02.08.2007 · Sybille Schnehage kennt Afghanistan wie nur wenige Deutsche. Ihr Verein Katachel organisiert seit 1994 zahlreiche Hilfsprojekte. In einer Bildreportage für FAZ.NET erzählt die Helferin von ihrer Arbeit und verrät, wie man die Herzen der Afghanen gewinnt.
Sybille Schnehage kennt Afghanistan so gut wie nur wenige Deutsche. Seit vielen Jahren bereist sie das Land, 1994 gründete sie den Verein Katachel, benannt nach einem Ort nahe Kundus. Zusammen mit örtlichen Helfern organisiert der Verein dort Hilfsprojekte, unterstützt Witwen und baute schon mehr als zwanzig Schulen sowie mehr als tausend Brunnen.
Sybille Schnehage weiß auch um den Frust vieler Afghanen über die verbreitete Korruption im Land. Sie hat erlebt, wie die Taliban an die Macht kamen - und sie wieder verloren. In einer zweiteiligen Bildreportage für FAZ.NET erzählt die Helferin, warum die Afghanen auf den Mohnanbau angewiesen sind und wie man ihre Herzen gewinnt. Die Antiterroraktionen im Süden hält sie für „schwachsinnig“, die Arbeit der internationalen Schutztruppe Isaf dagegen für wichtig: „Ohne Isaf ist es nicht möglich.“
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