UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will gegen den Widerstand der USA und Israels zu Gesprächen mit der iranischen Führung nach Teheran reisen. Sein Sprecher Martin Nesirky kündigte an, dass Ban ein Treffen der Blockfreien Staaten nächste Woche im Iran nutzen wolle, um mit dem religiösen Führer, Ajatollah Ali Chamenei, sowie Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu sprechen.
Israel hatte den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gewarnt, beim Gipfel der Blockfreien Staaten in Teheran in die „Falle“ der iranischen Propaganda zu gehen. „Diese Konferenz wird zweifellos vom iranischen Regime zu Propagandazwecken benutzt werden, und um einen Anschein von Legitimität für seine Politik zu erzeugen“, hatte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Jigal Palmor, der Nachrichtenagentur AFP gesagt.
Israel erwarte von allen Teilnehmern, „dass sie sich dieser Manipulationen bewusst sind und aufpassen, nicht in diese Falle zu stürzen“, so Palmor weiter. Am Mittwoch hatte Bans Sprecher angekündigt, dass der Generalsekretär an dem Gipfel in Teheran teilnehmen werde. Er werde dabei Iran „die tiefe Sorge und die Erwartungen der internationalen Gemeinschaft“ zum iranischen Atomprogramm und dem Konflikt in Syrien übermitteln.
Israel und der Westen verdächtigen die iranische Führung, unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Iran weist die Vorwürfe zurück und beharrt auf seinem Recht zur Nutzung der Atomenergie. Da Israel eine iranische Atombombe als Bedrohung seiner Existenz empfindet, erwägt die Regierung einen Militärangriff auf die iranischen Atomanlagen.
Sehr arrogantes Verhalten
eros clio (e.clio)
- 24.08.2012, 17:50 Uhr
Herr Savel, einfaches Recherchieren bewahrt einen davor, öffentlich
totalen Unsinn zu verbreiten !!!
Dieter Doermann (dieter.doermann)
- 24.08.2012, 12:58 Uhr
Die Erstschlagdrohung kommt aus Israel, nicht aus dem Iran
Hermann Weiß (Weiss10)
- 24.08.2012, 06:34 Uhr
Unverschaemte Ratschlaege....
wolfgang nottebaum (notti)
- 24.08.2012, 05:33 Uhr
Es ist einfach nicht auszuhalten....
Gus Savel (gsavel)
- 23.08.2012, 21:08 Uhr
