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Attentatsserie in der Ukraine „Das ist ein Anschlag auf das ganze Land“

 ·  Nach der Serie von Bombenanschlägen in Julija Timoschenkos Heimatstadt Dnipropetrowsk gibt sich der ukrainische Präsident Janukowitsch kämpferisch. „Wir werden die richtige Antwort geben“, sagt er. Doch die Debatte über den Austragungsort der Fußball-EM dürfte nun noch schärfer geführt werden.

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dieter hasselbacher

Ohne Politik

Die drei Siege der deutschen Nationalmannschaft werden hoffentlich auch ohne einen Tross von Politikern auf der Tribüne eingefahren!! So einfach trennt sich Sport von Politik!!
Alles andere Geschreibsl ist down!! - denn Timoschenko wollte ja ihre Vermögen auf Sowjet-Nachkriegsweise vermehren, was aber die jetzige Situation nicht rechtfertigt!

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Jürgen Lux
Jürgen Lux (jovid) - 28.04.2012 11:30 Uhr

Wahrheit und Recht

ich bin ein Fußballfan!

Fußball darf aber nicht Fundament meines Denkens und meiner Entscheidungen werden.
Es sind tausende Menschen die entrechtet und auch gefoltert werden. Jeder einzelne Mensch dem solches widerfährt muss dabei besonders beachtet werden, das erkennt man spätestens dann, wenn man sich selbst in der Lage dieses Menschen sieht.

Die Argumente, die für eine Veranstaltung in diesem Land stehen, klingen so als wollte jemand das Elend des anderen nicht sehen. Ich selbst hätte ein furchtbar schlechtes Gewissen.

Dann sollte man auch bedenken: Unrecht sät Unrecht, Gewalt bringt Gewalt hervor und ....
Das darf man so nicht stehen lassen!

KEINE Teilnahme an der EM und keine Bestätigung eines Unrechtsstaates!

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Reinhard Lauterbach

Welches Volk denn?

Die einzigen, die an einer EM, WM, Olympiade etc. wirklich verdienen, sind Immobilienentwickler und Konzerne, die bei Gelegenheit mit erheblichem Schmiergeldeinsatz einen U-Bahn-Auftrag kriegen (z.B. Siemens in Athen). Wenn "das Volk" stolz ist auf eine im jeweiligen Land veranstaltete Meisterschaft und sich Fähnchen an die Autos klebt, dann ist das ein dummer Nationalismus, dem nichts Besseres gehört als die Enttäuschung - wenn schon nicht die Kritik.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 28.04.2012 09:29 Uhr

„The games must go on“

Kapital über Körper.

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Closed via SSO

Ukraine und EM

Wenn man hier so die Kommentare liest und wer so alles denkt und eigentlich vom Fussball
keine Ahnung hat - WM statt EM.........typische pseudointellektuelle Kommentare.........!!

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Simon Buck
Simon Buck (acdcking) - 27.04.2012 18:16 Uhr

Eine EM Absage wäre eine Strafe für das Volk

Die Ukrainer haben schon eine Menge geleistet im Hinblick auf die EM und alle sind wahnsinnig stolz darauf. Man muss aber hinzufügen, dass man die Politik nicht mit dem durchschnittlichen Ukrainer gleichsetzen darf. Lassen wir die EM auch von Ukrainern austragen, den als Gast muss man sich trotzdem (nach Einhaltung von logischen Touristenregeln) keine Sorgen machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 21:08 Uhr
Closed via SSO

Strafe für das Volk !

Und ?? - ich kann dieses ewige "Stolz und Ehre-Macho-Pathos"-Gesülze nicht mehr hören......
EU absagen, sollen sie doch sehen wo sie mit Ihren Mafia-Hotelpreisen bleiben !!

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mahmud massad
mahmud massad (asaad) - 27.04.2012 18:12 Uhr

die ukraine moechte gern eigene poltik betreiben,

aber der gegenwind weht sehr stark,schlimmerweise nicht nur von der oestlichen seite ,sondern auch von der westlichen und auch von der innenseite.frau timoschenko hat nicht alles erreicht und wurde gestuerzt,und jetzt hat sie ihren hungerstreik.die russen lassen das land
als ganzes nicht in den westen fluechten,besonders in dieser zeit,denn fuer mus-
kau ist sowas ein grosser verlust schon politisch und strategisch .die eu hat zur
zeit sehr viele probleme ,nicht nur finanzieller art,sondern auch ua.christlicher art
denn die ukraine vermehrt die orthodoxen innerhalb der gemeinschft,und diese
sind von der glaube her ganz anderes eingestellt als die uebrigen christen innerhalb der
gemeinschaft .diese negative windstoerme von ost und west erzeugen hurricane im innen,
und treiben die denker ukaines in die verzweiflung
:'"was machen wir ?zu wem gehoern wir?wer kann uns verstehen?"

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Inanc Bardakcioglu

Ukraine-EM sofort absagen! Stattdessen in Polen & Deutschland austragen!

Die Polen sollen nicht das ausbaden, was die ukrainische Diktatur verbockt! Schnell sind 4-6 deutsche Austragungsorte gefunden, mit genug Hotels in der Nähe. Ich erwarte, dass der DfB schnell ein paar Verbündete sucht und eine solche Initiative startet! Zur Not muss auch Platini vom Amt entbunden werden, wenn er weiterhin Spiele auf blutgetränktem Rasen fordert!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 18:42 Uhr
Albrecht Großelindemann

Da haben es einige aber ganz eilig,

die Ukraine sofort zu verurteilen und an den Pranger zu stellen. Irgendwie kommt mir diese leidliche Diskussion vor einem sportlichen Großereignis sehr bekannt vor - vor zwei Jahren hieß die Ukraine nur Südafrika. Auch da könnte man für die Sicherheit nicht sorgen, das politisch korrupte System unter Zuma sei doch nicht unterstützenswert, usw.
Bleiben wir doch mal bei den sachlichen Fakten:
1. Das Gebiet der heutigen Ukraine ist schon seit 500 Jahren von der Spaltung in pro-russische und pro-westliche Parteien geprägt.
2. Den Staat mit gewählten Organen und relativ transparenten Wahlen als Diktatur zu bezeichnen, halte ich für eine Anmaßung.
3. Die Inhaftierung Frau Timoschenkos können wir aus unserer europäischen Brille nur schwer beurteilen, da wir wenig über ihre politisch-wirtschaftliche Rolle kennen.
4. Es ist bisher kein Zusammenhang zwischen den heutigen Anschlägen und der Inhaftierung bis auf den Verweis mit der Stadt festzustellen. Das können auch beliebige Täter gewesen sein.

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Marion Schmitz

EM absagen

Ich bin auch der Meinung, dass man die EM absagen sollte. Diese kann man im kommenden Jahr in einem anderen land nachholen. Viel zu gefährlich, auch wenn von Seiten der Ukraine eine sichere EM zugesichert wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 18:58 Uhr
PAUL WICHURA
PAUL WICHURA (Wichura) - 27.04.2012 18:58 Uhr

Polen

Sie haben wohl vergessen, dass die EM auch in Polen stattfindet. Warum sollen die Polen, die 20 Mrd. EUR investiert haben wegen der Zustände in der Ukraine bestraft werden. Ich war von Anfang an der Meinung dass eine EM in z.B. Polen / Tschechien eine viel bessere Wahl gewesen wäre. Die Ukraine ist noch nicht so weit. Alleine die Tatsache, dass von 16 Mannschaften 14 in Polen ihr Quartier gebucht haben, spricht Bänder.
Für eine Absage der EM ist es zu spät, das macht die UEFA nicht.

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mahmud massad
mahmud massad (asaad) - 27.04.2012 17:05 Uhr

ukraine unter der haube des terrors

bei dem fall von dnipropetrowsk haben wir es nicht leicht orakeln,wie bei dem fall von breivik,
obwohl anhaeger von breivik koennten sein.es gibt aber auch andere fakten,die mitspielen ,
und moeglich verantwortnung tragen:der fall von temoschenko,die politik russland und sein
widerspensige haltung bei dem weltsicherheit im syrischen fall,dien beziehungen russland
gegenueber,die absichten wiew in die eu auzunehmen,und die damit zusammen haengenden
fussballspiele,und vor all diesen puenkten, ob diese neuen plaene in den grossen plan von der
neuen weltordnung mit ein passen.warten wir paar stunden ab und sehen wir was noch kommt.auf jeden fall unsere mitgefuehle sind entschieden fuer die unschuldigen hier.

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Gerhard Both
Gerhard Both (g.both) - 27.04.2012 15:36 Uhr

Cui bono?

Ich denke, dass hinter diesen Anschlägen der ukrainische Präsident Janukowitsch selbst steckt. Man sollte die WM in der Ukraine absagen. Aber wie so oft werden sich die Sportfunktionäre mit Ihrer armseligen Phrase "Sport hat mit Politik nichts zu tun" wieder durchsetzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 16:11 Uhr
Ulrich Hinderer

...

Ich denke, die Situation ist sehr unübersichtlich. Auf der einen Seite eine Politikerin mit Star-Wars-Frisur, die - wie das unter undemokratischen Politikern weit verbreitet ist - wohl finanzielle Günstlingspolitik betrieben hatte und auch etwas korrupt war. Deswegen wurde sie zu einer Haftstrafe verurteilt. Natürlich geht im Angesicht derartiger Geschichten den Politikern unserer Republik der Hintern auf Grundeis - man stelle sich vor, das wäre bei uns auch so, im Land der frei herumlaufenden Ehrenworte und Blackouts.
Auf der anderen Seite ein anderer Politiker, dessen Regierungsstil, sagen wir, als anrüchig bezeichet wird. Wie der Regierungsstil vom politischen Gegner meist bezeichnet wird. Ob jemand den Krieg von den Sternen geholt hat - oder jemand anderes den Anschein erwecken möchte, genau das sei passiert - oder ein unbekannter Dritter die angespannte Situation ausnuützen möchte? Schwer zu sagen.

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Gerhard Storm

Flagge zeigen

Die Deutschen hätten jetzt gute Gelegenheit, ihre Freundschaft mit dem iukrainischen Volk zu bekunden, indem sie für die schlimm - wahrscheinlich nur proforma angeklagte - eingekerkerte Politikerin eintritt.

Das wär ein schöner Akt. Das letzte Mal gab es ein deutsch ukrainisches Treffen im Zuge des irrsinnigen und grausamen Naziterrors im Zweiten Weltkrieg.

Bestimmt würde die Bevölkerung Westerwelle als Außenminister willkommen heißen, wenn er im ukr. Kerker nach den Rechten sieht.

Er brauchte der aufrechten Politikerin nur die Hand zu schütteln, ein ukrainischer Sprachkurs wäre nicht erforderlich. Erff. kommt Frau Merkel später nach. Denn spätestens ihr weiblicher Charme würde den Diktator entwaffnen.

Es ist höchste Zeit, dass von der EU massiveres Geschütz aufgefahren wird. Gegen diesen Möchtegern-Herrscher auf Kosten seiner Bürger. Denn die Gefahr droht, dass sich die altbekannten schrecklichen Herrschaftsstrukturen aus der Zeit des Kalten Krieges wieder einnisten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.04.2012 18:15 Uhr
Gerhard Storm

Hallo, Reinhard Lauterbach,

danke für Ihre Anmerkung. Sie beweist, dass Sie meinen Beitrag exakt verstanden haben. Manchmal erzeugt eben nur das Überraschende Wirkung. Vielleicht auch in der Ukraine.

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Reinhard Lauterbach

Merkels Charme?

Herr Storm, sollte das Ironie auf offener Bühne sein? Wenn Merkels Charme Herrn Janukowitsch entwaffnen soll, dann muss das ein Charme nach der Preisboxer-Statur Janukowitschs sein. Dieser Spruch dürfte sich in den südeuropäischen Krisenstaaten heftigen Zuspruchs auf den Internetforen erfreuen!:-))

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