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Deutsch-russische Beziehungen Kein Partner

 ·  Obwohl Moskau einige westliche Staaten als „Partner“ bezeichnet, zeigt die russische Innenpolitik eine ganz andere Einstellung. Auch die Partnerschaft mit Deutschland ist nichts als eine Illusion.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (23)
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Viktor Nuss

Die Deutsche Medien schüren Hass gegen Russland

Für viele Deutsche Politiker und Medien sind die gute in Russland die Milliarden gestohlen haben, wie Berezovsky, Chodorkovsky und viele andere, solche, die Russland auseinander zerreißen wollen. Russland ist zu groß und das weckt Neid und Hass, obwohl die Deutsche Zaren dazu beigetragen haben. Die Russen im Grunde sind sehr positiv gegen Deutschen eingestellt, auch die Medien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 11:39 Uhr
Klaus-R. Wogatzke

Lieber Herr Nuss,

was deutsche Medien und Politiker als offizielle oder Mehrheitsmeinung verbreiten ist das eine - es gibt aber auch noch etwas anderes, was nirgendwo zu lesen oder zu hören ist und das kann mit dem Begriff "Volksseele" am treffensten beschrieben werden kann. Und ich versichere Ihnen, das die Deutschen mehrheitlich auch den Russen gegenüber positiv eingestellt sind - ja mehr noch, es existiert eine Art "Seelenverwandschft".

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 15.11.2012 12:21 Uhr

@ Hans-Peter Fischer: So wie ich Sie einschätze ...

...haben Sie zu Zeiten der kommunistischen Führer von Lenin bis Andropow ein ganz anderes Lied von Russland und den deutsch-russischen Beziehungen gesungen als heute. Vermutlich konnte Ihnen damals die Beziehung zwischen dem übermächtigen sowjetischen Koloss und der von sozialliberalen Träumern ohne Realitätssinn regierten BRD nicht weit genug gehen. Waren es doch alles "Friedensfreunde", die sich im Ringelreihen trafen! Jetzt, wo Russland immer noch bedeutend ist, aber frei vom Kommunismus und auf ein normales Maß zurückgeführt, jetzt, wo Deutschland mit Russland ein exquisites Verhältnis zweier gleichrangiger, sich gegenseitig schätzender Mächte haben und von ihm stark profitieren könnte, jetzt legen Sie sich quer mit dem Hinweis, dass es in Russland noch rechtsstaatliche Defizite gibt. Wenn Sie so sehr auf rechtsstaatliche Defizite achten, dann müssten Sie aus Deutschland auswandern, denn was sich hier im PC-vermieften Deutschland abspielt, spottet teilweise jeder Beschreibung.

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Rolf Joachim Siegen

Zweifelhafte Partnerschaften

Es sind die Amerikaner, die den Russen mit ihrem Raketenprojekt vor der Nase herumfummeln - und sei es bislang auch nur verbal.

Es sind die Europaer und insbesondere wir Deutschen, die diesen Tango mittanzen.

Man kann gespannt sein, ob und mit welcher politischen Energie Obama diese Angelegenheit vorantreiben treiben wird und welche Position die Regierung Merkel dabei einnehmen wird.

Als Ehegatte einer Russin bin ich besorgt ueber die Reflexe politischer Spannungen fuer die Zivilgesellschaft.

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nikolaus hesse

Die deutsche Russlandberichterstattung erfuellt den Tatbestand der Volksverhetzung,

In Italien gibt es nichts Vergleichbares+schon einmal garnicht einen Kampf gegen Rechts:
Ein Gesetz von letzter Woche bestimmt, dass die italienische Nationalhymne,
- Text von Mammeli- in allen Grundschulen zur Pflichtlektuere wird,
bei dieser Gelegenheit+in diesem Zusammenhang wurde auch ein weiterer Nationalfeiertag eingefuehrt.-
In Deutschland hasst man das orthodoxe, gottesfuerchtige+"rechte" Mittel- u. Osteuropa.
Denn die dortigen Voelker lassen sich keine Maerchen erzaehlen+das passt unseren Leuten
ueberhaupt nicht in den Kram
Putin, halt' durch:
Bald hat der Spuk ein Ende+wir brauchen Euch, fuer den Neuanfang, fuer den Wiederaufbau,
fuer den CHANGE!

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Heinrich Seneca

Noch nie seit KOHLs Gorbatschow-Göbbels-Vergleich waren die Beziehungen so schlecht wie heute

Warum macht sich die Merkel-Regierung überall nur noch Feinde in Europa wie z.B. von Portugal bis Athen und LDN bis Moskau ??
Warum geht das deutsche Volk so auf Renationalisierung, Frau Kanzlerin??
Wird das Erbe mit der Haustadt Berlin wieder im Deutschen Kaiserreich 1871 und seines Untergangsregenten Willi II erinnert/erweckt als Berlin nur noch einen Freund in Europa hatte Wien, Österreich??
Was soll ein Schockenhoff, "Blauer Kreuzträger" als Russlandbeauftragter der Regierung in Petersburg; wenn er zu schroffen die Diplomatie verletztenden Worten und Sätzen greifen wird?
Die Russen sind offensichtlich anders als die Deutsche Politik und Deutsche Öffenlichkeit sie gerne hätte.
- Die große Mehrheit der Russen ist für eine weit schwerere Strafe für "Pussy Riot" sowie die "Todesstrafe" in Russland und eine "rechtsradikale" aber keine demokratische Regierung wie die heutigein Moskau lt. SPON -
Warum ist die Deutsche Dipolmatie unter Westerwelle wieder so schlecht wie unter Willi II?

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Rupert Wimmer

Nochmals böses Russland

ich weiss ja nicht, ob der Autor schon in Russland war und wenn ja, mit wem er sich dort ggf. getroffen hat. Ich war nur kurz dort zum Arbeiten (nicht als Journalist) und hatte Gelegenheit, mich mit den meist sehr jungen Leuten, mehrheitlich Frauen, zu unterhalten. Das war in der Provinz, nicht in Moskau. Eine Bemerkung z.B. über Chodorkowski wurde so beantwortet: "Ich weiss, dass er für euch im Westen ein Held ist, bei uns ist er nur ein Dieb". Ich würde sagen, das ist die Stimme des Volkes. Aber für die Regierungen und die Mainstream-Journalisten ist das Volk sowieso zu blöd, um politisch richtig zu denken, siehe auch Haider in Österreich. Russland wehrt sich vor allem gegen eine auslandsgesteuerte Gesellschaftszerstörung a la Mittel- und Westeuropa: Hetze die Kinder gegen die Eltern, die Frauen gegen die Männer und die Jungen gegen die Alten, und du musst gegen dieses Volk keinen Krieg führen. Hoffentlich einigt sich Russland nie mit China, dann ist die Gelegenheit für uns vorbei

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 16:36 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Herr Wimmer, sprechen Sie russisch?

Wenn ja, wer genau waren Ihre Gespraechspartner? Waren die Kontakte beliebiger Natur, etc.?

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thomas schulz

Wer macht sich denn da etwas vor ?

Sieht man einmal von den stümperhaften Interventionen im Bürgerkrieg auf dem Balkan ab, ist Partnerschaft nach russischem Verständniss, also die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates, sowohl das politische als auch das ökonomische Erfolgsrezept aller bisherigen Bundesregierungen und ist in der internationalen Diplomatie immer noch weitgehends common sense. Tragischerweise sieht sich Berlin aufgrund der Missgeburt Euro gezwungen, diesen Grundsatz ignorieren zu müssen, was zu einer nicht mehr für möglich gehaltenen Feindseligkeit in Europas geführt hat. Dem arroganten, missionarischen Eifer der in global agierenden NGOs organisierten "Aktivisten", die meinen oder manchmal auch nur vorgeben, die Weisheit gepachtet zu haben und sich das Recht heraus nehmen, allen anderen ihre Ideale aufzwingen zu können, muß nicht nur in Russland ein Riegel vorgeschoben werden.

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 14.11.2012 12:32 Uhr

Problematische Zustände in Rußland - und was ist mit Deutschland?

Es ist immer wieder belustigend, wie die deutsche Presse über vermeintliche oder tatsächliche autoritäre Zustände im Ausland zu klagen weiß. Nur den Balken im eigenen Auge, den übersieht sie geflissentlich. In Rußland dient also die Justiz der Einschüchterung gegenüber der Opposition? Und was ist in Deutschland? Ständig redet man von Verboten. Man kann angesichts der Euro-Rettungsexzesse, der sog. Energiewende und des exzessiven "Kampfes gegen rechts" getrost davon ausgehen, dass Dtld. von einer einzigen großen Block- oder Einheitspartei regiert wird. Wer es in diesem Land wagt, auch nur andeutungsweise eine fundamentale Opposition gegen diese Blockpartei und die Zustände in diesem Land zu versuchen, der bekommt die geballte Einschüchterungsmacht des Establishments und der weitgehend gleichgeschalteten Medien zu spüren - ohne Rücksicht auf Art. 1 - 5 des GG. Gesellschaftliche Ächtung, Karriere- und Existenzvernichtung inbegriffen. Das wäre mal ein weites Feld für mediale Empörung

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 14.11.2012 11:25 Uhr

@Hr.Beck, in der Tat böses Russland

Ihr Zitat: „Da will also die russische Führung partout nicht akzeptieren, daß die NATO entgegen aller 1990 abgegebenen Versprechen nun vor Ihrer Tür steht, sie will nicht akzeptieren, daß in diesen Staaten die eigentlich gar keine NATO Staaten sein dürften...“
Über die NATO Mitgliedschaft entscheiden die jeweiligen Staaten und die NATO, und sonst keiner. Das wäre Völkerrechtswidrig. Sie verweigern den bedrohten Staaten Mittel-Ost-Europas den NATO Schutz, den Sie als Deutscher jahrzehntelang in Anspruch genommen haben und setzen diese Staaten als freiwild den russischen Großmachstreben aus, was unter Umständen Krieg und dauerhafte Besetzung bedeutet.
Sie gestatten dem Russland, dass Europa nichts außer Elend und Unterdrückung gebracht hat das Mitspracherecht in Angelegenheiten anderer Staaten.
Russland betrachtet bis heute Polen nicht als eigenständigen Staat (=russische Staatsdoktrin der letzten 300 Jahre).
Bei Leuten mit solchen Vorstellungen reiben sich die Despoten die Hände.

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Benno Beck

Böses Russland

Da will also die russische Führung partout nicht akzeptieren, daß die NATO entgegen aller 1990 abgegebenen Versprechen nun vor Ihrer Tür steht,
sie will nicht akzeptieren, daß in diesen Staaten die eigentlich gar keine NATO Staaten sein dürften ein Raketenschild aufgebaut wird,
diese russische Führung will nicht akzeptieren, daß einige wenige Oligarchen mit auffälligen Verbindungen nach Israel und in die USA das Land leerräumen wie in den "ach so demokratischen " Putin Jahren,
sie will keine verdeckten unerlaubten ausländischen Interventionen auf ihrem Hoheitsgebiet die als Soros Stiftung u.ä. daherkommen,
auch will sie nicht akzeptieren, daß die USA Kriege beginnen und führen wo und wann sie wollen
sie will nicht so demokratisch werden wie die EU (spätestens hier ist prusten und lautes lachen erlaubt)

Böse, böse Russen - ab in die Ecke Ihr Antidemokraten!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 16:41 Uhr
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 14.11.2012 16:41 Uhr

Pussy Riot im Petersdom oder...

an der Klagemauer oder im Felsendom !
Alle Reaktionen wären bestimmt bedeutend milder gewesen, oder ?

Allei wenn man die aktuellen Vorgänge rund um die Verfassungsschutzbehörden i.V.m.
der "Zwickauer Terrorzelle" betrachtet, sind wir zumindest in diesem Fall schon weiter als die Russen.
Wer sich an das Schweigegelübde von Kanzler Kohl im Zusammenhang mit illegalen Parteispenden erinnert, kann auch zu dem Schluss kommen, dass in D die Gesetze der "Omerta" gelten und wir dementsprechend regiert werden.

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Wolfgang von der Beeck

Vermutlich meinen sie

die ach so demokratischen Jelzin-Jahre.
Ein schöner Kommentar!
Wenn wir weiter so ungeschickt,hilflos und ingnorant sind werden die Russen irgendwann die Nähe zu China suchen.
Dann werden die Ostwinde ueber die Westwinde wehen.

so long

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ulrich merkle

Sehr gute Darstellung

ich muss dem Artikel vollstens zustimmen! Auch wenn die meisten anderen Lesermeinungen anscheinend (wie in letzter Zeit häufiger) keinen Unterschied zwischen Deutschland und Russland erkennen mögen, muss ich doch sagen, dass ich 100.000 mal lieber in diesem Land lebe, ohne alles toll finden zu müssen (insbesondere in der Politik). Herrn Vesers Ruf nach weniger Apeasement muss ich voll unterstützen. Warum treten die Länder in der Welt, wie D, in der es der größten Mehrheit so gut geht eigentlich inmer so devot in der Weltpolitik auf? Gehört die Zukunft dann nur noch den Rücksichtslosen (Regierungen)?

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Roland Müller

Lieber Herr Veser,

seit USAID die Segel streichen musste, ist der Sammelsurium aus Stalinisten, Braunen und Anarchos nicht mehr auf der Straße zu sehen. Offensichtlich ist dem pseudodemokratischen Gebräu der Zahlmeister abhanden gekommen. In Russland denkt aber im Gegensatz zu Deutschland, wo man die NPD verbieten möchte, niemand darüber nach, diese antidemokratischen Gesellen einfach per Gesetz oder Gericht aus der Welt zu schaffen. Da stellt sich für mich die Frage, wer den größeren Nachholbedarf an Toleranz und Demokratie hat.

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Wolfgang von der Beeck

Westliche Vorstellungen von Recht und Demokratie?

Meinen sie damit die Demokrativorstellungen von Frau Merkel,die die schwedische Regierung davon ueberzeugen wollte den € gegen den erklärten Willen der Bevölkerung einzufuehren ?
( Wenn von unerfreulichen Entwicklungen nicht betroffene Parlamentarier zustimmen ist das fuer Frau Merkel Demokratie genug)
Wenn ich hier die Rechtsbrueche der Berliner Allparteienqualle der letzten 4 Jahre Jahre auflisten wollte wuerden die freien Zeichen nicht ausreichen.
Der Artikel von R. Veser kommt mir vor wie monatliche Pflichtkritik an Putin,der einfach nicht bereit ist sein Land von in-oder ausländischen Oligarchen auspluendern ,oder destabilisieren zu lassen.
Ich glaube nicht,das es den Russen in der Breite schon einmal so gut ging wie unter der Regierung von Putin.
Heute macht der russische Normalo Urlaub hier in Schweden.Der deutsche Michel wird dagegen immer ärmer.
Putins Russland steht uns historisch,kulturell,wirtschaftlich und auch stratgisch deutlich näher wie bspw. die Tuerkei.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 14.11.2012 10:18 Uhr

Selbst keine Wertorientierung- weithin

Für welche Werte steht denn Deutschland (die Regierung und die sog. Opposition usw.) und für welche steht die EU? Vergleichsweise dazu sieht es in Rußland aktuell nicht oder kaum schlechter aus.
Wenn Rußland keine ausländischen Organisationen auf seinem Territorium dulden möchte, dann stellt sich die Frage nach Wesen und Wirken dieser Organisationen. Bspw. sind in Rußland bekannterweise die Lobbies der Homosexuellen unerwünscht- und das finde ich ist auch gut so. Anderes könnte man nennen.
In den letzten 200 Jahren kam viel Böses aus dem Westen einschließlich Deutschlands nach Rußland. Nach 70 Jahren der Zerstörung/Marxismus (einer westlichen Ideologie) ist man offenbar gewitzter geworden. Das ist doch nachvollziehbar. Jetzt kommt der Westen mit seinem Liberalismus und der ist softer, aber nicht besser als der Kommunismus.

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Jack Murphy

Bemerkenswerte Einäugigkeit

ich hätte der FAZ einen Kommentator gewünscht, der die Zusammenhänge russischer Politik mit mehr analytischer Fähigkeit beleuchtet. Stattdessen liest sich der Kommentar wie die "offizielle Verlautbarung des Politbüros" im Weissen Haus.

Schade - denn die Realitäten in Russland werden unser Leben in Europa und insbesondere in Deutschland zukünftig sehr weitreichend mitbestimmen. Der FEMA-Polizeistaat USA bedroht die bürgerlichen Freiheiten in Europa derzeit mehr, als die russischen Konsolidierungabestrebungen Putins. Die im Artikel beklagten Gesetze Russlands zur Identifikation ausländischer Interessen bei sogen. NGO's gibt es in den USA schon seit langem und niemand regt sich hierzulande darüber auf. Russland hat Recht, wenn es den Wildwuchs an CIA gesteuerten und finanzierten sogen. "Oppositionsgruppen" unter Kontrolle bringen will. Syrien's ferngesteuerte "Revolution" ist Beispiel für die Arbeitsweise.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 11:23 Uhr
Dennis Beerling

Danke!

Sehr schöner Kommentar! Und man kann und konnte sich bei allen Aufruhen in Nahost sicher sein, dass die CIA ihre Finger im Spiel hat. Wer glaubt, es ginge um Menschenrechte der lebt in einer Fantasiewelt. Es geht um den Erhalt und die Erweiterung des Petro-Dollars der letztendlich die USA vor einem wirtschaftlichen Kollaps bewahrt (siehe auch Lybien: Gaddaffis Bestrebung eine Afrika- Goldwährung durchzusetzetn). Deswegen kann man sicher sein, dass auch der Iran in absehbarer Zeit dran glauben muss, der ist nämlich die letzte Bastion gegen den Petro-Dollar.

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Dieter Freundlieb

Falsche Strategie

Der Westen begreift leider nur sehr langsam, dass eine Modernisierung und Demokratisierung in Diktaturen nur verzögert statt angeregt wird, wenn man sich mit den Diktatoren - meist aus wirtschaftlichen Interessen heraus - arrangiert.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 14.11.2012 09:49 Uhr

Prinzipienfestigkeit zeigt der Putn schon aber das vermist man in Berlin und zum Teil auch in

Washington und das wird eines nicht zu fernen Dages zur Katastrofe fueren. Eines Tages wird man sich bei uns fuer Wohlstand auf Kosten der freiheit, Prinzipen der Freiheit aufgeben, entscheden. Obwohl man genau weiss, dass Unfreiheit, Prinzipienlosigkeit, noch nicht was brachte, ganzbestimmt keinen Wohlstend.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 14.11.2012 09:33 Uhr

Die alte Regel bestätigt sich

Zitat:“...sondern auch gegenüber Nachbarländern neigen Putin und seine Entourage zum Foulspiel. Ihr Verhalten gegenüber Ländern, die sie als schwächer wahrnehmen (auch gegenüber EU-Mitgliedern), ist von rüder Einmischung und Erpressungsversuchen gekennzeichnet.“

Die Polen haben vor Jahren darauf hingewiesen, da ja an sich eine (auch jahrhundertlange) russische Regel ist die Nachbarn zu erpressen, aktuell ökonomisch (Gaspreise, Importverbote für Produkte aus unliebsamen Ländern), wie auch politisch (Ukraine, Baltikum), bis hin zur militärischen Intervention (Georgien).

Deutschland ist den Russen nur vom Nutzen, wenn Deutschland sich als Partner dafür missbrauchen lässt (Ostseepipeline), Stillhalten bei den russischen Erpessungsversuchen.

Gut dass die Deutschen langsam dieses Spiel durchschauen. Manche Länder brauche eben mehr Zeit dafür.

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13.11.2012, 19:00 Uhr

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