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China Die Nervosität vor dem großen Stühlerücken

 ·  Chinas Kommunisten suchen auf verschlungenen Wegen ihr neues Führungspersonal. Die alten Parteiführer treten zwar ab - ihren Einfluss aber geben sie nicht auf.

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Wulf Dinter

Das Grosse Reich

hat zum Glück durchaus schon ein recht umfangreiches Sozialversicherungssystem auf den Weg gebracht.
Angesichts der Kreditkrisen der westlichen Welt sollten wir den Chinesen zudem wünschen erfolgreich eine stabile Kontinuität auf den Weg zu bringen.
Nicht auszudenken, wenn es hier ebenfalls zu vergleichbaren Krisen kommt. Man denke nur an den auch hier versiegenden Bauboom und die damit zusammenhängenden risikoreichen Kreditvergaben. Ich nehme an, dass solche Szenarien in Europa und den USA bei der derzeitigen Aufarbeitung der aus den USA importierten Kreditblase noch gar nicht berücksichtigt sind.
Ein starkes und stabiles China ist das Beste was wir uns in Europa zur Bewältigung unserer Probleme wünschen müssen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 05.07.2012 08:58 Uhr

Das Große Reich

ist im Grunde ein Kaiserreich geblieben. Eine Monarchie, bestehend auch aus Provinzkönigen, Stadtfürsten und Dorfältesten. Auf eine einheitliche Staatsphilosopie scheint man im Grunde nicht mehr zu bestehen. Die Wirtschaftsgrundlage ist ein staatsmonopolistischer Kapitalismus, zerfasert durch Sonder- und Einzelinteressen aller denkbaren Seilschaften. Ich glaube nicht, dass sich soziale Probleme leichter lösen lassen. Sie haben weder ein gut funktionierendes
Schulwesen noch eine modernes Gesundheitswesen, ja nicht einmal eine Sozialversicherung.
Stärke und Bedeutung dieses Staates sind eine Interpretationsfrage. Er ist nicht so stabil wie aus europ. Sicht vermutet. Der pazifisch-indische Raum ist ganz und gar nicht chinafreundlich.

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Gerhard Dünnhaupt

Datum bleibt noch immer im Dunkel

Trotzdes späten Zeitpunkts lässt China bis heute kein genaues Datum des Parteikongresses verlauten, sondern beschränkt sich nach wie vor auf "im kommenden Herbst". Offensichtlich ist das Gerangel hinter der Szene also noch keineswegs endgültig beendet.

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Politische Korrespondentin für Ostasien.

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