Die chinesische Regierung hat dem blinden Bürgerrechtler Chen Guangcheng eine mögliche Ausreise zum Studium in Aussicht gestellt. Das Außenministerium in Peking teilte am Freitag mit, der 40 Jahre alte Dissident könne „in Übereinstimmung mit den Gesetzen bei den zuständigen Behörden einen Antrag stellen“.
Chen bezeichnet seine aktuelle Lage nach dem Verlassen der amerikanischen Botschaft in Peking am Donnerstag als gefährlich. In einem Telefonat mit der Nachrichtenagentur AP sagte Chen am Freitag aus dem Krankenhaus, in das er gebracht wurde, Vertreter der amerikanischen Regierung hätten ihn seit zwei Tagen nicht sehen dürfen. Freunde, die ihn besuchen wollten, seien verprügelt worden. Am Freitag habe er zwei Mal erfolglos versucht, mit amerikanischen Vertretern zu telefonieren. Die Anrufe seien jeweils nach wenigen Sätzen abgebrochen.
(======================= Linkliste =======================)
Sicherheitskräfte hätten darüber hinaus die Bewegungsfreiheit seiner Frau eingeschränkt. Sie brauche eine Genehmigung, um das Krankenhaus zu verlassen. Am Freitag sei sie außerhalb der Klinik von Videokameras verfolgt worden.
Unterdessen traf die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton in Peking mit den chinesischen Führung zusammen. Einzelheiten ihrer Gespräche mit Staats- und Parteichef Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao im Rahmen des laufenden strategischen und wirtschaftlichen Dialogs wurden zunächst nicht bekannt.
Das kommunistische China braucht sich keine Sorgen zu machen, es hat
viel zuviel Freunde in Europa
Josef Bujtor (Mramorak)
- 05.05.2012, 03:25 Uhr
Wheels within wheels
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 04.05.2012, 13:49 Uhr
So langsam wird's ja albern:
Closed via SSO (Malchik)
- 04.05.2012, 10:09 Uhr
