Der frühere afghanische Staatspräsident und Vorsitzende des Hohen Friedensrats, Burhanuddin Rabbani, ist am Dienstag in Kabul bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Er war 71 Jahre alt. Zuletzt galt Rabbani als Mann des Ausgleichs, der wohl auch Gespräche mit den Taliban führte. Sein Nachfolger Hamid Karzai hatte vor einem Jahr den Hohen Friedensrat einberufen, dem auch Taliban-Kommandeure angehören.
Rabbani, Gründer und bis zu seinem Tode Vorsitzender der Dschamiat-e islami („Islamischen Gemeinschaft“) gehörte dem tadschikischen Volk an und hatte Theologie studiert, unter anderem an der Al-Azhar-Hochschule in Kairo. In den afghanischen Wirren der neunziger Jahre galt der in Faizabad im Norden des Landes geborene Rabbani als eine wichtige Stimme in der Nordallianz.
Als Staatspräsident amtierte er seit 1992, als Nadschibullah durch die Mudschahedin gestürzt wurde. 1996 flüchtete er in den Norden des Landes, als die Taliban in Kabul endgültig die Macht übernommen hatten. Bis 2001 wurde er international als einzig legitimiertes Staatsoberhaupt Afghanistans anerkannt.
Die Verantwortung von GW Bush und des Westens - damit auch unsere
Dr.Klaus Hohlhausen (Hausenholly)
- 21.09.2011, 09:22 Uhr
Es ist einfach traurig
karin stutz (strohausen)
- 20.09.2011, 20:08 Uhr
Kabul und Ankara?
dieter krumm (krumm2000)
- 20.09.2011, 19:53 Uhr
Rabbani
Heiner Toenne (Poweruser1)
- 20.09.2011, 19:11 Uhr
Irgendwie komisch diese Nachricht...........
Closed via SSO (JohnBrown)
- 20.09.2011, 22:53 Uhr
