27.12.2012 · Japans neue Regierung will als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Auch der Bau von Reaktoren werde nach eingehender Sicherheitsprüfung wieder aufgenommen.
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Lächeln gehört bei den Japanern zum Lebensstil. Ebenso wie die
Angst sein Gesicht zu verlieren.
Jetzt strahlen die Japaner wieder über beide Backen.
Verdrängen gehört zur Japanischen Volkseele dazu wie
Sushi-Essen und Zen.. Die japaner haben die Ermordung von fast 10
Millionen Chinesen verdrängt. (Über die deutsche
Hollocaustbetroffenheit können Japaner nur lächeln)
Zwangsprostition von Chinesinnen, usw war nie Thema. Hiroshima wurde als
einziges Ereigniss ein wenig im Gedächnis behalten - vor allem weil
es das eigene Volk traf. Ergo: Fukoshima war für die gesunde
japanische Seele ein "Peanut". Gelobt sei was hart macht! Kein
Wunder, dass so viele deutsche Menager Zen-Buddhisten sind.
Japan - Ein Paradebesiepiel der Kernkraft
Es begann mit vom Staat gezahlten diversen Forschugseinrichtungen in den
50er Jahren ((Japan Atomic Energy Research Institute, JAERI; Japan
Atomic Industrial Forum, Inc., JAIF; Gesellschaft für
Kernbrennstoffe; Japan Nuclear Cycle Development Institute, JNC etc.),
begann 1966 die Erzeugung von Strom aus Kernenergie. Trotz des staatlich
vorangetriebenen Ausbaus zu Lasten von Erdbebensicherheit und ohne
Lösung der Endlagerfrage konnte die Kernkraft nie mehr als 15 % der
Primärenergie Japans bereitstellen.
Dabei ging es von Anfang an nicht darum, ob Kernenergie im Vergleich zu
Kohle, Öl und Gas rentabel ist, ob also Bau-, Transport-, Lager-,
Rohstoff-, laufende Betriebs- und Entsorgungskosten wirklich geringer
ausfallen. Von seiten des Staates ging es um das politökonomische
Programm, Kernkraftwerke im Vergleich zu konventionellen Energiequellen
rentabel ZU MACHEN.
Die Hybris, physikalische Gesetze bezwingen zu wollen wird zu weitaus
tragischeren Unfällen führen, nicht nur in Japan.
Das ewige Versprechen
Tjaja, die offensichtlichen Vorteile "des Atoms". Japan hat,
wie viele andere Länder auch, von durch Kernkraft betriebenen
kommerziellen Schiffen, Autos und sogar Flugzeugen geträumt, von
"Geoengineering" und Bergbau mit Atomexplosionen, kurz, die
gesamte Palette der Heilsversprechungen der durch die USA propagierten
Kernkraft. Übrig geblieben ist nur die scheinbar
"billige" Stromerzeugung - und selbst diese ist nur rentabel,
wenn man alle kaufmännischen Regeln missachtet und originäre
Kosten (Rücklagen für Unfallrisiko und
"End"lagerung, Erforschung, etc.)
Herr Paschke, was sind das genau für Vorteile, die eine Regierung
zwingt, gegen den Willen ihrer Bevölkerung den nächsten GAU,
diesmal villeicht nicht so glimpflich, in Kauf zu nehmen?
Der Glauben an "billige" Energie durch Kernkraft hatte zwar
stets relegiöse Züge, aber:
Stromerzeugung aus Jernspaltungen ist PRINZIPIELL unsicher da es eine
Kettenreaktion ist.
Der nächste GAU kommt, ob in 5 oder in 50 Jahren.
Das Programm des Staates
Einverstanden. Die japanische Regierung hat irgendwann, 1966 oder so,
beschlossen die Kernenergie zu fördern. Nicht aus purer Bosheit,
nicht in Unkenntnis der Folgen der 20 Jahre früher auf Japan
abgeworfenen Atombomben. Sondern wegen der offensichtlichen Vorteile.
Ihre Fragen Herr Symietz,
1. der Anteil an Wind- und Solarstrom an der Primärenergie
dürfte bei ca 4 oder 5% liegen. Dazu kommt noch Wasserkraft, in der
Summ dann etwa 8%. Allerdings kommt dazu noch ein erheblich
grösserer Anteil an regenerativen dazu, der nicht in Strom, sondern
direkt in Heizenergie umgewandelt wird, neben dem Klassiker Holz mehr
und mehr auch Sonnenkollektoren, Biogas, und andere Biomasse. Das macht
dann schon rund 16% aus.
2. damit ist der Anteil an Strom durch Regenerative etwa in der gleichen
Grössenordnung wie die Kernkraft, desser Ersatz dadurch erleichtert
wird - Kohlekraftwekre werden dadurch nicht ersetzt - noch nicht :-)
Wie Sie auf 25% kommen, weiss ich nicht - schon gar nicht "besser".
Immer gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen.
Zwei Fragen: Wieviel % der Primärenergie in Deutschland kommt eigentlich von Wind-u.PV-Anlagen und
wieviel Kohlekraftwerke, sowie andere Kraftwerke mit fossilen
Brennstoffen wurden denn in D. bisher abgeschaltet und auf wieviele
geplante Neubauten (ich nehme an alle) kann verzichtet werden?
Es müssten bisher ja mindestens mehr als ein 25% der Gesamtzahl
sein, doch Sie wissen das bestimmt viel besser.
MfG
Japan ist kein teutonisches Schilda
Eine verantwortungsvolle Politik sorgt für immer mehr Energie zu
immer geringeren Kosten für immer mehr Menschen. In Germanistan
geschieht das genaue Gegenteil davon, weil ein paar spinnerte,
wissenschafts- und fachfremde Demagogen einer unwissenden
Bevölkerung ein Wolkenkuckucksheim auf Kindergartenniveau und
Irrationalitäten aufgeschwatzt haben: "Energiewende" und
"Ausstieg" kollidieren nun mit der Wirklichkeit: Ein Stromnetz
vor dem Kollaps, explodierende Kosten und idiotisch, hektische
Betriebsamkeit. Als ein Ausweg gilt nun dort schon, Energie einzusparen;
ganz so, als ob Energiesparen eine Energiequelle wäre. Als
Perversion in diesem ausufernden Chaos schwadroniert man doch
tatsächlich auch noch von Elektroautos während man Alles mit
Windmühlen und blauem Schwachsinn zupflastert.
Japan ist kein Teil dieses ideologischen Irrenhauses. Irgendein anderes
Land mit Industrie auch nicht.
Wirtschaftswachtum
Jawohl! Wirtschaftswachtum muss sein, Energie sparen ist schlecht.
Darum brennt bei uns die Strassenbeleuchtung schon am Nachmittag.
...
Bereits 2006 sagte BWM: das Wasserstoffauto ist die Zukunft der
deutschen Automobilindustrie.
Ich bin noch immer überzeugt, dass die Aussage richtig ist. Mein
Tipp für Auto-Aktionäre: verkaufen! verkaufen!
...
Sie Herr Sönke sollten vielleicht nicht immer auf das Navi schauen
wenn sie auf der Autobahn oder sonst durchs Leben fahren. Energie sparen
ist sinnvoller als Energie erzeugen. Das Erdöl wird teurer werden.
Die Mobilität benötigt das Erdöl nicht wirklich,
Kernkraft und Lokomotive lösen einen grossen Teil des Problems.
Elektroautos
sind heute schon gut genug um sinnvoll eingesetzt zu werden.
...
Man muss nur mal umdenken und das ist sehr schwer. Auch die Japaner
haben eine neue Regierung gewählt, die im wesentlichen alte Ziele
verfolgt: wieder Exportweltmeister zu werden, zu dem Zweck den Yen
gänzlich zu ruinieren, und so weiter.
Viel schlimmernoch Herr Peters, noch viel schlimmer gehts in Japan zu
"TokioGut ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima plant
Japan eine Förderung erneuerbarer Energien nach deutschem Vorbild.
Eine Regierungskommission empfahl am Montag einen festen Abnahmepreis
für Solarstrom über 20 Jahre. Die Einspeisevergütung
für Investoren in Solaranlagen soll demnach ab Juli greifen und
zunächst umgerechnet knapp 40 Euro-Cent pro Kilowattstunde
betragen...Auch für Windstrom soll es ähnliche Regelungen
über ebenfalls 20 Jahre geben. "
Statt sich vorab zu informiern betreiben Sie inkompetenten
Defätismus.
Heute in der FAZ in Deutschland stößt es auf unverständnis .
Ja wir haben einen rigorosen Schwenk einen Ideologischen Ritt ins
ungewisse unternommen und deshalb wollen wir es "noch" nicht
verstehen. Noch trifft es auf Unverständnis.
Was aber genau ist es? Die irrationale Angst oder gar Psychose die
eine sektiererische Bande unsere Fähigkeit zum sachlichen Umgang beraubten?
Warum ist es richtiger auf die Kernenergie zu verzichten wenn es noch
nirgends eine adäquate Lösung gibt.
Wer kann mir erklären, dass dezentral 3 - 8000 Windräder
irgend wo an Land o den Weltmeeren die Versorgung der Zentralen
Versorgungsklumpen in Süddeutschland über zig Tausenden von
Sammelnetzen - Bündelung tausende km verlustreich transportiert
Sinn machen soll. Zumal auch das ohne Gaskraftwerke alles nichts ist?
Japan braucht eine sichere u preiswerte Energieversorgung u es muss eine
Kombination sein.
Genau das wäre auch besser für Deutschland. Physik u
Wirtschaftlichkeit das Gegenteil von Planwirtschaft aus Ideologie und Angst.
Liebe Frau Gruber
ich habe weiter unten versucht in ein paar Stichworten die Angst zu
erklären. Der geplante Einsatz der Neutronenbombe im
mitteleuropäischen Kriegstheater hat da sicher eine zentrale Bedeutung.
Die Gaskraftwerke sind keine gute Lösung. Gas ist schwieriger zu
transportieren als Strom, besonders alte, vergammelte Gasleitungen sind
problematisch. Methan verursacht einen stärkeren Treibhausefekt als Kohlendioxyd.
Die Erneuerbaren und die Kernenergie ergänzen sich aus technischer Sicht sehr gut
Mit der "Energiewende" wollten die Grünen
ideologiegetrieben gleich mehrere Ziele gleichzeitig durchsetzen, welche
sich auch technischer Sicht völlig widersprechen:
a) Den CO2-Ausstoß zu verringern
b) Die Kernkraftwerke abschalten
Beides hat nur im Sinne von unhinterfragten und mangelhaft reflektieren
Dogmen und Ideologien miteinander etwas zu tun. Die Kernkraft kann
Lastspitzen abdecken und erzeugt kein CO2.
Die Kernenergie selber hat ein riesiges Potential. Wenn es zb den
Japaner gelingt, den Brennstoffkreislauf zu schließen, werden sie
unabhängig von Uranimporten sein. Und das ist eine Frage der Zeit
und keine der technischen Machbarkeit.
Für die Abfälle gibt es zahlreiche Lösungen. Nur Medien
und Hysteriker versuchen Regionalängste zu schüren und
Wählerstimmen für ihre Leute zu generieren.
Unfälle wird es immer wieder geben.
Diese aber sind handhabbar, wie Fukushima zeigt.
Die Auswirkungen werden übertrieben.
Tschernobyl hatte nichts mit der Kernkraft in Deutschland zu tun.
Und wann ein Argument falsch ist und wann nicht -
da fällt das knallharte Urteil durch Generalissiumus Ermecke und
seine berühmten "Studien".
Wenn das Ergebniss von "Studien" die Argumente bestimmt, wer
braucht da noch Wissenschaft :-DDD
Falsche Argumente können nichts begründen
Herr Letis, das CO2-Klimadogma ist ein Märchen. Es sind
erstaunlicherweise gerade deutsche Physiker, Meteorologen und
Ingenieure, die es wissenschaftlich in seinen Kernfundamenten widerlegt
haben. In unserem Grundsatzreport "Rettung vor den
Klimarettern" aus dem Dezember 2009 haben wir das an einigen leicht
verständlichen Argumenten erläutert. Eine weitere Arbeit dazu
folgt in Kürze.
Den behaupteten CO2-Klimaeinfluß gibt es nicht. Er kann daher auch
nicht für oder gegen etwas ins Feld geführt werden. Wir haben
es 2011 in unserer Fukushima-Studie als "Jahrhundertfehler"
der Hersteller und Betreiber von Kernkraftwerken bezeichnet, daß
sie jahrzehntelang versucht haben, den Bau und Einsatz ihrer Anlagen
ausgerechnet mit den Klimamärchen zu begründen. Denn dadurch
haben sie denjenigen Organisationen Deutungshoheit verliehen, die nicht
nur Kohlekraftwerke hassen, sondern Atommeiler noch viel mehr.
"Für die Abfälle (Atommüll) gibt es zahlreiche Lösungen"
Aha, Herr Letis. Nennen Sie mir bitte nur mal *eine*.
Tschernobyl hatte nichts mit Kernkraft zu tun. Nee, is klar.
Das atommüllfreundliche Forum reibt sich die Hände - was ist passiert?
Der neugewählte japanische Ministerpräsident will einige der
dutzenden von nach Fukushima abgeschalteten Reaktoren "nach
eingehender Sicherheitsprüfung"- was auch immer das heissen
soll - wieder in Betrieb nehmen.
Anders gesagt, vielleicht und eventuell sieht sich die japanische
Regierung trotz Sicherheitsbedenken und gegen den Willen der Mehrheit
der japanischen Bevölkerung (man beachte diverse Umfragen zum Thema
in Japan) aus wirtschaftlichen Gründen genötigt, einige der
Reaktoren in Betrieb zu nehmen.
Wahrlich ein strahlender Erfolg für die Risikotechnologie Kernkraft
- für das FAZ-Forum schon ausreichend, um schon am 27.12. die
Champagnerkorken knallen zu lassen.
Bis dass der nächste GAU uns scheidet.
Lieber Herr Philippi
Was eine umweltgerechte Zivilisation braucht kann man lange diskutieren.
Braucht es zum Beispiel das Rad? Gerade in Japan wurden bis 1850 keine
Wagen benutzt, Lasten wurden von Menschen oder Tieren getragen oder
verschifft. Man opferte damals auch kein fruchtbares Land für den
Bau von Autobahnen. Es soll jetzt keiner sagen, Japan sei damals nicht
zivilisiert gewesen!
Motive für den Regierungswechsel gibt es mehrere, manche davon auch
speziell japanisch.
Bitte vollständig zitiern , Herr Diesing ;-)
"Fast zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat Japans
neue konservative Regierung angekündigt, die als sicher
eingestuften Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Vor einem
derartigen Schritt müsse sich die unabhängige
Regulierungsbehörde allerdings für die Sicherheit der
Reaktoren verbürgen, sagte Industrieminister Toshimitsu Motegi am
Donnerstag vor Journalisten in Tokio."
"Gleichzeitig kündigte Motegi den weiteren Ausbau erneuerbarer
Energien an."
Wer, werte Forumsteilnehmer, würde sich für etwas
verbürgen über dass er nicht 100% Kontrolle verfügt?
Wo sind die Fakten?
Herr Diesing, Sie überschwemmen jede Artikeldiskussion hier mit
einer Flut von Beiträgen, in denen Sie zukünftige
"GAUs" und "Wolken" vorhersagen. Wo sind denn die
bisherigen "GAUs" und Wolken in Deutschland oder der Schweiz?
Wo sind die Strahlentoten? Wo ist der Nachweis dafür, daß
auch nur irgendetwas von dem stimmt, was Sie offenbar um- und antreibt?
Haben Sie endlich unsere Fukushima-Studie gelesen, in der dargelegt
wird, was eigentlich in Japan schiefgelaufen ist, und welche Lehren
für Deutschland zu ziehen waren?
So so, die japanische Regierung ist vom Volke gewählt, nicht durch einen Atomputsch
Kann es nicht sein, Herr Diesing, dass die japanische Regierung erkannt
hat, nach 107 Jahren, das eine umweltgerechte Zivilisationsstruktur
Produkte braucht, die man nur unter Einsatz der Kernkraft produzieren kann?
zum Grusse
Etwa den Atomstrom verteuert importieren? Mit großflächigen Ausfällen leben? Wann bauen wir hier in Deutschland eigentlich wieder mal neue moderne Kernkraftwerke, statt an der Illusion von Öko-Alternativen festzuhalten?
Ihr koennt' denen ja anbieten, unter den EU-Rettungsschirm zu schluepfen - dann muss Japan
seine Industriesrtrukturen nicht mehr erhalten und kann sich der Leichtigkeit des Lebens hingeben,in salsa rot-gruen, wie bei Euch.
Fukushima war nur vor der Katastrophe sicher!
Hinterher ist man immer klüger, wie Fukushima beispielhaft gezeigt hat. Wer keine Scheu vor Kernstrahlung hat ist wohl selber schon verstrahlt. Es gibt heute bereits viele gute Beispiele, das eine dezentrale Energieversorgung nicht zwingend dreckig sein muss. Die Nutzung von Solar; Wasser und Windenergie, ist den meisten wohl schon bewusst aber es gibt noch viele weitere alternative Möglichkeiten Energie(Freie Energie) menschen- und umweltfreundlich zu erzeugen. An dieser Stelle möchte ich auf die Anti-Zensur-Koalition (AZK) in der Schweiz aufmerksam machen, die viele Referate zu diesem wichtigen Thema auf youtube veröffentlicht haben. Wem nützt denn das Festhalten an veralteten Technologien wirklich????
Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:45 UhrAtomträume
Falsch, Herr Ermecke, die Windleistung kann man vorausplanen. Die
Verletzlichkeit von KKWs dagegen ist ein unkalkulierbares Risiko. Die
Vorhersage von Tsunamis, Terroranschlägen oder den zig anderen
Gründen, die (wie augenblicklich in Japan) eine Stromversorgung mit
Beteiligung der Kernkraft gefähren ist ganz offensichtlich nicht möglich.
Von einen Tag auf den anderne wurde in Japan die gesamte Stromerzeugung
instabil - Kernkraft sei Dank.
Windmühlträume
Herr Paschke, es ist richtig, daß Sie über der Nordsee mehr
Windtage haben als bei uns an Land. Das löst aber das
grundsätzliche Problem der Windenergie nicht, daß es
nämlich Tage mit Flaute und Tage mit Sturm gibt. Beide Bedingungen
führen zu einer Windleistung von exakt NULL. Die tritt auch
über der Nordsee regelmäßig auf.
Daraus folgt, daß die Leistung von Meereswindparks ebensowenig
planbar ist wie die von Windparks an Land oder von Solardächern.
Schlimmer noch: Auch die Kombination von verschiedenen nicht planbaren
Teilleistungen führt zu einer nicht planbaren Gesamtleistung. Daher
sind die Windparks allesamt vom energiewirtschaftlichen Standpunkt her
unbrauchbar. Ihr einziger erkennbarer Zweck ist die Bereicherung ihrer
Betreiber.
Einen Glückwunsch an Herrn Grenzmann ...
... den ersten, der öffentlich unsere neue Studie
("Konzeptnebel") präzise einordnet und kritisiert.
Allerdings erscheint die erst in einigen Wochen (das
"Schönefeld-Syndrom" - leider auch bei uns!). Da ich
nicht unterstelle, daß Sie unsere Rechner gehackt oder auf der
Suche nach Korrekturabzügen unseren Hausmüll durchwühlt
haben, möchte ich nicht versäumen, Ihre hellseherischen Gaben
zu bewundern.
3 Wochen Windstille in der Nordsee?
Eine Schweiz ohne Alpen ist wahrscheinlicher ;-). Mit der Haltbarkeit hat man aber schon Lehrgeld zahlen müssen. Von Wegen Belastbarkeit, Schmierstoffe, Anstriche...Aber ich denke das bekommt man auch noch in den Griff
Windmühlen
Herr Symietz, die Windmühlen sind nicht mittelarterlich und nicht dezentral.
Sie sollen in der Nordsee stehen, dort wo der Wind wirklich weht.
Darum benötigen sie lange Leitungen zum Verbraucher.
Projektiert sind Gleichstromleitungen, eine Menge der hier dagegen
eingebrachten Vorbehalte sind Unsinn. Aber eine Frage wurde nicht
beantwortet: was machen, wenn es drei Wochen windstill ist? Wie lange
sie funktionieren (ob sie sich rechnen werden) werden kann man auch
nicht sagen.
@ Lieber Herr Ermecke
Ich zähle mich nicht gerade zu den Gläubigen unter uns, mir ist die Essenz von Kenntnis ergo das was hinter den Dingen(Oberflächen) steckt viel wichtiger. Dazu gehören auch Fragen, warum Forschern auch mit Doktor und Professorentiteln, die an alternativer, sauberer und besonders dezentraler Energieerzeugung arbeiten, keine bis gar keine Forschungsgelder gewährt bekommen? Oder warum die Wissenschaftler, die dann tatsächlich (wissenschaftliche)Erfolge erzielen und dann die Frechheit besitzen diese auch noch zu publizieren,entweder Mundtot oder gar ganz tot gemacht werden? Dazu passen prophylaktische Maßnahmen zur Unterdrückung wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie die von ihnen zitierte "Energiepolitik im Konzeptnebel", bei der der Blick von dezentralen auf zentrale Anlagen konzentriert werden soll. Denn wenn jeder von uns seinen eigenen Strom ohne zusätzliche Katalysatoren herstellen würde, so würde kein Konzern mehr dauerhaft daran verdienen können.
"Economies of Scale"
Herr Grenzmann, wir werden in ein paar Wochen unter dem Titel
"Energiepolitik im Konzeptnebel" eine neue Studie
herausbringen, die mit einer Reihe von Grundirrtümern der deutschen
Energiediskussion aufräumen soll. Hierzu gehört auch der
GLAUBE an den Sinn kleiner Anlagen. Die Stromwirtschaft gehört zu
den Branchen, in denen es starke "Skaleneffekte" gibt, d.h.
eine Kostendegression mit dem Größerwerden der Anlagen.
Deshalb haben die Energieversorger in Deutschland GROSSE Kraftwerke
gebaut, wobei die modernen KKW mit jeweils mehr als 1400 MW pro Block
nach oben herausragen.
Wie Sie bemerkt haben werden, habe ich hier als Benchmark für die
Deutsche Energiepolitik die Strompreise für den Bürger
postuliert, und auf das Beispiel Texas hingewiesen, wo Sie
Elektrizität ab 7 EuroCent pro kWh kaufen können. In Hawaii
aber sind die Strompreise dreimal so hoch wie in Texas. Der Grund
dafür ist die Aufsplitterung der Bevölkerung: Sie brauchen auf
jeder Insel ein eigenes Netz mit Mini-Kraftwerken.
Herr Grenzmann: Danke für Ihre Hinweise, doch manchmal bedarf man es keiner Propagandaaktionen,
wie man Sie auf den von Ihnen bevorzugten Internetseiten zuhauf finden
kann, manchmal reicht es einfach Physik studiert zu haben (normal,
nicht postnormale Physik)
Das hilft nicht für alle Fälle, aber Scharlatane auf
physikalisch-technischem Gebiet erkennt man erstaunlich schnell. Wenn
Sie noch jung genug sind, probieren Sie es doch mal.
Afrika!
Afrika ist der Kontinent der dezentralen Energieversorgung. Kommen Sie mal und schauen selbst! Sie werden die Vorteile und die Nachteile sehen...
@ Herr Symietz
Das Festhalten an veralteten und vor allem ZENTRALER Energieversorgung hilft doch nur den derzeitigen Energieoligarchen und ihrer Aktionäre, sonst Niemanden. Wie ich sehr gut an ihren Kommentaren zu diesem Thema erkenne, sind die ständigen Propagandaaktionen der derzeitigen Stromkonzerne beim einfachen Volk recht wirksam. Natürlich gibt es bereits schon eine Menge Möglichkeiten saubere und besonders nachhaltige Energie zu erzeugen. Wenn die Unterdrückung, wirklich zukunftsorientierter Energieversorgung, nicht so wirksam wäre wie sie ist, würden wir schon längst in einem neuen Zeitalter angekommen sein. Ich möchte ihnen an dieser Stelle gerne helfen, sich weiter zu entwickeln und sie abermals auf die Internetseite der AZK verweisen, damit auch ihnen ein Licht aufgehen kann. Hier empfehle ich unbedingt sich die Referate über Freie Energie einmal anzusehen.
"Wem nützt denn das Festhalten an veralteten Technologien wirklich????" Das fragt ein Befürworter
mittelalterlicher Windmühlentechnik. Man glaubt es kaum.
Lebte er heute noch, der Alte Fritz käme gar nicht mehr zum
Kriegführen, der Kampf gegen Windmühlen würde ihn voll in
Anspruch nehmen.
Bin zwar nicht gegen Atomenergie,
frage mich bei dem Thema aber immer, wie es um die Sicherheit vor Terroristen bestellt ist. Für ein kleines, schwer bewaffnetes Kommando sollte es eigentlich kein Problem sein, ein AKW zu stürmen und dann die Regierung nach Lust und Laune zu erpressen. Oder habe ich zu viele Hollywood-Thriller gesehen?
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 17:38 Uhr@Klaus Ermecke. Soweit ich das nachlesen konnte, werden in Deutschland
17 Anlagen von insgesamt rund 1500 Mitarbeitern externer Sicherheitsdienste bewacht - die sind hoffentlich ausreichend. Mein Kommentar war als Frage formuliert und ich habe dabei an das Erpressungspotential einer Erstürmung gedacht, nicht an irgendwelche bestimmten terroristischen Ziele, wie etwa radikal islamische. Die Anti-Atomkraft-Bewegung war Teil der Entstehungsgeschichte der Grünen, weshalb deren Ablehnung der Atomkraft dogmatische Züge hat. Ich persönlich teile die Haltung der Grünen nicht, weil Dogma immer eine schlechte Grundlage für rationale Diskussionen ist. Eine "perverse Agenda" kann ich dabei allerdings nicht entdecken. Für mich sind diese Fragen wesentlich: Lassen sich AKWs so konstruieren, dass das Entweichen radioaktiven Materials ausgeschlossen werden kann? Können die Abfälle soweit abgereichert werden, dass sie langfristig keine Gefahr für die Umwelt darstellen? Kann beides zu Kosten realisiert werden, bei der die Nutzung von Kernkraft wirtschaftlich Sinn macht?
Ein AKW stürmen?
Herr Münzing - Hand auf's Herz: Waren Sie schon mal in einem
Kernkraftwerk? Frau Gruber hat schon zu Recht darauf hingewiesen,
daß Sie kaum eine Chance haben, da ein Terrorkommando
hineinzuschleusen, schon gar nicht mit irgendwelcher Ausrüstung.
Was ich in der deutschen Diskussion immer wieder erstaunlich finde, ist,
wie wenig man sich Mühe gibt, Ziele und Einsatzmethoden von
Terroristenbanden aus Sicht eines Terrorfürsten zu beurteilen. In
Deutschlands linksgrüner Szene scheint die Vorstellung
vorzuherrschen, die selbsternannten Vorkämpfer des Islam
hätten keine anderen Ambitionen als die, die perverse Agenda
grüner Weltverbesserer abzuarbeiten.
Ich möchte hier keine Details nennen und keine Ideen ausplaudern.
Jedenfalls gibt es aus Sicht eines Terrorführers, der auf
möglichst blutige und spektakuläre Art Anschläge
verüben will, um Größenordnungen "sinnvollere"
Ziele als ausgerechnet den Angriff auf ein schwerbewachtes,
festungsähnliches und baulich extrem robustes KKW.
Herr Münzing,
Sie brauchen "nur" die Kühlung einschl. Notkühlung
lang genug zu blockieren, den Rest erledigt die Kettenreaktion von
selbst. DAS ist das Alleinstellungsmerkmal der Kernkraft.
Ob man dass durch eine Softwareattacke (siehe Stuxnet) erledigt, durch
ein Flugzeugabsturz (siehe 9/11) oder durch genug Sprengstoff (siehe
Oklahomaattentat) ist dabei zweitrangig.
Die Frage ist nich OB die Frage ist WANN.
offensichtlich zu viel Phantasie
Null Ahnung durch wie viele Schleusen man muss um auch nur in die
Nähe zu gelangen.
Und von außen kann niemand wirklich etwas anrichten.
Aber egal hier geht es darum für Japan die richtige
Entscheidung zu fällen.
Keines Falls um welches Kraftwerk oder wann es sich da handelt
Die Zukunftsenergie überhaupt bleibt die Kernenergie.
Japan hat keine Ressourcen und kann sich nicht leisten in absoluter
Abhängigkeit zu leben.
Ja eine wirklich verantwortliche Politik darf nicht leichtfertig auf
zukunftsweisende Energie verzichten. Solange es keinen adäquaten
Quelle gibt, muss der Energiehunger Japans langfristig gesichert werden.
Hat eigentlich nichts mit Politik zu tun. Nur Versorgung mit dem
Lebensmittel ohne das es nicht geht.
Geothermie
Siehe da! aufs mal bin ich mit Till Diesing gleicher Meinung.
In der Tat könnte Japan stärker, noch stärker als bisher,
auf die Vulkane setzen.
Allerdings sind die japanischen Vulkane nicht harmlos. Ich würde
lieber auf Island anfangen.
Etwas Grundlagenforschung braucht es auch noch.
Zukunftsenergie Kernkraft... :-D
Davon träumt die Kernkraft schon seit 50 Jahren.
Kernenergie hat in Japan niemals mehr als ein paar Prozent zur
Primärenergieversorgung beigetragen (wie übrigens auch
weltweit). Sie ist in einem südlichen, von Vulkanen durchzogenen
und am Pazifik gelegenen Land wie Japan problemlos durch Geothermie,
Offshorewind und Solar zu ersetzen. Es braucht halt ein, zwei Jahrzehnte Zeit.
Die Bündnis Deutschland und Japan hat schon nicht vor 60 Jahren funktioniert
In Fukushima ist 2011 ein Erdbeben und ein Tsunamie mit tausenden Toten passiert, hierzulande Fukushima Katastrophe genannt. In Fukushima gab es allerdings keine Toten. In Deutschland gibt es aber eine Energiekatastrophe gigantischen Ausmaßes. Es wird einfach zuviel Geld mit dem EEG verdient als das sich etwas ändern wird. Den Schaden hat der bundesdeutsche Kleinstromverbraucher. Die EEG-Verdiener haben es warm, hell und eine prima Zukunft.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 19:11 UhrWas haben Sie dagegen, dass Bürger und Verbraucher am Strom verdienen?
Haben Sie von den fetten, vom Staat subventionierten Gewinnen der Energieriesen etwa mehr profitiert?
Rückwärts immer, vorwärts nimmer!
Wir haben wegen der Japaner Knall auf Fall unsere AKW stillgelegt.
Werden wir wegen der Japaner die AKW wieder hochfahren? Niemals.
Ausgeschlossen ist auch, dass man von Mutti erwarten könnte, dass
sie sagt: Wir entwickeln einen zeitlich ehrgeizigen, aber für alle
mach- u. vor allem finanzierbaren MASTERPLAN. Bis der steht, stellen wir
die AKW wieder an. Das widerspräche nämlich der deutschen
Gründlichkeit. Damit katapultiert die dt. Regierung uns irgendwo
hin, nur nicht an die Spitze der Industrienationen.
Ich glaube mittlerweile, dass sich auf den G7-Gipfeln oder sonstwo, alle
anderen an der Bar treffen - während Mutti schläft - sich
über uns totlachen und sich sicher sind, dass auch diesmal die Welt
nicht am dt. Wesen genesen wird. Insgeheim weiß Mutti das auch,
aber man muß schon ein ordentliches Hinterteil in der Hose haben,
um sich vor seine Kinder zu stellen, und zuzugeben , dass man einen
Fehler gemacht hat.
Was ist ein "sicherer Atommeiler"? Haben die Russen oder Japaner bewußt "unsichere" Kernspaltungskraftwerke gebaut? Kommt irgendwann ein A-380 runter?
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 00:10 UhrHaben die Russen bewußt...
Ja, sie haben.
Der Reaktor war so gebaut, dass man laufend Brennstäbe wechseln
konnte. Zweck des Reaktors war die Herstellung von Plutonium 239. Strom
nur nebenbei.
Plutonium vom Uran zu trennen ist relativ einfach, weil chemisch verschieden.
Wenn man die Brennstäbe länger als 3 Wochen im Reaktor
belässt, bekommt man zu viel Plutonium 240. Das ist nicht spaltbar
und man hat wieder die schwierige Isotopen-Trennung (Plutonium239 von
Plutonium240) zu machen. Also muss man die Stäbe ständig auswechseln.
sicher
Das kann ich Ihnen sagen, Herr Vandermöhlen. "Ein sicherer
Atommeiler" ist ein Atommeiler, in dem keine Kühlung mehr
notwendig ist und kein radioaktives Material mehr vorhanden ist.
Anders gesagt: Nur ein rückgebauter Atommeiler ist "sicher".
Schaltanlagen Strom und Wasser
Schaltschränke die Salzwasser abbekommen haben sehen anschliesend
besonders lecker aus.
Allerdings kann man von derart behandelten Anlagen keinerlei Funktion
mehr erwarten ausser das die Funken fliegen.
"Das deutsche Fukushima-Desaster" ist lesenswert.
Und wenn Schon
Ihre Angst ist unbegründbar.
Ich sortire Kerntechnische unfälle schon lange in der gleichen
Kategorie wie jeden anderen großen Industrie Unfall ein.
Denn genau dahin gehören diese alles andere ist pure Übertreibung.
So genannte Spätfolgen sind onehin in Fukushima nicht zu erwarten.
(Im Schwartzwalt können sie mehr Strahlung als in fukushima abbekommen.)
Haben die Japaner bewußt ...?
Herr Vandermöhlen, Ihre Frage trifft genau den Punkt! Havariert sind gleich vier Reaktoren in dem einen TEPCO-Kraftwerk Fukushima I. Zehn andere Reaktoren in drei anderen Kraftwerken wurden durch den Tsunami ebenfalls überflutet, sind aber nicht havariert, weil bei ihnen jeweils ein paar Sicherheitsaspekte besser gelöst waren. TEPCO hat es sich - mit Duldung einer offenbar inkompetenten Atomaufsicht - jahrzehntelang sehr einfach gemacht und die Möglichkeit eines wirklich mächtigen Tsunami per Hypothese eliminiert. Als dann der Tsunami das Gelände überflutete, konnte das Salzwasser in die Turbinengebäude hineinlaufen, wo man zweckmäßigerweise (US-Bauplänen folgend) die Schaltanlagen für alle Stromnetze in den Untergeschossen eingebaut hatte, wo sie überflutet und kurzgeschlossen wurden. Den Hergang und die Planungsfehler können Sie in unserer Studie "Das deutsche Fukushima-Desaster" nachlesen.
Japan ist ein Land mit Zukunft
Was man an dieser Weisen entscheidung sieht.
Denn Kernenergie ist Zukunfts Energie.
Denn auch hier ist die Technik nicht bei Reacktoren zweiter Generation stehengeblieben.
Das allerdings wollen Deutsche ÖKO´s und Politiker nicht Wahrhaben.
Man kann übrigens alles glauben nur nicht deutschen Politikern und ÖKO´s
Wie ekelig!
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Dass diese paar Quadratkilometer, die dann "eben nur
unbewohnbar" werden, bis zu diesem Zeitpunkt mit mehreren
Zig-tausend Menschen bevölkert sind, die dann durch massive
Grubeneinstürze mal eben tot sind, ist dann doch
nebensächlich, oder?!?
Zwar richtig, aber nichts Neues Herr Paschke,
Es wird wohl deshalb nicht medial besonders berichtet, weil das bereits
bei zig anderen Gruben, vor allem im Ruhrgebiet der Fall ist.
Sie haben schon recht, die Kernkraft ist nicht die einzige
Stromerzeugungsart, die Ewigkeitskosten generiert, bei Kohle ist es
ebenso. Nur: Im schlimmsten Fall sacken die Stollen zusammen und ein
paar Quadratkilometer werden unbewohnbar. Der schlimmste Fall bei der
sogenannten "End"lagerung ist die Verseuchung von Grundwasser
für Hunderttausende...
Endlagerung
Vorige Woche wurde berichtet, dass Bergleute ein letztes mal in eine
Grube im Saarland gefahren sind. Die letzte Schicht, ab morgen wird
keine Kohle mehr gefördert. Nur die Pumpen, die das Grubenwasser
fördern, die müssen weiter laufen (und brauchen Strom)!
Erstaunlicherweise ist das niemandem aufgefallen. Zumindest nicht denen,
die sich über die Endlagerung radioaktiver Abfälle sorgen.
Herr Stegmann,
haben Sie auch argumente oder ersetzt bei Ihnen die Beleidigung das Argument?
Was ist denn nun mit dem Atommüll, wer zahlt die nächsten
100.000 Jahre "end"lagerung? Areva? Der Verbraucher? Oder wohl
doch dann eher die Nachgeborenen?
Und: was ist an der Frage denn bitte "dümmlich"? Ihre
unangenehme Beantwortung?
Die "meisten" Leute haben null Ahnung, was Atomenergie überhaupt ist. Ich zähle Sie dazu.
Und diese "dümmliche" Frage mit dem Atommüll bestätigt das nur.
Wenn Atomenergie die Zukunft ist
dann erklären sie mir wohin mit den Müll. Oder nehmen sie die
FÄsser in ihren Keller auf?
Die meisten Leute lehnen Atomenergie in D ab, weil es eben nicht sicher
ist und ein Schaden, wenn er passiert nicht einfach so behoben werden
kann. Ist ein Gebiet verstrahlt, dauert es Generationen, bis es wieder
sauber ist. Der Müll bleibt ebenenfalls solange gefährlich.
Diese Fragen wurden bis heute von den Atomfreunden nicht beantwortet.
Asse ist doch der deutlichste Beweiss, das Atomstrom eben nicht sauber ist!
Ich glaube der wirtschaftliche und auch innenpolitische Druck,
der momentan nicht zuletzt aufgrund der wirkungsvollen Boykottmaßnahmen diverser inselverliebter Nachbarländer auf Japan lastet wird unterschätzt. Wer jetzt bezgl. Wiederhochfahrens schimpft sollte sich fragen, was getan wurde um Japan während und nach dem Unglück zu unterstützen, auch wirtschaftlich. Ich wage die Prognose das wir von denen, denen wir momentan "helfen" bei in Zukunft umgekehrter Lage nicht viel zu erwarten haben. Die deutsche größtenteils durch Idealismus geprägte Arroganz tut erst richtig weh wenn man nicht mehr im Lande ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 19:17 UhrHerr Star,
bitte schauen Sie sich noch mal genau an, wer hier genau "schimpft" und wer wem Ratschläge gibt :-)
Den Abfall lagern wir doch heute überall an jedem Kraftwerk
Wo ist das Problem ?
Heute hat niemand ein Problem mit dem Abfall der ständig
überall lagert ?
Warum soll das in Japan morgen ein Problem sein ?
Bei uns ist doch diese Entscheidung der Japanischen Regierung nicht
aktuell oder?
Herrn Frohnapfel: Gute Frage. Wohin mit dem Abfall? Tritting hat die Antwort seinerzeit gegeben.
In den Verträgen zwischen KKW-Betreibern und der Regierung
über den erzwungenen Ausstieg aus der Kernenergie stellte der
seinerzeitige Umweltminister Trittin fest, dass nach allen bisherigen,
jahrzehntelangen, milliardenteuren Untersuchungen über die Eignung
von Gorleben keine Ergebnisse erhalten wurden, die gegen die Eignung von
Gorleben als Endlager sprächen.
Ich mag Trittin nicht und gebe das auch offen zu, aber, wo er recht hat
hat er recht. Noch Fragen? Am besten direkt an Trittin.
Sichere Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen, den Bau von Reaktoren nach Sicherheitsprüfung
wieder aufnehmen. Was erlauben, Japan!!!
Was gilt schon das Wort japanischer Ingenieure gegen die geballte
Kompetenz deutscher Politologen und Soziologen (,von denen einer nach
Fukushima, bezugnehmend auf den Reaktorkern, erklärte: "Wir
wissen genau, was bei einer Kernschmelze vor sich geht, aber.....").
Und dieser Fachverstand deutscher Kommissionen wird einfach ignoriert,
es ist nicht zu fassen. Deutsche Energiewender lassen sich von
wirtschaftszerstörenden Strompreisexplosionen doch nicht
erschrecken, denn Altmaier offenbarte ja schon die Problemlösung:
"Wenn der Strompreis um xx Prozent ansteigt und Sie verbrauchen xx
Prozent weniger, dann zahlen Sie gar nicht mehr." Dass ich darauf
nicht von selbst gekommen bin! Und ganz wichtig: Bei Anstiegen >
100%, wird`s vielleicht sogar negativ und man bekommt was heraus. Gott
sei Dank, dass wir solche Leute haben, das hilft.
Wir superschlauen haben in 40Jahren noch keine Lösung für ein Endlager gefunden. Die Asse wird für zig Milliarden wieder ausgegraben. So sieht eine strahlende Zukunft für die nächsten Jahrtausende aus. Wer neue Kernkraftwerke baut ist ein Verbrecher an der Menschheit.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 23:43 UhrWerter Herr Frohnapfel,
da Links hier nicht gestattet sind, suchen Sie doch bitte auf dem Server
der Universität Tübingen (TIMMS.uni-tübingen usw.) den
Vortrag "Kernenergie- Für und Wieder" von Professor Josef Jochum.
Der ist für die halbwegs gebildete Allgemeinhait gestaltet und sehr verständlich.
In dem Abschnitt der Endlagerung erklärt er (ab ca. min. 48), warum
der sogenannte Abfall gar nicht "endgelagert" werden sollte,
und warum er nach eingehender "Behandlung" nur noch 300-400
Jahre strahlt und nur noch etwa 5% Vol ausmacht.
Der Vortrag dauert etwa eine Stunde und sollte Pflicht werden für
Politiker, Schüler und Herrn Diesing ;-)
ist der Schaden dauerhaft und nicht nach 100 Jahren wieder weg.
Der 6.August 1945 ist noch keine 100 Jahre her. Hiroschima ist bewohnt.
Schwermetalle, Cadmium, Quecksilber u.s.w. haben keine Halbwertszeit.
Die bedeuten dann eine wirklich dauerhafte Belastung.
Herr Rady
Wenn sie hier andere zu Kasse bietten wollen, weil sie die
Müllfrage stellen, sind sie doch sicher Bereit in ihre Kasse zu
greifen um die Strahlenschäden In Japan und der Ukraine zu bezahlen.
Denn das ist ein viel größeres Problem bei Atomkraftwerken,
wenn etwas schief geht, ist der Schaden dauerhaft und nicht nach 100
Jahren wieder weg.
Glaeubige
Ich bin ganz Ihrer Meinung, wie kommt es, dass die Menschen sich hier so haben einlullen lassen von selbsternannten Heilsbringern? Jede x-beliebige Sekte waere laengst wegen Verdummung untersagt worden!
Sie dramatisieren.
Das Drama mit der Endlagerung ist nur in Deutschland eines. Andere
Länder haben schon längt geignete, stillgelegte Bergbauanlagen
u.ä. als Endlager eingerichtet. Wo der Müll in vielen tausend
Meter Tiefe niemals jemanden zur Last fallen wird. Auch wird niemand je
einer erhöhten Strahlung ausgesetzt sein. Und nein, man kann da
auch nicht einbrechen und aus dem Zeug dann eine flugs Bombe bauen^^
Nur wir Deutschen, kriegen das einfach nicht hin. Zu viel linke,
grüne Ideologie. Zu wenig Phragmatismus und fast gar keine Macher
mehr. Stattdessen verwendet ein ganzes Land seine Energie darauf, um 80
Mio Menschen einzureden, tumbe Windmühlen und Solar wären
zukunftsträchtige Hightech. Knapp 5km von mir entfernt steht ein
fußballfeld-großer Solarpark mit nichts als Panelreihen. In
unserem trüben Dezemberlicht sieht es auch Mittags sehr trist dort
aus. Ob da wohl überhaupt was produziert wird? Das frage ich mich
immer. Nur eines weiß ich, das ich dafür zahlen
muß...mit meiner Stromrechnung.
Es gibt Verfahren,
Atommüll umzuwandeln in Stoffe, die 1. nur noch 100 Jahre strahlen und 2. erneut zur Energiegewinnung genutzt werden können. Aber sowas passt nicht in ihr ideologisches Weltbild, aber immer weiter mit den hohlen Phrasen... leider kann man sie nicht persönlich zur Kasse bitten; dies wäre ein Mittel, Vernunft zu generieren.