie Sie immer behaupten, interessiert sein könnten.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 27.06.2012 10:48 Uhr

Da ist es wirklich richtig...

..dieses land nicht in der Eurozone aufgenommen zu haben. Ein Faß ohne Boden.
Es bleibt abzuwarten wie die hart arbeitende Bevölkerung demnächst wählen wird. Ich hoffe sie haben diesesmal mehr Glück und es gibt Hoffnung!
War selber schon mal dort, in Donezk. Die Menschen sind freundlich und zeigen mit Stolz, was sie mit ihren spärlichen Mitteln auf die Beine stellen. Da gibt es riesen Potential, welches es zu fördern und nutzen gilt. Es braucht nur die richtigen Leute an der richtigen Stelle!

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 27.06.2012 09:31 Uhr

Das russische Volk

hat seit der napoleonischer Zeit laufend Pech gehabt. Die tiefgehende Loyalität zu den jewei- lig Herrschenden hat sich nie ausgezahlt. Weder unter den Zaren, noch Lenin, Stalin und den angeblich demokratischeren Nachfolgern, nicht unter Gorbi und erst recht nicht unter den Diktatoren der neueren GUS-Staaten. Neben enormer Armut in Friedenszeiten lagen unge- heure Blutzölle in den Kriegen und unglaubliche Unterdrückung durch den Staat zu allen Zeiten. Es ist uns in Europa nie bekannt und bewusst gewesen: In Stalingrad sind bis 1943 wesentlich mehr Soldaten der Roten Armee in den dt. Kessel desertiert als umgekehrt. Die Hälfte der eingesetzten Soldaten waren in Strafkompanien. Den "enormen" Verlusten der
Deutschen i.H.v. 300 Tsd. Mann stehen 1,2 Millionen Rotarmisten gegenüber. So war es, seit
Russen denken können. Anscheinend ist ein demokratischer Umbau der Gesellschaft ohne Erfolgsaussicht.

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Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.

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