26.03.2012 · Papst Benedikt ist in Kuba eingetroffen. Am Dienstag reist er nach Havanna weiter, wo die Kubaner mit ihm die Messe feiern sollen, wo sonst der Máximo Líder Reden schwingt. Doch das Regime hat sich der Kirche nur wenig geöffnet.
Von Jörg Bremer, HavannaRichtlinien für Lesermeinungen
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ach ja das kubanische Volk besteht aus Bettlern und Huren?
Ich kann ihnen leider nicht folgen denn ich habe in den 4mal wo ich
Havanna besucht habe (das letzte mal im februar) Sowas nicht bemerkt.
Ich bin schon Durch viele Länder gewandert und die Menschen sind in
Kuba genauso freundlich wie in new Zealand oder Australien. Woher sie
ihren Hass gegen das kubanische Volk haben geht mir nicht ein.
Was die Castros betrifft haben sie den Kubanern vieles gegeben wovon
Menschen in manch anderen lateinamerikanischenLändern nur
träumen können. Ja es geht ihnen nicht so gut wie dem
deutschen Mittelstand, aber es geht ihnen besser als der deutschen
Unterschicht!
Nachdem diese Leute ein freundliches, optimistisches Volk zuletzt zu Gedemütigten, Bettlern und Huren gemacht hat, die man besonders in Havanna massenweise sehen kann, wird jeder Neuanfang verdammt schwer. Das unternehmerische Moment ging verloren. Das Geld fehlt. Da ist kein zweites Kuba, das Milliarden Dollars investieren könnte. Die Altkubaner in den USA dürften dazu kein Interesse mehr haben, ihre Kinder erst recht nicht. Reichtümer hatte Kuba auch nie. Der Tourismus reicht nicht. Was soll also kommen, außer viele erwartbare Verteilungskämpfe und die Wiedereinsetzungen der Latifundien-Besitzer in alte Rechte? Ob der Plan "Neues Cuba" schon existiert ? Sie könnten es an Deutschland studieren. Die Südko-reaner wollten nichts mehr von Wiedervereinigung wissen, als sie von den Kosten in Ostdeut-schland erfuhren. Nach dem Ende der Castros wartet völlige Leere und Verlassenheit ?
Jörg Bremer Jahrgang 1952, politischer Korrespondent für Italien und den Vatikan mit Sitz in Rom.
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