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Amerikanische Außenpolitik Cheney befürchtet Angriff Israels auf Iran

21.01.2005 ·  Der Iran führt nach Ansicht des amerikanischen Vize-Präsidenten Cheney die Liste potenzieller Krisenherde an. Israel könne den Iran „ohne zu fragen“ attackieren, da Teheran die Zerstörung Israels zum politischen Ziel erklärt habe.

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Im Anschluß an Bushs Amtseinführung hat der amerikanische Vize-Präsident Dick Cheney er Iran als den derzeit problematischsten Ort der Welt bezeichnet.

Der Iran führt nach seiner Aussage die von der amerikanischen Regierung aufgestellte Liste potenzieller Krisenherde an. Er befürchte, daß Israel einen militärischen Angriff auf das Land planen könne, sagte Cheney am Donnerstag dem Sender MSNBC. Israel könnte die Atomanlagen des Landes angreifen, um „jede von Teheran ausgehende atomare Gefahr zu eliminieren.“

Israel könne den Iran „ohne zu fragen“ attackieren, da Teheran die Zerstörung Israels zum politischen Ziel erklärt habe. Er äußerte sich „sehr besorgt“ über das iranische Atomprogramm, von dem Washington befürchtet, daß es auch dem Bau von Atomwaffen dient. Zudem unterstütze Teheran die radikalislamische Hizbullah.

Im weltweiten Vergleich der Länder, von denen möglicherweise Gefahr ausgehe, sei der Iran „an der Spitze der Liste“. Cheney bekräftigte jedoch, die Vereinigten Staaten wollten den Konflikt mit Teheran auf diplomatische Art lösen. Amerika wirft dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies jedoch zurück und argumentiert, das Atomprogramm des Landes diene rein friedlichen Zielen.

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