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Atomstreit IAEA hat Belege für Irans Streben nach Kernwaffen

 ·  Iran hat in einem umfassenden Programm die Entwicklung von Atomwaffen betrieben. Nach F.A.Z.-Informationen listet ein IAEA-Bericht Belege dafür auf, dass Teheran in sämtlichen für den Bau von Kernwaffen wesentlichen Bereichen tätig ist oder war.

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Peter Wrobbel

Zustimmung @Dennis Stratmann - 08.11.2011 19:55 Uhr

Zitiere Sie mal:

"Die Doppelmoral - gerade der westlichen Veto-Mächte - ist schlicht unbegreiflich."

Es ist die gelebte "Doppelmoral" einzelner Politiker. Die meisten von Ihnen sind auch in die aktuelle Finanzkrise (seit 2008) verwickelt.

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Hayri Ergun
Hayri Ergun (DrErgun) - 08.11.2011 10:37 Uhr

Experimente ohne Erlaubnis...

Solange man die Kettenreaktionen bei der Kernschmelze nicht beherrschen kann, wobei Temperaturen von Millionen Grad Celcius entstehen könnten, sollte man es lieber weg lassen, mit Kernenergie und Kernwaffe zu experimentien. Fukushima ist ein einzigartiges Beispiel für einen solchen sehr teueren Experiment, wobei Japan doch die meist entwickelteste Technologie für den Bau von bei Kernenergieerzeugung benutzten den hösten Temperaturen aushaltenden Dampfhochdruckkessekanlagen hatte.

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Hartmut Jacques

Was man nicht begreifen will

Nach Hiroshima hat es eine Unzahl von Kriegen und Konflikten gegeben, die allesamt mit dem Einsatz von Atomwaffen sehr schnell hätten beendet werden können. Niemand hat es getan. Warum ist oder sollte jedem klar sein. Diese Waffen sind Drohwaffen, zum Einsatz, das weiß man seit Hiroshima, völlig ungeeignet. Man könnte sich dann auch gleich selbst auslöschen.
Es ist bemerkenswert, da wird ein Staat jahrelang bedroht und wundert sich, wenn er derartige Drohmittel erzeugt. Beispiel Nordkorea. Auch Iran verfügt über entpsrechende Träger. Aber ein Einsatz würde das umgehende aus für den Iran bedeuten. Aber auch für Interessierte, den Iran anzugreifen, würde es mehr als abenteuerlich werden.
Abgesehen davon verfügt der Iran durchaus über die Kompetenz solche und auch andere Entwicklungen zu betreiben. Nicht wenige führende Köpfe in Technik und Naturwissenschaft sind iranischer Herkunft.

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Peter Wrobbel

Unberechtigte, eher künstliche Aufregung

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass Teheran in sämtlichen für den Bau von Kernwaffen wesentlichen Bereichen tätig ist oder war. Dass ist doch völlig normal und legitim.
Und es ist nichts Neues.

Hier wird doch nur ein "altes Süppchen" gerührt und aufgewärmt.

Wenn vermutlich die Vereinigten Staaten von Amerika oder vermutlich Grossbritannien ein Land wie Israel mit Atomwaffen versorgen, dann verstößt dieses gegen den "Nichtverbreitungspakt".

Und dieses Fehlverhalten sollte mit Sanktionen durch die Vereinten Nationen belegt werden.


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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 16:16 Uhr
Helmut Scheller

@Peter Wrobel

Haben Sie Beweise dafür, dass Israel Atomwaffen besitzt und dass man deren Existenz Großbritannien und/oder den USA verdankt?
Es gibt weder für das eine noch für das andere nachvollziehbare Beweise, jedenfalls sind solche bis heute nicht in die Öffentlichkeit gelangt.
Dies hat natürlich auch seine Gründe, dass Israel aus bekannten Gründen nicht einfach ein gleicher Staat unter gleichen Staaten ist, sondern von der einen Seite gehätschelt und von der anderen Seite verdammt wird.
Ich gehe davon aus, das Israel über Massenvernichtungswaffen für den Ernstfall verfügt und diese natürlich auch einsetzen wird, wenn denn seine Existenz tatsächlich auf dem Spiel steht.
Wo man diese her hat, ist inzwischen irrelevant.
Sollte der Iran ebenfalls über eine solche Waffe verfügen wolle, dann bedeutet dies nicht zwangsläufig auch, dass man sie benutzen will. Außer den USA haben alle Atomstaaten ihr Potential nur als Drohkulisse erfolgreich benutzt. Das wäre im Fall Iran nicht anders als bei Nordkorea.

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Michael Scheffler

Ich bin kein Linker, aber was Sie schreiben, ist barer Unsinn

In Israel sind immer mehr undemokratische Kräfte am Werk, die offen mit der Atombombe drohen. Ich erinnere an die Palästinenser-Proteste vor einigen Jahren, als seitens Israel offen mit dem Einatz der Atombombe im Gaza gedroht wurde. Daher ist die Begründung mit einer Demokratie auf der einen Seite und des "Irren" auf der anderen sehr hanebüchen, den Iran anzugreifen. Sieht man die Sache miltärtechnisch nüchtern, weiß man, dass Iran nicht in der Lage ist, einen Anfgriffskrieg zu führen (analog dem Irak vor Jahren). Veraltete Flugzeuge, Raketen auf Basis der Scud mit 50iger-Jahre-Design und einer Zielgenauigkeit von mehreren Kilometern etc. Der Iran darf nicht mal moderne Flugabwehrraketen (reine Defensivwaffen) von den Russen kaufen. Die Atombombe eines Iran würde bestenfalls zur Abschreckung dienen.

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Tomas Schweigert

Recht und Recht

Da Israel hier offenkundig als treibende Kraft auftritt seien hier noch einige Bemerkunegn zum Rechtsverständnis der Beteiligten angebracht.
Währen das mitteleuropäische Rechtsverständnis seit Napoleons Zeiten deduktionistisch ist, d.h. die zu btreffende Entscheidung wird aus den rechtlichen Vorgaben abgeleitet, ist das Amerikanisch Israelische Rechtsverständnis dezisionistisch d.h. es werden Entscheidungen getroffen und umgesetzt, das Recht, insbesondere das Völkerrecht dient sodann nur noch der Legitimierung im Rahmen von Global Public Relations. Demzufolge haben Amerikaner wie Israelis einen kompletten Horror vor unabhängigen Instanzen, wie z.B. dem Haager Gerichtshof, die zu einer objektiven Rechtsfeststellung berufen und befähigt sind. Insoweit erleben wir hier ein konsequentes abtesten von USA und Israelis, welche Unterstellungen und Rechtsbehauptungen als Legitimation für einen Militärschlag gegen den Iran akzeptiert werden. Gesunde Skepsis tut mehr denn je not.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 20:20 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 08.11.2011 20:20 Uhr

@mueding

Genau so ist es, Herr Mueding. Völlig richtig, was Sie sagen. Israel hat nur eine demokratische Fassade, denn wichtiger als der Wille des vom Staat gewählten Volkes sind da die Staatsziele. Sie sind sogar wichtiger als das Individuum. Deswegen "tötet" der Staat Israel "notfalls" seine Feinde, ohne Todesurteil von einem Gericht. Das Existenzrecht dieser totalen Sache ist wichtiger als das Individuum.

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Helmut Scheller

@sophia Orti

Natürlich ist das so, denn Israel ist bis heute eine Parteiendemokratie, in der man sich immer noch an demokratische Spielregeln hält, solange diese nicht zu einer existentiellen Gefahr für die wirklichen Staatsziele werden. Diese wirklichen Staatsziele aber werden nicht nur durch demokratische Parteien sondern auch durch religiös-extremistische bestimmt. So konnten die religiösen Parteien, von deren politischen Zielsetzungen man bei uns sehr wenige weiss, bislang noch jede Regierung in Israel zum Sturz bringen, sobald die ihre Ziele gefährdete.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 08.11.2011 10:04 Uhr

Im heutigen Haaretz ist zu lesen, ...

... wie Israel die Palästinenser hindert, sich zur israelischen Justiz zu wenden, auch wie Netanyahu Gesetze macht, um die Finanzierung israelischer Menschenrechtsorganizationen zu beschränken. Israel hat sogar Angst vor der eigenen, nicht gerade unparteiischen Justiz.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 08.11.2011 06:10 Uhr

Auch wenn es politisch nicht gerade opportun ist, sei doch die Frage gestattet,

ob die IAEU auch Belege für Israels Bestand an rd. 200 (geschätzten) Atomsprengkörpern hat. Würden zur Abschreckung von nuklearen Angriffen, z.B. aus dem Iran, nicht z.B. fünf ausreichen? Oder hat Israels Regierung vor, einen Atomangriff zweihundertfach zu vergelten und damit das Leben auf diesem Planeten unwiederbringlichlich dem Ende zuzuführen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 16:29 Uhr
Helmut Scheller

@DH7XU

Du schreibst es selbst, es handelt sich um eine Annahme, dass Israel über Atomwaffen verfügt, und es handelt sich um eine Schätzung, dass es 200 sein könnten.
Auch ich bin mir sicher, dass Israel vom ein Position der doppelten Stärke heraus agiert.
Einerseits hat man sicher die Atomwaffe und zweitens kann man sie zum Einsatz bringen, ohne, wie jedes andere Land der Erde, dafür belangt zu werden.
Andererseits wissen aber beide Staaten, ob der Iran oder Israel, dass Atomwaffen in einem Konflikt zwischen ihnen keiner Seite den Sieg sondern die Vernichtung beider Staatswesens bringen würden.
Der Iran kann und ist deshalb, weil man von der israelischen Stärke weiß, weder heute noch morgen an einer militärischen Auseinandersetzung, die die Ausläuschung der persischen Kultur bedeuten würde interessiert. Israel dagegen meint, den angestrebte Krieg eher heute als morgen führen zu müssen und auch siegreich beenden zu können.
Nichts spricht also für einen militärisch aggressiven Iran.

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Otto Anormal

Warum treten sie dann nicht aus?

Falls der Iran tatsächlich Atomwaffen entwickeln will, warum kündigt er dann nicht einfach den Atomwaffensperrvertrag? Dann hätte die IAEA nichts mehr zu melden und Vorwürfe anderer Staaten könnten mit Verweis auf Indien und Israel gekontert werden. Andernfalls muss sich der Iran wirklich Vertragsbruch vorwerfen lassen (so er wirklich solche Waffen entwickelt).

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2011 03:20 Uhr
Otto Anormal

Optionen aus Sicht des Iran

Sie haben wohl Recht. Ein Austritt hätte - wenn schon - viel früher erfolgen müssen. Dann hätte sich der Iran zwar keinen Vertragsbruch und keine Lügen vorwerfen lassen müssen, unter dem Strich hätte es ihm aber wahrscheinlich wenig gebracht, weil im Endeffekt ja doch das Recht des Stärkeren gilt und - wie gerade das vergangegen Jahrzehnt gezeigt hat - auch angewendet wird.
So kann man es der iranischen Führung im Grunde nicht verdenken, wenn sie auf diesem Weg mehr Aussicht auf Erfolg gesehen hat.
Hier muss sich auch "der Westen" an die eigene Nase fassen. Wenn er das Völkerrecht auch dann besser respektieren würde, wenn es den eigenen Interessen und Vorstellungen zuwiderläuft, wäre er jetzt gegen den Iran in einer besseren Position. So aber ist es kein Wunder, wenn Länder wie Russland und China sich wenig um einen Vertragsbruch scheren.

Ich traue im Übrigen keiner Regierung zu, verantwortungsvoll mit Atomwaffen umzugehen. Denn der einzig verantortungsvolle Umgang wäre Verschrottung.

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Hartmut Jacques

Schlagen Sie sich nicht selbst?

Zunächst kann und muss man die Sorgen vor Atomwaffen verstehen. Nur war und ist der Iran seit langem sowohl wissenschaftlich wie auch technisch fähig solche Waffen zu entwickeln und zu bauen. Ob man dafür Busheer nun unbedingt brauchte, darf bezweifelt werden.
Eine Frage an Sie: Wenn die von Ihnen vorgelegten Kriterien wirken sollten, müssen Sie sich aber fragen lassen, wieso Sie dann den USA trauen (siehe Behauptungen in Sachen Irak usw.), wieso Sie Israel trauen, oder irgendwelchen anderen Staaten. IAEA ist von Anbeginn eine ziemlich lächerliche Veranstaltung, die sich hin und wieder mit irgendwelchen Horrormeldungen in den Vordergrund schiebt, weil sie ansonsten komplett vergessen wird.
Die USA haben ihr Interesse an einen Schlag gegen den Iran in letzter Zeit sehr deutlich gemacht. Israel hat sie dabei tatkräftig unterstützt, was man aus dessen Sicht auch verstehen kann. Der angekündigte Abzug der USA aus dem Irak ist ein weiteres Signal.

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Jan Schneidereit

Sind einfache Lösungen immer die besten?

Sie haben Sie vollkommen recht, Spaetroemer! Mit einer Frist von drei Monaten kann ein Austritt aus dem NPT erklärt werden.

Es bleibt natürlich dann die Frage nach den Gründen für einen Austritt. Um "legal" Atomwaffen herstellen und evtl. verbreiten zu können, nehme ich an.

Damit stellt sich notwendigerweise die Frage, was all die Aussagen sämtlicher iranischer Führer bis 2011 wert sind, man strebe nicht und niemals nach Atomwaffen, man habe nur die friedliche Nutzung der Kernerngie im Sinn. Diese Aussagen wären dann wohl obsolet, und man müsste im Nachhinein denen recht geben, die ihnen ohnehin nie trauen wollten.

Die iranische Führung gewinnt also "Legalität" der Atomwaffenherstellung und bezahlt mit dem Verlust von Glaubwürdigkeit angesichts jahrelanger Lügen.

Und so einer Regierung trauen Sie?
So einer Regierung soll man vertrauen, dass sie verantwortungsvoll mit Atomwaffen umgeht?
Die führenden Staatsmänner welcher Nationen dürften dieses Risiko eingehen?

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Tomas Schweigert

Einfach zum gähnen

Das immer gleiche Spiel: Ein missliebiges Regime wird zum absolut bösen hochstilisiert, um dann alles rechtfertigen zu können. So schon Saddam Hussein. Mit welcher publizistischen Energie dieser Wüsten Mussolini zum Wüsten Hitler hochstlisiert wurde. Und was man dafür alles fälschte.
Nun also die Ajatollahs. Sind sie mit einer Bombe strategisch erstschlagsfähig? Nein. Sind sie zweitschlagsfähig? Da fägt es an, interessant zu werden. Eine Atombombe in den falschen Händen neutralisiert das Erstschlagspotential der Israelis. Eine UN Raktion auf einen Nuklearschlag der Israelis könnten die USA noch mit einem Veto blockieren, lanciert dann der Iran einen Zweitschlag, könnten Russen oder Chinesen eine UN Reaktion ebenfalls mit einem Veto blockieren. Damit käme jeder israelische Nukleareinsatz einem direkten Selbstmord gleich, womit im Nahen Osten ein Gleichgewicht des Schreckens installiert wäre. Für israelisch Strategen vermutlich das absolute Horrorszenario

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 08:18 Uhr
Horst Ziegler

EREZ-ISRAEL in Gefahr.

Aus der Sicht Israels ist die Zweitschlagfähigkeit des Iran zu verhindern, weil Israel dann auf lange Sicht (100 Jahre) den Kampf um seine Existenz als EREZ-Israel verlöre. Europa muss aber daran interessiert sein, dass sich ein Großpalästina nach Schweizer Vorbild (Juden und Muslime in einer Konföderation) durchsetzt. Der jetzige Dualismus mit der Expansionsstrategie der Juden ist auf lange Sicht der Keim des Verlustes an Staatlichkeit der Juden. Westerwelle ist aber daran interessiert, das beide Völker dort in Wohlstand leben können. Die Palästiner haben es verdient, aus der Alimentiertenrolle herauszukommen. Den jetzigen Zustand hält die Psyche keines Volkes auf Dauer aus.

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Alexander Hemp

Horrorszenario

Das Horrorszenario ergibt sich vielmehr dadurch, das der Iran seine Atombombe(n!!!) an jeden bereitwillig weiterverkaufen würde, der dann in der westlichen Welt einen Anschlag plant.
Und inwiefern der Iran dann nicht erstschlagfähig sein soll, erschliesst sich mir nicht aus ihrer Argumentation. Anscheinend haben Sie ja umfangreiches Wissen über die iranische Bewaffnung. Wahrscheinlich sollten sie einfach mal bei der UN vorsprechen, ich bin mir sicher, ein MAnn mit ihren Fähigkeiten könnte da viel Gutes erreichen!

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Max Rapp
Max Rapp (maxrapp) - 07.11.2011 21:31 Uhr

Iran sollte lieber nicht mit dem Atomfeuer spielen.

Es muss Teheran klar sein, dass der Westen die Existenz einer iranischen Bombe nicht akzeptieren kann. Herr Ahmadschinehad lässt an seinem Ziel der Auslöschung Israels rhetorisch keinen Zweifel. Die Geschichte sollte lehren, dass das Sprichwort "bellende Hunde beißen nicht" in Bezug auf die Ankündigung von Völkermorden lieber nicht anzuwenden ist. Sollte Iran wirklich versuchen, die Bombe zu bauen, darf es eine Appeasementpolitik nicht geben. Auch wenn Iran keinen offenen Krieg riskieren will, könnte eine solche Waffe schnell in den Händen der Hisbullah oder anderer Terroristen landen, wenn Ahmadschinehad dies opportun erscheint. Der Iran darf auf keinen Fall an eine Nuklearwaffe gelangen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2011 23:51 Uhr
Daniel Grün

Unsinn

"Herr Ahmadschinehad lässt an seinem Ziel der Auslöschung Israels rhetorisch keinen Zweifel."
Das ist völliger Unsinn. Der Iran weiß ganz genau das Sie einen Gegenschlag USA/Israels nicht überstehen würden. Sollte der Iran Israel mit Atomwaffen angreifen würden USA/Israel den Iran von der Landkarte tilgen. Außerdem ist es ein Unterschied das ein Land vernichtet werden soll oder "ein Unrechtregime" verschwinden muss.
Übrigens wieviel Angriffskriege hat der Iran die letzten 200 Jahre geführt? Und wieviel USA/Isarel ?
Aber mit so kleinen Nebensächlichkeiten hält man sich als Kriegstreiber wohl nicht auf. Da wird ein Land mal auf Verdacht bombadiert. Wieso bombadiert man nict mal ein kleines Land was keine Kontrollen zuläßt... aich egal zu gefährlich im freiesten Statt der je blabla..........

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chantalle ezer
chantalle ezer (ezer) - 07.11.2011 21:28 Uhr

Verwunderlich!

Es ist verwunderlich und höchst seltsam, dass die IAEA unter der Leitung von Herrn El Barradei, der der ägyptischen Muslim-Bruderschaft angehört, immer nur beschwichtigt hat. Laut seinen Aussagen, sollte lediglich Strom produziert werden.
Die Behörde in Wien sollte endlich die Wahrheit sagen, egal wie politisch unkorrekt sie sein mag.
Ich glaube nicht an einen angekündigten Militärschlag.
Ch. Ezer

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Karl Heinz

Ich glaube nicht, dass der Iran

seine Atomwaffen für einen Angriffskrieg einsetzen würde, weil er genau wüsste, dass er dann selbst ausgelöscht werden würde. Aber er würde sie als Druckmittel einsetzen um z.B. ungescholten die Welt beim Ölgeschäft erpressen zu können oder um regional mit seinen Nachbarn (Irak) Krieg führen zu können ohne dabei eine westliche Intervention fürchten zu müssen. Auch könnte das Regime seine Bevölkerung auf brutalste Art und Weise foltern und unterdrücken, ohne eine Intervention fürchten zu müssen. Man kann es drehen und wenden wie man möchte, der Iran ist schlicht zu unberechenbar (auch innenpolitisch instabil (viel Arbeitslosigkeit, auch in Zukunft; keine demokratisch legitimierte Regierung...)) um eine Atommacht sein zu können. Deshalb und nicht wegen eines eventuellen iranischen Erstschlags muss verhindert werden, dass der Iran Atommacht wird. Um jeden Preis.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2011 23:53 Uhr
Daniel Grün

Abgeschaut ?

"Aber er würde sie als Druckmittel einsetzen um z.B. ungescholten die Welt beim Ölgeschäft erpressen zu können oder um regional mit seinen Nachbarn (Irak) Krieg führen zu können ohne dabei eine westliche Intervention fürchten zu müssen."
Tja, wo würden sich sich das wohl abgeschaut haben ?

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Filip Svitek
Filip Svitek (Sviteg) - 07.11.2011 21:07 Uhr

Watch it!

Die IAEA ist eine von den Amerikanern gegründete Organisation. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 07.11.2011 19:55 Uhr

Ich erinnere an die biologischen Waffen Saddams

.. und was dann geschah. Und dann war die CIA auch noch zu blöde einen entsprechenden LKW im Irak zu verstecken, um von der US-Army gefunden zu werden. Ich glaube nichts mehr.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 14:19 Uhr
Helmut Scheller

@aseidl

Aber lernfähig sind sie, die US-Amerikaner.
In Lybien fand man dieses mal etwas, Container voll Natronlauge - aus der die PR-Agentur dann eine Massenvernichtungswaffe machte.
Nun, das war zwar immer noch nicht optimal von der Vorgehensweise her, aber bei den nächsten anstehenden Kriegen wird man Schritt für Schritt weiter dazulernen, bis man dann einmal den optimalen Kriegsgrund findet und sogar "belegen" kann.

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Heinz Klunge

FALSCH !

Niemand hat Interesse eine Atombombe zu werfen, besonders nicht auf Staaten, die selbst eine besitzen. Es wäre der Tod. Die totale Vernichtung für den Iran falls er dies versuchen sollte. Das weis der Iran. Aber der Iran will auch nicht angegriffen werden. Auch ein leichtes Foltergeständnis wie im Fall Irak kümmert die Welt nicht. Nach der Erkenntnis dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen besaß hätten die Besatzter sofort das Land verlassen müssen. Und der Iran denkt sich. Ich möchte nicht das mir das passiert. Ein Land mit Atomwaffen greift man nicht an und sei es noch so arm und unterentwickelt. Siehe Nord-Korea, obwohl es hier schon ernstafte militärische Auseinandersetzungen auf See gab.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2011 14:16 Uhr
Helmut Scheller

@sven dahmen

Ihr Vergleich hinkt.
Der von Ihnen beispielhaft genannte Selbstmordattentäter ist bereit, sich für sein Volk zu opfern, ob das nun rational ist oder nicht.
Dies auf einen Staatsmann zu übertragen, der sein ganzes Volk für seine Idee, einen anderen Staat auszulöschen, opfern würde - das ist mehr als weit hergeholt.
Es gab in der der Geschichte schon Staatsmänner, die sehr viele ihres Volkes in einem Krieg opferten - aber es gab meines Wissens noch nie einen, der bewusst sein ganzes Volk opferte, und Ahmadinedschad weiß, dass man in Israel im letzten Moment auf den Knopf drücken und das persische Volk aus der Geschichte katapultieren würde.
Er, der angeblich um der Macht in der Region willen, Israel ausschlöschen will, würde doch damit genau das angestrebte Ziel, die Macht, aufgeben.

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Filip Svitek
Filip Svitek (Sviteg) - 07.11.2011 21:04 Uhr

Wieder Falsch

Sie kreiden den Terroristen fehlende Rationalität an, die kann ich aber nicht entdecken.
Der Partisanen Krieg in Afghanistan ist gut organisiert und die Terroranschläge, sehr
zu unserem Leidwesen, bestens vorbereitet und durchdacht. Die Terroristen sind sicherlich bereit ihr Leben für "die Sache" zu geben, aber die Organisation selbst ist bemüht nicht in der Schusslinie zu stehen.
Selbst ein radikale Führung wie der Iran sie hat ist nicht so verblendet und dumm, sich
selbst ans Messer zu liefern. Wie schon Steve Jobs sagte: Alle wollen in den Himmel, aber
keiner ist bereit dafür zu Sterben.

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Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 07.11.2011 20:14 Uhr

Stimmt: FALSCH!

Ziehen Sie mal die Analogie: "Niemand hat Interesse, einen Sprengstoffgürtel zu zünden. Das wäre der Tod. Die totale Vernichtung für die eigene Person. Das weiss jeder!". Und doch...

Sie können Motivatoren wie Fanatismus fehlende Rationalität nicht "wegdefinieren".

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Horst Ziegler

Westerwelle hält Kurs!

Das Drehbuch entfaltet sich. Erst ging es um den saudischen Botschafter, dann geht es um die Diskussion in den Medien Israels bzgl. eines Enthauptungsschlages und jetzt geht die Meldung über den Sender, der IRAN stehe kurz vor der Fertigstellung einer A-Bombe.

Es scheint also der Zeitpunkt zu kommen, dass Israel mit maritimer Unterstützung der USA und unter aktiver Duldung durch Saudi-Arabien die Enthauptung des Regimes versucht. Dafür spricht auch, dass sich die BRD jetzt von einer Teilnahme an einem Einsatz im IRAN distanziert.

Jedenfalls ist die Reaktion Deutschlands in dieser Frage richtig.

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Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 07.11.2011 19:37 Uhr

Wo liegt bitte das Problem...?

Sollte der Iran über Atomwaffen verfügen und die westlichen Demokratien einäschern, kann dies auch als "unterstützende Handreichung" im Prozess der Selbstaufgabe gesehen werden. Einem Ahmadineschad willfährig die UNO als Plattform für Demagogie und Hass zu überlassen, ein von aussen gesteuertes Gebilde des Terrorismus ("Palästina") als Akt der Förderung von "Erziehung, Kultur und Wissenschaft" in die UNESCO zu berufen... wer so zu seinen Werten steht, hat schon aufgegeben. Wo liegt das Problem, die aktuelle iranische Führung als Problem zu benennen, bei dem Appeasement nichts bringt? Weshalb glaubt man Herrn Ahmadineschad eigentlich nicht...er macht aus seinen Zukunftsplänen keinen Hehl? Weshalb schätzt man "im Westen" sich selbst und die eigenen Werte so gering, dass sie scheinbar keines Schutzes bedürfen?

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Hans-Werner Gemüt

Der Artikel überzeug nicht wirklich, jedenfalls nicht mit neuen belastbaren Fakten

Wesentlich ist doch wohl eher der nachweisbare Fakt, dass zumindest ein Nachbarland des Iran mit Angriffskriegen des "Westens = i. e. L. seitens US-Amerika + Briten überzogen worden ist. Ich denke hier an den Irak. Dabei sind unzählige Zivilisten getötet worden. Insofern besteht auch für den Iran eine permanente Gefährdung, weil dieses Land über sehr große Ressourcen an Rohöl und Ergas z. B. verfügt. Ansonsten ist es sehr erfreulich, dass der technische Fortschritt in diesem Land weiter voranschreitet. Wir sollten den Iran hierbei nach Möglichkeit unterstützen.

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Adriaan de Mol

Alle Jahre wieder...

wird diese "Kamelle" aufgefrischt.

"Nach F.A.Z.-Informationen listet ein IAEA-Bericht Belege dafür auf, dass Teheran in sämtlichen für den Bau von Kernwaffen wesentlichen Bereichen tätig ist oder war."

Ja, und?! Dass die Iraner ihr Atomprogramm - welches zu einem früheren Zeitpunkt - vielleicht auch einmal umfassend war, jetzt ausschliesslich auf die zivile Nutzung der Kernenergie ausgerichtet haben, ist bekannt.

Allerdings ist das Land wegen seiner enormen Rohstoffressourcen immer gefährdet, einem Rohstoffangriffskrieg ausgesetzt zu sein.

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Dr. Emil Andabak

Iran und die A-Waffen

Der Bericht aus Wien offenbar nichts was bisher nicht bekannt war, aber nicht wahrgenommen wurde. Man muss sich die Frage stellen, war habe man jahrelang in Europa, vor allem bei uns in Deutschland die Wirklichkeit negiert, bzw. nicht zur Kenntnis genommen? Wir muessen auch die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass sehr selten "friedliche" Mittel, oder Diplomatie zielfuehrend sind. Manche Regime halten sich mit massiver Gewalt an der Macht und verstehen lediglich die Sprache der Gewalt. Iran hat bereits mit der blutigen Niederschlagung der Aufstaende gezeigt, dass er nur die Sprache der Gewalt versteht. MfG. Dr. Emil Andabak

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Jahrgang 1975, Redakteur in der Politik.

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