01.10.2012 · Washington will eine Militäraktion gegen islamistische Rebellen mittragen. Deutschland und Frankreich lehnen die Entsendung eigener Truppen ab, stellten aber Finanzhilfen in Aussicht.
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Seltsam. Tuareg neuerdings mit spritfressenden Jeeps unterwegs
anstelle mit wassersparenden Kamelen? Wo tanken die eigentlich? Al-Kaida
taucht immer genau dort auf wo die USA ihr größtes Interesse
haben. Die USA sind seit geraumer Zeit in Mali aktiv und haben genau
diese Meute herangezüchtet, die sie jetzt unter internationaler
Unterstützung bekämpfen wollen um einen Fuß auf den
Boden zu bekommen und sich die Rohestoffe selbst zu sichern und voe
allem den Chinesen strittig zu machen. Die gesamte besetzung Afrikas
begonnen von Norden, dann die Sahelzone, dann Zenteralafrika ist die
US-Agenda und hat mit dem Überfall auf Libyen begonnen. Europa wird
dabei eine marginale Helferrolle zugesprochen und ensprechend mit
Aufträgen für Wiederaufbau und Garantien für den Zugang
zu Rohstoffen abgespeist. Mit Ihrer Hauptbasis in Algerien wird es dort
natürlich auch keinen Frühling geben - ähnlich wie in
Saudi Arabien, Katar und Bahrain.
"Terror, Geheimdienste und Geopolitik:
Wie die Achse Washington–Algier Ressourcensicherung betreibt"
von Prof. Werner Ruf
Wenn die Afrikanische Union gegen diese Mörderbanden vorgehen will,
sollte ihr der Westen in Sachen Ausbildung und Ausrüstung sehr
großzügig helfen, damit deren Unwesen möglichst schnell
und hoffentlich für immer zu Ende geht.
Warum soll es nur eine islamistische Internationale geben?
islamistische Mörder und Antidemokraten werden derzeit bei uns hoch gepriesen
durch die Mainstream-Medien.
Die angeblichen Rebellen werden von den fundamantalistischsten Staaten
im NAhen Osten massivst mit Waffen und Gotteskämpfern ausgestattet
und wieder einmal denken die USA und andere zu weitblickenden
Beurteilungen unfähigen Staaten zu kurzfristig.
Der feind meines Feindes ist eben NICHT mein Freund.
Das haben die USA selbst nach der Unterstützung Sadams seinerzeit
sowie dem Aufbau des fundmantalistischen Terrors gegen die UDSSR in
Afghanistan - Milliraden für die Taliban und Al Quaida, Giftgas und
Waffen sowie Satellitenaufklärung für Sadam, nicht kapiert,
die sind unfähig, aus ihren jahrzehntelangen fatalen Fehlerserien
auch nur ein winziges bißchen zu lernen.
sind sehr gut bewaffnet, und sie haben Geld. Angeblich aus dem
Drogenhandel.
Hinzu kommt eine korrupte Regierung in Bamako, die nichts für den
Norden getan hat.
Und Mali hat keine Reichtümer, keine Rohstoffe, der Westen deshalb
wenig bis kein Interesse
an den Konflikten im Land.
Wenn die afrikanische Union für eine Eindämmung der Rebellen
Kräfte nach Mali schickt, ist jedenfalls ein Anfang gemacht.
Besserwisserische Vorschläge aus Europa nützen nichts.
Militäreinsatz in Mali gegen Terroristen
Ein kurzer, harter Einsatz der Fremdenlegion und innerhalb von 10 Tagen
ist der Spuk vorüber und die Bevölkerung kann wieder in Ruhe
leben. Diese "al Kaida Kämpfer" können nur die
Bevölkerung terrorisieren! Gegen gut ausgebildete, motivierte
Kämpfer -wie die Legion- haben die keine Chance.
Aber bitte lasst die Amerikaner aus dem Spiel -höchstens für
logistische Unterstützung- und unsere bundesrepublikanischen
Bedenkenträger erst recht!!!!
Die müssen ja jedesmal in Potsdam anfragen, wenn die einen scharfen
Schuß loslassen wollen.
Gute Idee
Wenn die Franzosen die Fremdenlegion zur Verfügung stellen, sollten
"wir Europäer" großzügig die Kosten dafür tragen.
Search and Destroy!
Hollande,d er neue Kaiser von Frankreich,
wollte er doch erst kürzlich ganz großspurig in Syrien einmarschieren! In Mali kneift er? Armer Wicht!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 23:53 UhrTraditionell fühlen sich die frz Präsidenten eher in der Ahnenreihe mit Napoleon...
... sogar Mitterand ließ seinerzeit am anderen Ende der Welt ein
Greenpeace-Schiff versenken , ein Toter...
Der alte Größenwahn der Kolonialmacht ist weiterhin ungebrochen.
Und die Bürger dort WOLLEN den Präsidenten auch eher als
glorreichen Imperator sehen, niccht als sachorientierten Problemlöser.
Natürlich NUR als Problemlöser ihrer jeweiligen individuellen
und ganz persönlichen Probleme....
zudem:
Sarkozy wollte halt seinerzeit angesichts der drohend nahen Wahlen mit
einem Angriff auf das Land des noch kurz zuvor zuvorkommend und mit
großem POMP im Elysée empfangenen Ghadaffi einen auf
napoleonischen Imperator machen.
leider sickerte dann durch, daß das pro Tag viele Mio kostet - in
einem Land voller Arbeitsloser war das keine gute Werbung....
Kurz: Hollande hat psychologisch die standard-nummer abgezogen, war aber
in der harten realen Welt klüger als sein Vorgänger..
Und um demokratische Entwicklungen ging es den Frz. Präsidenten
noch nie...
In Syrien könnte man von der Türkei aus operieren
ggf mit der ganzen NATO als Rückendeckung. In Mali? Keine Ahnung, ist wohl schon rein logistisch schwierig. Ich weiß aber nicht wo unsere französischen Freunde überall Ihre Grande Nation verteidigen ohne das wir etwas davon ahnen.
Oh, diese europäischen Sozialstaatspolitiker. Sie wollen sich also
wieder mal mit Geld beteiligen. Die Drecksarbeit sollen die Amis machen.
So machen sie das - mit Ausnahme Englands - seit 1918. Dabei würde
hier eine kleine schlagkräftige Einheit plus Luftwaffe völlig
ausreichen. Die Islamisten sind Milizen, dh. allein auf das
Terrorisieren von Zivilisten spezialisiert. Gegen reguläre Truppen
werden sie sich ganz schnell verdrücken. Falls nicht - auch gut.
Aber ok. Ein Land, das Westerwelle seinen Außenminister nennt, das
hat keine Außenpolitik. Und im Grunde ist das auch ganz gut so.
Und...@Herr Hebold...
...kaum ein Medium hier, außer FAZ, erwähnt die brutale Ermordung von Christen in Nigeria während der Gottesdienste. Allein das zeigt, wie banal und beliebig mittlerweile der Terror einer Ideologie, die sich hinter dem Tarnmantel Religion versteckt, geworden ist.
Aber natürlich!
Werter Herr Schneider,
das Wort pervers trifft es wohl ziemlich genau. In dem ganzen Gebiet
zwischen Mali und Indischem Ozean sind in den letzten 3 Jahrzehnten
durch Moslems das vielfach an Menschen vertrieben und ermordet worden
verglichen mit "Palästina". Ja, die Opfer in Gaza und auf
der Westbank sind nichts verglichen mit dem, was dort passiert. Aber
krakehlt wird über Israel. Niemand regt sich über arabische
Reitermilizen auf, die systematisch durch Vertreibung und Mord ganze
Landstriche "christenfrei" machen.
Wolfgang Hebold