30.08.2012 · Hunderttausende Christen sind seit dem Sturz Saddam Husseins aus dem Irak geflohen. Die Bischöfe von Aleppo fürchten nun ein ähnliches Schicksal für syrische Christen.
Von Rainer HermannRichtlinien für Lesermeinungen
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Offensichtlich hat es der orientalische Klerus samt Patriarchen ,
Bischöfen und Priestern nicht verstanden , dass man sich vor den
Mörderbanden der sunnitischen Extremisten wehren muss , leider auch
mit Gewalt . Was ist denn mit den ehemals grossen christlichen Ethnien passiert???
Die Armenier , Kopten , Maroniten ,Assyrer , Aramäer , Griechen und
Chaldäer wurden vom Osmanischen Reich fast ausgerottet . Die
Jungtürken bedienten sich der Kurden , Araber und Tscherkessen um
die Christen zu töten , auszurauben und letzendlich zu islamisieren
. Selbst die Entwurzelung und nahezu Ausrottung und Vertreibung der
Christen im Irak haben die sogenannten christlichen Staaten hingenommen
. Ich frage den Westen : Von wem habt ihr das Christentum erhalten ? Wer
hat Jahrhunderte die Islamscharen von Europa abgehalten ? Welche
Christen haben bis dato den höchsten Blutzoll im Namen Christi
gezahlt ? Orthodoxe Christen sollten nun den Christen zu Hilfe kommen .
Eine Zusicherung Deutschlands christliche syrische Flüchtlinge in Absprache mit der EU aufzunehmen ist doch das mindesteste,was angeboten werden kann.Schließlich hat Deutschland auch seinen Anteil bzgl.des Bürgerkrieges in Syrien beigetragen. Ich frage mich, welche Länder die anderen gläubigen Flüchtlinge aufnehmen werden. Jedoch ist durch die Aufnahme das Problem von christlichen Gläubigen in islamischen Länder nur aufgeschoben.Es ist an der Zeit, dass die christlichen Syrer Seite an Seite mit den Alawitischen Gläubigen um ihr Land kämpfen müssen. Die sunnitischen Rebellen und Ihre Allianzen kämpfen doch auch.
Haben dummerweise die falsche Religion um irgendetwas zu bewegen
Moslems müssten sie sein, die Jungs, da ginge es bei sowas rund. Die sind es die (für mich unverständlicherweise, aber gut) überall mit Samthandschuhen angefasst werden und hierzulande mit Sonderrechten versehen werden (was ich noch weniger verstehe). Christen sind nun mal out, die verteidigt
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 10:13 UhrSollen wir
uns deshalb auf die Ebene der Steinzeittaliban begeben und mit Moslems
wie zu Zeiten der Reconquista in Spanien oder mit den Juden in WK II
umgehen? In Bosnien war man auch nicht gerade zimperlich mit den
ethnischen Säuberungen, und das noch unter den Augen der
demokratischen europäischen Nationen. Alles verdammenswert.
Was den Humanismus auszeichnet, ist doch gerade die Befreiung von
solchen Emotionen der Vergeltung und Rachsucht. Wir sollten uns gerade
nicht an den Negativbeispielen dieser Welt orientieren als Maß
aller Dinge. Das zeichnet Europa doch aus, Toleranz und Minderheitenrechte.
Übrigens, welche Sonderrechte sind das im Einzelnen?
Leider muss man aber auch konstatieren:
Es interessiert nicht mal Christen, dass Christen kräftig die Religionsstabilität in Syrien auseinandergewirbelt haben. Na ja, die Paar Christen, die jetzt auch hier über die Klinge springen und die paar alten schönen Klöster und die Tausende Jahre an Zivilisation (man denke an die Lange Strasse), deren Zerstörung jetzt endlich durch Christen losgetreten wurde, eine große Lüge mehr oder weniger in dieser verkommenen Welt, ist Nichts gegen das Leiden der Tausenden der anderen Religionen in Syrien, die nicht wissen, wie und warum ihnen das geschieht.
systemstabilisierende Christen
Die syrischen Christen, eine religiöse Minderheit wie die Alawiten
des herrschenden Regimes, haben in den letzten Jahren - so ist mein
Eindruck - systemstabilisierend sich verhalten. Das ging bis zu der
Forderung eines führenden Vertreters gerade einer Aleppiner
Gemeinde, man möge an den eigenen Regierungen nahelegen, keine Visa
an syrische Christen auszustellen, um der Abwanderung junger
Gemeindemitglieder in den letzten Jahren zu begegnen.
Mir schien das keine Einzelmeinung zu sein!
Die säkulare Verfassung Syriens bot den religiösen
Minderheiten die Möglichkeit, innerhalb des herrschenden Sytems
ihre Interessen zu vertreten.
Einer Veränderung dieses Status durch die zunehmende religiöse
Komponente in der Aufstandsbewegung muß deshalb von den Christen
besorgt zur Kenntnis genommen werden. Das Aufbegehren gegen das Regime
seit dem letzten Jahr hatte übrigens so gut wie keinerlei
religiöse Konotationen. Die sind erst von Außen
hinein-/angetragen worden!
Noch einmal zur arabischen Jahreszeit
Was für die linksliberalen Gazetten und Rundfunkanstalten ein
warmer arabischer Frühling ist, entpuppt sich für die Christen
als eiskalter Winter.
Wie doch der Wunsch immer wieder Mutter des Gedankens werden kann.
Leider muß man konstatieren, dass
verfolgte Christen noch nie die Weltöffentlichkeit interessiert haben - nicht mal die Öffentlichkeit im sogenannten christl. Kulturkreis interesseirt das groß. Christen werden in allen islamischen Ländern als Menschen zweiter, nein, dritter Klasse behandelt. Bekehrt sich ein Moslem zum Christentum wird er meistens getötet. Das Recht auf Religionsfreiheit existiert in den islamischen Ländern nicht; nichtmal in dr Türkei ist es den Christen erlaubt Kirchen zu bauen... Während Moslems hier im Westen lautstark ihre Rechte proklamieren müssen Christen in islamischen Ländern menschenunwürdig leben!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 18:11 Uhrum Macht
Das ist so, und weist auf etwas hin: es geht nicht um Toleranz in der Welt, sondern um Macht in bestimmten Ländern.
auf Frau Käßmann brauchen verfolgte Christen in Nahost nicht zu hoffen
Wie man weiter oben lesen kann kommentiert sie lieber Winnetou. (Oder war es Manitou?). Egal. Kommt aufs gleiche raus.
Entgegen der Aeusserungen Murssis scheint es Syrier zu geben
die nicht befreit werden wollen. Hoffentlich muessen die aegyptischen
Kopten kein aehnliches
Schicksal fuerchten.
Die stille Mehrheit
will nicht "befreit" werden.