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CIA 183 Mal Waterboarding für Scheich Mohammed

20.04.2009 ·  Die CIA hat das simulierte Ertränken bei Verhören viel häufiger angewandt als bisher bekannt. Der 9/11-Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed soll 183 Mal dem sogenannten Waterboarding unterzogen worden sein, berichtet die „New York Times“.

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Der amerikanische Geheimdienst CIA hat das sogenannte Waterboarding - das simulierte Ertränken - bei Verhören von mutmaßlichen Terroristen nach neuen Informationen viel häufiger angewandt als bisher bekannt.

So sei allein der als Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 geltende Chalid Scheich Mohammed 183 Mal dieser umstrittenen Verhörmethode ausgesetzt worden, berichtete die „New York Times“ am Montag. Die Zeitung beruft sich dabei auf Memos des amerikanisches Justizministeriums. Ein anderer mutmaßlicher Terrorist sei 83 Mal mit dieser Methode gequält worden.

Die „New York Times“ hatte bereits 2007 berichtet, dass Chalid Scheich Mohammed mehr als 100 Mal „harten“ Verhörmethoden unterworfen worden war, allerdings waren damals keine Details bekannt. Der amerikanische Präsident Barack Obama hatte kürzlich Straffreiheit für Folterverhöre angekündigt und damit einen Sturm der Entrüstung auch unter vielen seiner Anhänger ausgelöst. Am Montag wollte Obama das CIA-Hauptquartier besuchen und dort vor Mitarbeitern sprechen.

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