http://www.faz.net/-gpf-8w37z

Weihnachtsmarkt-Anschlag : Drei Terror-Verdächtige in Istanbul gefasst

  • Aktualisiert am

Kein leicht zu vergessener Anblick: die Mordwaffe beim Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt Bild: dpa

In den Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gibt es neue Spuren: Drei Verdächtige wurden am Istanbuler Flughafen festgenommen. Sie sollen mit dem Attentäter Amri kommuniziert haben.

          Die türkische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt drei Verdächtige am Istanbuler Flughafen Atatürk festgenommen. Sie würden verdächtigt, in Verbindung zum Attentäter Anis Amri gestanden zu haben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Die Festnahmen seien schon vergangene Woche erfolgt. Die drei Verdächtigen seien deutsche Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte auf Anfrage, die Festnahmen seien nicht aufgrund von Haftbefehlen aus Karlsruhe erfolgt.

          Bereits früher hatten die türkischen Behörden in der Küstenstadt Izmir einen Mann wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Amri festgenommen. Der Tunesier Anis Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert.  Zwölf Menschen wurden getötet, rund 50 verletzt.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          FAZ.NET exklusiv : Ein Stich in den Rücken

          Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD, beschwert sich im FAZ.NET-Interview über mangelnde Hilfe der Parteivorsitzenden Petry im Wahlkampf. Seine missverständlichen Äußerungen über Israel klärt er auf.

          Die Wahl im Liveblog : SPD-Vize: Scheitert Jamaika, ist das Merkels Problem

          Petry verkündet „konservativen Neuanfang“ +++ Poggenburg fordert AfD-Chefin zum Austritt auf +++ Beifall und Blumen für Merkel +++ Linken-Chef: Wir sind der härteste AfD-Gegner +++ Aktuelle Entwicklungen im FAZ.NET-Liveblog.

          Nach historischem Wahldebakel : Drei Fragen an die SPD

          Nach ihrem historischen Wahldesaster steht die SPD vor einem Neuanfang. Als Parteichef ist der gescheiterte Kanzlerkandidat Martin Schulz nur scheinbar unantastbar. Und auch zwei weitere Probleme kommen auf die SPD zu.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.