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Atomstreit Iran will verhandeln

15.08.2005 ·  Iran hat im Streit über sein Atomprogramm die Bereitschaft zu uneingeschränkten Verhandlungen mit der Europäischen Union erklärt. Den UN-Sicherheitsrat einzuschalten, lehnte Teheran aber ab.

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Iran hat im Streit um sein Atomprogramm seine Bereitschaft zu uneingeschränkten Verhandlungen mit der Europäischen Union erklärt.

„Wir sind bereit, unter allen Umständen zu verhandeln, aber wenn der Fall aus politischen Gründen an den UN-Sicherheitsrat weitergeleitet wird, wird uns dies Einschränkungen (bei den Verhandlungen) auferlegen“, sagte der scheidende iranische Außenminister Kamal Charrasi am Montag in Teheran.

„Das mutige iranische Volk, das Bedrohungen und Druck von außen gewohnt ist, wird niemals seine legitimen Rechte preisgeben“, sagte der Minister weiter.

Video: Bush würdigt Iran-Resolution der IAEA

Urankonversion „nicht verhandelbar“

Am Sonntag hatte Iran mitgeteilt, er halte an seiner Wiederaufnahme der Urankonversion fest. Diese sei „nicht verhandelbar“, sagte Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi. Zugleich drohte er damit, daß sein Land auch die Anreicherung von Uran wieder aufnehmen werde.

„Aber die Haltung und die Aktionen der Europäischen Union in den kommenden Tagen werden entscheidend sein. „Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte Iran vergangene Woche in einer Resolution aufgefordert, seine Nuklearaktivitäten einzustellen. Die Organisation hatte jedoch auf die Einschaltung des UN-Sicherheitsrates verzichtet.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AFP
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