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Aktualisiert: 08.01.2017, 16:19 Uhr

Jerusalem Netanjahu: Lkw-Attentäter war offenbar IS-Anhänger

In Jerusalem ist ein Lastwagen in eine Gruppe Soldaten gerast. Israels Ministerpräsident Netjanjahu geht davon aus, dass es sich beim Attentäter um einen IS-Anhänger handelt. Vier Menschen sind getötet worden.

© AFP Am Anschlagsort: In der Mitte Minitserpräsident Benjamin Netanjahu

Der Anschlag in Jerusalem ist Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zufolge offenbar auf den IS zurückzuführen. Alles deute darauf hin, dass der Attentäter ein Unterstützer der Extremistenmiliz war, teilte Netanjahu am Sonntag mit. „Wir kennen seine Identität“, sagte er. Der Stadtteil aus dem er kam sei abgeriegelt worden. Es gebe weitere Maßnahmen, die er aber nicht näher ausführen wolle.

Der Lastwagenfahrer sei in dem Stadtteil Armon Hanaziv, im Osten der Stadt, in eine Gruppe von Soldaten gefahren, die gerade aus einem Autobus gestiegen waren, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Polizei sperrte den Ort des Anschlags ab. Mehrere Verletzte wurden von Rettungskräften behandelt.Der Attentäter ist erschossen worden. Nach Fernsehberichten waren einige Verletzte noch unter dem Lastwagen eingeklemmt, Rettungskräfte bemühten sich um ihre Befreiung.

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Armon Hanaziv liegt in dem 1967 von Israel eroberten Teil Jerusalems. Die Palästinenser beanspruchen das Gebiet als Teil einer künftigen Hauptstadt für sich. Israel sieht jedoch ganz Jerusalem als seine „ewige, unteilbare Hauptstadt“. In dem Stadtteil war es seit Beginn der neuen Gewaltwelle im Herbst 2015 immer wieder zu Anschlägen gekommen.

© AFP, reuters Jerusalem: Lastwagen rast in Gruppe Soldaten

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Von Peter Sturm

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