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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Bürgerkrieg in Syrien Bischöfe von Aleppo in Sorge um Christen

 ·  Hunderttausende Christen sind seit dem Sturz Saddam Husseins aus dem Irak geflohen. Die Bischöfe von Aleppo fürchten nun ein ähnliches Schicksal für syrische Christen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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Can Ersoy
Can Ersoy (Turooyo) - 31.08.2012 16:49 Uhr

Eine Schande

Offensichtlich hat es der orientalische Klerus samt Patriarchen , Bischöfen und Priestern nicht verstanden , dass man sich vor den Mörderbanden der sunnitischen Extremisten wehren muss , leider auch mit Gewalt . Was ist denn mit den ehemals grossen christlichen Ethnien passiert???
Die Armenier , Kopten , Maroniten ,Assyrer , Aramäer , Griechen und Chaldäer wurden vom Osmanischen Reich fast ausgerottet . Die Jungtürken bedienten sich der Kurden , Araber und Tscherkessen um die Christen zu töten , auszurauben und letzendlich zu islamisieren . Selbst die Entwurzelung und nahezu Ausrottung und Vertreibung der Christen im Irak haben die sogenannten christlichen Staaten hingenommen . Ich frage den Westen : Von wem habt ihr das Christentum erhalten ? Wer hat Jahrhunderte die Islamscharen von Europa abgehalten ? Welche Christen haben bis dato den höchsten Blutzoll im Namen Christi gezahlt ? Orthodoxe Christen sollten nun den Christen zu Hilfe kommen .

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Aga Beyaz

Gotteshäuser

Eine Zusicherung Deutschlands christliche syrische Flüchtlinge in Absprache mit der EU aufzunehmen ist doch das mindesteste,was angeboten werden kann.Schließlich hat Deutschland auch seinen Anteil bzgl.des Bürgerkrieges in Syrien beigetragen. Ich frage mich, welche Länder die anderen gläubigen Flüchtlinge aufnehmen werden. Jedoch ist durch die Aufnahme das Problem von christlichen Gläubigen in islamischen Länder nur aufgeschoben.Es ist an der Zeit, dass die christlichen Syrer Seite an Seite mit den Alawitischen Gläubigen um ihr Land kämpfen müssen. Die sunnitischen Rebellen und Ihre Allianzen kämpfen doch auch.

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Edmond Dantes
Edmond Dantes (EDantes) - 31.08.2012 00:20 Uhr

Haben dummerweise die falsche Religion um irgendetwas zu bewegen

Moslems müssten sie sein, die Jungs, da ginge es bei sowas rund. Die sind es die (für mich unverständlicherweise, aber gut) überall mit Samthandschuhen angefasst werden und hierzulande mit Sonderrechten versehen werden (was ich noch weniger verstehe). Christen sind nun mal out, die verteidigt

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 10:13 Uhr
serena Di Montenero

Sollen wir

uns deshalb auf die Ebene der Steinzeittaliban begeben und mit Moslems wie zu Zeiten der Reconquista in Spanien oder mit den Juden in WK II umgehen? In Bosnien war man auch nicht gerade zimperlich mit den ethnischen Säuberungen, und das noch unter den Augen der demokratischen europäischen Nationen. Alles verdammenswert.
Was den Humanismus auszeichnet, ist doch gerade die Befreiung von solchen Emotionen der Vergeltung und Rachsucht. Wir sollten uns gerade nicht an den Negativbeispielen dieser Welt orientieren als Maß aller Dinge. Das zeichnet Europa doch aus, Toleranz und Minderheitenrechte.
Übrigens, welche Sonderrechte sind das im Einzelnen?

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Frank Sperling

Leider muss man aber auch konstatieren:

Es interessiert nicht mal Christen, dass Christen kräftig die Religionsstabilität in Syrien auseinandergewirbelt haben. Na ja, die Paar Christen, die jetzt auch hier über die Klinge springen und die paar alten schönen Klöster und die Tausende Jahre an Zivilisation (man denke an die Lange Strasse), deren Zerstörung jetzt endlich durch Christen losgetreten wurde, eine große Lüge mehr oder weniger in dieser verkommenen Welt, ist Nichts gegen das Leiden der Tausenden der anderen Religionen in Syrien, die nicht wissen, wie und warum ihnen das geschieht.

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Matthias Flender

systemstabilisierende Christen

Die syrischen Christen, eine religiöse Minderheit wie die Alawiten des herrschenden Regimes, haben in den letzten Jahren - so ist mein Eindruck - systemstabilisierend sich verhalten. Das ging bis zu der Forderung eines führenden Vertreters gerade einer Aleppiner Gemeinde, man möge an den eigenen Regierungen nahelegen, keine Visa an syrische Christen auszustellen, um der Abwanderung junger Gemeindemitglieder in den letzten Jahren zu begegnen.
Mir schien das keine Einzelmeinung zu sein!
Die säkulare Verfassung Syriens bot den religiösen Minderheiten die Möglichkeit, innerhalb des herrschenden Sytems ihre Interessen zu vertreten.
Einer Veränderung dieses Status durch die zunehmende religiöse Komponente in der Aufstandsbewegung muß deshalb von den Christen besorgt zur Kenntnis genommen werden. Das Aufbegehren gegen das Regime seit dem letzten Jahr hatte übrigens so gut wie keinerlei religiöse Konotationen. Die sind erst von Außen hinein-/angetragen worden!

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Henk Wilbert

Noch einmal zur arabischen Jahreszeit

Was für die linksliberalen Gazetten und Rundfunkanstalten ein warmer arabischer Frühling ist, entpuppt sich für die Christen als eiskalter Winter.
Wie doch der Wunsch immer wieder Mutter des Gedankens werden kann.

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Albrecht Schmidt

Leider muß man konstatieren, dass

verfolgte Christen noch nie die Weltöffentlichkeit interessiert haben - nicht mal die Öffentlichkeit im sogenannten christl. Kulturkreis interesseirt das groß. Christen werden in allen islamischen Ländern als Menschen zweiter, nein, dritter Klasse behandelt. Bekehrt sich ein Moslem zum Christentum wird er meistens getötet. Das Recht auf Religionsfreiheit existiert in den islamischen Ländern nicht; nichtmal in dr Türkei ist es den Christen erlaubt Kirchen zu bauen... Während Moslems hier im Westen lautstark ihre Rechte proklamieren müssen Christen in islamischen Ländern menschenunwürdig leben!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 18:11 Uhr
Simon Eichendorff

um Macht

Das ist so, und weist auf etwas hin: es geht nicht um Toleranz in der Welt, sondern um Macht in bestimmten Ländern.

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Kevin Bond
Kevin Bond (00Kevin) - 30.08.2012 18:29 Uhr

auf Frau Käßmann brauchen verfolgte Christen in Nahost nicht zu hoffen

Wie man weiter oben lesen kann kommentiert sie lieber Winnetou. (Oder war es Manitou?). Egal. Kommt aufs gleiche raus.

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Hans henseler

Entgegen der Aeusserungen Murssis scheint es Syrier zu geben

die nicht befreit werden wollen. Hoffentlich muessen die aegyptischen Kopten kein aehnliches
Schicksal fuerchten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.08.2012 18:31 Uhr
Albrecht Schmidt

Die stille Mehrheit

will nicht "befreit" werden.

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

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