Home
http://www.faz.net/-gq5-13rbp
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bundeswehr in Kundus Fassungslosigkeit über die Heimatfront

 ·  Von einem „Einschnitt“ sprach der Außenminister, von einem „Brennglas“ die Kanzlerin: Für die deutschen Soldaten in Kundus hat sich nach dem verheerenden Luftangriff auf den Tanklastzug die Lage verschärft. Entsetzt verfolgen sie die Debatte über Oberst Klein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (32)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Rolf Joachim Siegen

So sieht es aus und nicht anders???

Leser Markus Mueller, Sie haben eine 'Liesschen Mueller' - Sichtweise. Achten Sie darauf, Ihre Zunge nicht zu verschlucken, wenn Sie sich ereifern.

Empfehlen
Ulrich K. Ellwart

So ein Unsinn.....

Wo kämen wir dahin, wenn jeder Kommandeur bei einem legitimierten Kriegs-/Verteidigungseinsatz erst die Bürokratie in Berlin befragen müsste, ob er Gefahr von sich und seinen Kameraden abwenden darf? Weshalb tauchen sog. Verteidigungsexperten aller politischen Couleur plötzlich aus ihren - gut gesicherten - Schützengräben in Berlin auf und meinen das Handelns eines Kommandeurs in 2000km Entfernung kritisieren zu müssen? Die allermeisten dieser sog. Experten hat niemals Wehrdienst geleistet und schon gar nicht eisenhaltige Luft geatmet.
Und weshalb nimmt eine Staatsanwaltschaft irgendwelche "Ermittlungen" in D auf, wenn sich zwielichtige Gestalten unbefugterweise nachts an einem Tanklaster zu schaffen machen? Haben die Staatsanwaltschaften nichts Besseres zu tun?
Unsere Allierten können es mE besser: Ohne lange zu fragen: Schuß vor den Bug
(siehe Piratenbekämpfung!)!
Wenn unsere Politiker ständig Angst haben (wovor eigentlich?), jemanden auf die Füsse zu treten, sollten sie aus allen Beistandspakten (zB NATO) austreten und die Bundeswehr abschaffen.
Der Einsatz in Afghanistan ist nun einmal kein Sonntagsnachmittagskaffeekränzchen.

Empfehlen
Steffen Losch
Steffen Losch (stlosch) - 16.09.2009 10:14 Uhr

Politik und militärische Operation vermischt

Warum werden in dieser Debatte eigentlich ständig Politik und militärische Operation vermischt? Der Streit, der auf dem Rücken der Soldaten ausgetragen wird, richtet sich doch eigentlich gegen eine politisch Entscheidung. Damals war eine Mehrheit des Bundestages _für_ einen Einsatz in Afghanistan. Ob man das befürworten mag oder nicht ist eine Sache, aber dafür Soldaten verantwortlich zu machen, die in unserem Auftrag in Afghanistan sind, das ist wirklich heuchlerisch.
Dagegen steht eine militärische Entscheidung, einen Konvoi anzugreifen. Ja, es gab viele Tote und ja, möglicherweise waren dabei auch Zivilisten involviert. Nur ging bereits diesem Vorgang eine Straftat voraus. Und wer schreit am Lautesten? Ausgerechnet die amerikanischen Verbündeten, die afghanische Regierung und diverses deutsche Parteien. Diese übertönen sogar sämtliche Stimmen derjenigen, die vor Ort sind: Afghanische Stammesfürsten und nicht zuletzt die deutschen Soldaten. Je weiter weg vom Geschehen, desto lauter das Geschrei und desto mehr tote Zivilisten. Da funktioniert der Taliban Plan also richtig gut.
Wenn Sie gegen den Afghanistan Einsatz sind, dann wettern Sie nicht gegen die Soldaten, sondern wählen Sie andere Parteien!

Empfehlen
Otto Fragender

(Ver)Urteil(ung) vom grünen Tisch aus..

...ja, das geht leicht, die FAZ am Sonntag in der linken, die Kaffeetasse in der rechten Hand, das Croissant duftet, und der gelehrte Schreibtischstratege kommt zu der Erkenntnis, dass Oberst Klein falsch gehandelt hat. Vom grünen Tisch aus ist leicht (ver)urteilen!
Wer aber wie Oberst Klein in der konkreten Situation steckt, mit der Sorge und der Verantwortung für seine Soldaten beladen ist, und die Gefahr zweier rollender Bomben vor Augen hat, der mag dann doch - vor allem unter dem enormen Zeitdruck - zu einer anderen Entscheidung kommen.
Mein Vorschlag: Die Kritiker sollten sich mal ins Flugzeug setzen und eine Expedition nach Afghanistan machen, vielleicht kommen sie dann mit neuen Erkenntnissen nach Hause.
Gruß, O. Fragender

Empfehlen
Klaus Dieter

Grundgesetz

Im Grundgesetz heißt es:
"Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden,
soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt."
Im weiteren sind der Spannungsfall und der Verteidigungsfall aufgeführt. Auslandseinsätze und Auslandskriege sind nicht aufgeführt.
Wenn es Krieg ist, müssen einige hochrangige Politiker und Generäle ins Gefängnis und keine Soldaten. Wenn es kein Krieg ist, dann müssen im Zweifelsfall die Soldaten ins Gefängnis. Leider deckt das Bundesverfassungsgericht das Vorgehen der Bundesregierung, des schleichenden Übergangs zum Krieg. Insofern sind ja alle fein raus, bis auf die Soldaten. Die müssen aber immerhin nicht mitmachen. Dankbarkeit dürfen sie sowieso nicht erwarten, im günstigen Fall etwas Geld.
Einige Kommentatoren finden es ganz toll, Benzindiebezu bombardieren. Einfach mal vorstellen, die eigenen Kinder werden von einer polnischen Granate getötet, weil sie an der Oder Benzin geklaut haben. Die Bundeswehr ist Gast in Afghanistan, nicht Hausherr. Insofern ist es Sache der Afghanen zu sagen, ob solche Aktionen richtig oder falsch sind. Deren Meinung wird aber gar nicht gefragt, sind ja Afghanen und was haben die schon zu sagen.

Empfehlen
YIN YANG
YIN YANG (YANGI) - 16.09.2009 09:27 Uhr

fassungslos .....

sind auch die familien euer kameraden,wenn euer angriffs-minister auftaucht!

Empfehlen
Klaus W. Knabenschuh

Heimatfront ?

Ist mir da etwas entgangen oder werden auch hier Brunnen gebohrt ?

Empfehlen
heinz peter

Was soll dem dieses

scheinheilige Geschreibsel ! Die Politiker vorneweg die Merkel sind Schuld an der Ermordung durch Zivilisten und Kinder sonst niemand. Wenn die Bundeswehr zu Feige ist zwei Tanklastzüge mit Bodentruppen zurückzuholen oder vom Boden aus zu Bombadieren verstehe ich das nicht. Da hätte man die Zivilisten warnen können aber das wird nicht in die Debatte geworfen. Ist doch Lachhaft wenn behauptet wird die Lastzüge hätten zu einem Überfall verwendet werden können, dies nur wenn die Bundeswehr sich feige verkrochen hätte aber sie hätte die Tanklastzüge vom Boden aus zerstören können warum hat sie dies nicht getan ?? Ich bin schockiert und entsetzt wie man Zivilisten und Kinder Bombadieren und zerfetzen kann wegen ein paar Liter Treibstoff !!

Empfehlen
Ralph Wolffs
Ralph Wolffs (rawpho) - 16.09.2009 07:53 Uhr

Etwas ist faul im Staate Dänemark, wenn...

der Rauch in Kundus noch am Himmel steht und hier bei uns in Deutschland schon die Besserwisserei anhebt. Vorneweg Politiker und Journalisten die sich auf unsere Kosten aufwendig vor jeder Unbill geschützt wissen, und sich gern der Soldaten zum knipsen von eindrucksvollen Fotos bedienen. Den Preis, der für eine freies Leben auch bezahlt werden muss, aber prinzipiell anderen aufbürden und sie dann auch noch dafür verhöhnen, das muss uns alle beschämen.
Kann man einen Staat noch demokratisch nennen, der seine Vip' s aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur mit unserem Geld aufwendig schützen lässt, während unsere Kinder auf der Strasse der Gewalt der irregeleiteten Möchtegern-Helden ausgesetzt sind? Diese Wichtigtuer (ViP's) haben dann auch die Soldaten zu lange auf die Erlaubnis warten lassen, ihr Leben mit der Waffe verteidigen zu dürfen, und meinen ihre Wahlchancen mit scheinheiligen Friedensaposteleien im üblichen Blitzlichtgewitter zu wahren.

Empfehlen
Jupp Müller

Doppelmoral

"Belastend ist für die Soldaten das Wissen, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird, wenn womöglich „Zivilisten“ umgekommen sind."
Warum? Ich denke wer wirklich daran glaubt, unsere Freiheit und Lebensart am Hindukusch zu verteidigen sollte doch wenigstens genug von derer verstehen um zu merken dass 50 getötete Taliban keine 30 Zivilisten wieder gutmachen. Dabei auf die ermordeten Fahrer hinzuweisen während man selber Bomben auf Kinder geworfen hat...
Sicherlich ist es ein schwerer Job da unten, aber nach der Lektüre des Artikels drängt sich der Eindruck auf, manche Leute sehen den Einsatz mittlerweile als Selbstzweck.

Empfehlen
Lutz Jansen
Lutz Jansen (LJA) - 16.09.2009 06:16 Uhr

@ peanutbutter

Es ist erschreckend, das viele Deutsche mental offenbar nicht mehr in der Lage sind, für ihre eigenen Interessen einzutreten. Nun gut, genau so wollte man uns ja nach dem WWII haben und nicht ganz ohne Grund. Wenn das jedoch bedeuten soll, dass ich heute einer aufkommenden Bedrohung tatenlos zusehen muß, nur weil mein Großvater 1942 in Afrika war, dann ist aber der Ofen aus. Denn der Islamismus ist eine tödliche Bedrohung für alle nicht-Islamisten, wie unzählige Anschläge und Bürgerkriege in aller Welt seit etwa 20 Jahren beweisen. Der Einsatz in Afghanistan wird, wenn er denn die Rückkehr der Taliban an die Macht verhindert, viel dazu beitragen, die Gefahr für uns zu reduzieren. Nicht völlig zu beseitigen, das ist auf lange Zeit nicht möglich, genauso wie auch der zweite Weltkrieg den Faschismus nicht vollkommen aus der Welt verbannen konnte. Aber immerhin wurde die Welt bis auf weiteres gerettet.
Wenn Sie möchten, dann kaufen Sie Ihrer Frau eine Burka, lassen sich einen Vollbart stehen, nehmen ihre Töchter von der Schule und üben sich schon einmal darin, dem örtlichen Mullah die Füsse zu küssen. Das alles werden Sie brauchen, wenn sich Ihre Ansichten durchsetzen. Nicht Heute oder Morgen, aber mit Sicherheit in einigen Jahren.

Empfehlen
Markus Müller
Markus Müller (Luke23) - 16.09.2009 02:09 Uhr

Unglaublich

Mir wird einfach nur schlecht, wenn ich diese linke Stimmungsmache auf Spiegel-Online und anderen einschlägigen Medien lese. Einfach nur unfassbar, unglaublich, dummdreist hoch drei, realitätsverweigernd, verantwortungslos, verblendet, verblödet, selbstgefällig, naiv und was weiss ich noch alles. Ich könnte diese Liste noch beliebig fortsetzen. Gnade uns Gott, wenn diese verpeilten Wollpulli-Träger Ende September in Deutschland eine Mehrheit bekommen. Was für ein Quatsch! Natürlich mussten diese LKW zerbombt werden! Sollte man warten, bis diese Wahnsinnigen mit 100.000 Litern Sprit das halbe deutsche Camp in die Luft jagen? 69 Taliban weniger. Ein Volltreffer also, nicht mehr und nicht weniger. Zu den "Zivilisten" kann ich nur sagen, wer um drei Uhr nachts an gestohlenen Lastwagen Benzin abzapft und mit den Taliban gemeinsame Sache macht: selbst schuld! Vielleicht werden es ja beim nächsten Mal ein paar weniger sein, die sich in einer vergleichbaren Situation bereichern wollen. Die Verantwortung für die toten Zivilisten tragen doch nicht die Deutschen! Die Taliban sind es! Sie wollen doch sogar, dass Zivilisten umkommen, damit sie deren Leichen in den Nachrichten vorführen können! So sieht es aus und nicht anders.

Empfehlen
Volker Westerborg

LINKER Gesinnungswandel

Unsere LINKEN, deren Gesinnungsgenossen vor 20 Jahren noch auf Landsleute schießen ließen reden von Mord wenn demokratisch legitimierte Einsätze der Bundeswehr Todesopfer fordern. Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte wenn diese Leute 20 Jahre nachdem ihre ökonomische Politik die DDR ruiniert hat hierzulande etwas zu sagen hätten. Besonders Oskar, der sich, frei nach Churchill, die Statistiken so zurechtbiegt bis sie ihm passen sollte möglichst schnell in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Empfehlen
wolf haupricht

Das Parlament entsendet........

unsere Soldaten in ferne Länder und verweigert in Teilen die Unterstützung in der Weise, dass vor verurteilt wird, bevor eigene Erkenntnisse eine Beurteilung überhaupt zulassen. Sie vergessen, dass Soldaten Repräsentanten eben dieser BRD sind, die einen vom Parlament gegebenen Auftrag auszuführen haben. Sie sind Staatsbürger in besonderer Verantwortung und mit Pflichten konfrontiert, die Respekt und Anerkennung verdienen. Sie zu beschimpfen und zu verurteilen -ohne Anlass - ist der Gipfel der kommunistischen LINKEN, die die Vorteile eines wehrhaften Staates gern genießen (einschl. finanzielle Vorteile), jedoch diejenigen, die ihnen Sicherheit mit ihrem Leben verbürgen, im Stich lassen und sogar beleidigen. Wahltag ist Zahltag, auch für Soldaten.

Empfehlen
Christian Heiligmann

Das ist Krieg, kein Ringelpietz

Es ist eine solche Heuchelei. Unsere Soldaten werden dort hingeschickt mit einem "Aufbau-Auftrag" um nicht sagen zu müssen "Verteidigung", weil allein das im Ausland ja schon problematisch wäre.
Wenn es dann mal hart auf hart kommt, dann sollen unsere Jungs da unten mit Wattebäuschchen werfen oder was? Vielleicht hat es ja einen Tamino, der die Zauberflöte auspackt und alle Taliban kommen mit ihrem Monostatos-Anführer angetanzt und ergeben sich.
Und das alles nur, weil man sich in der Heimat scheut, die Grundsatzfrage zu stellen und zu klären und dann konkludent zu handeln: sollen wir auch ausserhalb Deutschlands kämpfender weise aktiv werden DÜRFEN oder nicht und wenn ja oder nein: dann bitte auch so handeln. Aber ich glaube, so viel Geradlinigkeit wäre bei den Politikern zu viel verlangt.

Empfehlen
C Hantzsche

Unsere Soldaten sollten mehr unterstützt werden!

Es ist einfach erschreckend, zu sehen, wie viele Politiker die durch den Luftangriff vor rd. 2 Wochen entstandene Situation ausnutzen. Wir haben deutsche Soldaten (völlig zurecht!) nach den Anschlägen von 2001 nach Afghanistan geschickt die dort unsere Freiheit und das Lebensmodell der gesamten westlichen Welt verteidigen! Und wie verhalten wir uns? Sobald etwas passiert, was in Richtung "Kampfhandlungen" tendiert, werden die betreffenden Soldaten in Dtl. beschimpft und eine Mehrheit fordert lieber den "Schwanz einzuziehen" als offensiv unsere Werte von FReiheit und Gleichheit zu vertreten! Eine Schande wie mit unseren Werten und unseren Soldaten umgehen, und mich wundert es nicht mehr, dass die islamistischen Terroristen uns als dekadent und schwach ansehen!

Empfehlen
thomas schulz

Zwischen allen Fronten

Sie sollen einen Krieg führen, den die Mehrheit der Bürger ablehnen, wo Politiker in Regierungsverantwortung tatsächlich die Unverfrohrenheit haben, zu behaupten, daß er nicht stattfindet, weil sie die für einen Krieg notwendigen Änderungen des Auftrags und die politischen Konsequenzen fürchten und der Gegner immer stärker wird. Parlament und Regierung sind unfähig und unwillig, einen Krieg so zu führen, daß er auch gewonnen werden kann und das ist auch gut so. Wir haben aufgrund unserer kriegerischen Vergangenheit in Afghanistan, Kongo, Kosovo etc. nichts verloren, egal welche plausiblen Gründe für ein Engagement bestehen. Als Kind sah ich jeden Abend die Kriegsberichterstattung der Tagesschau mit feuernden Artilleriegeschützen des Vietcongs, dem Abheben der Hubschrauber der US-Armee und aktuellen, militärischen Lagekarten. Das sichere Gefühl, daß sich D nie wieder auf solche kriegerische Abenteuer einlassen wird, hatte mich seit damals begleitet. Jetzt, 40 Jahre später, ist der militärische Einsatz der BW außerhalb der Landesverteidigung zur Normalität geworden. Ist der Drang der Politiker, in der Weltpolitik eine bedeutende Rolle spielen zu wollen, so übermächtig geworden, daß sie sogar bereit sind, wieder Kriege zu führen ?

Empfehlen
Hans-Heinrich Dieter

Mut zur Ehrlichkeit auch vor dem Wahlbürger

Man kann nur hoffen, dass die Lektüre dieses Berichtes unsere Politiker dazu anregt, Realitäten zu erkennen, entsprechend ehrlich zu informieren und dann die politischen, juristischen und ausrüstungstechnischen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass unsere Soldaten ihren Auftrag gegen kriegführende Taliban mit Aussicht auf nachhaltigen Erfolg erfüllen können.
Den Fallschirmjägern aus Lebach ein herzliches "Glück ab" !

Empfehlen
Markus Schmidt

Die Reaktion der Heimatfront darf nicht überraschen.

Wer an dem Krieg (eher Angriffs-, mit Sicherheit kein Verteidigungskrieg) freiwillig teilnimmt, handelt bewußt auf eigenes Risiko und darf sich nicht beklagen. Wer gezwungenermaßen teilnehmen muß, den bedauere ich zutiefst. Oder werden am Kundus die deutschen Alpen oder das Ruhrgebiet verteidigt? Für Kriege gibt es immer Begründungen - für friedliche Maßnahmen aber noch mehr. Zum einen ist es eine institutionelle Fehlkonstruktion, wenn unsere Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnimmt. Bürokraten, die nicht wissen, was soldatisches Handeln unter Lebensgefahr bedeutet und nicht vor Ort sind und ihr eigenes Leben riskieren. Da sollte man besser auf das Konstrukt der Wehrmachtgerichtsbarkeit (natürlich: modernisiert) zurückgreifen. Zum anderen gehen (nur) deutsche Soldaten das Risiko ein, dass sie vielleicht in 50 Jahren unter der Herrschaft eines anderen Zeitgeistes verurteilt werden (z.B. um ein Zeichen zu setzen) ohne Berücksichtigung der Umstände zum Zeitpunkt des Vorfalles. Beste Maßnahme daher: Augen auf und Verstand einschalten; Volksabstimmung im Kundus über die Bundeswehr; wenn weniger als 50% der Stimmberechtigten (nicht Stimmen!) für den Verbleib, binnen einer Woche nach Hause. Basta!

Empfehlen
Kay Schmelzer

Es wurde

dem Wähler die Augen zugegeschmiert
der Auftrag war Entwicklungshilfe und nicht Krieg
zumal die Regierung ja immer noch nicht von Kriegseinsatz redet.
Der Oberst Klein hat wesentlich gegen das Mandat verstoßen,.........
daran gibt es nichts zu deuteln oder zu beschönigen
100 oder 200 Tote wegen einer Kompetensüberschreitung und falscher Auskunft über die tatsächliche Situation

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1968, politischer Korrespondent für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

Jüngste Beiträge

Alte Fronten

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben. Mehr 4 3