26.07.2012 · Die Vereinigten Staaten stellen sich darauf ein, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad bald endgültig seine Macht verliert. Sie wollen nun „mit der Opposition zusammenzuarbeiten, um einen Übergang vorzubereiten“.
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Die Tage dieser US-Regierung dito.
Frieden, Freiheit und Stabilität
Die Assads haben sich einst gewaltlos an die Führung geputscht,
jetzt werden sie offenbar gewaltsam von den Rebellen und ihren
ausländischen Alliierten von der staatlichen Spitze vertrieben.
Syrien erlebte 40 Jahre fast ununterbrochen eine Phase des
innenpolitischen Friedens und der Stabilität. Die Zukunft wird
zeigen, ob die neuen Machthaber das Kräftespiel in einer Demokratie
und Marktwirtschaft mit amerikanischer Hilfe gewaltlos beherrschen
werden. Die kommende Elite hat aber bereits vor der Geschichte ihr
gewaltsames Gesicht gezeigt. Assad kam ihr zuvor noch mit politischen
Konzessionen entgegen. Sie aber, die Rebellen und ihre
Führungsspitze, haben auf eine gewaltsame Methode und dem Umsturz
der politischen Verhältnisse in Syrien gesetzt. Sie sind es, die
sich entschieden haben, ein neues Syrien auf den Gräbern
zehntausender Bürgerkriegsopfer zu bauen. Sie werden es sein, die
die "ruhmreiche" Bürgerkriegsgeschichte schreiben werden
- zusammen mit dem Westen.
"Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen
erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder
Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die
das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich
weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich
Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg
gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess
grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann."
Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'
Ungebildete Massen brauchen Despoten
Es passt nicht ins Bild des deutschen Habermas-Jüngers, aber in der Gegend geht es um Rache, Herrschaft und Unterdrückung. Die 5 % Gebildeten werden den Mob nicht kontrollieren, sondern ein neuer Despot. Da war dann Assad nicht das Schlimmste, was denkbar ist.
Nein, Amerika liefert keine Waffen ...
... denn das tut ja die Türkei für Amerika.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 15:44 UhrDa kann sich die Türkei
die alten NVA-Kalaschnikovs vergolden lassen.
"Dazu gehöre auch eine weitere Unterstützung der
Opposition. Carney machte aber abermals deutlich, dass es sich dabei
nicht um Waffenhilfe handele."
Genau man gibt das Geld nur einem guten Bekannten, der selbst einen
guten Bekannten hat. Was der damit macht, entzieht sich jeder
staatlichen Kontrolle und ist nur seinem Gewissen überlassen. Sehr
ärgerlich für den Herren,also den Jim, dass es ausreichend
Statements gibt, die mittlerweile belegen, was damit passiert. Im
deutschen Strafrecht wird dies mit dem Begriff der
"Tatherrschaft" umschrieben...