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Wegen Totschlags im Irak : Blackwater-Söldner zu hohen Haftstrafen verurteilt

  • Aktualisiert am

Ein ehemaliges „Blackwater“-Mitglied vor dem Gericht in Washington Bild: AP

Ein Mal lebenslänglich und drei Mal 30 Jahre Haft: In Amerika sind vier ehemalige Söldner der privaten Sicherheitsfirma Blackwater verurteilt worden. 2007 hatten sie im Irak um sich geschossen und 14 Menschen getötet.

          Fast acht Jahre nach dem Tod 14 irakischer Zivilisten in Bagdad hat ein amerikanischen Bundesgericht vier ehemalige Söldner der privaten amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater zu hohen Haftstrafen verurteilt.

          Einer der Männer erhielt wegen Mordes lebenslänglich, die drei anderen jeweils 30 Jahre Haft wegen Totschlags. Das berichtete die „Washington Post“ am Montag. Bereits im Oktober waren die vier in Washington schuldig gesprochen worden.

          Das Verbrechen hatte 2007 weltweite Empörung ausgelöst. Die Wachmänner hatten damals am belebten Nissur-Platz in Bagdad das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Dabei waren nach Angaben des Gerichts insgesamt 14 Iraker getötet und weitere 18 verletzt worden.

          Der Irak hatte damals von 17 Todesopfern gesprochen. Die Wachleute hatten behaupteten, sie seien angegriffen worden. Unter den Toten waren auch Frauen und Kinder.

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