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China Wieder Tibeter-Proteste

04.04.2008 ·  In der Provinz Sichuan an der Grenze zu Tibet ist es nach Berichten amtlicher chinesischer Medien ein weiteres Mal zu Unruhen gekommen. Ein Beamter sei „angegriffen und schwer verwundet“ worden, hieß es. China will nun auch juristisch in aller Härte gegen die Demonstranten vorgehen.

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Im Tibet-Konflikt ist es nach Berichten amtlicher chinesischer Medien ein weiteres Mal zu Unruhen gekommen. Vor einem Regierungsgebäude in der Autonomen Tibetischen Präfektur Garze habe es am Donnerstagabend eine Protestaktion gegeben, bei der mindestens ein Beamter verletzt worden sei, meldete am Freitag die amtliche Pekinger Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Präfektur liegt in der Provinz Sichuan an der Grenze zu Tibet. Der Beamte sei „angegriffen und schwer verwundet“ worden, hieß es. Weitere Einzelheiten nannte Xinhua zunächst nicht. Menschenrechtler hatten vor rund einer Woche von einer Demonstration buddhistischer Mönche und Nonnen in Garze berichtet, der sich mehrere hundert Einwohner der tibetisch besiedelten Region angeschlossen haben sollen. Damals soll es zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Polizisten gekommen sein.

Die Wahrheit über „Clique um den Dalai Lama“

Nach der Niederschlagung der Proteste in der „Autonomen Region Tibet“ will China nun auch juristisch in aller Härte gegen die Demonstranten vorgehen. Die tibetische Justiz kündigte am Freitag schnelle und harte Urteile gegen die verhafteten Demonstranten an. Die „Verbrecher“ müssten abgeschreckt und den Separatisten jeder Boden entzogen werden, sagte der Justizchef der Autonomen Region, Baima Chilin. Damit dürfte der Großteil der Urteile in Schnellverfahren noch vor den Olympischen Spielen im August fallen.

Nach offiziellen Angaben wurden während der Proteste im vergangenen Monat 800 Menschen festgenommen. Weitere 280 Menschen hätten sich gestellt. Baima sagte weiter, die Parteigerichte sollten der Welt die Wahrheit über „Clique um den Dalai Lama“ zeigen.

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