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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Deutschland will keine Truppen schicken Amerika befürwortet Militäreinsatz in Mali

 ·  Washington will eine Militäraktion gegen islamistische Rebellen mittragen. Deutschland und Frankreich lehnen die Entsendung eigener Truppen ab, stellten aber Finanzhilfen in Aussicht.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (13)

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Dennis Idaczyk

Seltsam. Tuareg neuerdings mit spritfressenden Jeeps unterwegs

anstelle mit wassersparenden Kamelen? Wo tanken die eigentlich? Al-Kaida taucht immer genau dort auf wo die USA ihr größtes Interesse haben. Die USA sind seit geraumer Zeit in Mali aktiv und haben genau diese Meute herangezüchtet, die sie jetzt unter internationaler Unterstützung bekämpfen wollen um einen Fuß auf den Boden zu bekommen und sich die Rohestoffe selbst zu sichern und voe allem den Chinesen strittig zu machen. Die gesamte besetzung Afrikas begonnen von Norden, dann die Sahelzone, dann Zenteralafrika ist die US-Agenda und hat mit dem Überfall auf Libyen begonnen. Europa wird dabei eine marginale Helferrolle zugesprochen und ensprechend mit Aufträgen für Wiederaufbau und Garantien für den Zugang zu Rohstoffen abgespeist. Mit Ihrer Hauptbasis in Algerien wird es dort natürlich auch keinen Frühling geben - ähnlich wie in Saudi Arabien, Katar und Bahrain.
"Terror, Geheimdienste und Geopolitik:
Wie die Achse Washington–Algier Ressourcensicherung betreibt" von Prof. Werner Ruf

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Wolfgang Richter

Islamistische Mörder

Wenn die Afrikanische Union gegen diese Mörderbanden vorgehen will, sollte ihr der Westen in Sachen Ausbildung und Ausrüstung sehr großzügig helfen, damit deren Unwesen möglichst schnell und hoffentlich für immer zu Ende geht.
Warum soll es nur eine islamistische Internationale geben?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.10.2012 12:14 Uhr
Dirk  Lehmann

islamistische Mörder und Antidemokraten werden derzeit bei uns hoch gepriesen

durch die Mainstream-Medien.

Die angeblichen Rebellen werden von den fundamantalistischsten Staaten im NAhen Osten massivst mit Waffen und Gotteskämpfern ausgestattet und wieder einmal denken die USA und andere zu weitblickenden Beurteilungen unfähigen Staaten zu kurzfristig.

Der feind meines Feindes ist eben NICHT mein Freund.
Das haben die USA selbst nach der Unterstützung Sadams seinerzeit sowie dem Aufbau des fundmantalistischen Terrors gegen die UDSSR in Afghanistan - Milliraden für die Taliban und Al Quaida, Giftgas und Waffen sowie Satellitenaufklärung für Sadam, nicht kapiert, die sind unfähig, aus ihren jahrzehntelangen fatalen Fehlerserien auch nur ein winziges bißchen zu lernen.

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Günter Busse

Diese sogenannten Rebellen

sind sehr gut bewaffnet, und sie haben Geld. Angeblich aus dem Drogenhandel.
Hinzu kommt eine korrupte Regierung in Bamako, die nichts für den Norden getan hat.
Und Mali hat keine Reichtümer, keine Rohstoffe, der Westen deshalb wenig bis kein Interesse
an den Konflikten im Land.
Wenn die afrikanische Union für eine Eindämmung der Rebellen Kräfte nach Mali schickt, ist jedenfalls ein Anfang gemacht.
Besserwisserische Vorschläge aus Europa nützen nichts.

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Felix Hohenlohe
Felix Hohenlohe (Csense) - 01.10.2012 19:08 Uhr

Fight

fire with fire...

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Willi Lange

Militäreinsatz in Mali gegen Terroristen

Ein kurzer, harter Einsatz der Fremdenlegion und innerhalb von 10 Tagen ist der Spuk vorüber und die Bevölkerung kann wieder in Ruhe leben. Diese "al Kaida Kämpfer" können nur die Bevölkerung terrorisieren! Gegen gut ausgebildete, motivierte Kämpfer -wie die Legion- haben die keine Chance.
Aber bitte lasst die Amerikaner aus dem Spiel -höchstens für logistische Unterstützung- und unsere bundesrepublikanischen Bedenkenträger erst recht!!!!
Die müssen ja jedesmal in Potsdam anfragen, wenn die einen scharfen Schuß loslassen wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 21:34 Uhr
Wolfgang Richter

Gute Idee

Wenn die Franzosen die Fremdenlegion zur Verfügung stellen, sollten "wir Europäer" großzügig die Kosten dafür tragen.
Search and Destroy!

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Albrecht Schmidt

Hollande,d er neue Kaiser von Frankreich,

wollte er doch erst kürzlich ganz großspurig in Syrien einmarschieren! In Mali kneift er? Armer Wicht!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 23:53 Uhr
Dirk  Lehmann

Traditionell fühlen sich die frz Präsidenten eher in der Ahnenreihe mit Napoleon...

... sogar Mitterand ließ seinerzeit am anderen Ende der Welt ein Greenpeace-Schiff versenken , ein Toter...
Der alte Größenwahn der Kolonialmacht ist weiterhin ungebrochen.

Und die Bürger dort WOLLEN den Präsidenten auch eher als glorreichen Imperator sehen, niccht als sachorientierten Problemlöser.
Natürlich NUR als Problemlöser ihrer jeweiligen individuellen und ganz persönlichen Probleme....

zudem:
Sarkozy wollte halt seinerzeit angesichts der drohend nahen Wahlen mit einem Angriff auf das Land des noch kurz zuvor zuvorkommend und mit großem POMP im Elysée empfangenen Ghadaffi einen auf napoleonischen Imperator machen.

leider sickerte dann durch, daß das pro Tag viele Mio kostet - in einem Land voller Arbeitsloser war das keine gute Werbung....

Kurz: Hollande hat psychologisch die standard-nummer abgezogen, war aber in der harten realen Welt klüger als sein Vorgänger..

Und um demokratische Entwicklungen ging es den Frz. Präsidenten noch nie...

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 01.10.2012 21:13 Uhr

In Syrien könnte man von der Türkei aus operieren

ggf mit der ganzen NATO als Rückendeckung. In Mali? Keine Ahnung, ist wohl schon rein logistisch schwierig. Ich weiß aber nicht wo unsere französischen Freunde überall Ihre Grande Nation verteidigen ohne das wir etwas davon ahnen.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 01.10.2012 18:35 Uhr

Schönwettereuropäer

Oh, diese europäischen Sozialstaatspolitiker. Sie wollen sich also wieder mal mit Geld beteiligen. Die Drecksarbeit sollen die Amis machen. So machen sie das - mit Ausnahme Englands - seit 1918. Dabei würde hier eine kleine schlagkräftige Einheit plus Luftwaffe völlig ausreichen. Die Islamisten sind Milizen, dh. allein auf das Terrorisieren von Zivilisten spezialisiert. Gegen reguläre Truppen werden sie sich ganz schnell verdrücken. Falls nicht - auch gut.

Aber ok. Ein Land, das Westerwelle seinen Außenminister nennt, das hat keine Außenpolitik. Und im Grunde ist das auch ganz gut so.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 20:52 Uhr
Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 01.10.2012 20:52 Uhr

Und...@Herr Hebold...

...kaum ein Medium hier, außer FAZ, erwähnt die brutale Ermordung von Christen in Nigeria während der Gottesdienste. Allein das zeigt, wie banal und beliebig mittlerweile der Terror einer Ideologie, die sich hinter dem Tarnmantel Religion versteckt, geworden ist.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 01.10.2012 18:58 Uhr

Aber natürlich!

Werter Herr Schneider,

das Wort pervers trifft es wohl ziemlich genau. In dem ganzen Gebiet zwischen Mali und Indischem Ozean sind in den letzten 3 Jahrzehnten durch Moslems das vielfach an Menschen vertrieben und ermordet worden verglichen mit "Palästina". Ja, die Opfer in Gaza und auf der Westbank sind nichts verglichen mit dem, was dort passiert. Aber krakehlt wird über Israel. Niemand regt sich über arabische Reitermilizen auf, die systematisch durch Vertreibung und Mord ganze Landstriche "christenfrei" machen.

Wolfgang Hebold

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