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Cyberwar : CIA: Hacker im Auftrag Russlands sollten Trump zum Sieg verhelfen

  • Aktualisiert am

Spezialisten in einem IT-Abwehrzentrum gegen Hackerangriffe. Bild: AP

Der amerikanische Geheimdienst wirft Russland in einem internen Bericht vor, mit Hackerangriffen Donald Trump im Wahlkampf gezielt geholfen zu haben. Dies sei „allgemeiner Konsens“ in Geheimdienstkreisen, sagten Offizielle der „Washington Post“.

          Ein interner Bericht des amerikanischen Geheimdienstes CIA kommt laut einem Zeitungsbericht zu dem Schluss, dass Russland die Präsidentschaftswahl beeinflusst hat, um dem Unternehmer Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Wie die „Washington Post“ berichtet, versorgten Insider mit Verbindungen nach Moskau die Enthüllungsplattform Wikileaks mit gehackten Emails der Demokratischen Partei von Trumps unterlegener Rivalin Hillary Clinton. Trumps Team wies den Bericht zurück.

          Nach Einschätzung der Geheimdienstler sei es Ziel Russlands gewesen, „Trump zur Wahl zu verhelfen“, zitierte die Zeitung einen amerikanischen Beamten. Dies sei „allgemeiner Konsens“ in Geheimdienstkreisen. Dem „Washington Post“-Bericht zufolge informierten CIA-Beamte vor wenigen Tagen ranghohe Mitglieder des Senats über ihre Schlussfolgerungen.

          Im Oktober veröffentlichten das Heimatschutzministerium und das Büro des nationalen Geheimdienstdirektors eine Erklärung, in der sie ranghohe Beamte der russischen Regierung bezichtigen, die Angriffe genehmigt zu haben. Russland wies die Vorwürfe als haltlos zurück. Wikileaks-Gründer Julian Assange erklärte, die gehackten E-Mails nicht von einem staatlichen Akteur bekommen zu haben.

          Trumps Team wies die Schlussfolgerungen der Geheimdienstler zurück. „Dies sind dieselben Leute, die gesagt haben, Saddam Hussein habe Massenvernichtungswaffen“, hieß es in einer am Freitagabend verbreiteten Erklärung.

          Der scheidende Präsident Barack Obama hatte erst am Freitag eine umfassende Untersuchung der Hackerangriffe während des Präsidentschaftswahlkampfs angeordnet. Die Ergebnisse sollen noch vor Ende seiner Amtszeit am 20. Januar vorliegen.

          Gegenstand der Untersuchung sind auch die Wahlkämpfe in 2012 und in
          2008. Vor acht Jahren hatte es Hackerangriffe auf die Wahlkampfteams
          von Obama und seines republikanischen Konkurrenten John McCain
          gegeben, für die die USA China verantwortlich machten.


          Quelle: spo./dpa/AFP

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