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Amerikanische Affären König David und das Batseba-Syndrom

 ·  David Petraeus ist nur einer von vielen gefallenen Helden bei Amerikas Streitkräften. Mindestens fünf Generäle wurden degradiert oder angeklagt. Die Skandale kratzen an der Verehrung der Truppen.

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K Letis
K Letis (odysseus_9) - 20.11.2012 21:25 Uhr

Die Ehefrau nebst Familie spielt bei einem Soldaten eine wichtige Rolle

Die Tendenzen zur Auflösung traditioneller Strukturen kommen aus der Gesellschaft.

Eine Gesellschaft sollte sich über die Ursachen Gedanken machen, wenn reihenweise Familien zerbrechen, Politiker "Minderjährige" heiraten oder Orgien feiern.

Frauen gehören meiner Ansicht nach nicht auf den Kasernenhof.

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Christoph Gruber

Deutsche Soldateska

Zweifellos sind Deutsche schon aus historischen Gründen besonders qualifiziert, anderen Völkern Belehrungen zuteil werden zu lassen, wie sich Offiziere und Soldaten im Feld oder als Lagerpersonal zu verhalten haben.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 19.11.2012 10:42 Uhr

Was die Militärs fürchten

Das Kaprizieren auf eine öffentliche Brandmarkung sexueller Verfehlungen dient letztlich natürlich der Rechtfertigung des Militarismus.Doch nicht nur im eng zu verstehenden Sinne.So richtig es ist,dass Soldatentum und sexuelle Übergriffe zusammengehören,so falsch wäre es,ein Soldatentum zu verherrlichen,dem solche Übergriffe fremd wären,ja gar nicht möglich.Die Behauptung einer Vorbildfunktion der Generäle zielt nämlich auch auf den sog. Sauberen Krieg.Letztlich gar auf einen Krieg ohne Soldaten.Drohnen,die aber den Menschen die Häuser zerstören,wären selbst dann ein verwerfliches Aggressionsmaterial, wenn kein einziger Mensch dabei umkäme.Zu reden ist über den Charakter des Krieges,wem er dient,ob er gerecht oder ungerecht ist,z.B.Warum führen sich Generäle wie „Herren“ auf?Weil sie Herren sind,Besatzer.Kriegsherren.Warum Frauen wie Huren?Weil als Beute sie sich dem Sieger verpflichtet fühlen.Solches und ähnliches entlarvt den Charakter eines Krieges.Was somit die Militärs fürchten.

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Chris Frank
Chris Frank (Chris_55) - 19.11.2012 09:24 Uhr

Geht es noch?

Könnte man da bitte differenzieren? Im Artikel werden munter Straftaten wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vermischt mit dem Privatleben und der freien Wahl der Sexualpartner von erwachsenen Menschen.

Das eine ist zweifellos verurteilenswert und hier haben Straf- und Disziplinarrecht zu greifen.

Das andere geht nur die daran beteiligten Personen an. Also den General, seine Ehefrau und seine Geliebte. Das ist weder verureilenswert noch unmoralisch und für jeden normalen Menschen bestenfalls ein Fall für das Zivilrecht (d.h. Scheidungs- und Unterhaltsrecht). Und nein, der General macht sich mit einer solche Affaire auch nicht erpressbar. Das kommt nur von der bigotten haltung seiner Mitmenschen dass es genau das fürchten muß was jetzt passiert ist. Würde die Gesellschaft wie ich oben argumentieren wäre Null Erpressungspotential vorhanden.

Aber es ist schon pervers. Menschen mit Drohnen töten darf er als CIA-Chef. Aber etwas Spaß unter Erwachsenen, das darf er nicht haben.

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Stefan Gruner

Militarismus

Die in dem Artikel genannten Symptome, in ihrer Gesamtheit, haben einen einfachen und allgemeinverstaendlichen Klarnamen: Militarismus. Seine diversen Formen und Ausdrucksweisen erinnern mich an religioese Idolatrie.

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Rolf Joachim Siegen

Kultur der Mittelmaessigkeit

Nur Mittelmaessige koennen sich als Wassertraeger einem politischen System andienen, welches sich in Kriegen bzw. Besatzungsherrschaften zu verausgaben neigt, waehrend es daheim an allen Ecken und Enden am Notwendigen fehlt.

Auf Patreus gemuenzt: der britische Guardian bringt es treffend auf den Punkt: 'General David Petraeus's fatal flaw not the affair, but his Afghanistan surge'.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

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