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Amerikanische Regierung „Assads Tage sind gezählt“

 ·  Die Vereinigten Staaten stellen sich darauf ein, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad bald endgültig seine Macht verliert. Sie wollen nun „mit der Opposition zusammenzuarbeiten, um einen Übergang vorzubereiten“.

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Gerhard Katz

„Assads Tage sind gezählt“

Die Tage dieser US-Regierung dito.

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Henriette Kaschulke

Frieden, Freiheit und Stabilität

Die Assads haben sich einst gewaltlos an die Führung geputscht, jetzt werden sie offenbar gewaltsam von den Rebellen und ihren ausländischen Alliierten von der staatlichen Spitze vertrieben. Syrien erlebte 40 Jahre fast ununterbrochen eine Phase des innenpolitischen Friedens und der Stabilität. Die Zukunft wird zeigen, ob die neuen Machthaber das Kräftespiel in einer Demokratie und Marktwirtschaft mit amerikanischer Hilfe gewaltlos beherrschen werden. Die kommende Elite hat aber bereits vor der Geschichte ihr gewaltsames Gesicht gezeigt. Assad kam ihr zuvor noch mit politischen Konzessionen entgegen. Sie aber, die Rebellen und ihre Führungsspitze, haben auf eine gewaltsame Methode und dem Umsturz der politischen Verhältnisse in Syrien gesetzt. Sie sind es, die sich entschieden haben, ein neues Syrien auf den Gräbern zehntausender Bürgerkriegsopfer zu bauen. Sie werden es sein, die die "ruhmreiche" Bürgerkriegsgeschichte schreiben werden - zusammen mit dem Westen.

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Dr. Gabriela Moock

Kriegslügen


"Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann."
Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'

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Christoph Rohde

Ungebildete Massen brauchen Despoten

Es passt nicht ins Bild des deutschen Habermas-Jüngers, aber in der Gegend geht es um Rache, Herrschaft und Unterdrückung. Die 5 % Gebildeten werden den Mob nicht kontrollieren, sondern ein neuer Despot. Da war dann Assad nicht das Schlimmste, was denkbar ist.

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Peter Pen

Nein, Amerika liefert keine Waffen ...

... denn das tut ja die Türkei für Amerika.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 15:44 Uhr
Gerhard Katz

Da kann sich die Türkei

die alten NVA-Kalaschnikovs vergolden lassen.

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Ludgar Mankowski

Keine Waffenhilfe?

"Dazu gehöre auch eine weitere Unterstützung der Opposition. Carney machte aber abermals deutlich, dass es sich dabei nicht um Waffenhilfe handele."

Genau man gibt das Geld nur einem guten Bekannten, der selbst einen guten Bekannten hat. Was der damit macht, entzieht sich jeder staatlichen Kontrolle und ist nur seinem Gewissen überlassen. Sehr ärgerlich für den Herren,also den Jim, dass es ausreichend Statements gibt, die mittlerweile belegen, was damit passiert. Im deutschen Strafrecht wird dies mit dem Begriff der "Tatherrschaft" umschrieben...

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