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Atomstreit Bush unterstützt russischen Vorschlag im Atomstreit mit Iran

26.01.2006 ·  Beginn einer Lösung? Der Vorschlag, das für Iran bestimmte Atommaterial in Rußland herzustellen, unter Aufsicht der IAEA an Iran zu liefern und den Atommüll wieder nach Rußland zu bringen, findet die Zustimmung des amerikanischen Präsidenten.

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Der amerikanische Präsident George W. Bush hat sich am Donnerstag hinter den russischen Vorschlag zur Lösung des Atomstreits mit Iran gestellt.

Es könnte eine akzeptable Alternative sein, wenn das für Iran bestimmte Atommaterial in Rußland hergestellt, unter Aufsicht von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an Iran geliefert und der Atommüll dann wieder nach Rußland gebracht würde, sagte Bush. „Ich denke, das ist ein guter Plan. Die Russen haben die Idee geboren, und ich unterstütze sie“, sagte der Präsident am Donnerstag in Washington.

„Nicht im Interesse der Welt“

Amerika wirft Iran vor, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomenergieprogramms nach Atomwaffen zu streben. Gemeinsam mit der Europäischen Union wollen die Vereinigten Staaten den Atomstreit deswegen vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bringen, Rußland und China haben jedoch zu Vorsicht gemahnt.

Völkern solle es erlaubt sein, zivile Atomenergie zu nutzen, sagte Bush weiter. Er glaube jedoch nicht, daß nichttransparenten und die weltweite Sicherheit bedrohenden Regimen Zugang zu der für den Bau von Atomwaffen notwendigen Technologie gestattet werden sollte. Iran habe gezeigt, daß das Land nach Atomwaffen strebe. „Und es ist nicht im Interesse der Welt, daß sie eine Waffe haben“, sagte Bush weiter.

Auch der Chef der IAEA, Mohammed el Baradei, äußerte sich zuversichtlich über den russischen Vorschlag. Dieser könne der Beginn einer Lösung sein, sagte Baradei beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Iran müsse ein Maximum an Transparenz zeigen und wahrscheinlich eine „Rehabilitationsphase“ durchlaufen, in der das Land zustimme, auf eigenem Boden kein Uran anzureichern.

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