28.09.2012 · Deutschland und die fünf UN-Vetomächte streben eine neue Verhandlungsrunde mit Iran an. Israel droht indes mit einem Angriff auf iranische Atomanlagen im kommenden Jahr.
Von Nikolas Busse, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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hat den Iranern rund 2 Jahre Entwicklungszeit gekostet, um nahe an eine
A-Waffe zu kom- men. Es wird auch neue Varianten dieser teuflischen
Malware geben, sodass der Westen nicht angreifen muss. Ich bin jedoch
überzeugt davon, dass der Iran nicht nachgibt und deshalb
angegriffen wird. Wie einst Saddam im Irak. Es wird keinen Weltenbrand
geben, denn der Iran hat sich zunehmend selbst isoliert. Ihm fehlen
feste Verbündete. Seit Jahren kämpfen die Saudis gegen die
Hegemoniebestrebungen. Es sind also nicht nur westliche Interessen im
Spiel. Ich glaube, die Angriffsformation steht schon. Von den
Revolutionsgarden wird wieder,
wie schon 1980, ein schlimmer Blutzoll gezahlt werden.
@Busse Israelkritik = Antiisemitismus?
Werter Herr Busse,
selbstverständlich ist man nicht Antisemit, weil man Israel
kritisiert. Da unterstellen Sie mir etwas, nur um sich das Argumentieren
zu erleichtern. Was ich sage: Wer allein Israel für ein Handeln
kritisiert, das jedem anderen Staat der Welt zugebilligt würde, der
ist Antisemit. Oder konkret:
Israel wurde zwischen 1948 und 1973 dreimal von den arabischen Staaten
mit Krieg überzogen. Danach vor allem mit Terror. Russland hat nach
1945 die Deutschen vertrieben weil Deutschland Russland mit Krieg
überzogen hat. Kritsiert wird nur Israel.
Es hat nach '45 ungezählte Vertreibungen gegeben. Die Zahl der
Opfer geht in die zich-Millionen. 1948 vertriebene Palästinenser
gibt es heute ungefähr noch 125.000. Und über wen diskutiert
die Welt heiß? Über Israel.
Der Iran drohte Israel mehrfach mit Auslöschung. Und wer ist
für Sie der Aggressor? Israel.
Diese Einseitigkeit nenne ich antisemitisch. Sie dürfen Sie auch
gerne antiisraelisch nennen.
Wolfgang Hebold
@Hr.Hebold - haben Sie auch richtig gezählt?
Sie schreiben:
"Israel wurde zwischen 1948 und 1973 dreimal von den arabischen
Staaten mit Krieg überzogen....."
Ja, mit der Staatsgründung Israels kam es zu einem Krieg, als die
arabischen Staaten merkten, das zur Staatsgründung die Vertreibung
der einheimischen Araber mit Gewalt und Terror gehörte. Die
militärische Gewalt der Vertreibung wollten die Araber nicht hinnehmen.
Und 1973 der Jom-Kippur-Krieg. Das sind 2 Kriege.
1956 griff Israel im Suezkrieg zusammen mit Frankreich und England
Ägypten an.
1967 griff Israel Ägypten und Syrien an.
1982 und 2006 griff Israel den Libanon an.
2009 griff Israel Gaza an.
Vom alltäglichen Terror der Besatzungssoldaten in der Westbank ganz
zu schweigen.
Der Iran drohte Israel niemals mit Auslöschung - wohl aber mit dem
Ende der Besatzung.
Ja, Hr.Hebold, seit 1967 leben die Palästinenser unter einem
grausamen Besatzungsregime.
.
All dies nicht zu erwähnen - diese Einseitigkeit nenne ich
antiarabisch. Sie dürfen Sie auch gerne rassistisch nennen.
Warum gibt Israel nicht zu, was ohnehin jeder weiß ? Warum melden
die ihre Atomanlagen nicht bei der IAEO an ? Da Israel in der Lage war
sein Atomprogramm so lange geheim zu halten, dürfte es ihnen auch
heute gelingen bestimmte Teilaspekte vor der IAEO zu verschleiern, wie
das wohl alle Atommächte die dort angemeldet sind tun.
Damit würde sich doch die Verhandlungsbasis wesentlich verbessern,
man kann dann mit Recht auf andere zeigen, die sich garnicht an die
Regeln halten.
Bisher kann der Iran immer sagen, was wollt ihr mit euren
UN-Resolutionen, bei uns sollen die durchgesetzt werden und andere
können scheinbar machen was sie wollen.
Da wegen der örtlichen Machtverhältnisse (Saudiarabien als US
Vasall) die USA immer involviert sind sollte man vielleicht mal
über echte Verhandlungen nachdenken, wie sie z.B. der ehemalige
US-Botschafter im Iran immer gefordert hat. Die Krawalltüte
Ahmadinejad ersetzt Khamenei ohnehin demnächst.
Das Schlimmste für jeden Gegner ist...
"weapons in beeing". Das ist das uneinschätzbare
Drohpotential einer Superwaffe. Es ist die völlige Ungewissheit,
was die kann. Das reichte bei den Atomwaffen seit 1945 bis zum Nicht-
einsatz, der jedoch nie garantiert werden wird. Man kann auch von
"Angstwaffen" reden. Die
Israelis haben sicher auch Neutronenwaffen. Die zerstören kaum
Sachen, sondern Leben.
Iran hat somit keine Chance, überlegene Menschenmassen einzusetzen.
Eines muss mit beachtet werden, die Beliebtheit der religiösen
Führung neigt sich gegen Null. In Teheran kann es passieren, dass
islam. Geistliche von Taxis nicht mitgenommen werden.
Endlich ein Roter Rahmen abgesteckt
Damit ist der Rahmen für das Kommende abgesteckt. Israel gibt den
Vetomächen bis ins nächste Frühjahr Zeit, dann nimmt die
IDF das Problem in die Hand. Endlich, kann man im Interesse Israels nur
sagen. Denn die bisherigen Runden waren ja eher Diskussionen ohne
Verpflichtungen. Jetzt wird es Ernst. Dass Israel für dieses
Vorgehen jedes Recht hat, steht dabei außer Frage. Man stelle sich
nur vor, der iranische Präsident hätte Russland mit der
Auslöschung gedroht. Moskau würde mit einer Reaktion sicher
nicht so lange warten wie Jerusalem.
Aber nicht nur die Verhandlungspartner sind unter Zeitdruck. Für
die iranischen Wissenschaftler, die am Atomwaffenprogramm des Iran
beteiligt sind, gilt selbiges. Sie müssen sich nun beeilen,
wenigstens einen Sprengkopf für einen glaubwürdigen Test zu
bauen. Andernfalls kann der Iran nur auf den üblichen
Antisemitismus hoffen, der nach einem Angriff Israels sich wieder mal im
Nahen Ost und in Europa austoben darf. Aber auch das sind die Juden gewohnt.
@ Wolfgang Hebold „Dass Israel für dieses Vorgehen jedes Recht hat, steht dabei außer Frage.“
Es gab in Europa eine Situation, in der ein kleiner Staat über Krieg oder Frieden entscheiden konnte. Er entschied sich, durch ignorieren gemachter Verhandlungsangebote, für den Krieg, weil er sich seiner Beschützer sicher glaubte.
Selektion
Werter Herr Busse,
schön, dass Sie wenigstens zugeben, an Israel und an die arabischen
Staaten zweierlei Maß anzulegen. Die Araber brauchen sich Ihrer
Meinung gar nicht ans Recht halten, Israel schon. Das ist zwar
lächerlich, aber wenigstens ehrlich. Danke!
Wolfgang Hebold
@Hr.Hebold
Das an einem Gefangenen die gleichen Rechtsansprüche wie an seinen
Gefängniswärter gestellt werden, ist mir neu.
Und das an eine Besatzungsmacht, die alltäglich die Besetzten
erniedrigt, die gleichen Rechtsansprüche gestellt werden wie an die
unter ihrer Besatzung lebenden, ist mir ebenfalls neu. Von welchem
Rechtssystem sprechen Sie? Jedenfalls nicht vom westlich-demokratischen
und ebenfalls nicht vom Völkerrecht, das mit der UNO vereinbart wurde.
Sie müssen ein Rechtssystem kennen, das nur Eingeweihte kennen.
Ist es vielleicht das interne der Besatzer?
Rechtsbrüche
Werter Herr Müller,
ohne Ihre Detailkenntnisse überstrapazieren zu wollen: Aber wenn
Sie Israel permanente Rechtverstöße vorwerfen, dann bitte ich
Sie: Nennen Sie mir eine UN-Resolution, die an beide Konfliktparteien
ging und die nur von Israel gebrochen wurde. Es geht nämlich um
beiderseitige und nicht nur um einseitige Rechtsbrüche. Andernfalls
macht sich der, der ständig auf die Rechtsverstöße nur
der einen Seite verweist, lächerlich. Es sei denn, er will ohnehin
nur an Israel Forderungen stellen und nicht an die Gegenseite.
Wolfgang Hebold
Klar, wer gegen einen von Israel begonnenen Krieg gegen den Iran ist,
kann nur ein Antisemit sein.
Israel, das Atombomben hat, den Sperrvertrag nicht unterzeichnet hat und
jede Zusammenarbeit mit der IAEO ablehnt, hat selbstverständlich
"jedes Recht", den Iran
anzugreifen, der keine Atombomben hat, den Sperrvertrag unterzeichnet
hat und IAEO-Inspektoren ins Land lässt.
Nur die Antisemiten in Nahost und Europa sehen das leider anders.
Aber zum Glück gibt es ja auch noch einsichtige Mitbürger wie
Hr.Hebold, die tapfer gegen diesen schrecklichen Antisemitismus
kämpfen.
Herr Hebold,
Israel besitzt nicht jedes Recht, sondern die Pflicht, sich an das internationale Recht zu halten, was es seit Jahrzehnten allerdings notorisch nicht tut. Und wenn die IDF die Sache in die Hand nimmt, wird höchstwahrscheinlich der Großteil der israelischen Bomber abgeschossen und durch den libanesich-iranischen Raketenhagel weite Teile von Israel abgefackelt. Von weiteren Flurschäden bei den Kombattanten mal ganz abgesehen. Dann stellt sich die Frage, wer den Wiederaufbau, Witwen- und Waisenrenten und dergleichen mehr bezahlt, abgesehen davon, das es in Israel ein paar Tausend Tote geben wird. Für meinen Teil kann ich Ihnen nur dazu sagen, das nicht Israel und die USA, sondern Russland und China die rote Linie in Syrien längst gezogen haben und mich ihr zynisches Propagandageschwätz zutiefst anwidert.
Ich verstehe nicht warum man Iran verweigert Atombomben zu bauen. Viele westliche Staaten haben Atombomben. Israel hat über 100 Atombomben! Iran hat sich bis jetzt nur friedlich verhalten. Pakistan hat ja auch Atombomben. Die einzigen die Atombomben aber genutzt haben, war ein westlicher und christliche Staat! Man sollte entweder von allen die Atombomben nehmen oder allen die Bombe geben. Nur so kommt das Gleichgewicht auf dieser Welt zu Stande. Das ist Gerechtigkeit.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 20:14 UhrAtombomben sind für den Iran "Alternativlos"
denn nur so, kann er den drohenden Angriff von Israel verhindern. In
diese Lage hat er sich selbst manövriert.
Falls das nicht klappt haben wir einen atomaren Showdown mit einer
saftigen Wirtschaftskrise und Ölpreisschock (5€ der Liter
Benzin - der Traum aller Grünen)
PS: fände auch ich toll, dann wären die Straßen leer ;-)
Der Iran wird sich auch weiter nicht in die Karten schauen lassen
Solange die "Diplomatie" darauf besteht, dass der Iran
"Kontrolleure" in seine Militärbasen lässt, wird
jedes Gespräch scheitern.
Der Iran pocht jedes Mal darauf, dass der "Gegner" sich mit
ihm auf Augenhöhe trifft. Dies ist hier niemals der Fall. Es wird
behauptet (und offiziell gibt es keinerlei Beweise!), dass der Iran an
der Bombe baut. Solange diese Behauptung nicht hieb und stichfest belegt
ist, kann und muss der Iran sich nicht in die militärischen Karten
schauen lassen.
Dafür sind die Iraner zu stolz auf ihr Land.
Was macht sie so sicher,
daß der "Gegner" des Iran nicht weiß um das Atomwaffenprogramm? Ich wiederhole mich hier gerne: der Iran, allen voran seine Mullah-Clique, hat ein bestimmtes ideologisches Interesse. Und deren propagandistisches Sprachrohr Ahmadinedschad wirbt permanent und steht für diese Ideologie...er sucht sich ja auch besäuselnd Verbündete in aller Welt, um seinen zionistischen Erzfeind Israel und alle "Ungläubigen" dieser Welt zu eliminieren, also pure Ideologie! Und wie kann man stolz auf sein Land sein, wenn es diktatorisch geführt wird? Man muß nur die (permanent unterdrückte) Opposition im Iran befragen...die kann es am besten beurteilen.
jeder Diplomat, jeder Außenminister, jeder Unterhändler...ausnahmslos alle, die bereits etliche Male mit dem Iran verhandelt haben, tun dies mit dem Wissen, daß dieses Mullah-Regime auf Zeit spielt. Es ist daher nachvollziehbar, wenn Israel nervös wird. Schließlich steht hinter diesem Regime im Iran eine Ideologie und Atomwaffentechnologie ist hier nur Mittel zum Zweck.
Uns gehts ja gar nicht so schlecht,
was das geistige Niveau unserer Politiker angeht, welch Heuchler sie
auch sind.
... Wenn ich nur Netanjahu lese, dann glaube ich den tiefsten Boden ganz
dicht an meinem Kinn zu spüren. Es stinkt!
Barack Obama hat es richtig gemacht, hoffentlich gewinnt er gerade
deswegen die Wahlen!
Was heisst, ihre Urananreicherung auf 20 % auszusetzen? Das ist kein Deutsch. Und was sollen das für Verhandlungen sein, von denen wir wie üblich nichts genaueres erfahren sollen, obwohl die Vermeidung eines weltbedrohenden Krieges davon abhängen könnte. was soll das Ziel sein? Dass Iran auf die friedliche Nutzung der Kernenergie und damit auf jede Urananreicherung verzichtet? Wer weiss, was die genaue Verhandlungsstrategie und das Verhandlungsziel sind? Was heisst, die Gruppe der sechs Staaten verlange, dass der Iran sich bewege? Ich tappe im Dunkeln.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.09.2012 22:20 UhrMassenvernichtungswaffen
Am Ende des Artikels lese ich, dass Frau Ashton ein Angebot erhalten hat, das allerdings im Artikel nicht verständlich erklärt ist. Sie habe diesen Vorschlag als unzureichend abgelehnt. Hatten die sechs vorher verlangt, das Iran sich bewege? Ich werde aus dem Artikel ebensowenig schlau wie ich mich darüber informiert fühle, über was genau verhandelt wird. Ich habe das Gefühl, wie ein Bild-Leser mit plakativen Informationen abgespeist zu werden, anstatt genaue Informationen zu erhalten. Es ist ja allgemein bekannt, dass der Westen Iran verdächtigt, ein Atomwaffenprogramm zu haben. Diese Vorgabe kenne ich noch aus den Verhandlungen mit dem Irak über die sog. Massenvernichtungswaffen. Da gab es auch einen Verdacht ohne Beweise, und nach einem Krieg die Erkenntnis, dass da keine solchen Waffen waren. Man hatte Inspektoren geschickt, und immer wieder behauptet, der Irak habe nicht alle Türen geöffnet. Die Parallele drängt sich auf. Daher möchte ich es etwas genauer wissen.
@ Roland Magiera „....dafür ist der Iran zu isoliert und zu schwach.“
Wer weiß schon was passiert, wenn dieses islamische Land, auch wenn Schiiten nicht der Masse der Muslime folgen, von einem westlichen Staat angegriffen würde. Träte eine Solidarisierung mit den muslimischen Brüdern ein, könnte ein stark ausgeweiteter asymetrischer Krieg die Folge sein und der wird nie auf Gefechtsfeldern geführt, sondern dann möglicher Weise auf westlichen Bahnhöfen, Flugplätzen etc.. Eine andere Variante des „Weltkrieges“.
"Was heisst, die Gruppe der sechs Staaten verlange, dass der Iran sich bewege?"
In der Diplomatensprache soviel wie dass der Iran ein verhandelbares
Angebot vorlegt.
Der Iran ist nun am Zug und sollte sich diesen gründlichst überlegen.
Ein Zeichen, dass die schon einigermaßen auf Augenhöhe
agieren, der Iran sollte es nur nicht zu sehr ausnutzen, dass der Westen
einen bewaffneten Konflikt zu vermeiden versucht.
Nordkorea kann man klein halten, Pakistan ist mit dem Westen
verbündet. Iran mit Kernwaffen ist ein unkalkulierbares Risiko. Ein
Weltkrieg ist jedoch nicht zu befürchten, dafür ist der Iran
zu isoliert und zu schwach.
Ja genau, eine neue Verhandlungsrunde das bringt wenigstens etwas .....
.... vor allem Zeit für den Iran um weiter an der Bombe zu bauen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.10.2012 19:35 UhrDie Iraner sind heute
ein geknechtetes Volk ohne große wirtschaftliche
Möglichkeiten. Der Warenboykott hatte seine
Wirkung. Viele Iraner sind Gegner der Mullahs. Es wird Israel nicht
erschwert, weitere elek- tronische Spionage und Sabotage (Stuxnet) zu
betreiben. Im Gegenteil, viele Iraner wären
dankbar, wenn sie mgl. viele Dollars erhielten, um rechtzeitig
abzuhauen. Israel lebt seit Jahr-
zehnten von der nahöstlichen Korruption. Sie erfahren praktisch
alles. Im spätestmöglichen Moment werden sie den Iran partiell
angreifen. Strategie und Taktik dürften im Plan vorliegen.
Die iran. Führung vertraut offenbar voll auf Allah, sich den USA
entgegenzustellen. Sie sollten
Historiker aus Japan und Deutschland konsultieren.
Was soll er sonst tun?
Kontrolleuer reinlassen und sich attestieren lassen, dass das Atomprogramm nicht zu friedlichen Zwecken taugt?
Nikolas Busse Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.
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