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Nordkorea Deutschland soll Botschaft räumen

 ·  Nordkorea hat der Bundesregierung empfohlen, die deutsche Botschaft in Pjöngjang zu räumen. Im Laufe des Tages war eine ähnliche Empfehlung auch an Großbritannien und Russland ergangen. Das Auswärtige Amt gab an, die Sicherheit der Botschaft laufend zu überprüfen.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (88)
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joachim tarasenko

Erst die Empfehlung, wer das nicht versteht, dem wird es deutlich gemacht

Arroganz pur. Noch nie habe ich gelesen oder gehört, dass sich Länder die unerwünscht sind weigern, das Land in dem sie unerwünscht sind zu verlassen. Das dürfte ein absolutes Novum sein.
So etwas gab es noch nie. Das spiegelt die unglaubliche Arroganz des Westens wieder. Als ob NK die fragen würde, es wäre das erste Mal. Bis jetzt war es eine Empfehlung (Herr Westerwelle). In Asien spricht man oft durch die Blume um einen Gesichtsverlust des Gegenübers zu vermeiden. Feinheiten die man in Deutschland nicht kennt, denn hier ist die Höflichkeit nicht erfunden worden.

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Gerhard Dünnhaupt

Wozu hat Deutschland diplomatische Beziehungen mit Schurkenstaaten

Es ist vielsagend, dass Merkels Regierung diplomatische Beziehungen zu Nordkorea unterhält, obwohl zahlreiche andere Staaten dies nicht tun.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 22:13 Uhr
Peter Müller

Tja,

um Verbesserungen zu erzielen, muss man miteinander reden. Dazu ist eine Botschaft durchaus hilfreich. Ich erinnere an Willi Brandts Maxime vom Wandel durch Handel.

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Jan Schneidereit

@ Kim: "Wer auf Rache aus ist, ...

... der grabe zwei Gräber."

Chinesisches Sprichwort.

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Lieschen Müller

Man will ernst genommen werden - verständlich

Für mich lässt Nordkorea seine Muskeln spielen, denn man will sich Respekt verschaffen und ernst genommen werden. Kim hat im Ausland studiert und hat andere Systeme kennengelernt, erfreut sich an moderner westlicher Technik und würde bestimmt einiges in sein Land übernehmen/verbessern, aber Ideen von andern zu übernehmen wird möglicherweise als Zeichen von Schwäche gewertet. Dazu kommt, dass sicher die Wenigsten schon mal im Ausland waren und wissen von was er spricht. Das ist ja bei uns schon schwierig was zu ändern, obwohl Jeder durch die Medien/Internet und Auslandsreisen offener erzogen wurde. Die Leute haben Angst es sägt Jemand am Stühlchen und Neidlos zugeben, dass ein anderer eine bessere Idee hat und das Feld überlassen, nach dem Moto 'meine Idee war ja schon gut, aber Chapeu - die ist noch besser' kommt kaum Jemand über die Lippen. Das sieht man bei uns als Schwäche, obwohl es Größe zeigt. Das ist in Familien nicht anders wie in dörflichen Kommunen oder der Politik.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 05.04.2013 20:05 Uhr

@Tarasenko Jahrmarktsbeiträge oder "Die US Military is total überbewertet."

Werter Herr Tarasenko,

Ihre Beiträge ähneln den Figuren, die früher auf dem Jahrmarkt zur allgemeinen Belustigung ausgestellt werden. Nur dass Sie Ihre "rhetorischen" Spielchen auf dem Rücken der bedrohten Koreaner austragen. Und das dann als Humanität verkaufen. Denn Ihre Einschätzung der US-Militärs ist komplett lächerlich: Nordkorea wurde schon 1950 nach allen Regeln der Kriegskunst geschlagen. Vietnam hat einen horrenden Preis für einen Sieg gezahlt, den man gewöhnlich als Phyrrussieg bezeichnet. Die Russen wurden kampflos erledigt. Hussein wurde aus Kuweit hinausgejagt. Die ach so technische gerüstete Luftabwehr der Serben wurde wegepustet. Beim zweiten Irakkrieg standen die Amerikaner in zwei Wochen in Baghdad. Israel besiegt die Araber nach Lust und Laune. Und was Afghanistan betrifft: Dort hat die Nato von Anbeginn einen Heilsarmeekrieg geführt. Sie können sich ausrechnen, was mit Nordkorea passiert, wenn die es in Pjöngjang drauf ankommen lassen.

Wolfgang Hebold

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 14:07 Uhr
joachim tarasenko

Gefangen in ihrer eigenen naiven kindlichen Welt. Die USA

Was haben die Amis damals für ein Theater aufgeführt als die Russen nach Afghanistan
gingen. Aber sie dürfen natürlich alle besetzen, Ausreden und Lügen haben die ja Containerweise. Sie kontrahieren sich immer wieder selbst und werden von ihrem gestrigen Geschwätz immer wieder flugs eingeholt. Amerika hat dort keine Freunde, die haben nur noch ihre Sklaven in Europa. Ja danke Amerika dass du den Weg für den Iran frei gemacht hast.Hat dem Iran keine Kopeke gekostet. Null Cents, der Nachschub rollt und fliegt dass es eine Freude ist. Das kommt davon wenn Kindergemüte mit grossen Waffen hantieren.

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joachim tarasenko

Die USA haben gar nix getan, nur die Koalition der Willigen

Hr Hebold, auch Ihnen soll es nicht gelingen die Vergangenheit zu ändern oder umzuschreiben. In Korea haben die Chinesen die Amis for sich hergetrieben wie Tiere. Der Angriff der NK hat sie total aus der Fassung gebracht. In Vietnam sind sie schlicht vernichtet worden.500 tausend Amis flohen in Panik und Todesangst. Grad kürzlich hab ich das Video gesehen.Dann haben die einen kleinen Gauner in Panama verhaftet, sind auf einer kleinen Karibikinsel (Grenada) eingefallen usw. Aus Südamerika wurden sie vertrieben.Nein,4 Wochen lang haben US Bomber über Bagdad die Zivilbevölkerung terrorisiert (sehr heldenhaft), einmarschiert und sind die nächsten 10 Jahre auf Al Kaida Minen getreten bis sie entnervt aufgaben. Die BW hilft eifrig dabei.Aber auch dort bekamen die nie einen Fuss auf den Boden.Auch dort müssen sie weg weil der Krieg zu keinem Ergebnis geführt hat. Mehrere Generäle sind dort schon verschlissen worden.Die US Army ist Fallobst. Müll!!!

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Joe Kox
Joe Kox (JoeKox) - 05.04.2013 21:09 Uhr

Sie denken bis zum "Endsieg"

Es gibt aber leider immer mehr Menschen die keinen Krieg wollen. Mit Schießgewehren macht man keine Politik mehr! Vieleicht haben Sie da etwas verpasst? Amerika hat überall auf die Backen bekommen wo es in den letzten 40 Jahren gewütet hat! Natürlich hat Amerika zuerst fast überrall militärisch gewonnen, alles zerstört und zerschlagen, viele Feinde aber auch Ziviisten, Frauen, Kinder und Greise getötet. Aber Amerika hat nirgens die Herzen der Menschen erobert. Überrall mussten sie über kurtz oder lang die Fahnen streichen. Ein paar Beispiele gefällig? Afghanistan:Karsai verhandelt jetzt schon mit den Taliban wenn die US Army abgerückt ist. Sollten amerikanische Zuvilisten dort bleiben wollen, werden sie nach dem Abzug der Army todtgeschlagen. Irak: heute schon fliegen Irans Flugzeuge über Irak Waffennachschub nach Syrien, Amerika ist machtlos. China überbietet Amerikas Gebote und besetzt friedlich die Ölquellen im Irak. Armes Amerika, Zeit zum Umdenken!

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Arne Hällbecker

Westerwelle bzw. sein Ministerium haben

»in deutlichen Worten die sehr große Sorge der Bundesregierung angesichts der von Nordkorea zu verantwortenden Eskalation« mitgeteilt.

Zu einem Streit gehören immer zwei. Provokationen der Gegenseite wie das 200.000-Mann Manöver der USA mit Südkorea scheinen für unseren Außen-Büttel keinen Einfluss auf die Ereignisse darzustellen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 17:32 Uhr
Peter Müller

Mag ja sein,

... dass es ein südkoreanisches Manöver ist, aber mit 10.000 US-Soldaten ist das doch eher ein kleinerer Maßstab. Man darf nicht vergessen, SK hat bei 48 Mio. Einwohner ca. 650.000 Soldaten unter Waffen. Zum Vergleich im Kalten Krieg hatte die BRD bei ca. 64 Mio. Einwohnern unter 500.000 Soldaten aktiv. Insofern sind 200.000 Teilnehmer nicht mal ein Drittel der Streitkräfte.

Und jedem Militär ist natürlich auch verständlich, dass bei einem Land mit zig Inseln auch die Befreiung von besetzem, eigenem Gebiet mittels Landungsboten geübt werden kann. Das entscheidende ist, dass solche Manöver nichts neues sind, Kim aber immer weiter eskaliert, zumindest verbal.

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Arne Hällbecker

Einem milit. Manöver dieser Größenordnung – es gilt immerhin als das größte weltweit – …

… kommt eine besondere Bedeutung zu, auch wenn es jährlich stattfindet.

Offiziell als rein defensive Übung ausgelegt, nehmen lt. Medienberichten u.a. Landungsboote an »Foal Eagle« teil. Dies kann man seitens Nordkorea durchaus als handfeste Drohung verstehen.

Entscheidend ist aber, welche Wirkung »Foal Eagle« in dieser Phase hat.

Es gibt seit längerem Spekulationen darüber, dass sich der junge Führer Nordkoreas erst noch im Inneren behaupten müsse (S-Korea nährte Vermutungen über Machtkämpfe und ein gescheitertes Attentat auf Kim im März) und die »Demonstrationen der Stärke« u.a. dazu nutze, den Staatsapparat zusammenzuhalten und einen Schulterschluss zu erzwingen. Die USA sind sich der fragilen Situation durchaus bewusst.

Bereits 2010 ermutigte die US-Regierung unter Obama Südkorea, die militärisch hochsensible Insel Yeonpyeong in ihre Übungen einzubeziehen, nachdem es dort zu Artilleriegefechten zwischen N- und S-Korea gekommen war.

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Peter Müller

Es sind die jährlichen...

... Frühjahrsmaövrt. Daher hätte es keinerlei Grund zur Eskalation gegeben. Bei den Frühjahrsmanövern des Warschauer Paktes wurde in der Nato früher der Natoalarm ausgelöst, alle blieben in den Kasernen und gut war. Ähnlich umgekehrt beim WP, wenn die Nato die Reforger-Übungen abhielt. Nur bei Able Archer kam es aufgrund Nichtkommunikation fast zum Atomkrieg. Aber statt zu eskalieren haben dann Reagan, Kohl und Thatcher an der Übung plakativ nicht teilgenommen. Das hat dann deeskaliert. Genau diese macht Kim aber nicht.

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manfred maus
manfred maus (mausm) - 05.04.2013 19:04 Uhr

ok die spielen nur

Jeden Tag eine neue Eskalationsstufe. Das geht für ewig so weiter ohne, dass ernsthaft was passiert.

Das einzige, was NK im Sinn hat, ist den Rest der Welt irgendwie zu beschäftigen, ist wie bei einem Kind das permanent Essen auf den Boden wirft und dabei auch nicht Halt macht vor einem leckeren Schokopudding.

Gestern wars die Geburtstagsrakete, heute ist es die Botschaftsräumung und morgen kommt dann die medienwirksame Verteilung von Jodtabletten, oder eine TV-Moderatorin in Gasmaske, damit sich die Leute schonmal dran gewöhnen können usw.

Am Ende kommt dann raus, dass die ganze Show innerkoreanischen Macht(-und Männlichkeits-)kämpfen entspringt, oder aber dass der neueste Kim sich zu "Vernunftsgesprächen auf gleicher Augenhöhe" herablässt. Dann gibts ein paar Tonnen Getreide und Geld, damit der vorige Status quo wieder eingehalten wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 01:49 Uhr
Trader Aurmann

Wenigstens...

Wenigstens einer der sich wirklich auskennt und sieht im ganzen Mediengewirbel um das Thema worum es der SK in der Sache wirklich geht !

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Dr. Hans Juergen Gruener

Nach dem Telefonat meiner Frau mit der koreanischen Verwandtschaft (Südkorea) ist in Seoul business.

...as usual.

Ein bisschen wird die Krise bemerkt. Die Leute neigen dazu weniger Öl bei meiner Schwägerin einzukaufen und die Investitionen werden zurückhaltender getätigt.

Ansonsten wohl eher Bluff eines in den letzten Zügen liegenden Regimes. Das Problem ist, dass hier nicht 17 : etwas über 60 Mio Einwohnern als Relation für eine mögliche Wiedervereinigung vorliegt, die in Südkorea nicht gerade begeistert hingenommen würde (so weit ich da informiert bin) sondern eine Relation von ca. 24 Mio zu ca. 48 Mio. Für den Süden wird das sehr teuer, noch teurer wie seinerzeit für uns und für uns war das schon teuer genug.

Vielleicht schwenkt der Norden auf ein chinesisches Modell um und nennt sich nur noch kommunistisch, adaptiert marktwirtschaftliche Methoden, arbeitet mit dem Rest der Welt nach und nach zusammen, weil man erkennt, dass das augenblickliche Modell nicht mehr funktioniert und schafft endlich eine Art Wiederaufbau. Es wäre zu wünschen (meine persönliche Meinung).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 21:57 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 05.04.2013 21:57 Uhr

Wiedervereinigung

Man muss ja keine Wiedervereinigung à la Deutschland machen. Mit Übernahme von Pensionsansprüchen und voller Niederlassungsfreiheit usw.

Ganz einfach ist so ein Unterfangen natürlich nicht.....

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Joe Kox
Joe Kox (JoeKox) - 05.04.2013 18:57 Uhr

Die Sanktionen haben das Gegenteil bewirkt

Heute hat unser Aussenminister erklärt dass noch schärfere Sanktionen nicht möglich seien, da sie die Schraube schon bis zum Anschlag zugedreht haben. Also was nun? Wie wäre es mit einem Überdenken der aktuellen Vorgehensweise? Vieleicht wäre es an der Zeit umzudenken, und wenn es nur zum Wohle, dem Leben, und der Unversehrtheit aller Beteiligten wäre. Wie wäre es mit der Annerkennung der Nordkoreanischen Führung, dem Aufheben aller Sanktionen, und dem Eingeständniß dass Amerika nicht allmächtig ist, und dass erpresserische Sanktionen in eine politische Sackgasse führen. Dies gilt übrigens auch für Cuba und Iran. Die Bevölkerung der jeweiligen Länder werden irgendwann das Problem ihrer Diktatoren schon selbst in die Hand nehmen. Siehe den Arabischen Frühling. Diese Idee würde das dringendeste Problem lösen, nämlich der Todt vieleicht hunderttausender von Menschen auf beiden Seiten! Amerika hat dort nichts verloren, deren Zeit ist dort definitiv vorbei!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 20:09 Uhr
Kevin Nitschke

Okay, nehmen wir einmal an, alle Sanktionen werden aufgehoben..

..die nordkoreanische Führung wird anerkannt und Amerika zieht sich zurück.

Was gibt uns dann die Gewissheit, dass damit das Leben der Menschen geschützt ist? Welchen Grund gäbe es, anzunehmen, dass dies sich mittelbar auf das Wohl und die Unversehrtheit aller auswirken könnte?

Nichts. Wir könnten nur hoffen, dass Nordkorea sich dann dem Wohle seiner Bevölkerung widmet (bspw. Nahrungsmittel an alle verteilt oder Menschen nicht aufgrund eigener politischen Interessen ins Arbeitslager steckt), keine expansiven Ideen hegt, Südkorea keine Raketen schickt und Diktaturen nicht ewig halten. Und das hoffen wir schiedlich friedlich, während Nordkorea mit bekannter Politik (an der keineswegs nur die Amis Schuld haben sondern ganz offensichtlich auch eine eigene Ideologie dahinter steckt) immer kräftiger und mächtiger wird.

Diese Lösung bedenkt in keinster Weise, dass Nordkorea mglw. gar kein Interesse an Frieden und Wohlstand haben könnte und diese Rhetorik dem Machterhalt dient

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Jörg Feller

So, so, der Kim hat also eine Mittelstreckenrakete verlegt. Eine ganze? Woh! Ansonsten drückt ...

... er sich wohl einen Köttel nach dem anderen in die Hose, weil ihm alsbald keine neuen zusätzlichen Warnungen einfallen werden. Irgendwann muss man seinen Worten auch Taten folgen lassen, sonst wird's einfach lächerlich.

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werner weissenhofer

.... Geschichte ...

.... Koreakrieg .... nicht vergessen .... das war auch Europas Krieg ... und ein politisches Desaster.....

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Christoph Runge

Der Beitrag von China?????

Dass China kommunistisch ist, ist jedem bekannt. Dass das Land jedes Jahr angebliche 8 - 10 % Wachstum bekannt gibt auch. Dass China mittlerweile zu teuer geworden ist auch. China kopiert ungeniert Produkte, weil Patentrechte sie nicht interessieren. Die europäische Automobilindustrie durfte mehrere Jahre die Kommunistische Partei mit Autos beliefern, um den Europäern in diesem Jahr mitzuteilen, man bräuchte sie nicht mehr. Menschenrechte, kein Interesse. Dieses Land wurde von den (westlichen)Medien über Jahre als Supermacht aufgebaut. Jetzt, wo dieses Land seinen Einfluss als "Ankernachbar" geltend machen könnte, merkt man, dass es in Wirklichkeit - bis auf die vielen Menschen, die China auch gern verlassen würden - überhaupt keine Supermacht ist.

Hingegen zeigen Amerika u. Russland gemeinsam klare Verantwortung in eine Richtung, die einen Krieg vermeiden soll.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 22:12 Uhr
joachim tarasenko

Na wenn es im Handelsblatt auch so einseitig ist, dann wissen Sie warum

ich das nicht lese. Denken Sie die Deutschen haben nie kopiert? Mich interessieren auch keine Patentrechte denn ich bezahle ja Geld für die jeweilige Ware. Je weniger umso besser. Wie stehts denn mit ihren Menschenrechten wenn es um Guantanamo, die Geheimgefängnisse der USA geht? Ja genau, Amerika und Russland zeigen Verantwortung. Schön wärs, die erstgenannten sollten erst mal für ihre Verbrechen in Den Hag erscheinen müssen. Russland zeigt ja Verwantwortung, in Syrien. Das sollte erst mal reichen.

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Christoph Runge

Sorry, lächerlich was Sie schreiben.

Es gibt einen Sachstand, von dem kommt man nicht mehr zurück. NK isoliert sich immer weiter, anstatt sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Ihre angebliche Supermacht China läßt sich sogar aus der eigenen NK Botschaft herauswerfen. Wenn sie die Botschaft kommentarlos verlassen sollten, dann gabs mal eine Supermacht China.

Amerika/SK/Russland werden keinen Krieg gegen NK beginnen, warum auch? Die Länder haben das Bestreben Südkorea/Japan u. weitere Länder vor NK zu schützen. Und China bleibt natürlich in der eigenen NK Botschaft. Insgesamt betrachtet stimme ich Ihnen zu, wird nichts passieren, solange Kim die Macht hat. Verliert er diese u. das Militär regiert....na ja. Vielleicht wollen die Chinesen Kim entmachten, von wegen Hegemonialmacht Amerika!?

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 05.04.2013 21:49 Uhr

Wie versucht denn USA einen Krieg zu vermeiden??

Da sehe und höre ich aber nichts von. Was sollte die Supermacht China denn Ihres Erachtens tun. Denken Sie China ist erpicht darauf die Hegemonialmacht zu unterstützen?

Die können sich das Treiben dort lustig anschauen und warten.... es passiert doch ohnehin nichts.... die sind eben nicht so kindisch. Falls die USA natürlich Nordkorea angreifen sollten, muss sich China entscheiden..... dann könnte es spannend werden. Die Frage wagen sich die USA doch nicht zu stellen.

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Ralf Kowollik

Ein neuer Koreakrieg?

Vielleicht ist ein neuer Krieg auf der koreanischen Halbinsel der einzige Weg, um diesem wahnwitzigen Regime in Pjöngjang endlich ein Ende zu setzen.
Die Zivilbevölkerung in Korea tut mir schon jetzt leid - auf ihnen kommen harte Zeiten zu.

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Gerhard Katz

Wozu

braucht man eine Botschaft in Nordkorea?

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Burkhard Bortz

Gewisser Unterhaltungswert

Einen gewissen Unterhaltungswert haben die Drohungen des norkoreanischen Führers schon, wenn es nicht so ernst wäre. So ein junger, durch Erbschaft ernannter Führer droht den USA. Was soll dabei herauskommen? Kriegszustand?Für wen und warum? Nordkorea ist für die USA kein Gegner und bei einem Atomschlag durch Nordkorea, welch eine wahsinnige und unnütze Idee, werden auch die anderen Staaten den Führer Nordkoreas zur Ordnung rufen. Einem bösen Jungen haut die Kindergärtnerin auch auf die Finger und nimmt ihm das Spielzeug weg. Eine Chance irgendetwas zu bewirken hat Nordkorea nicht. Was will der selbsternannte Führer eigentlich? Nun die Feinheiten. Unsere Botschaft wird geschlossen und EU - weit fliegen die Vertreter Nordkoreas sofort aus den einzelnen Ländern. Ab nach Hause! Die Erfahrungen der letzen Jahre haben gezeigt, dass die letzten Diktatoren auf die Nase gefallen oder gestürzt worden sind. Es ist eine Frage der Zeit und dann kann unser Außenminister sagen, wir helfen dem Volk

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 22:40 Uhr
joachim tarasenko

bei uns proklamieren doch auch alle irgendwas jeden Tag

haha, die sind doch alle selbsternannt was wollen Sie denn? Gucken
Sie sich doch die Gurkentruppen des Westens an. Sie die wirklich besser?

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joachim tarasenko

Das hat den Diplomaten nicht interessiert

Gleich nachdem Westerwelle "harte Worte" sprach, funkte der NK Diplomat das nach Pjöngyang und schon war Westerwelles Laden dich. So wichtig ist D in Korea. Die dachten, NK ist die EU

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Gerhard Dünnhaupt

Dr. Kim Seltsam plant Geburtstagfeier

Mit dem Abschuss seiner Raketen als Geburtstagsüberraschung würde der Diktator dieses armen, verhungerten und unglücklichen Volks nur bestätigen, was das Ausland längst weiß.

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Horst Rachinger

Irrsinn ist eine Krankheit

Wenn man Irre ernst nimmt, fördert man die Irrealität solcher Geister. Diesen Fehler haben aus unterschiedlichen, aber egoistischen Gründen alle Beteiligten gemacht. Ohne diesen Langmut hätte es keine atomare Bewaffnung gegeben.

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fritz Teich

Gute und boese Rhetorik

Nordkorea beschreibt nur, was im Falle eines Angriffes auf die Hauptstadt selbstverstaendlich ist. Dann sind auch die dort befindlichen Diplomaten tot oder doch jedenfalls gefaehrdet. Das wussten diese zwar auch schon vorher, aber man kann sie ja noch mal dran erinnern ohne das dies irgendeine Aufforderung ist.

Nord Korea hat auch keine Angriffsplaene. Es hat seinen Soldaten nur erlaubt, zurueckzuschiessen. Wer den Unterschied nicht erkennt ist dumm, wer den Unterschied verwischt ist boese. An Selbstverteidigung ist niemals etwas auszusetzen, mit welchem Mittel auch immer. Wenn es keine Selbstverteidigung am Hindukusch ist.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 17:52 Uhr
Martin Günther

Haben Sie da nicht paraphrasierend plagiiert?

"Wer den Unterschied nicht erkennt ist dumm, wer den Unterschied verwischt ist boese."

Ist das den unsterblichen Zeilen

"Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht. "

aus dem DDR-Evergreen "Die Partei hat immer recht" nachempfunden?

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Volker Kraft

Herr Teich

wer Ihrer Meinung nicht folgt, ist dumm?
Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen derart weltfremden Beitrag hier gelesen zu haben.
Es ist aber schon bemerkenswert, daß hier ein Deutscher sich für ein neoabsolutistisches Regime der skurilsten Art einsetzt und treuherzig die armen, von der ganzen bösen Welt angegriffenen Nordkoreaner verteidigt. Darf ich mal fragen, wo Sie leben?

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Thomas Kobler

Bevor es wirklich hart auf hart geht...

..., servieren die selben Hände, die Kim Jong-un auf dem obigen Foto applaudieren, seinen Kopf, um den eigenen zu retten. Im Gegensatz zu "Führern" stürzt sich das Militär nur äusserst widerwillig in aussichtlose Schlachten. Krachende Niederlagen sind Gift für den guten Ruf von Generälen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass das Ende der Kim-Herrschaft derer Ceaucescus nicht unähnlich sein wird, und der Zeitpunkt dafür näher ist als viele glauben.

Nordkorea mag sich weiter isolieren, aber die entscheidenden grossen Akteure reden natürlich weiter miteinander. Weder China noch die USA sind an einer unkontrollierbaren Situation auf der koreanischen Halbinsel interessiert. Auf dieser Basis lässt sich eine Lösung finden, mit oder ohne nordkoreanischer Beteiligung. Und auch Russland würde sich nicht verschliessen - dabeisein ist alles.

Möglicherweise sind wir gegenwärtig bereits Zeugen des Zusammenbrechens von Nordkorea. Diese irren Volten wären sonst nur schwer erklärbar.

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05.04.2013, 12:20 Uhr

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