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Atomprogramm Nordkorea will nicht verhandeln

 ·  Nordkorea hat eine baldige Wiederaufnahme internationaler Gespräche über sein Atomprogramm abgelehnt. Das kommunistische Regime hatte vor zehn Tagen erklärt, über Atomwaffen zu verfügen.

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Nordkorea hat am Samstag eine baldige Wiederaufnahme internationaler Gespräche über sein Atomprogramm abgelehnt. Es sei weder die Zeit für direkte Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten noch für eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche unter Einschluß von China, Rußland, Südkorea und Japan, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge.

„Da die Vereinigten Staaten auf ihrer feindlichen Politik gegenüber der DVRK (Volksrepublik Nordkorea) bestehen und sich weigern, in Koexistenz mit der DVRK zu leben ... gibt es keinen Grund für die DVRK, jetzt mit den Vereinigten Staaten in direkter Weise bilaterale Gespräche über das Atomthema auf der koreanischen Halbinsel zu führen", sagte der Sprecher.

Nordkorea hatte am 10. Februar erklärt, über Atomwaffen zu verfügen und seine Teilnahme an den Sechser-Gesprächen ausgesetzt. Dabei hatten sich Südkorea, Japan, Rußland, China und die Vereinigten Staaten darum bemüht, Nordkorea mit Hilfs- und Sicherheitszusagen zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen.

Das kommunistische Nordkorea ist verarmt und hat große Mühe, seine Bewohner aus eigener Kraft zu versorgen. Es hat schon mehrfach versucht, aus dem Konflikt um sein Atomprogramm diplomatische und wirtschaftliche Vorteile zu ziehen.

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