07.06.2012 · Wenn Amerika Afghanistan verlässt, will sich China dort engagieren – und mit ihr die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Das Antiterrorbündnis entwickelt wirtschaftliche Kooperation.
Von Petra Kolonko, PekingRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
@ Michael Leh "Widerlich" ????
Sie schreiben:
"Sie haben in Afghanistan keinen Schuss abgegeben, kein
Menschenleben verloren, machen aber das Geschäft. Die Diktatur in
Peking ist mir zwar zutiefst zuwider"
Fällt ihnen denn dabei so wirklich rein gar nichts auf?
Ein Land, das im Gegensatz zu den USA nicht erst mal mit der Armee
einfällt, und zB im Iraq schon mal zwei Millionen Tote
hinterlässt, um sich wirtschäftliche Vorteile zu verschaffen,
finden sie widerlich?
China hat übrigens dieselbe Politik auch in Afrika angewendet und
sein Einfluss ist deshalb dort dem Amerikanischen weit überlegen.
Ist es möglicherweise nur das, was sie widerlich finden?
Hr.Volland, woher haben Sie die 2 Mio Tote ? Meinen Sie tote Tybeter ?
Meinen Sie die 2 Mio tote Tibeter durch die Chinesen ?
Im Iraq gabe es ca. 110 000 Tote , grundsätzlich durch
Terroranschläge und innerirakischen Kämpfe. Das Ergebnis der
Invasion ist der Sturz eines Tyrannen (dafür hatten Sie aber keine
Lösung vorgeschlagen) und Gründung einer halbwegs
funktionierenden Republik.
und man kann sicher sein ,die Chinesen werden nicht Demokratie in Afghanistan implantieren, sondern real politic machen
Wenn für die Chinesen tatsächlich...
... die "Bedrohungen durch Terrorismus, Separatismus und Extremismus" die schlimmsten Übel sind, dann sind sie in Afghanistan am richtigen Ort. Sie haben allerdings einen Vorteil gegenüber den USA. Sie werden Krieg wirklich als Krieg führen. Dann ist auch Afghanistan bald ruhig. Dann werden die Afghanen merken, dass Peking für den Islam soviel nicht übrig hat.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 20:38 UhrIch befürchte das will der Rest der Welt in seiner Chinabegeisterung genau so wenig wissen
wie man im Detail die Ein-Kind-Politik durchsetzt.
Die Chinesen sind wirklich schlau...
Sie haben in Afghanistan keinen Schuss abgegeben, kein Menschenleben verloren, machen aber das Geschäft. Die Diktatur in Peking ist mir zwar zutiefst zuwider (während ich das chinesische Volk hochschätze), aber ich finde es schon erstaunlich, wie geschickt sich die Chinesen oft hinsichtlich ihres eigenen Vorteils zu bewegen wissen. Vor der Intelligenz der Chinesen habe ich größten Respekt.