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Bundeswehr : Abzug aus Incirlik soll im Oktober abgeschlossen sein

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Ein Tornado der Bundeswehr im Anflug auf den Stützpunkt in Incirlik Bild: Reuters

Verteidigungsministerin von der Leyen hat den Zeitplan für den Bundeswehr-Umzug nach Jordanien vorgelegt. Das Vorhaben ist laut der Politikerin kompliziert.

          Die Verlegung des Bundeswehr-Kontingents aus dem türkischen Incirlik nach Jordanien wird Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zufolge rund drei Monate bis Ende September dauern. Bis Ende Juni sei die Bundeswehr im Flugplan der Anti-IS-Koalition fest eingeplant, dann würden die Tankflugzeuge schnellstmöglich nach Jordanien verlegt, sagte die CDU-Politikerin der „Bild am Sonntag“. Sie seien nach ein paar Tagen wieder im Einsatz, etwa in der zweiten Juli-Hälfte.

          Der Umzug der Tornados und der komplexen Auswertetechnik für die Luftbilder sei komplizierter und werde von August bis September dauern. „Ab Oktober sollen die Aufklärungstornados dann nach Plan wieder starten.“ Das Wichtigste sei, die Umzugsphase, in der man nicht fliegen könne, so kurz wie möglich zu halten, sowie die Sicherheit der Truppe.

          Grund des Umzugs ist, dass die Türkei eine generelle Besuchserlaubnis für deutsche Abgeordnete bei den Bundeswehr-Soldaten in Incirlik verweigert. Sie wirft einzelnen Abgeordneten eine Nähe zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK vor. In Incirlik sind derzeit rund 250 deutsche Soldaten als Teil des internationalen Einsatzes gegen die Extremistenmiliz IS stationiert. Mit sechs Tornado-Jets fliegen sie von dort aus Aufklärungseinsätze über Syrien und dem Irak, zudem versorgt ein deutsches Tankflugzeug die Verbündeten in der Luft mit Treibstoff.

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