http://www.faz.net/-gpf-pxpk

Atomprogramm : Nordkorea will nicht verhandeln

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Nordkorea hat eine baldige Wiederaufnahme internationaler Gespräche über sein Atomprogramm abgelehnt. Das kommunistische Regime hatte vor zehn Tagen erklärt, über Atomwaffen zu verfügen.

          Nordkorea hat am Samstag eine baldige Wiederaufnahme internationaler Gespräche über sein Atomprogramm abgelehnt. Es sei weder die Zeit für direkte Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten noch für eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche unter Einschluß von China, Rußland, Südkorea und Japan, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge.

          „Da die Vereinigten Staaten auf ihrer feindlichen Politik gegenüber der DVRK (Volksrepublik Nordkorea) bestehen und sich weigern, in Koexistenz mit der DVRK zu leben ... gibt es keinen Grund für die DVRK, jetzt mit den Vereinigten Staaten in direkter Weise bilaterale Gespräche über das Atomthema auf der koreanischen Halbinsel zu führen", sagte der Sprecher.

          Nordkorea hatte am 10. Februar erklärt, über Atomwaffen zu verfügen und seine Teilnahme an den Sechser-Gesprächen ausgesetzt. Dabei hatten sich Südkorea, Japan, Rußland, China und die Vereinigten Staaten darum bemüht, Nordkorea mit Hilfs- und Sicherheitszusagen zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen.

          Das kommunistische Nordkorea ist verarmt und hat große Mühe, seine Bewohner aus eigener Kraft zu versorgen. Es hat schon mehrfach versucht, aus dem Konflikt um sein Atomprogramm diplomatische und wirtschaftliche Vorteile zu ziehen.

          Weitere Themen

          Trump will eigene Weltraumarmee Video-Seite öffnen

          Dominanz im All : Trump will eigene Weltraumarmee

          Größer, schneller, weiter: Präsident Donald Trump will eine amerikanische Dominanz im All haben. Die Space Force soll als eigenständiger Teil der Streitkräfte die Vereinigten Staaten im Weltraum verteidigen.

          Topmeldungen

          Der Lack ist ab: Ein alter Golf auf einem Schrottplatz

          VW in der Krise : Diesel ist dicker als Wasser

          Volkswagen scheinen Familienbande wichtiger zu sein als die Aufklärung des Dieselskandals. Darunter leiden vor allem die Kunden. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.