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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bau weiterer Reaktoren geplant Japan kehrt zur Atomkraft zurück

 ·  Japans neue Regierung will als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Auch der Bau von Reaktoren werde nach eingehender Sicherheitsprüfung wieder aufgenommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (90)

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Klaus Lelek

Strahlendes Japan

Lächeln gehört bei den Japanern zum Lebensstil. Ebenso wie die Angst sein Gesicht zu verlieren.
Jetzt strahlen die Japaner wieder über beide Backen. Verdrängen gehört zur Japanischen Volkseele dazu wie Sushi-Essen und Zen.. Die japaner haben die Ermordung von fast 10 Millionen Chinesen verdrängt. (Über die deutsche Hollocaustbetroffenheit können Japaner nur lächeln) Zwangsprostition von Chinesinnen, usw war nie Thema. Hiroshima wurde als einziges Ereigniss ein wenig im Gedächnis behalten - vor allem weil es das eigene Volk traf. Ergo: Fukoshima war für die gesunde japanische Seele ein "Peanut". Gelobt sei was hart macht! Kein Wunder, dass so viele deutsche Menager Zen-Buddhisten sind.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 29.12.2012 12:16 Uhr

Japan - Ein Paradebesiepiel der Kernkraft

Es begann mit vom Staat gezahlten diversen Forschugseinrichtungen in den 50er Jahren ((Japan Atomic Energy Research Institute, JAERI; Japan Atomic Industrial Forum, Inc., JAIF; Gesellschaft für Kernbrennstoffe; Japan Nuclear Cycle Development Institute, JNC etc.), begann 1966 die Erzeugung von Strom aus Kernenergie. Trotz des staatlich vorangetriebenen Ausbaus zu Lasten von Erdbebensicherheit und ohne Lösung der Endlagerfrage konnte die Kernkraft nie mehr als 15 % der Primärenergie Japans bereitstellen.
Dabei ging es von Anfang an nicht darum, ob Kernenergie im Vergleich zu Kohle, Öl und Gas rentabel ist, ob also Bau-, Transport-, Lager-, Rohstoff-, laufende Betriebs- und Entsorgungskosten wirklich geringer ausfallen. Von seiten des Staates ging es um das politökonomische Programm, Kernkraftwerke im Vergleich zu konventionellen Energiequellen
rentabel ZU MACHEN.

Die Hybris, physikalische Gesetze bezwingen zu wollen wird zu weitaus tragischeren Unfällen führen, nicht nur in Japan.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 12:23 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 30.12.2012 12:23 Uhr

Das ewige Versprechen

Tjaja, die offensichtlichen Vorteile "des Atoms". Japan hat, wie viele andere Länder auch, von durch Kernkraft betriebenen kommerziellen Schiffen, Autos und sogar Flugzeugen geträumt, von "Geoengineering" und Bergbau mit Atomexplosionen, kurz, die gesamte Palette der Heilsversprechungen der durch die USA propagierten Kernkraft. Übrig geblieben ist nur die scheinbar "billige" Stromerzeugung - und selbst diese ist nur rentabel, wenn man alle kaufmännischen Regeln missachtet und originäre Kosten (Rücklagen für Unfallrisiko und "End"lagerung, Erforschung, etc.)

Herr Paschke, was sind das genau für Vorteile, die eine Regierung zwingt, gegen den Willen ihrer Bevölkerung den nächsten GAU, diesmal villeicht nicht so glimpflich, in Kauf zu nehmen?

Der Glauben an "billige" Energie durch Kernkraft hatte zwar stets relegiöse Züge, aber:
Stromerzeugung aus Jernspaltungen ist PRINZIPIELL unsicher da es eine Kettenreaktion ist.

Der nächste GAU kommt, ob in 5 oder in 50 Jahren.

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Anton Paschke

Das Programm des Staates

Einverstanden. Die japanische Regierung hat irgendwann, 1966 oder so, beschlossen die Kernenergie zu fördern. Nicht aus purer Bosheit, nicht in Unkenntnis der Folgen der 20 Jahre früher auf Japan abgeworfenen Atombomben. Sondern wegen der offensichtlichen Vorteile.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 29.12.2012 18:26 Uhr

Ihre Fragen Herr Symietz,

1. der Anteil an Wind- und Solarstrom an der Primärenergie dürfte bei ca 4 oder 5% liegen. Dazu kommt noch Wasserkraft, in der Summ dann etwa 8%. Allerdings kommt dazu noch ein erheblich grösserer Anteil an regenerativen dazu, der nicht in Strom, sondern direkt in Heizenergie umgewandelt wird, neben dem Klassiker Holz mehr und mehr auch Sonnenkollektoren, Biogas, und andere Biomasse. Das macht dann schon rund 16% aus.

2. damit ist der Anteil an Strom durch Regenerative etwa in der gleichen Grössenordnung wie die Kernkraft, desser Ersatz dadurch erleichtert wird - Kohlekraftwekre werden dadurch nicht ersetzt - noch nicht :-)

Wie Sie auf 25% kommen, weiss ich nicht - schon gar nicht "besser".

Immer gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten verbleibe ich

mit freundlichen Grüssen.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 29.12.2012 16:26 Uhr

Zwei Fragen: Wieviel % der Primärenergie in Deutschland kommt eigentlich von Wind-u.PV-Anlagen und

wieviel Kohlekraftwerke, sowie andere Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen wurden denn in D. bisher abgeschaltet und auf wieviele geplante Neubauten (ich nehme an alle) kann verzichtet werden?
Es müssten bisher ja mindestens mehr als ein 25% der Gesamtzahl sein, doch Sie wissen das bestimmt viel besser.
MfG

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Sönke Peters

Japan ist kein teutonisches Schilda

Eine verantwortungsvolle Politik sorgt für immer mehr Energie zu immer geringeren Kosten für immer mehr Menschen. In Germanistan geschieht das genaue Gegenteil davon, weil ein paar spinnerte, wissenschafts- und fachfremde Demagogen einer unwissenden Bevölkerung ein Wolkenkuckucksheim auf Kindergartenniveau und Irrationalitäten aufgeschwatzt haben: "Energiewende" und "Ausstieg" kollidieren nun mit der Wirklichkeit: Ein Stromnetz vor dem Kollaps, explodierende Kosten und idiotisch, hektische Betriebsamkeit. Als ein Ausweg gilt nun dort schon, Energie einzusparen; ganz so, als ob Energiesparen eine Energiequelle wäre. Als Perversion in diesem ausufernden Chaos schwadroniert man doch tatsächlich auch noch von Elektroautos während man Alles mit Windmühlen und blauem Schwachsinn zupflastert.
Japan ist kein Teil dieses ideologischen Irrenhauses. Irgendein anderes Land mit Industrie auch nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 09:34 Uhr
Anton Paschke

Wirtschaftswachtum

Jawohl! Wirtschaftswachtum muss sein, Energie sparen ist schlecht.
Darum brennt bei uns die Strassenbeleuchtung schon am Nachmittag.
...
Bereits 2006 sagte BWM: das Wasserstoffauto ist die Zukunft der deutschen Automobilindustrie.
Ich bin noch immer überzeugt, dass die Aussage richtig ist. Mein Tipp für Auto-Aktionäre: verkaufen! verkaufen!
...
Sie Herr Sönke sollten vielleicht nicht immer auf das Navi schauen wenn sie auf der Autobahn oder sonst durchs Leben fahren. Energie sparen ist sinnvoller als Energie erzeugen. Das Erdöl wird teurer werden. Die Mobilität benötigt das Erdöl nicht wirklich, Kernkraft und Lokomotive lösen einen grossen Teil des Problems. Elektroautos
sind heute schon gut genug um sinnvoll eingesetzt zu werden.
...
Man muss nur mal umdenken und das ist sehr schwer. Auch die Japaner haben eine neue Regierung gewählt, die im wesentlichen alte Ziele verfolgt: wieder Exportweltmeister zu werden, zu dem Zweck den Yen gänzlich zu ruinieren, und so weiter.

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Andreas Pätzold

Viel schlimmernoch Herr Peters, noch viel schlimmer gehts in Japan zu

"TokioGut ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima plant Japan eine Förderung erneuerbarer Energien nach deutschem Vorbild. Eine Regierungskommission empfahl am Montag einen festen Abnahmepreis für Solarstrom über 20 Jahre. Die Einspeisevergütung für Investoren in Solaranlagen soll demnach ab Juli greifen und zunächst umgerechnet knapp 40 Euro-Cent pro Kilowattstunde betragen...Auch für Windstrom soll es ähnliche Regelungen über ebenfalls 20 Jahre geben. "

Statt sich vorab zu informiern betreiben Sie inkompetenten Defätismus.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 28.12.2012 13:00 Uhr

Heute in der FAZ in Deutschland stößt es auf unverständnis .

Ja wir haben einen rigorosen Schwenk einen Ideologischen Ritt ins ungewisse unternommen und deshalb wollen wir es "noch" nicht verstehen. Noch trifft es auf Unverständnis.

Was aber genau ist es? Die irrationale Angst oder gar Psychose die eine sektiererische Bande unsere Fähigkeit zum sachlichen Umgang beraubten?

Warum ist es richtiger auf die Kernenergie zu verzichten wenn es noch nirgends eine adäquate Lösung gibt.

Wer kann mir erklären, dass dezentral 3 - 8000 Windräder irgend wo an Land o den Weltmeeren die Versorgung der Zentralen Versorgungsklumpen in Süddeutschland über zig Tausenden von Sammelnetzen - Bündelung tausende km verlustreich transportiert Sinn machen soll. Zumal auch das ohne Gaskraftwerke alles nichts ist?

Japan braucht eine sichere u preiswerte Energieversorgung u es muss eine Kombination sein.

Genau das wäre auch besser für Deutschland. Physik u Wirtschaftlichkeit das Gegenteil von Planwirtschaft aus Ideologie und Angst.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 15:17 Uhr
Anton Paschke

Liebe Frau Gruber

ich habe weiter unten versucht in ein paar Stichworten die Angst zu erklären. Der geplante Einsatz der Neutronenbombe im mitteleuropäischen Kriegstheater hat da sicher eine zentrale Bedeutung.
Die Gaskraftwerke sind keine gute Lösung. Gas ist schwieriger zu transportieren als Strom, besonders alte, vergammelte Gasleitungen sind problematisch. Methan verursacht einen stärkeren Treibhausefekt als Kohlendioxyd.

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Klaus Letis

Die Erneuerbaren und die Kernenergie ergänzen sich aus technischer Sicht sehr gut

Mit der "Energiewende" wollten die Grünen ideologiegetrieben gleich mehrere Ziele gleichzeitig durchsetzen, welche sich auch technischer Sicht völlig widersprechen:

a) Den CO2-Ausstoß zu verringern
b) Die Kernkraftwerke abschalten

Beides hat nur im Sinne von unhinterfragten und mangelhaft reflektieren Dogmen und Ideologien miteinander etwas zu tun. Die Kernkraft kann Lastspitzen abdecken und erzeugt kein CO2.

Die Kernenergie selber hat ein riesiges Potential. Wenn es zb den Japaner gelingt, den Brennstoffkreislauf zu schließen, werden sie unabhängig von Uranimporten sein. Und das ist eine Frage der Zeit und keine der technischen Machbarkeit.

Für die Abfälle gibt es zahlreiche Lösungen. Nur Medien und Hysteriker versuchen Regionalängste zu schüren und Wählerstimmen für ihre Leute zu generieren.

Unfälle wird es immer wieder geben.
Diese aber sind handhabbar, wie Fukushima zeigt.
Die Auswirkungen werden übertrieben.
Tschernobyl hatte nichts mit der Kernkraft in Deutschland zu tun.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:40 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 29.12.2012 13:40 Uhr

Und wann ein Argument falsch ist und wann nicht -

da fällt das knallharte Urteil durch Generalissiumus Ermecke und seine berühmten "Studien".

Wenn das Ergebniss von "Studien" die Argumente bestimmt, wer braucht da noch Wissenschaft :-DDD

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Klaus Ermecke

Falsche Argumente können nichts begründen

Herr Letis, das CO2-Klimadogma ist ein Märchen. Es sind erstaunlicherweise gerade deutsche Physiker, Meteorologen und Ingenieure, die es wissenschaftlich in seinen Kernfundamenten widerlegt haben. In unserem Grundsatzreport "Rettung vor den Klimarettern" aus dem Dezember 2009 haben wir das an einigen leicht verständlichen Argumenten erläutert. Eine weitere Arbeit dazu folgt in Kürze.

Den behaupteten CO2-Klimaeinfluß gibt es nicht. Er kann daher auch nicht für oder gegen etwas ins Feld geführt werden. Wir haben es 2011 in unserer Fukushima-Studie als "Jahrhundertfehler" der Hersteller und Betreiber von Kernkraftwerken bezeichnet, daß sie jahrzehntelang versucht haben, den Bau und Einsatz ihrer Anlagen ausgerechnet mit den Klimamärchen zu begründen. Denn dadurch haben sie denjenigen Organisationen Deutungshoheit verliehen, die nicht nur Kohlekraftwerke hassen, sondern Atommeiler noch viel mehr.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 28.12.2012 14:52 Uhr

"Für die Abfälle (Atommüll) gibt es zahlreiche Lösungen"

Aha, Herr Letis. Nennen Sie mir bitte nur mal *eine*.

Tschernobyl hatte nichts mit Kernkraft zu tun. Nee, is klar.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 20:20 Uhr

Das atommüllfreundliche Forum reibt sich die Hände - was ist passiert?

Der neugewählte japanische Ministerpräsident will einige der dutzenden von nach Fukushima abgeschalteten Reaktoren "nach eingehender Sicherheitsprüfung"- was auch immer das heissen soll - wieder in Betrieb nehmen.

Anders gesagt, vielleicht und eventuell sieht sich die japanische Regierung trotz Sicherheitsbedenken und gegen den Willen der Mehrheit der japanischen Bevölkerung (man beachte diverse Umfragen zum Thema in Japan) aus wirtschaftlichen Gründen genötigt, einige der Reaktoren in Betrieb zu nehmen.

Wahrlich ein strahlender Erfolg für die Risikotechnologie Kernkraft - für das FAZ-Forum schon ausreichend, um schon am 27.12. die Champagnerkorken knallen zu lassen.

Bis dass der nächste GAU uns scheidet.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 15:06 Uhr
Anton Paschke

Lieber Herr Philippi

Was eine umweltgerechte Zivilisation braucht kann man lange diskutieren. Braucht es zum Beispiel das Rad? Gerade in Japan wurden bis 1850 keine Wagen benutzt, Lasten wurden von Menschen oder Tieren getragen oder verschifft. Man opferte damals auch kein fruchtbares Land für den Bau von Autobahnen. Es soll jetzt keiner sagen, Japan sei damals nicht zivilisiert gewesen!
Motive für den Regierungswechsel gibt es mehrere, manche davon auch speziell japanisch.

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Andreas Pätzold

Bitte vollständig zitiern , Herr Diesing ;-)

"Fast zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat Japans neue konservative Regierung angekündigt, die als sicher eingestuften Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Vor einem derartigen Schritt müsse sich die unabhängige Regulierungsbehörde allerdings für die Sicherheit der Reaktoren verbürgen, sagte Industrieminister Toshimitsu Motegi am Donnerstag vor Journalisten in Tokio."

"Gleichzeitig kündigte Motegi den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien an."

Wer, werte Forumsteilnehmer, würde sich für etwas verbürgen über dass er nicht 100% Kontrolle verfügt?

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Klaus Ermecke

Wo sind die Fakten?

Herr Diesing, Sie überschwemmen jede Artikeldiskussion hier mit einer Flut von Beiträgen, in denen Sie zukünftige "GAUs" und "Wolken" vorhersagen. Wo sind denn die bisherigen "GAUs" und Wolken in Deutschland oder der Schweiz? Wo sind die Strahlentoten? Wo ist der Nachweis dafür, daß auch nur irgendetwas von dem stimmt, was Sie offenbar um- und antreibt?

Haben Sie endlich unsere Fukushima-Studie gelesen, in der dargelegt wird, was eigentlich in Japan schiefgelaufen ist, und welche Lehren für Deutschland zu ziehen waren?

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 27.12.2012 22:04 Uhr

So so, die japanische Regierung ist vom Volke gewählt, nicht durch einen Atomputsch

Kann es nicht sein, Herr Diesing, dass die japanische Regierung erkannt hat, nach 107 Jahren, das eine umweltgerechte Zivilisationsstruktur Produkte braucht, die man nur unter Einsatz der Kernkraft produzieren kann?

zum Grusse

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 27.12.2012 20:06 Uhr

Ja, was auch sonst?

Etwa den Atomstrom verteuert importieren? Mit großflächigen Ausfällen leben? Wann bauen wir hier in Deutschland eigentlich wieder mal neue moderne Kernkraftwerke, statt an der Illusion von Öko-Alternativen festzuhalten?

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Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 27.12.2012 19:32 Uhr

Ihr koennt' denen ja anbieten, unter den EU-Rettungsschirm zu schluepfen - dann muss Japan

seine Industriesrtrukturen nicht mehr erhalten und kann sich der Leichtigkeit des Lebens hingeben,in salsa rot-gruen, wie bei Euch.

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Heino Grenzmann

Fukushima war nur vor der Katastrophe sicher!

Hinterher ist man immer klüger, wie Fukushima beispielhaft gezeigt hat. Wer keine Scheu vor Kernstrahlung hat ist wohl selber schon verstrahlt. Es gibt heute bereits viele gute Beispiele, das eine dezentrale Energieversorgung nicht zwingend dreckig sein muss. Die Nutzung von Solar; Wasser und Windenergie, ist den meisten wohl schon bewusst aber es gibt noch viele weitere alternative Möglichkeiten Energie(Freie Energie) menschen- und umweltfreundlich zu erzeugen. An dieser Stelle möchte ich auf die Anti-Zensur-Koalition (AZK) in der Schweiz aufmerksam machen, die viele Referate zu diesem wichtigen Thema auf youtube veröffentlicht haben. Wem nützt denn das Festhalten an veralteten Technologien wirklich????

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:45 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 29.12.2012 13:45 Uhr

Atomträume

Falsch, Herr Ermecke, die Windleistung kann man vorausplanen. Die Verletzlichkeit von KKWs dagegen ist ein unkalkulierbares Risiko. Die Vorhersage von Tsunamis, Terroranschlägen oder den zig anderen Gründen, die (wie augenblicklich in Japan) eine Stromversorgung mit Beteiligung der Kernkraft gefähren ist ganz offensichtlich nicht möglich.

Von einen Tag auf den anderne wurde in Japan die gesamte Stromerzeugung instabil - Kernkraft sei Dank.

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Klaus Ermecke

Windmühlträume

Herr Paschke, es ist richtig, daß Sie über der Nordsee mehr Windtage haben als bei uns an Land. Das löst aber das grundsätzliche Problem der Windenergie nicht, daß es nämlich Tage mit Flaute und Tage mit Sturm gibt. Beide Bedingungen führen zu einer Windleistung von exakt NULL. Die tritt auch über der Nordsee regelmäßig auf.

Daraus folgt, daß die Leistung von Meereswindparks ebensowenig planbar ist wie die von Windparks an Land oder von Solardächern. Schlimmer noch: Auch die Kombination von verschiedenen nicht planbaren Teilleistungen führt zu einer nicht planbaren Gesamtleistung. Daher sind die Windparks allesamt vom energiewirtschaftlichen Standpunkt her unbrauchbar. Ihr einziger erkennbarer Zweck ist die Bereicherung ihrer Betreiber.

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Klaus Ermecke

Einen Glückwunsch an Herrn Grenzmann ...

... den ersten, der öffentlich unsere neue Studie ("Konzeptnebel") präzise einordnet und kritisiert. Allerdings erscheint die erst in einigen Wochen (das "Schönefeld-Syndrom" - leider auch bei uns!). Da ich nicht unterstelle, daß Sie unsere Rechner gehackt oder auf der Suche nach Korrekturabzügen unseren Hausmüll durchwühlt haben, möchte ich nicht versäumen, Ihre hellseherischen Gaben zu bewundern.

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Andreas Pätzold

3 Wochen Windstille in der Nordsee?

Eine Schweiz ohne Alpen ist wahrscheinlicher ;-). Mit der Haltbarkeit hat man aber schon Lehrgeld zahlen müssen. Von Wegen Belastbarkeit, Schmierstoffe, Anstriche...Aber ich denke das bekommt man auch noch in den Griff

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Anton Paschke

Windmühlen

Herr Symietz, die Windmühlen sind nicht mittelarterlich und nicht dezentral.
Sie sollen in der Nordsee stehen, dort wo der Wind wirklich weht.
Darum benötigen sie lange Leitungen zum Verbraucher.
Projektiert sind Gleichstromleitungen, eine Menge der hier dagegen eingebrachten Vorbehalte sind Unsinn. Aber eine Frage wurde nicht beantwortet: was machen, wenn es drei Wochen windstill ist? Wie lange sie funktionieren (ob sie sich rechnen werden) werden kann man auch nicht sagen.

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Heino Grenzmann

@ Lieber Herr Ermecke

Ich zähle mich nicht gerade zu den Gläubigen unter uns, mir ist die Essenz von Kenntnis ergo das was hinter den Dingen(Oberflächen) steckt viel wichtiger. Dazu gehören auch Fragen, warum Forschern auch mit Doktor und Professorentiteln, die an alternativer, sauberer und besonders dezentraler Energieerzeugung arbeiten, keine bis gar keine Forschungsgelder gewährt bekommen? Oder warum die Wissenschaftler, die dann tatsächlich (wissenschaftliche)Erfolge erzielen und dann die Frechheit besitzen diese auch noch zu publizieren,entweder Mundtot oder gar ganz tot gemacht werden? Dazu passen prophylaktische Maßnahmen zur Unterdrückung wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie die von ihnen zitierte "Energiepolitik im Konzeptnebel", bei der der Blick von dezentralen auf zentrale Anlagen konzentriert werden soll. Denn wenn jeder von uns seinen eigenen Strom ohne zusätzliche Katalysatoren herstellen würde, so würde kein Konzern mehr dauerhaft daran verdienen können.

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Klaus Ermecke

"Economies of Scale"

Herr Grenzmann, wir werden in ein paar Wochen unter dem Titel "Energiepolitik im Konzeptnebel" eine neue Studie herausbringen, die mit einer Reihe von Grundirrtümern der deutschen Energiediskussion aufräumen soll. Hierzu gehört auch der GLAUBE an den Sinn kleiner Anlagen. Die Stromwirtschaft gehört zu den Branchen, in denen es starke "Skaleneffekte" gibt, d.h. eine Kostendegression mit dem Größerwerden der Anlagen. Deshalb haben die Energieversorger in Deutschland GROSSE Kraftwerke gebaut, wobei die modernen KKW mit jeweils mehr als 1400 MW pro Block nach oben herausragen.

Wie Sie bemerkt haben werden, habe ich hier als Benchmark für die Deutsche Energiepolitik die Strompreise für den Bürger postuliert, und auf das Beispiel Texas hingewiesen, wo Sie Elektrizität ab 7 EuroCent pro kWh kaufen können. In Hawaii aber sind die Strompreise dreimal so hoch wie in Texas. Der Grund dafür ist die Aufsplitterung der Bevölkerung: Sie brauchen auf jeder Insel ein eigenes Netz mit Mini-Kraftwerken.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 28.12.2012 09:19 Uhr

Herr Grenzmann: Danke für Ihre Hinweise, doch manchmal bedarf man es keiner Propagandaaktionen,

wie man Sie auf den von Ihnen bevorzugten Internetseiten zuhauf finden kann, manchmal reicht es einfach Physik studiert zu haben (normal, nicht postnormale Physik)
Das hilft nicht für alle Fälle, aber Scharlatane auf physikalisch-technischem Gebiet erkennt man erstaunlich schnell. Wenn Sie noch jung genug sind, probieren Sie es doch mal.

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Anton Paschke

Afrika!

Afrika ist der Kontinent der dezentralen Energieversorgung. Kommen Sie mal und schauen selbst! Sie werden die Vorteile und die Nachteile sehen...

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Heino Grenzmann

@ Herr Symietz

Das Festhalten an veralteten und vor allem ZENTRALER Energieversorgung hilft doch nur den derzeitigen Energieoligarchen und ihrer Aktionäre, sonst Niemanden. Wie ich sehr gut an ihren Kommentaren zu diesem Thema erkenne, sind die ständigen Propagandaaktionen der derzeitigen Stromkonzerne beim einfachen Volk recht wirksam. Natürlich gibt es bereits schon eine Menge Möglichkeiten saubere und besonders nachhaltige Energie zu erzeugen. Wenn die Unterdrückung, wirklich zukunftsorientierter Energieversorgung, nicht so wirksam wäre wie sie ist, würden wir schon längst in einem neuen Zeitalter angekommen sein. Ich möchte ihnen an dieser Stelle gerne helfen, sich weiter zu entwickeln und sie abermals auf die Internetseite der AZK verweisen, damit auch ihnen ein Licht aufgehen kann. Hier empfehle ich unbedingt sich die Referate über Freie Energie einmal anzusehen.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 27.12.2012 19:37 Uhr

"Wem nützt denn das Festhalten an veralteten Technologien wirklich????" Das fragt ein Befürworter

mittelalterlicher Windmühlentechnik. Man glaubt es kaum.
Lebte er heute noch, der Alte Fritz käme gar nicht mehr zum Kriegführen, der Kampf gegen Windmühlen würde ihn voll in Anspruch nehmen.

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Lars Münzing

Bin zwar nicht gegen Atomenergie,

frage mich bei dem Thema aber immer, wie es um die Sicherheit vor Terroristen bestellt ist. Für ein kleines, schwer bewaffnetes Kommando sollte es eigentlich kein Problem sein, ein AKW zu stürmen und dann die Regierung nach Lust und Laune zu erpressen. Oder habe ich zu viele Hollywood-Thriller gesehen?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 17:38 Uhr
Lars Münzing

@Klaus Ermecke. Soweit ich das nachlesen konnte, werden in Deutschland

17 Anlagen von insgesamt rund 1500 Mitarbeitern externer Sicherheitsdienste bewacht - die sind hoffentlich ausreichend. Mein Kommentar war als Frage formuliert und ich habe dabei an das Erpressungspotential einer Erstürmung gedacht, nicht an irgendwelche bestimmten terroristischen Ziele, wie etwa radikal islamische. Die Anti-Atomkraft-Bewegung war Teil der Entstehungsgeschichte der Grünen, weshalb deren Ablehnung der Atomkraft dogmatische Züge hat. Ich persönlich teile die Haltung der Grünen nicht, weil Dogma immer eine schlechte Grundlage für rationale Diskussionen ist. Eine "perverse Agenda" kann ich dabei allerdings nicht entdecken. Für mich sind diese Fragen wesentlich: Lassen sich AKWs so konstruieren, dass das Entweichen radioaktiven Materials ausgeschlossen werden kann? Können die Abfälle soweit abgereichert werden, dass sie langfristig keine Gefahr für die Umwelt darstellen? Kann beides zu Kosten realisiert werden, bei der die Nutzung von Kernkraft wirtschaftlich Sinn macht?

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Klaus Ermecke

Ein AKW stürmen?

Herr Münzing - Hand auf's Herz: Waren Sie schon mal in einem Kernkraftwerk? Frau Gruber hat schon zu Recht darauf hingewiesen, daß Sie kaum eine Chance haben, da ein Terrorkommando hineinzuschleusen, schon gar nicht mit irgendwelcher Ausrüstung.

Was ich in der deutschen Diskussion immer wieder erstaunlich finde, ist, wie wenig man sich Mühe gibt, Ziele und Einsatzmethoden von Terroristenbanden aus Sicht eines Terrorfürsten zu beurteilen. In Deutschlands linksgrüner Szene scheint die Vorstellung vorzuherrschen, die selbsternannten Vorkämpfer des Islam hätten keine anderen Ambitionen als die, die perverse Agenda grüner Weltverbesserer abzuarbeiten.

Ich möchte hier keine Details nennen und keine Ideen ausplaudern. Jedenfalls gibt es aus Sicht eines Terrorführers, der auf möglichst blutige und spektakuläre Art Anschläge verüben will, um Größenordnungen "sinnvollere" Ziele als ausgerechnet den Angriff auf ein schwerbewachtes, festungsähnliches und baulich extrem robustes KKW.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:08 Uhr

Herr Münzing,

Sie brauchen "nur" die Kühlung einschl. Notkühlung lang genug zu blockieren, den Rest erledigt die Kettenreaktion von selbst. DAS ist das Alleinstellungsmerkmal der Kernkraft.

Ob man dass durch eine Softwareattacke (siehe Stuxnet) erledigt, durch ein Flugzeugabsturz (siehe 9/11) oder durch genug Sprengstoff (siehe Oklahomaattentat) ist dabei zweitrangig.

Die Frage ist nich OB die Frage ist WANN.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.12.2012 18:43 Uhr

offensichtlich zu viel Phantasie

Null Ahnung durch wie viele Schleusen man muss um auch nur in die Nähe zu gelangen.

Und von außen kann niemand wirklich etwas anrichten.

Aber egal hier geht es darum für Japan die richtige Entscheidung zu fällen.

Keines Falls um welches Kraftwerk oder wann es sich da handelt

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.12.2012 18:21 Uhr

Die Zukunftsenergie überhaupt bleibt die Kernenergie.

Japan hat keine Ressourcen und kann sich nicht leisten in absoluter Abhängigkeit zu leben.

Ja eine wirklich verantwortliche Politik darf nicht leichtfertig auf zukunftsweisende Energie verzichten. Solange es keinen adäquaten Quelle gibt, muss der Energiehunger Japans langfristig gesichert werden.

Hat eigentlich nichts mit Politik zu tun. Nur Versorgung mit dem Lebensmittel ohne das es nicht geht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 00:17 Uhr
Anton Paschke

Geothermie

Siehe da! aufs mal bin ich mit Till Diesing gleicher Meinung.
In der Tat könnte Japan stärker, noch stärker als bisher, auf die Vulkane setzen.
Allerdings sind die japanischen Vulkane nicht harmlos. Ich würde lieber auf Island anfangen.
Etwas Grundlagenforschung braucht es auch noch.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:10 Uhr

Zukunftsenergie Kernkraft... :-D

Davon träumt die Kernkraft schon seit 50 Jahren.

Kernenergie hat in Japan niemals mehr als ein paar Prozent zur Primärenergieversorgung beigetragen (wie übrigens auch weltweit). Sie ist in einem südlichen, von Vulkanen durchzogenen und am Pazifik gelegenen Land wie Japan problemlos durch Geothermie, Offshorewind und Solar zu ersetzen. Es braucht halt ein, zwei Jahrzehnte Zeit.

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Lars Werner

Die Bündnis Deutschland und Japan hat schon nicht vor 60 Jahren funktioniert

In Fukushima ist 2011 ein Erdbeben und ein Tsunamie mit tausenden Toten passiert, hierzulande Fukushima Katastrophe genannt. In Fukushima gab es allerdings keine Toten. In Deutschland gibt es aber eine Energiekatastrophe gigantischen Ausmaßes. Es wird einfach zuviel Geld mit dem EEG verdient als das sich etwas ändern wird. Den Schaden hat der bundesdeutsche Kleinstromverbraucher. Die EEG-Verdiener haben es warm, hell und eine prima Zukunft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 19:11 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:11 Uhr

Was haben Sie dagegen, dass Bürger und Verbraucher am Strom verdienen?

Haben Sie von den fetten, vom Staat subventionierten Gewinnen der Energieriesen etwa mehr profitiert?

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 27.12.2012 17:50 Uhr

Rückwärts immer, vorwärts nimmer!

Wir haben wegen der Japaner Knall auf Fall unsere AKW stillgelegt. Werden wir wegen der Japaner die AKW wieder hochfahren? Niemals.
Ausgeschlossen ist auch, dass man von Mutti erwarten könnte, dass sie sagt: Wir entwickeln einen zeitlich ehrgeizigen, aber für alle mach- u. vor allem finanzierbaren MASTERPLAN. Bis der steht, stellen wir die AKW wieder an. Das widerspräche nämlich der deutschen Gründlichkeit. Damit katapultiert die dt. Regierung uns irgendwo hin, nur nicht an die Spitze der Industrienationen.
Ich glaube mittlerweile, dass sich auf den G7-Gipfeln oder sonstwo, alle anderen an der Bar treffen - während Mutti schläft - sich über uns totlachen und sich sicher sind, dass auch diesmal die Welt nicht am dt. Wesen genesen wird. Insgeheim weiß Mutti das auch, aber man muß schon ein ordentliches Hinterteil in der Hose haben, um sich vor seine Kinder zu stellen, und zuzugeben , dass man einen Fehler gemacht hat.

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Fritz Vandermöhlen

sicher

Was ist ein "sicherer Atommeiler"? Haben die Russen oder Japaner bewußt "unsichere" Kernspaltungskraftwerke gebaut? Kommt irgendwann ein A-380 runter?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 00:10 Uhr
Anton Paschke

Haben die Russen bewußt...

Ja, sie haben.
Der Reaktor war so gebaut, dass man laufend Brennstäbe wechseln konnte. Zweck des Reaktors war die Herstellung von Plutonium 239. Strom nur nebenbei.
Plutonium vom Uran zu trennen ist relativ einfach, weil chemisch verschieden.
Wenn man die Brennstäbe länger als 3 Wochen im Reaktor belässt, bekommt man zu viel Plutonium 240. Das ist nicht spaltbar und man hat wieder die schwierige Isotopen-Trennung (Plutonium239 von Plutonium240) zu machen. Also muss man die Stäbe ständig auswechseln.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:14 Uhr

sicher

Das kann ich Ihnen sagen, Herr Vandermöhlen. "Ein sicherer Atommeiler" ist ein Atommeiler, in dem keine Kühlung mehr notwendig ist und kein radioaktives Material mehr vorhanden ist.

Anders gesagt: Nur ein rückgebauter Atommeiler ist "sicher".

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Thomas Lutz

Schaltanlagen Strom und Wasser

Schaltschränke die Salzwasser abbekommen haben sehen anschliesend besonders lecker aus.
Allerdings kann man von derart behandelten Anlagen keinerlei Funktion mehr erwarten ausser das die Funken fliegen.
"Das deutsche Fukushima-Desaster" ist lesenswert.

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Thomas Lutz

Und wenn Schon

Ihre Angst ist unbegründbar.
Ich sortire Kerntechnische unfälle schon lange in der gleichen Kategorie wie jeden anderen großen Industrie Unfall ein.
Denn genau dahin gehören diese alles andere ist pure Übertreibung.
So genannte Spätfolgen sind onehin in Fukushima nicht zu erwarten.
(Im Schwartzwalt können sie mehr Strahlung als in fukushima abbekommen.)

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Klaus Ermecke

Haben die Japaner bewußt ...?

Herr Vandermöhlen, Ihre Frage trifft genau den Punkt! Havariert sind gleich vier Reaktoren in dem einen TEPCO-Kraftwerk Fukushima I. Zehn andere Reaktoren in drei anderen Kraftwerken wurden durch den Tsunami ebenfalls überflutet, sind aber nicht havariert, weil bei ihnen jeweils ein paar Sicherheitsaspekte besser gelöst waren. TEPCO hat es sich - mit Duldung einer offenbar inkompetenten Atomaufsicht - jahrzehntelang sehr einfach gemacht und die Möglichkeit eines wirklich mächtigen Tsunami per Hypothese eliminiert. Als dann der Tsunami das Gelände überflutete, konnte das Salzwasser in die Turbinengebäude hineinlaufen, wo man zweckmäßigerweise (US-Bauplänen folgend) die Schaltanlagen für alle Stromnetze in den Untergeschossen eingebaut hatte, wo sie überflutet und kurzgeschlossen wurden. Den Hergang und die Planungsfehler können Sie in unserer Studie "Das deutsche Fukushima-Desaster" nachlesen.

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Thomas Lutz

Japan ist ein Land mit Zukunft

Was man an dieser Weisen entscheidung sieht.
Denn Kernenergie ist Zukunfts Energie.
Denn auch hier ist die Technik nicht bei Reacktoren zweiter Generation stehengeblieben.
Das allerdings wollen Deutsche ÖKO´s und Politiker nicht Wahrhaben.

Man kann übrigens alles glauben nur nicht deutschen Politikern und ÖKO´s

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 23:49 Uhr
Bertram von Steuben

Wie ekelig!

<>
Dass diese paar Quadratkilometer, die dann "eben nur unbewohnbar" werden, bis zu diesem Zeitpunkt mit mehreren Zig-tausend Menschen bevölkert sind, die dann durch massive Grubeneinstürze mal eben tot sind, ist dann doch nebensächlich, oder?!?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 28.12.2012 14:22 Uhr

Zwar richtig, aber nichts Neues Herr Paschke,

Es wird wohl deshalb nicht medial besonders berichtet, weil das bereits bei zig anderen Gruben, vor allem im Ruhrgebiet der Fall ist.

Sie haben schon recht, die Kernkraft ist nicht die einzige Stromerzeugungsart, die Ewigkeitskosten generiert, bei Kohle ist es ebenso. Nur: Im schlimmsten Fall sacken die Stollen zusammen und ein paar Quadratkilometer werden unbewohnbar. Der schlimmste Fall bei der sogenannten "End"lagerung ist die Verseuchung von Grundwasser für Hunderttausende...

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Anton Paschke

Endlagerung

Vorige Woche wurde berichtet, dass Bergleute ein letztes mal in eine Grube im Saarland gefahren sind. Die letzte Schicht, ab morgen wird keine Kohle mehr gefördert. Nur die Pumpen, die das Grubenwasser fördern, die müssen weiter laufen (und brauchen Strom)!
Erstaunlicherweise ist das niemandem aufgefallen. Zumindest nicht denen, die sich über die Endlagerung radioaktiver Abfälle sorgen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:16 Uhr

Herr Stegmann,

haben Sie auch argumente oder ersetzt bei Ihnen die Beleidigung das Argument?

Was ist denn nun mit dem Atommüll, wer zahlt die nächsten 100.000 Jahre "end"lagerung? Areva? Der Verbraucher? Oder wohl doch dann eher die Nachgeborenen?

Und: was ist an der Frage denn bitte "dümmlich"? Ihre unangenehme Beantwortung?

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bernd stegmann

Die "meisten" Leute haben null Ahnung, was Atomenergie überhaupt ist. Ich zähle Sie dazu.

Und diese "dümmliche" Frage mit dem Atommüll bestätigt das nur.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 27.12.2012 17:58 Uhr

Wenn Atomenergie die Zukunft ist

dann erklären sie mir wohin mit den Müll. Oder nehmen sie die FÄsser in ihren Keller auf?

Die meisten Leute lehnen Atomenergie in D ab, weil es eben nicht sicher ist und ein Schaden, wenn er passiert nicht einfach so behoben werden kann. Ist ein Gebiet verstrahlt, dauert es Generationen, bis es wieder sauber ist. Der Müll bleibt ebenenfalls solange gefährlich. Diese Fragen wurden bis heute von den Atomfreunden nicht beantwortet. Asse ist doch der deutlichste Beweiss, das Atomstrom eben nicht sauber ist!

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Roland Wagner

Ich glaube der wirtschaftliche und auch innenpolitische Druck,

der momentan nicht zuletzt aufgrund der wirkungsvollen Boykottmaßnahmen diverser inselverliebter Nachbarländer auf Japan lastet wird unterschätzt. Wer jetzt bezgl. Wiederhochfahrens schimpft sollte sich fragen, was getan wurde um Japan während und nach dem Unglück zu unterstützen, auch wirtschaftlich. Ich wage die Prognose das wir von denen, denen wir momentan "helfen" bei in Zukunft umgekehrter Lage nicht viel zu erwarten haben. Die deutsche größtenteils durch Idealismus geprägte Arroganz tut erst richtig weh wenn man nicht mehr im Lande ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 19:17 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.12.2012 19:17 Uhr

Herr Star,

bitte schauen Sie sich noch mal genau an, wer hier genau "schimpft" und wer wem Ratschläge gibt :-)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.12.2012 16:02 Uhr

Den Abfall lagern wir doch heute überall an jedem Kraftwerk

Wo ist das Problem ?

Heute hat niemand ein Problem mit dem Abfall der ständig überall lagert ?

Warum soll das in Japan morgen ein Problem sein ?

Bei uns ist doch diese Entscheidung der Japanischen Regierung nicht aktuell oder?

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 27.12.2012 15:58 Uhr

Herrn Frohnapfel: Gute Frage. Wohin mit dem Abfall? Tritting hat die Antwort seinerzeit gegeben.

In den Verträgen zwischen KKW-Betreibern und der Regierung über den erzwungenen Ausstieg aus der Kernenergie stellte der seinerzeitige Umweltminister Trittin fest, dass nach allen bisherigen, jahrzehntelangen, milliardenteuren Untersuchungen über die Eignung von Gorleben keine Ergebnisse erhalten wurden, die gegen die Eignung von Gorleben als Endlager sprächen.
Ich mag Trittin nicht und gebe das auch offen zu, aber, wo er recht hat hat er recht. Noch Fragen? Am besten direkt an Trittin.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 27.12.2012 15:28 Uhr

Sichere Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen, den Bau von Reaktoren nach Sicherheitsprüfung

wieder aufnehmen. Was erlauben, Japan!!!
Was gilt schon das Wort japanischer Ingenieure gegen die geballte Kompetenz deutscher Politologen und Soziologen (,von denen einer nach Fukushima, bezugnehmend auf den Reaktorkern, erklärte: "Wir wissen genau, was bei einer Kernschmelze vor sich geht, aber.....").
Und dieser Fachverstand deutscher Kommissionen wird einfach ignoriert, es ist nicht zu fassen. Deutsche Energiewender lassen sich von wirtschaftszerstörenden Strompreisexplosionen doch nicht erschrecken, denn Altmaier offenbarte ja schon die Problemlösung: "Wenn der Strompreis um xx Prozent ansteigt und Sie verbrauchen xx Prozent weniger, dann zahlen Sie gar nicht mehr." Dass ich darauf nicht von selbst gekommen bin! Und ganz wichtig: Bei Anstiegen > 100%, wird`s vielleicht sogar negativ und man bekommt was heraus. Gott sei Dank, dass wir solche Leute haben, das hilft.

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Udo Frohnapfel

Wo hin mit dem Abfall?

Wir superschlauen haben in 40Jahren noch keine Lösung für ein Endlager gefunden. Die Asse wird für zig Milliarden wieder ausgegraben. So sieht eine strahlende Zukunft für die nächsten Jahrtausende aus. Wer neue Kernkraftwerke baut ist ein Verbrecher an der Menschheit.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 23:43 Uhr
Bertram von Steuben

Werter Herr Frohnapfel,

da Links hier nicht gestattet sind, suchen Sie doch bitte auf dem Server der Universität Tübingen (TIMMS.uni-tübingen usw.) den Vortrag "Kernenergie- Für und Wieder" von Professor Josef Jochum.
Der ist für die halbwegs gebildete Allgemeinhait gestaltet und sehr verständlich.
In dem Abschnitt der Endlagerung erklärt er (ab ca. min. 48), warum der sogenannte Abfall gar nicht "endgelagert" werden sollte, und warum er nach eingehender "Behandlung" nur noch 300-400 Jahre strahlt und nur noch etwa 5% Vol ausmacht.
Der Vortrag dauert etwa eine Stunde und sollte Pflicht werden für Politiker, Schüler und Herrn Diesing ;-)

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Anton Paschke

ist der Schaden dauerhaft und nicht nach 100 Jahren wieder weg.

Der 6.August 1945 ist noch keine 100 Jahre her. Hiroschima ist bewohnt.
Schwermetalle, Cadmium, Quecksilber u.s.w. haben keine Halbwertszeit. Die bedeuten dann eine wirklich dauerhafte Belastung.

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Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 27.12.2012 18:01 Uhr

Herr Rady

Wenn sie hier andere zu Kasse bietten wollen, weil sie die Müllfrage stellen, sind sie doch sicher Bereit in ihre Kasse zu greifen um die Strahlenschäden In Japan und der Ukraine zu bezahlen.

Denn das ist ein viel größeres Problem bei Atomkraftwerken, wenn etwas schief geht, ist der Schaden dauerhaft und nicht nach 100 Jahren wieder weg.

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 27.12.2012 17:26 Uhr

Glaeubige

Ich bin ganz Ihrer Meinung, wie kommt es, dass die Menschen sich hier so haben einlullen lassen von selbsternannten Heilsbringern? Jede x-beliebige Sekte waere laengst wegen Verdummung untersagt worden!

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Christian Heine

Sie dramatisieren.

Das Drama mit der Endlagerung ist nur in Deutschland eines. Andere Länder haben schon längt geignete, stillgelegte Bergbauanlagen u.ä. als Endlager eingerichtet. Wo der Müll in vielen tausend Meter Tiefe niemals jemanden zur Last fallen wird. Auch wird niemand je einer erhöhten Strahlung ausgesetzt sein. Und nein, man kann da auch nicht einbrechen und aus dem Zeug dann eine flugs Bombe bauen^^

Nur wir Deutschen, kriegen das einfach nicht hin. Zu viel linke, grüne Ideologie. Zu wenig Phragmatismus und fast gar keine Macher mehr. Stattdessen verwendet ein ganzes Land seine Energie darauf, um 80 Mio Menschen einzureden, tumbe Windmühlen und Solar wären zukunftsträchtige Hightech. Knapp 5km von mir entfernt steht ein fußballfeld-großer Solarpark mit nichts als Panelreihen. In unserem trüben Dezemberlicht sieht es auch Mittags sehr trist dort aus. Ob da wohl überhaupt was produziert wird? Das frage ich mich immer. Nur eines weiß ich, das ich dafür zahlen muß...mit meiner Stromrechnung.

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Alexander Rady

Es gibt Verfahren,

Atommüll umzuwandeln in Stoffe, die 1. nur noch 100 Jahre strahlen und 2. erneut zur Energiegewinnung genutzt werden können. Aber sowas passt nicht in ihr ideologisches Weltbild, aber immer weiter mit den hohlen Phrasen... leider kann man sie nicht persönlich zur Kasse bitten; dies wäre ein Mittel, Vernunft zu generieren.

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Japanische Einsamkeit

Von Peter Sturm

Japan macht es seinen Partnern nicht leicht. Für die Empfindlichkeiten in den Nachbarstaaten, die auf die japanischen Kriegsgräuel zurückgehen, hat es wenig Sensibilität. Aus der Koalition gegen Nordkorea schert es aus Partikularinteressen aus. Mehr