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Sexuelle Gewalt Täglich Dutzende Übergriffe in Amerikas Militär

 ·  Ein amerikanischer Oberstleutnant grapscht betrunken eine Frau an. Der Fall beleuchtet ein Problem des amerikanischen Militärs, das bisher im Dunkeln lag: Täglich gibt es Dutzende sexuelle Übergriffe.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)
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Alfred Vomberg

Gibt es eigentlich einen einzigen

weiteren Vorteil, außer der political Correctness, der für eine gemischte Truppe spricht?
Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sinkt die Kampfstärke proportional zum Anteil der Frauen.

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Fritz Reinhardt

übernahm er im Pentagon die Leitung der Abteilung zur Verhinderung von sexuellen Übergriffen

Hier erkennt man deutlich wie die Politik mit solchen Dingen umgeht. Eins ist doch klar:
KEIN PSYCHISCH GESUNDER MENSCH ERGREIFT DEN DIENST AN DER WAFFE UND LERNT MENSCHEN ZU TÖTEN.
Eine Welt die die Tötung von Menschen, egal aus welchen Gründen, gut heißt, ist eine psychisch kranke Welt.

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nichts neues

das sehen wir überall auf der Welt, wo die Cowboys präsent sind. In Japan versuchht man mit allen Mitteln die Übergriffe der Soldaten an japanischen Frauen zu vertuschen.

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Christian Heine

Das Problem ist die Genderpolitik.

Was hatte man denn erwartet was passiert, wenn man Frauen einem solchen Umfeld aussetzt? Allein schon der Fakt das sie niedrigere Prüfungsanforderungen und Normen erreichen müssen, muss die Stimmung völlig vergiften. Zumal im Einsatz auch eine Frau mit Bestnoten wegen der heruntergeschraubten Anforderungen immer das schwächste Glied der Kette sein wird, was ggf. verheerende Folgen für alle haben kann. Das unter diesen Umständen der gegenseitige Respekt verloren geht, ist die logische Folge. Vor allem wenn man bedenkt, was für ein Menschenschlag für gewöhnlich in einer Berufsarmee anheuert: Experten für politisch-korrektes Zusammenleben werden es wohl eher nicht sein!

Frauen haben im Heer, auf Schiffen (Gorch Fock lässt grüßen...) und in U-Booten nichts verloren, genausowenig wie Männer in einer Kinderkrippe oder Kita (Daniel Cohn-Bendit läßt grüßen).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 10:13 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 11.05.2013 10:13 Uhr

Das ist Unsinn,

bei den Amis ist der weibliche Anteil am Offizierskorps höher als in jeder Armee der restlichen
Welt. Die haben sogar Weiber in Kampftruppen, was sich sonst niemand traut. Dei denen ist eines typisch: Die sind so loyal, dass sie unfähig sind zu fliehen. Hat man bei dem Exoten Ghaddafi gesehen, der sich 35 Jahre lang mit Frauen als Leibwache umgab. Sogar in seinem
Zelt mitten in Paris. Das sind alles keine Märchen. Natürlich sind die Frauen, sagen wir mal,
in jeder Hinsicht stabil angelegt.

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Stefan Pohl

Die dümmste Generation seit sechstausend Jahren …

Es ist hinlänglich bekannt, daß die Struktur eines stehenden Heeres es mit sich bringt, daß dort große Mengen Langerweile und Frustration infolge eines Mangels an produktiver Beschäftigung produziert werden. Es ist bekannt, daß große Herden testosterongeladener junger, frustrierter, gelangweilter Männer trinken, was zu weiterer Enthemmung führt. Gesellschaften haben sich immer wieder entschieden, dieses Risiko für die Innere Sicherheit hinzunehmen, um die Äußere Sicherheit zu gewährleisten. Diese Generation ist aber die erste, die in ihrer Hybris, die Natur des Menschen mit netten Worten diplomierter Sozialpädagogen — Verzeihung, SozialpädagogInnen — ändern zu können, systematisch Frauen in diese ohnehin problematische Sozialstruktur des Heeres integrieren will. Ist denn alle Menschenkenntnis verlorengegangen? Wahrlich, dies scheint die dümmste Generation seit Menschengedenken zu sein.

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Johannes Kaiser

Irrweg

Die Sexualisierung der Streitkräfte ist ein Irrweg der gefährlich nahe an die Wehrkraftzersetzung führt. Sie unterminiert die Disziplin und bindet wichtige Ressourcen im dienste einer bescheuerten gender-equality Ideologie die nicht nur Lebensfremd, sondern für den Soldaten auf dem Feld lebensbedrohlich sein kann. Eine Einheit ist nur so stark wie sein schwächstes Glied. Frauen sind körperlich im Schnitt 30 % weniger leistungsfähig wie ein Mann, was bedeutet, dass eine Einheit wo Frauen dienen um 30% weniger effizient ist. Nebenbei: In der Armee (bin selber Offizier der chilenischen Armee), verdient man sich den Respekt durch Leistung und nicht durch einer von oben verordneten Gesinnungsumstellung. Wenn man 30% weniger leistet, wenn die Aufnahmeprüfungsbedingungen runtergeschraubt werden etc, kann kein Respektverhältnis aufgebaut werden. Die Übergriffe sind nur die Folge dieser durchaus (militärisch) logischen Einstellung der kämpfenden Truppe. Man google nach Martin van Creeveld

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 10:18 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 11.05.2013 10:18 Uhr

Falsch

Die Wehrmacht hätte an der Front, an der Heimatfront und in der Wirtschaft noch weniger Chancen gehabt. Die Frauen waren überall zu finden. Auch bei der Flak-Artillerie in Bochum,
in dem Fall meine Omma, als Richtschützin an einer 2-cm-Flak.

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Götz Muenthe
Götz Muenthe (goemue) - 10.05.2013 11:42 Uhr

@J. Kaiser

Falls Sie in Chile leben (wovon erst einmal auszugehen ist), machen Sie sich doch mal den Spaß und lesen Sie den Artikel über Martin van Creeveld auf der deutschen Wikipediaseite.

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Eberhard Stoeckel

Nach Angaben des Pentagons wurden im vergangenen Jahr 3374 Fälle von sexueller Gewalt.

US-amerikanische "heroes" sind eben keine wirklichen Helden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 18:36 Uhr
Heinrich Seneca

Die US-Berufsarmee hat mehr Testosteron als die Polizei in den USA erlaubt

Die USA hat 732 Militärstützpunkte außerhalb der US-Grenzen und führt quasi endlos Kriege seit dem WK2. Dieser Stress führt nichtzuletzt durch das spezielle körperliche und mentale Training zu erhöhtem Testosteronausstoß. Sind nicht aussreichend Bordelle (Tross) in Stützpunktnähe, dann geht der Druck wohl leicht gegenüber weiblichen Kollegen heute los. Das gehört zum Soldatensein seit Generationen m.E. einfach dazu und läßt sich nicht ändern.
Frauen sollten das bitte bei der Berufswahl mit ins Kalkül ziehen und sie werden das auch wohl tun, oder?

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Willi Wiberg
Willi Wiberg (Wiberg) - 10.05.2013 02:22 Uhr

Kulturelle Unterschiede

Mal ehrlich:
Bei einer Armee, die im Einsatz steht, zählt eigentlich nur eines, nämlich ob sie siegen kann.

Die Bundeswehr ist der US-Army da ja auch um Längen voraus: Wenn nämlich ein türkischer General eine deutsche Soldatin züchtigt, wird der Ball auf diplomatischer Ebene eher flach gehalten. Ich glaube, der Minister hat irgendwas von "kulturellen Unterschieden" erzählt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 10:22 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 11.05.2013 10:22 Uhr

Und bei der Army

haben Marines in einem ähnlichen Fall die Türken so verdroschen, dass ihre Befehlshaber
wochenlang nicht mal nach dem Verbleib ihrer Leute zu fragen gewagt haben. Kein US-Offizier hat auch nur mit der Wimper gezuckt als es darum ging, die Fauskämpfer zu decken. Der Türke hätte zurechtgewiesen gehört, unter Drohung des Rückzuges der Patriots.

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Gerd Kintzel

Es bleibt alles beim Alten.

Seit Jahren kritisiere ich in der amerikanischen Gesellschaft eine Kultur der Gewalt, die sich seit 250 Jahren nicht wesentlich verändert hat. Warum das in den Streitkräften anders sein sollte, wird mir niemand erklären können.

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kurt treier
kurt treier (kurt1111) - 09.05.2013 21:28 Uhr

die us-amerikaner können es nicht besser, denn

es sind ja die intelligentesten der intelligenten beim militär. obama war scchon über vieles entsetzt. was hat er versprochen und was hat er gemacht? er muss einfach noch ein wenig schlau daher schwätzen und in drei jahren ist die show vorbei. mehr hat dieser mann nicht im sinn?

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Friedrich Wilhelm Preuß

Soldaten und Sex

Soldaten und Sex sind System.
Als Kind (9 Jahre) erlebte ich, wie Soldaten systematisch Frauen vergewaltigten. Fragen Sie z.B. (heute alte) Berliner Frauen, was sie 1945 erlebten, als die sowjetischen Militärs sie ergriffen. Nehmen Sie als andere Beispiele die Berichte aus den afrikanischen Kriegsgebieten über die Bedeutung der Waffe "Sex". Man kann sich eher wundern, daß und wie gesittet der Alltag der männlichen und weiblichen Soldaten abläuft.

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Torsten Klier

Das übliche

Rassismus, Sexismus, Nazi und Klimawandel.
Ein Geschäft, an dem sich hundertausende gesundstoßen. Deshalb wird das niemals aufhören.
Widerlich ist das, einfach nur widerlich.

Für die wirklichen Opfer sexueller Gewalt (ich denke speziell an die Vergewaltigungsorgie in Worms) haben die Raffkes bezeichnenderweise nicht ein Wort übrig.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 22:55 Uhr
Seymour Hoffmann

Widerspruch in sich

Sich ueber rassismus und sexuelle gewalt in einem atemzug zu beschweren is eigentlich ein widerspruch in sich. Wer sich ein wenig mit vergewaltigungsstatistiken aus den usa auskenn weiß was ich meine.

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Gerd Kintzel

Setzen, sechs.

Was das Eine mit dem Anderen - die Gewalt in den Streitkräften mit dem Kapitalismus - zu tuen haben soll, werden Sie vermutlich nicht erklären können. Aber man kann ja zumindest erst einmal jeden Unsinn schreiben.

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Ilona Lepper

Als Wormser ...

... point taken ...

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Dirk  Lehmann

Man kann eben nicht den Teufel mit dem Belzebuben austreiben...

bekanntlich wurden in den US-Streitkräften noch NIE "Staatsbürger in Uniform" oder "Innere Führung" angestrebt. Auch ist die rein militärische Ausbildung völlig anders: Auf US-Seite der absolute Kadavergehorsam, der erschreckend an totalitäre Regime in früheren und jetzigen Zeiten erinnert, hier Zielvorgaben mit (relativer) Autonomie bzgl. des Weges, auf welchem man das Ziel erreichen kann.

Wer sich die TV-Dokumentationen beider Nationen bei der Ausbildung ihrer Elitetruppen anschaut, der sieht:
primitiven Bootcamps mit viel Anbrüllen dort,
hier leistungsstress, aber Unterstützung bei der Entwicklung von Stressresistenz.

In den USA wird den Soldaten SYSTEMATISCH jede menschliche Hemmschwelle durch Hirnwäsche entfernt, sie werden zu Robotern umgeformt.

Hier wird zumindest versucht, nicht ALLE segensreichen Errungenschaften sozialer Evolution auszuradieren.

DAss dort sexuelle Übergriffe häufiger sind, sollte daher nicht verwundern.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 09.05.2013 19:20 Uhr

und wieder sind es die bösen Männer....

.... zum Kämpfen und Sterben sind sie gut genug (denn in Kampftruppen sind Frauen auch in der US-Army noch nicht vertreten), aber sonst sollen sie sich bitte schön korrekt verhalten. Natürlich ist das Verhalten nicht in Ordnung, aber was bitte ist an den meisten Kampfeinsätzen und Kriegen der Amerikaner in Ordnung?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 21:33 Uhr
Daniel Bruchhagen

@ Hr Meier

Was geht denn in Ihrem Kopf so ab??
"Natürlich ist das Verhalten nicht in Ordnung".
Im Artikel geht es nicht darum, dass sich Kleinkinder gegenseitig eine Schippe wegnehmen. Es geht um sexuelle Übergriffe! Dies verharmlosen Sie extrem und stellen es als Bagatelle dar!
Und indem Sie schreiben, dass "sie sich sonst bitte schön korrekt verhalten sollen", zeigen Sie sogar Verständnis. Unglaublich..

Ihrer Logik folgend müssten sich diese Soldaten an gar kein Gesetz halten. Einbruch, Raub oder Mord? Ist natürlich nicht so in Ordnung. Aber die Kriege der Amis auch nicht. Also dann...

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Christian Beermann

Thema verfehlt ?

Erläutern Sie mir mal bitte den Zusammenhang zwischen dem Artikel und ihrem Kommentar...

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@Michael Meier Zum Sterben gut genug - Nipplegate

An diesem Punkt reproduziert sich die zutiefst verklemmte und verlogene Einstellung der US-Amerikanischen Gesellschaft gegenüber den Themen Sex and Violence.

(Man betrachte nur mal den Vorfall des "Nipplegate" ... only in `Merica.)

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Theodor Wedel

Weiterer Lösungsvorschlag aus anderen Kulturen

Man schafft Militärgerichte ab und unterstellt die Täter der zivilen Gerichtsbarkeit. Etwa wie in Deutschland.

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Lösungsvorschlag aus anderen Kulturen;)

In anderen Kulturen wurde dieses Problem einfach dadurch gelöst, dass man die Frauen verschleiert. Und falls es in diesen sehr pragmatischen veranlagten Kulturen trotz dieser Präventivmaßnahme dennoch zu sexualisierten Übergriffen kommt, dann kann man leicht feststellen, dass die Schuld bei der verführerischen Frau liegen muss;)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 13:48 Uhr
Closed via SSO

@Stefan Neudorfer ;)

Deswegen habe ich den Artikel auch 2-mal mit einem ;) versehen, um die intendierte Ironie zu kennzeichnen.

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09.05.2013, 17:44 Uhr

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