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Deutsch-französisches Treffen Steinbrück unterstützt Hollande

 ·  Der SPD-Kanzlerkandidat sucht in Paris den Schulterschluss: Gemeinsam mit dem französischen Präsidenten François Hollande will sich Peer Steinbrück verstärkt im Kampf gegen Steueroasen engagieren.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (62)
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Peter Ehrl
Peter Ehrl (pehrl) - 06.04.2013 11:23 Uhr

Steinbrück steht am Eingang zur überhöhten Staatsverschuldung

Steinbrück steht für die selektive Übernahme von Bankschulden durch den Staat. Von ihm als alternativlos bezeichnet, wurde es kritiklos übernommen, auch von anderen Staaten. Das hat zur Überschuldung von Staaten geführt, einem Schnitt in der bisherigen Bankenkultur und zu Ungerechtigkeiten, denn es wurde eben nur selektiv geholfen. Das Thema Steueroasen ist nur ein medial wirksames Thema, um von den eigenen Fehlern abzulenken.

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Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 06.04.2013 08:34 Uhr

Steinbrück kann Kanzler nicht

Statt Hollande zu erklären, dass Deutschland unbeschädigt durch die Krise kam, weil Kanzler Schröder mit der Agenda 2010 die dringend notwendigen Reformen durchgesetzt hatte, greift er von Paris aus die eigene Regierung an. Damit hat er ein ungeschriebenes Gesetz verletzt und sich abermals disqualifiziert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 10:15 Uhr
Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 06.04.2013 10:15 Uhr

Können Sie erklären, ob und wenn ja wie die Hartz-Reformen uns gut durch die Krise brachten?


Hört sich ja immer gut an, wenn das gesagt wird, nur hätte ich gerne gewusst, wo da der Zusammenhang ist, wenn es einen gibt.

Dass unsere Exportzahlen weiter boomen, übrigens zunehmend in nicht-EU-Länder, wird auf dem Rücken der Löhne und damit des deutschen Binnenmarktes ausgetragen, womit imgrunde die nächste Krise vorprogrammiert ist. Und zweitens werden die Exporte in EU-Länder zunehmend gegen Schuldscheine "bezahlt", d.h. die Unternehmen hier arbeiten umsonst, wodurch ein neues Problem entsteht.

Was ich sagen will, durch die Hartz-Reformen werden Probleme nur zeitlich verschoben, nicht gelöst, und schon gar nicht wird dadurch eine Banken- und Staatsschuldenkrise gelöst.

Es wäre nett, wenn die, die immer solche Behauptungen aufstellen von wegen wir Deutschen sind ja so krisenfest, auch mal in's Detail gehen würden.

Und noch was: Frankreich wird nie Hartz-Reformen erlassen, dafür sind die Franzosen viel zu ungehorsam. Dass Steinbrück nicht Kanzler kann ist ein Nebenthema.

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Manfred Schwierz

Steinbrück unterstützt Hollande...

Zwei Versager unterstützen sich gegenseitig...
Das nennen die Sozis dann SOLIDARITÄT---
Laßt uns diese Sozi-Hymne gemeinsam singen...,
...mit der erhobenen Faust!

"Die Partei, die Partei hat immer recht..."

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Wolfgang Richter

Euro-Bonds

Hat Steinbrück mit Hollande auch schon die schönen Eurobonds verabredet, die sich nach einem rot-grünen Wahlsieg wie ein warmer Regen auf all die armen, notleidenden Club Med-Länder (Hollandes Frankreich selbstverständlich inclusive) ergießen werden? Selbstverständlich auf unsere Kosten.
Die SPD ist noch größer als unser Guido dabei, wenn auf unsere Kosten Wohlwollen anderer Länder erkauft werden soll.
Daß das Privatvermögen pro Kopf in den meisten Club Med-Ländern höher als unseres ist, wird gnädig verschwiegen.

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Alexander Lens

Zwei Verlierer unterstützen sich gegenseitig

Steinbrück und Hollande (in Frankreich neuerdings Hollandouille genannt) erreichen ungefähr die gleiche Prozentzahl an Zustimmung (besser Ablehnung) bei den Wählern - nämlich deutlich unter 30% (Steinbrück noch schlechter als Hollande).
Da ist jeder Kommentar überflüssig!

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otto kaldrack

Wenn er ihn im

Kampf gegen Steueroasen unterstützt, ist dagegen nichts einzuwenden, bei der
Schuldenunion mit Euro-Bonds dagegen Erhebliches.

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claus bronner

Oooops, Steinbrück, wer ist das?

Ist das nicht dieser arrogante, von sich selbst absolut überzeugte ehemalige Bundesfinanzminister, der damals kein Wort von all dem hören wollte, was er heute so propagiert?

Ist das nicht derjenige, der viel Geld verschenkt hat, als er behauptete, die Finanzkrise wird Deutschland nicht erreichen und uns nichts anhaben können?

Ist das nicht derjenige, der Anwaltskanzleien, die auch für Banken arbeiten, mit Gesetzeslösungen gegen Banken beauftragte, um hinterher dort Vorträge für hohe Honorae halten zu dürfen? Was wollte er eigentlich denen erklären, die er beauftragen musste, weil er und seine Adjudante nicht weiter wussten?

Ist das nicht derjenige, der immer alles besser weiß und hinterher feststellen muss, dass er sich doch geirrt hat?

Und was will dieser eher unbedarfte Nichtsnutz sich jetzt in politische Angelegenheiten einmischen, die ihn an sich absolut nichts angehen?

Stoppt Steinbrück, bevor er noch mehr Schaden anrichtet!

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Jürgen Dannenberg

Man mag es sich gar nicht

vorstellen, wenn Herr Steinbrück auch noch Ankara einen devoten Besuch abstatten will.

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 05.04.2013 21:42 Uhr

Zwei Blinde ...

...machen noch keinen Sehenden. Schönes Bild der beiden "Hoffnungsträger".

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Kurt Weiss
Kurt Weiss (Kybourg) - 05.04.2013 21:02 Uhr

Messieurs 27%

Die neuste Umfrage in Frankreich (Ipsos Le Figaro) gibt Präsident Hollande noch einen Beliebtheitsgrad von 27% (5 Punkte weniger als Ende März). Gemäss dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend kommt Steinbrücks SPD in der "Sonntagsfrage" ebenfalls auf einen Wert von 27%. Bei so viel Gemeinsamkeiten fällt mir das französische Sprichwort ein: "les grands esprits se rencontrent toujours".

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Walter Kunz
Walter Kunz (kuwa) - 05.04.2013 20:58 Uhr

was wollen sie mit Steinbrück

der ist auch dafür, dass es wieder getrennten Sportunterricht gibt ( für Musliminnen ). Geht das in den Kopf.
Hat er was gesagt zum Defizit in Frankfreich?

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Georg Rossacker
Georg Rossacker (Eoss76) - 05.04.2013 20:55 Uhr

Zwei sozialistische Ritter von der traurigen Gestalt

Das Foto sagt schon alles. Selbst die Anzüge besitzen mehr Ausstrahlung als der Inhalt. So charismatisch und tatkräftig wie zwei Schnecken in Sirup. „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“ hieß es einst, aber der Autor dieser Zeilen konnte ja nicht ahnen was für Ochsen und Esel der künftige Sozialismus noch hervorbringen wird. Offensichtlich gibt es ja keinerlei Grenze mehr nach unten.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 05.04.2013 20:53 Uhr

Wie wollen die Beiden Glaubhaft vermitteln

Dass diese beiden Kompetenzen in der Bekämfung von Steuerhinterziehung haben wenn es Holande nicht einmal schafft seinen engsten und vertrautesten Mitarbeitern genau das zu verhindern. Nicht dass es allgemein eine besonders übermässiges Vertrauen darin gibt dass andere Parteien wesentlich besser währen.
.
Ich denke Machtkonzentrationen sind generell nicht zu begrüßen insebesondere wenn diese scheinbar die Grenzen von Legalität und Moral nur als Instrument sehen um andere zu geißeln und zu kontrollieren.
.
Mit dieser Einleitung möchte ich noch einmal an die Rede von Cameron erinnern der eine Volksbefragung in GB für die EU vorgeschlagen hat und gleichzeitig mehr Subsidiarität in Europa angemahnt hat.
.
Großer Macht müssen mächtige Kontrollen gegenüberstehen. Demokratische Kontrollen durch den Souverän. Mein Eindruck jedesmal wenn ich solche Zusammenschlüsse sehe ist der dass diese Leute sehr viel Übung darin haben Macht und Verantwortung in einem undurchsichtigen Geflecht zu verstecken.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 05.04.2013 20:49 Uhr

Hollande in Rekordzeit gescheitert

Seine einzige Hoffnung ist tatsächlich ein rot/grüner Wahlsieg in Deutschland, weil er dann von rot/grün mit eurobonds beschenkt wird.
Dann kann er bei Deutschland unbeschränkt anschreiben lassen und auf dem deutschen Bierdeckel weitersaufen bis in alle Zeiten und ist von diesem lästigen Sparen befreit.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 05.04.2013 20:24 Uhr

Klasse , tyisch Sozialisten

man erklärt den Kampf ggen Steuerosen, und auf der Liste der Steuerbetrüger ist Hollandes Wahlkampfchef, uch in Sozialist.
Möchte nicht wissen , wie viele Sozis ihre Millionen da gebunkert haben, genau wie einst Honecker. komische Sache , ausgerechnet im Kommunismus und im Sozialismus verarmt das Volk am meisten , und die Bonzen Leben wie die Maden im Speck, ob Kuba , DDR, Nordkorea oder Russland, überall das gleiche, und die Euro Zone ist auf dem besten Weg zum Umverteilungssozialismus, und keine merkt es. Jüngster Coup ist die EEG, die Allgemeinheit verteilt das Geld an die Reichen mit ihren großen Solardächern und den Erneuerbaren Fonds, und die Politik und die Medien sorgen für die nötige Stimmung und Tarnung dazu.

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Hans  Wollschlaeger

Ein Kanzler Steinbrück wäre der Alptraum, eigentlich muss man dankbar sein,

…dass er sich immer wieder so deutlich outet…mehr gibt es dazu nicht zu sagen…
Stattdessen der Versuch eine andere Möglichkeit an zu denken:
10 bis 20 % für die AfD sind realistisch, die FDP wird von der Bildfläche verschwinden, eine SPDGRÜNE Regierung ist unwahrscheinlich, und wäre für unser Land besonders wegen der angedachten Euro Politik sehr kontraproduktiv…
Aber dank der AfD ist Merkel jetzt nicht mehr „alternativlos“, sie könnte sich als „Wendekanzlerin“ (da hat sie ja diverse Erfahrung: DDR, Energie) mit einem kompetenten Partner in Europa stark machen: z.B. zurück zu einer Handelswährung ähnlich ECU und einem Währungskorb für die einzelnen Euroländer oder so…
ZURÜCK ZUM EUROPA MIT GUTEN NACHBARN UND GETRENNTEN KASSEN…
Wie auch immer: die AfD wird im Parlament für erfrischenden Gegenwind sorgen, deswegen auf jeden Fall diese Partei durch Beitritt, als Förderer, durch Unterschrift unterstützen.
Nicht ärgern, besser die Energie auf die Unterstützung dieser Partei richten...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 23:12 Uhr
Jörg Feller

Ich bin dabei.

...

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RENE PAUL ROZEK

So locker geht das nicht !

Die möglichen Konstellation nach der kommenden Bundestagswahl sind ein bunter Strauß, bei dem hier niemand weiß, wie die SPD denkt.

Manchmal fürchte ich mich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 19:57 Uhr
Ulla Nachtmann

"Manchmal fürchte ich mich."

Nicht doch! Furcht, Angst sind schlechte Ratgeber, Herr Rozek.
Wir haben doch jetzt die "Alternative für Deutschland" und damit zum ersten Mal eine Wahl.

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Ulla Nachtmann

Steinbrück und Hollande, die gierigen Edelsozen, wollen auf der einen Seite

gerne immer MEHR Steuern von arbeitenden Normalos eintreiben - bis diese nichts mehr haben, beim "Staat" betteln müssen, für sich und die eigene Familie.
Sie unterstellen auch all jenen (nicht den eigenen Freunden!), die ihr Geld offshore halten, automatisch Steuerhinterziehung.
Auf der anderen Seite, nämlich was die wuchernde Bürokratie zu Hause und im Sumpf Brüssel anbetrifft, ist man aber SEHR großzügig.
.
Darüber habe ich mich heute wirklich sehr aufgeregt:
(Warnung: nicht erschrecken beim Blick auf das Foto)
.
"Baroness Ashton will be paid £400,000 by the EU to do nothing" (Telegraph)
(Ashton bekommt GBP 400.000 von der EU fürs Nichtstun)
- Baroness Ashton will be entitled to £400,000 at the taxpayer's expense over three years for doing nothing after finishing her five year term as the European Union's foreign minister at the end of 2014. -
.
Sie ist nicht die Einzige, die diese frechen Einkommens- und STEUERsegnungen, typisch für den neuen Funktionärsfeudalismus, bekommt.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 05.04.2013 19:25 Uhr

einer fehlt noch zur terroristischen Vereinigung

man braucht glaube ich 3.
Kampf gegen Steuerverschwendung werden wir von den beiden wohl nicht erleben,
man könnte z B die EU abschaffen, man würde enorme Summen sparen.

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Erwin Stahlberg

Die Wurzel des Übels heißt --- „EU“!!!

Es ist schier unglaublich,
daß Politiker im R a m p e n l i c h t nicht den Mut aufbringen,
zu bekennen , daß die Grundgedanken, die zur Gründung der EU
geführt hatten --- längst von den

„MÄCHTEN in BRÜSSEL“

verraten worden sind.

Die Hoffnung,
durch BANKEN-RETTUNGEN Europa retten zu können,

wird sicherlich --- insgeheim --- aus den Schädeln der
meisten Volksvertreter herausgekriegt worden sein.

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05.04.2013, 16:31 Uhr

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