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Attentat auf Hamas-Funktionäre London weist israelischen Diplomaten aus

24.03.2010 ·  Bei dem aus Großbritannien ausgewiesenen israelischen Diplomaten soll es sich um den Vertreter des Geheimdienstes Mossad an der Botschaft in London handeln. Die britische Regierung hatte damit auf die missbräuchliche Nutzung britischer Pässe reagiert, die während des Mordes am Hamas-Führer Mabhuh in Dubai aufgetaucht waren.

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Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelt es sich bei dem aus Großbritannien ausgewiesenen israelischen Diplomaten um den Vertreter des Geheimdienstes Mossad an der Botschaft in London. Ein entsprechender Ersatz werde bald auf den Weg geschickt.

Laut israelischen Presseberichten war der israelische Außenminister Lieberman schon am Montag über die entsprechende Entscheidung der britischen Regierung informiert. Lieberman „bedauerte“ die Entscheidung Londons. Die britische Regierung hatte damit auf die missbräuchliche Nutzung britischer Pässe reagiert, die während des Mordes am Hamas-Führer Mabhuh in Dubai aufgetaucht waren und hinter dem London den israelischen Mossad vermutet.

Der britische Außenminister Miliband hatte die Ausweisung des Israelis am Dienstag im Londoner Unterhaus angekündigt. Miliband sagte, es gebe „zwingende Gründe“ für die Vermutung, dass Israel für den Missbrauch britischer Pässe verantwortlich sei.

Zuvor hatte Miliband den israelischen Botschafter in London, Proser, ins Auswärtige Amt einbestellt, um ihn über die bevorstehende Maßnahme zu informieren. London habe sich zu der Ausweisung entschlossen, um die „tiefe Unzufriedenheit“ der britischen Regierung über diesen Vorfall auszudrücken und um sicherzustellen, dass sich ein solcher Missbrauch britischer Personaldokumente nicht wiederhole, der die Sicherheit britischer Staatsangehöriger gefährde.

Die israelische Regierung hatte nach der Ermordung des Hamas-Funktionärs Mahmud al Mabhuh im Januar in Dubai angegeben, eine Beteiligung ihres Geheimdienstes an der Aktion sei nicht erwiesen. London hatte hingegen die Ermittlungsbehörde zur Aufklärung organisierter Straftaten mit einer Untersuchung des Falles beauftragt, dessen Ergebnisse nun vorliegen.

Bei der Aktion waren auch Pässe von sechs irischen Staatsbürgern verwendet worden. Die irische Polizei teilte mit, sie habe ihre Ermittlungen in dieser Sache noch nicht beendet. Auf die Frage, ob ähnlich Aktionen wie in London zu erwarten seien, sagte ein Sprecher des irischen Außenministeriums, bevor über solche Schritte entschieden werden könne, müssten die polizeilichen Ermittlungen beendet sein.

Die britische Regierung hat vor 22 Jahren schon einmal im Zuge einer Spionageaffäre einen israelischen Diplomaten des Landes verwiesen. Miliband sagte, er habe die israelische Regierung um „formelle Zusicherungen“ ersucht, dass sich ein solcher Missbrauch nicht wieder wiederhole. Der Außenminister beteuerte, dass die Beziehungen zwischen Großbritannien und Israel weiterhin eng und freundschaftlich bleiben sollten.

Die britische Regierung hat einen israelischen Diplomaten des Landes verwiesen, um auf diese Weise formell dagegen zu protestieren, dass der israelische Geheimdienst Mossad offenbar bei einer Attentatsaktion in Dubai gefälschte Pässe britischer Staatsangehöriger verwendete. Der britische Außenminister Miliband kündigte die Ausweisung des Israelis am Dienstag im Londoner Unterhaus an. Miliband sagte, es gebe „zwingende Gründe“ für die Vermutung, dass Israel für den Missbrauch britischer Pässe verantwortlich sei.

Zuvor hatte Miliband den israelischen Botschafter in London, Proser, ins Auswärtige Amt einbestellt, um ihn über die bevorstehende Maßnahme zu informieren. London habe sich zu der Ausweisung entschlossen, um die „tiefe Unzufriedenheit“ der britischen Regierung über diesen Vorfall auszudrücken und um sicherzustellen, dass sich ein solcher Missbrauch britischer Personaldokumente nicht wiederhole, der die Sicherheit britischer Staatsangehöriger gefährde.

Die israelische Regierung hatte nach der Ermordung des Hamas-Funktionärs Mahmud al Mabhuh im Januar in Dubai angegeben, eine Beteiligung ihres Geheimdienstes an der Aktion sei nicht erwiesen. London hatte hingegen die Ermittlungsbehörde zur Aufklärung organisierter Straftaten mit einer Untersuchung des Falles beauftragt, dessen Ergebnisse nun vorliegen.

Bei der Aktion waren auch Pässe von sechs irischen Staatsbürgern verwendet worden. Die irische Polizei teilte mit, sie habe ihre Ermittlungen in dieser Sache noch nicht beendet. Auf die Frage, ob ähnlich Aktionen wie in London zu erwarten seien, sagte ein Sprecher des irischen Außenministeriums, bevor über solche Schritte entschieden werden könne, müssten die polizeilichen Ermittlungen beendet sein.

Die britische Regierung hat vor 22 Jahren schon einmal im Zuge einer Spionageaffäre einen israelischen Diplomaten des Landes verwiesen. Miliband sagte, er habe die israelische Regierung um „formelle Zusicherungen“ ersucht, dass sich ein solcher Missbrauch nicht wieder wiederhole. Der Außenminister beteuerte, dass die Beziehungen zwischen Großbritannien und Israel weiterhin eng und freundschaftlich bleiben sollten.

Quelle: Lt.; F.A.Z.
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