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Nach Panama-Gipfel : Obama will Kuba von der Terrorliste streichen

  • Aktualisiert am

Während des Amerika-Gipfels in Panama kam es zum historischen Handschlag von Obama und Castro. Bild: AFP

Kuba soll von den Vereinigten Staaten nicht länger als Unterstützerstaat von Terroristen gebrandmarkt werden. Präsident Obama kündigt an, den kommunistischen Staat von der Terrorliste zu streichen.

          Der amerikanische Präsident Barack Obama will Kuba von der Terrorliste der Vereinigten Staaten streichen. Nach Angaben des Weißen Hauses setzte Obama den Kongress am Dienstag über seine Absicht in Kenntnis, die kommunistische Karibikinsel nicht mehr als Unterstützerstaat von Terroristen zu führen.

          Die Entscheidung ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Washington und Havanna. Auf der Terrorliste der Vereinigten Staaten stehen derzeit außerdem der Iran, Syrien und der Sudan.

          Kuba war 1982 auf die Liste gesetzt worden, weil es Mitgliedern der baskischen Untergrundorganisation ETA und der kolumbianischen Guerillagruppe FARC Unterschlupf gewährt hatte. Durch den Schritt wurde Kuba von Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen ausgeschlossen.

          Das amerikanische Außenministerium habe diesen Schritt nach längerer Überprüfung empfohlen, teilte Minister John Kerry mit. Kuba hatte in Gesprächen mit Vertretern aus Washington darauf gedrängt, von der Liste gestrichen zu werden. Obama hatte nach der Annäherung auf dem Gipfel in Panama zudem den Kongress aufgerufen, ein Ende der Kubasanktionen zu beschließen. Die über 50-jährige Politik der Isolation der sozialistischen Karibikinsel sei gescheitert.

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