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Badachschan Taliban töten afghanische Soldaten nahe früherem Bundeswehr-Standort

In der Region des früheren Bundeswehr-Standorts Badachschan haben Taliban mindestens 18 zuvor entführte afghanische Soldaten getötet.

Fünf Monate nach dem Abzug der Bundeswehr aus der nordostafghanischen Provinz Badachschan haben Taliban-Kämpfer dort nach offiziellen Angaben mindestens 18 afghanische Soldaten getötet. Das sagte der Sprecher der Provinzregierung, Abdul Maroof Rasekh, am Mittwoch.

Bereits am Montagabend sei ein aus der Provinzhauptstadt Faisabad kommender Logistik-Konvoi der Armee nahe des Unruhedistrikts Wardudsch in einen Hinterhalt geraten. Beim anschließenden Gefecht seien zwei Soldaten getötet und 23 weitere verschleppt worden. Aufständische hätten 16 davon erschossen und die anderen sieben auf Bitten von Stammesältesten freigelassen.

Die Taliban bestätigten den Angriff. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte am Mittwoch allerdings, 15 Soldaten seien bei dem Überfall selber getötet worden. Ein weiterer sei in der Gewalt der Aufständischen an seinen Verletzungen gestorben. Elf Soldaten seien im Austausch gegen gefangene Taliban-Kämpfer freigelassen worden.

Die meisten Gegenden Badachschans sind relativ sicher. In Wardudsch operieren aber schon seit längerem Aufständische. Die Bundeswehr hatte ihr Feldlager in Faisabad im Oktober den Afghanen übergeben.

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Quelle: dpa

 
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