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Konflikt um Atomwaffenprogramm : Amerika verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

  • Aktualisiert am

Anti-Amerika-Parade in Nordkorea Bild: Reuters

Die Vereinigten Staaten verhängen Strafen gegen acht nordkoreanische Banken. Präsident Donald Trump formuliert abermals ein eindringliche Warnung an das Regime in Pjöngjang.

          Im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm haben die Vereinigten Staaten weitere Wirtschaftssanktionen gegen das ostasiatische Land verhängt. Sie richten sich gegen acht nordkoreanische Banken sowie 26 Bankmitarbeiter, wie der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin am Dienstag in Washington mitteilte. Die Strategie, das Land „vollständig zu isolieren“, werde dadurch weiter vorangetrieben, erklärte er.

          Sämtliche Vermögenswerte der betroffenen Banken und Einzelpersonen in Amerika werden nach seinen Angaben gesperrt. Die Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen Nordkoreaner, die für nordkoreanische Banken in China, Libyen, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeiten

          „Wir sind auf militärische Option vorbereitet“.

          Im Konflikt mit Nordkorea sind die Vereinigten Staaten nach den Worten von Präsident Donald Trump auch auf einen Militäreinsatz vorbereitet. „Wir sind komplett vorbereitet auf die zweite Option, auch wenn es nicht die bevorzugte Option ist“, sagte Trump am Dienstag in Washington. „Wenn wir uns für diese Option entscheiden, wird es verheerend für Nordkorea... Das wird die militärische Option genannt.“ Über Kim Jong-un sagte Trump: „Er benimmt sich sehr schlimm, er sagt Dinge, die niemals gesagt werden sollten.“

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          Die Kriegsrhetorik von Trump und Nordkoreas Machthaber Kim hatte sich in den vergangenen Tagen immer weiter hochgeschaukelt. Zuletzt drohte Nordkorea mit einem Abschuss amerikanischer Langstreckenbomber, da die Vereinigten Staaten dem kommunistischen Land den Krieg erklärt hätten.

          Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, wies die Kriegserklärung als „absurd“ zurück. Auch Verteidigungsminister James Mattis sagte bei einem Besuch in Neu Delhi, die Regierung wolle den Konflikt „mit diplomatischen Mitteln lösen“.

          Die internationale Sanktionsschraube gegen Nordkorea war in den vergangenen Tagen mehrfach weiter angezogen worden. Neben neuen Strafmaßnahmen durch den Sicherheitsrat verhängten auch die Vereinigten Staaten und die EU eine Reihe von einseitigen Strafmaßnahmen. Vor den jetzt verkündeten neuen Sanktionen hatte die amerikanische Regierung bereits eine Reihe von Strafmaßnahmen gegen ausländische Firmen und Banken verhängt, die Geschäfte mit Nordkorea machen oder ermöglichen.

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