Washington will direkte Gespräche mit den Taliban führen. Die Islamisten eröffneten ein Verbindungsbüro in Qatar. Sie zeigten sich ebenfalls gesprächsbereit und wollen auch mit der afghanischen Regierung verhandeln.Mehr255
Für China ist die Snowden-Affäre bis jetzt schon ein doppeltes Geschenk. Offizielle Reaktionen gibt es zwar nicht. Aber die Medien dürfen sich zum Thema Cyber-Spionage aus Amerika austoben.
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Petra Kolonko, Peking1819
Nach dem Nato-Abzug aus Afghanistan fürchtet Russland, mit Heroin überschwemmt zu werden. Das Land sucht nun nach Verbündeten im Drogenkrieg.
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Michael Ludwig, Moskau1722
Bislang hatte der Kraftwerksbetreiber Tepco behauptet, es gebe keine Probleme. Jetzt zeigt sich: Das Grundwasser nahe Fukushima ist stark mit Strontium und Tritium belastet.MehrVon
Carsten Germis, Tokio4116
Afghanistans Präsident Karzai hat auf das Gesprächsangebot Washingtons an die Taliban reagiert: Er will Verhandlungen mit Amerika aussetzen und nicht zu Friedensgesprächen nach Doha kommen.Mehr335
Manchmal reiben sich die Deutschen an Amerika. Trotzdem haben sie Obama nicht aus dem Herzen verstoßen. Er ist noch immer „ihr“ Präsident und Idol.
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Alle Blicke richteten sich bei der Fluthilfe erst einmal auf den Bund. Das ist recht und billig. Aber die Länder haben jetzt keinen Grund mehr zu meckern.
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Die Fahrpreiserhöhung wird in vielen Städten schon zurückgenommen, doch die Unzufriedenheit bleibt: Ebenso wie in der Türkei richtet sich der Volkszorn in Brasilien ganz allgemein gegen eine Politikerriege, die das Land praktisch ohne Kontakt zur Bevölkerung regiert.
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Die Vorspiele zu wirklichen Verhandlungen in Afghanistan werden dauern. Es wird darum gehen, aus welchen Kräften, Taliban eingeschlossen, eine Regierung gebildet werden kann.
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Warum sollten die Taliban in Afghanistan jetzt große Zugeständnisse machen, wenn die Dinge sich ohnehin zu ihren Gunsten entwickeln? Es bleibt wiederum die Hoffnung, dass sich die „Moderaten“ unter ihnen gegen islamistische Fanatiker durchsetzen.
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Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben.
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