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Nach Luftangriff : Trump berät mit Merkel und May über Syrien-Konflikt

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Donald Trump hat sich mit Angela Merkel und Theresa May in der Syrien-Frage abgesprochen Bild: AP

Die Bundeskanzlerin und die britische Premierministerin haben in Telefonaten mit Amerikas Präsident dessen Vorgehen in Syrien offenbar unterstützt. Auch über den künftigen Kurs gegenüber Russland zeigten sich die Gesprächspartner einig.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat in getrennten Telefonaten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britischen Premierministerin Theresa May über den amerikanischen Luftangriff in Syrien beraten. Wie das Weiße Haus weiter mitteilte, hätten Merkel und May den Einsatz unterstützt. Zudem seien sich die Gesprächspartner einig gewesen, dass der syrischen Staatschef Baschar al Assad zur Verantwortung gezogen werden müsse. Trump, May und Merkel wollten in der Syrien-Frage und anderen wichtigen Themen von gemeinsamen Interesse weiter in Kontakt bleiben.

          Das Amt von May teilte mit, die Premierministerin sei sich bei dem Telefonat mit Trump einig gewesen, dass es jetzt eine Chance gebe, Russland von seiner Unterstützung für Assad abzubringen. Der Besuch des amerikanischen Außenministers Rex Tillerson ab Donnerstag in Moskau biete eine Gelegenheit, Fortschritte für eine nachhaltige politische Lösung des Konflikts zu erzielen.

          In der vergangenen Woche hatten die Vereinigten Staaten eine syrische Luftwaffenbasis mit Marschflugkörpern angegriffen. Damit reagierten die Vereinigten Staaten auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz gegen die Bevölkerung eines Ortes in der Provinz Idlib mit Dutzenden Toten am Dienstag vergangener Woche. Mindestens 86 Menschen sollen dabei getötet worden sein. Die syrische Regierung bestreitet, für den Angriff verantwortlich zu sein.

          Die Vereinigten Staaten gehen zudem derzeit nicht davon aus, dass Russland von dem mutmaßlichen syrischen Giftgasangriff vorab Kenntnis hatte. „Es gibt derzeit keinen Konsens unter den amerikanischen Geheimdiensten, dass Russland von der syrischen Chemie-Attacke vorab Kenntnis hatte“, sagte ein Beamter des Weißen Hauses am Montag in Washington. Amerikanische Politiker hatten in der vergangenen Woche die Vermutung geäußert, dass das russische Militär aufgrund seiner Expertise mit Giftgas bei dem mutmaßlichen Angriff der Syrer geholfen haben könnte. Bei der Attacke starben 80 Menschen.

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