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Belfast Frustriert für die Flagge

 ·  Zum Geburtstag von Kate Middleton weht die britische Flagge über dem historischen Rathaus von Belfast. Manche frustrierte Protestanten wollen sie dort immer sehen. Und sei es mit Gewalt.

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 10.01.2013 19:03 Uhr

Die Staatsinsignie Fahne, Flagge, Banner und Farben - Belfast und der Union Jack

Der Union Jack als rotes Tuch für Belfast - was symbolisiert eigentlich die Fahne, Farbe, Banner ? Tja das sollte mal nachgedacht werden, denn alle Länder dieser Erdkugel sind stolz auf eine Fahne und Banner samt Farben - und dahinter steht auch der Stolz der Bewohner und ihre Verbundenheit zum Land....

Belfast und England - ich glaube diese seit Maria Stuart immerwährende schwellene Unruhe sollte doch längs Vergangenheit sein, die Jugend Nordirlands will hier keinen Streit über eine Fahne die Geschichte hat! für alle! Findet sich denn kein Kompromiss!

Irland- Nordirland hat wichtigers zu ordnen, Finanzen, Infrastruktur, Jugendarbeitslosigkeit, Wirtschaft.... Tja und ihr streitet euch um so was....

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Alfred Vomberg

Das ist noch nicht zu Ende

Es lohnt sich, sich mit der Geschichte Irlands zu beschäftigen, wenn man mehr über britisches Demokratieverständnis erfahren will.
Da eine derart brutale Unterdrückung heute aber nicht mehr möglich ist, sind die Protestanten gut beraten, auf Versöhnung zu setzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 18:32 Uhr
Robert Feichter

Irland=Nordirland GB=Oliver Cromwell?

Genau bei solch angewandter Heuristik kommen dann diese völlig sinnentleerten Schlussfolgerungen raus. Britisches Demokratieverständnis? Wahrscheinlich wissen Sie nicht mal, wie Schottland, Wales oder Nordirland "britisch" wurden.

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Stefan Schulz

Europa wird langsam wieder zum Pulverfass. Sarajevo 1914 lässt grüßen....

Zunehmend schlechtere Rahmenbedingungen für das einfache Volk in ganz Europa. Europäische neofeudale Eliten im Elfenbeinturm und ohne Kontakt zur Realität. Nicht anerkennen wollend, was sie mit dem Euro angerichtet haben. Erkennbare separatistische Bewegungen innerhalb Spaniens, Italiens, Belgiens. Nordirland vor einer Renaissance der Gewalt. Unruhen in Griechenland. Verständliche Ablehnung der bei vielen Europäern verhassten EU in der jetzigen Form. Renationalisierungstendenzen in vielen Staaten Europas. Mal sehen, wann es "Peng" macht. Und wo. Und bei wem. Zeitfrage.....

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 17:53 Uhr
Stefan Schulz

Ach, wir haben de facto gar keine Monarchie ?

Sondern noch eine gar lupenreine Demokratie ? Wachen Sie mal auf. Erleuchten Sie mal den Hintergrund von Gavrilo Princip, vielleicht mal mit den Stichworten Separatismus, Nationalbewusstsein (Serbien böte sich da an) Panslawismus, Orchestrierung von außen. PS: Mein Beitrag sollte keine tiefenscharfe Analyse sein, sondern nur als ein Impetus zum Nachdenken anregen.....

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Johannes Klingebiel

Fast...

Ich glaube sie vergessen hier so einiges. Gerade wenn die jetzige Situation mit 1914 vergleichen. Eine Dimension wie sie falscher nicht sein könnte. Ein paar Stichworte: Demokratie vs. Monarchie, keine Territorialen Streitigkeiten, Globale Bündnissysteme, etc.
Vielleicht sollten sie soziopolitische Studien eher näher an der Wirklichkeit durchführen.

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Henk Wilbert

Unter welcher Flagge fahren wir?

Wären jene wirkliche Protestanten und nicht nur dem Label nach, hätten sie Nationales nicht so überbetont. In Christus ist weder Grieche noch Jude, weder Katholik noch Protestant.
Der Glaubende findet den Grund seiner Identität außerhalb seiner selbst.
Sobald nationale, ethnische, religiöse etc. Identität wichtiger wird als das Sein im Evangelium, will der Mensch sich selbst behaupten und kommt es unweigerlich zum Konflikt.
Man kann sich nicht auf Christus berufen und gleichzeitig mit Steinen auf die Straße gehen.
Die Flagge Christi ist die authentische Liebe, welche die Opfer nicht vergisst.
Hielten die Protestanten diese Flagge hoch, es würde ein anderer Geist wehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 21:01 Uhr
Gerhard Katz

Bei den Auseinandersetzungen in Nordirland

ist die Unterscheidung der Parteien nach der Konfession völlig deplaziert.

In Wirklichkeit geht es um die Machtansprüche einer Erobererklasse, die zufällig anglikanisch/protestantisch ist, und der Gruppe der "Ureinwohner", katholische Iren.

Als Irland anfangs der zwanziger Jahre endlich seine Unabhängigkeit erlangte, verblieb das teilweise "protestantische" Nordirland beim Vereinigten Königreich. Dies ist der alleinige Grund für sämtliche Auseinendersetzungen seit damals, nicht die Konfession der Kontrahenten.

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Rupert K. Vosil

Die Unionisten sehen den Begriff "Protestant" aber bewusst eher politisch ...

als religiös. Das ist in Nordirland sowieso eine bunte Schichtung aller möglicher Motive, da kommt man auch mit dem Evangelium nicht gegen an.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent in London.

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