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Badachschan Taliban töten afghanische Soldaten nahe früherem Bundeswehr-Standort

 ·  In der Region des früheren Bundeswehr-Standorts Badachschan haben Taliban mindestens 18 zuvor entführte afghanische Soldaten getötet.

Artikel Lesermeinungen (4)

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Burkhard Bortz

Abzug !!!

Man redet viel darüber. Allerdings kommt nichts dabei heraus. Der geplante Abzug verzögert sich und wenn auch viele deutsche Soldaten abziehen, bleiben immer nocht Restkräfte dort. Selbst jetzt sieht der Laie schon, dass alle afghanischen Kräfte zusammen, also Polizei/Armee in Afghanistan niemals ihr Land unter Kontrolle bekommen werden. Allein nur der Begriff afghanische Polizei verursacht ein kaltes Grausen. Die Gegenseite, die Taliban, brauchen nur warten und dann zuschlagen. Scheinbar üben die schon ein bisschen.Und noch der größe Skandal. Die Förderung durch Deutschland : Wie kann man eine Logistikschule in diesem Bereich mit 50 Millionen Euro unterstützen bzw. finanzieren. Wer genehmigt das? Ich habe eine ganz eindeutige Ansicht! Wenn hier in Deutschland alles geregelt ist und wir haben unsere finanzilellen Probleme im Griff ..... dann sind die anderen dran. Was sagte der franzöische Arbeitsvermittler zu einem Deutschen? Wenn der letzte Franzose Arbeit hat, melden wir uns.

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Simon Bruenler

Was zu erwarten war

Nun bewahrheitet sich das was Realisten schon seit langem sagen: Boden der von der ISAF aufgegeben wird, wird umgehend von den Taliban übernommen. Spätestens wenn, bedingt durch den allgemeinen Abzug, keine Luftunterstützung mehr geleistet werden kann, werden die Taliban noch mehr Auftrieb erhalten. Wenn die ISAF dann endgültig weg ist, wird die Situation für die sogenannte Regierung in Kabul unhaltbar. Dann heißt es für Karsai und seine Freunde entweder ins Exil zu gehen oder sich mit den Taliban zu arrangieren. Die afghanischen Streitkräfte sind ohnehin nur auf dem Papier vorhanden und wahrscheinlich froh wenn ihnen selbst keiner etwas tut.

Vielleicht hätten sich die Militärstrategen vorher klarmachen sollen was General Douglas MacArthur einmal über den Krieg sagte: "Es ist fatal, in einen Krieg zu ziehen ohne den Willen, ihn auch gewinnen zu wollen."

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Burkhard Bortz

So wird es weiter gehen....

Die ganze Angelegenheit mag traurig sein und doch vorhersehbar. Die afghanische Armee hatte diesen Distrikt in eigener Verantwortung übernommen. Die ausländischen Truppen, auch Bundeswehr, waren abgezogen. Mehr Sicherheit? Die Sicherheit im Griff? Kontrolle? Das sind doch alles wahnwitzige Parolen von Traumtänzern, die sich selbst belügen. Hier schlagen die Taliban zu und zwar so, wie sie es gewohnt sind und waren. Sie verbreiten Angst und Schrecken! Diese Terroristen lachen doch über die ausländischen Kräfte. Hier ist von deren Seite doch nur Abwarten angesagt, mehr nicht. Das Chaos wird kommen .... und jeder weiss es!

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Mehmet Demir
Mehmet Demir (Mehmet-D) - 06.03.2013 17:13 Uhr

Und schon geht es los.

Kurze Zeit nachdem ein Standort von den ISAF Truppen verlassen und an afghanische Sicherheitskräfte überlassen wird, wimmelt es dort in der Umgebung nur so von Talibankämpfern und die afghanischen Soldaten wirken, ohne ISAF Unterstützung, ziemlich hilflos und unterlegen. Das ist ein ziemlich schlechtes Zeichen. Ich hoffe aus tiefstem Herzen das ich unrecht behalte, aber ich befürchte das uns aus Kabul Anfang 2015 ähnlich grausame Bilder erreichen werden wie Anfang 1975 aus Saigon.

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