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Militäraktion in Syrien Obama wartet ab

 ·  Der amerikanische Präsident Obama will militärisch gegen den syrischen Präsidenten Assad vorgehen, aber auf eine Genehmigung des Kongresses warten. Luftschläge seien militärisch „jetzt genauso wirksam wie nächste Woche oder in einem Monat“.

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Markus Schmitt

Kein Eingriff

Es wäre besser eine Verhandlungslösung ernsthaft zu suchen als in Syrien einzugreifen und eine der Beiden Seiten die beide nicht Unterstützenswert sind zu helfen

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 02.09.2013 17:00 Uhr

Immer unglaubwuerdiger:

...
Auch seien „Regimeelemente“ in der betroffenen Region angewiesen worden, am 21. August Gasmasken zu tragen
...

Und nun ist gar von Sarin die Rede,das angeblich eingesetzt worden waere.
Da Sarin ueber die Haut resorbiert wird,zeigt sich die schwachsinnige US-Logik in der ganzen Tragweite:
Man nehme verschiedene oeffentlichkeitswirksame Begriffe,mische sie in einer US genehmen Art und Weise zu einem Gift-cocktail und echauffiere sich dann ueber die Schreckensmeldung.

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Bodo Schickentanz

... noch mal zur Erinnerung!

Im "zweiten Golfkrieg" 1991, als Saddam Hussein in Kuwait einmarschiert ist gab es diese "nette" Geschichte mit der Papa Bush in die Propagandaschlacht zog.

ALLES KOMPLETT ERSTUNKEN UND ERLOGEN: Hierzu ein Zitat aus Wikipedia:

"Zur Rechtfertigung des Krieges wurden zuvor einige – später als Fälschung entlarvte – Gräuelberichte in die Massenmedien lanciert. Hierbei wurde insbesondere die so genannte Brutkastenlüge bekannt: Den irakischen Truppen wurde vorgeworfen, in kuwaitischen Krankenhäusern Babys aus Brutkästen gerissen und dadurch ermordet zu haben. Nach dem Krieg stellte sich heraus, dass eine New Yorker PR-Firma diese Falschinformation in Umlauf gebracht hatte. Die fünfzehnjährige Nijirah al-Sabah, die als angebliche Krankenschwester unter Tränen vor dem US-Kongress von den Säuglingsmorden berichtete, war die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA. Ein angeblicher Chirurg, der als Zeuge vor den Vereinten Nationen auftrat, war in Wahrheit Zahnarzt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 18:37 Uhr
Sonja Domberga

Wag the Dog. immer wieder!

"muh children" hat seine PR-Wirkung noch niemals verfehlt!

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 01.09.2013 17:14 Uhr

Sozialarbeiter und Polizisten unterscheidet m.E.

Das Polizisten gelernt haben das es noch Möglichkeiten gibt wenn der Dialog nicht weiterhilft.
Sozialarbeiter wissen das auch, machen dann selber manchmal nichts, es ist nicht mehr Ihr Aufgabereich. Obama ist aber nicht mehr Sozialarbeiter in Chicago sondern Präsident der USA.
In Zeiten wie diesen keine Kriege führen zu wollen ist reines Wunschdenken.
Der Präsident macht sich und die USA lächerlich wenn er Maßnahmen ankündigt aber dann nicht durchführt. Die Idee der roten Linie hat den Nachteil das es Leute gibt die sich für solche Vorgaben gar nicht interessieren. Sie gelten dann nur für einen selbst.
Viel Spaß noch Herr Präsident. Auch als lahme Ente.

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Bodo Schickentanz

Dejavu ??!!

Obamas graue Haare rühren sicher daher, dass er sich sicher nicht hat träumen lassen, in welcher "Schlangengrube" er sich da wiederfinden würde, nach seiner Wahl zum Präsidenten. Doch nun hat er einen "Meisterschachzug" auf diesem politischem Schlachtfeld getan und damit Amerika ev. ein Stückchen Demokratie zurück gegeben, das es seit Bush und 9/11 verloren hatte, denn wenn der Kongress nun den Militärschlag ablehnt, ist er (und WIR ALLE) "fein" raus; auch wenn die "NEOCONS/NWOs"* ihn dafür hassen werden und sogut sie können ihn auch dafür bluten lassen werden; hoffen wir dies wird nicht so wörtlich geschehen wie bei JFK.
Sollte der Kongress allerdings zustimmen, dann hat er wenigstens die Verantwortung aufgeteilt und kann anschliessend auf jeden mit dem Finger zeigen, der dem Militärschlag zugestimmt hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 17:04 Uhr
Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 02.09.2013 17:04 Uhr

Ja,Déjà-vu:

Lyndon Baines Johnson liess sich sowohl vom Kongress als auch von Senat seine Tonkin-Resolution absegnen.
Im Nachhinein wollte aber gleichfalls keiner fuer das Debakel verantwortlich sein.

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Sonja Domberga

hoffentlichist der Angriff aufgehoben, nicht nur aufgeschoben!

Angst zu haben, das "Gesicht zu verlieren" oder "schwach zu wirken", darf einfach kein Grund für Militärschläge sein!
Auch das Ziel, Russland oder Iran zu schwächen rechtfertigt die zwangsläufigen Kollateralschäden nicht! Die Saudis hassen den Iran, die Schiiten. Daher ja deren Söldnerbanden in Syrien.
SA oder Katar sind keine zuverlässigen, vertrauenswürdigen Partner für den Westen! Die USA darf sich nicht vor deren Karren spannen lassen!
Eher die Schiiten sind doch bereit, sich dem Westen zu öffnen? Warum verbündet man sich nicht lieber mit denen anstatt mit den Golf-Monarchien?

Insbesondere als Frau würde ich jdf. lieber in einem sekülären schiitisch geprägten Land leben, als bei den sunnitischen Saudis. Auto fahren macht doch Spass!

"armchair generals"

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Robert Bendix

Was wir wirklich brauchen, ist kein "Gegenstück" zur Nato, sondern eine grundsätzlich...

andere PROBLEMLÖSUNGS-STRATEGIE!
Deswegen fallen die USA auch ständig, trotz noch so viel
Geld und Waffen, auf die sprichwörtliche Nase!
Auch mit anderen "Bündnispartnern" kämen wir über kurz oder lang
in Schwulitäten, etwa wenn China Taiwan mit einer "Vollmitgliedschaft"
chinesischer Staatszugehörigkeit beglücken wollte etc...!
In einer sich ständig ändernden Welt ist es in etwa so, wie mit dem
Handy-Tarif, eine Eierlegendewollmilchsaudienstwagenmitbodengrill
Lösung gibt es nicht!
Fassen wir doch mal zusammenn:
Die Saudis und Katar wollen ihre Gas- u. Öllieferungen gerne mit
einer Pipeline quer durch Syrien realisieren. Russland und sein
mittlererweile staatseigenes Gelddruckgasmonster Gazprom
wollen dies u.a. Umständen verhindern weil Europa mit
Ostseepipeline von Russland abhängig bleiben soll.
Den Protagonisten ist jedes (!) Mittel recht, ihre "Wünsche"
zu realisieren! Die Saudis und Katar organisieren mit
Hilfe des CIA und den örtlichen Unruhestiftern eine
kleine Rebellion F.f.

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Bodo Schickentanz

Jawoll Obama ... Yes You CAN!

Yes he can ... Strike!

... gerade habe ich die Wiederholung der Nachrichten geschaut und bin froh und erleichtert (für's erste).
Ein genialer Schachzug von Obama und ein kleiner Sieg für die fast schon verloren geglaubte Demokratie in Amerika. Zugegeben, die Briten mögen Obama inspiriert haben und es sei ihnen dafür zutiefst gedankt. Ich hatte schon durchgeatmet, als das britische Parlament den Einsatz abgelehnt hat und ein Hoffnungsschimmer fiel auf mein, durch die "Ereignisse" rund um den Syrienkonflikt, recht verfinstertes Gemüt (siehe:
[Link entfernt.]
facebook.com, notes, bodo schickentanz, gefährliche propaganda Syrienkriegstreiberei, August 2013


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Jan Matthias

Staatsmann in Nöten

Wir haben dieses Jahr schon Kim-Jong Un gesehen, wie er sich verbal verrannte und nur mit Glück der Demütigung entging.
Jetzt ist nach einem kleinen Hoppala-Intermezzo durch Cameron eben der nächste dran: Obama.
Man fragt sich, ob er überhaupt eine langfristige Strategie besitzt, aber er hat sich durch den C-Waffen-Einsatz viel zu schnell aus der Deckung gewagt. Letzter Ausweg: Kongress.
Oder wird es die Auferstehung der NSA? "Seht her Leute, dank der Daten und dem unermüdlichen Einsatz dieser tapferen Männer konnten wir den wahren Täter ermitteln und Schaden von der Welt abwenden. Ist es nicht ein Glück, dass wir diese Behörde haben, die alles darf??"

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Closed via SSO

Papst...

ruft zu Fastentag für Syrien auf!
Dann darf man gespannt darauf warten, wie dieser Aufruf in den muslimischen Ländern ankommt und umgesetzt wird.
Zumindest den in muslimischen Ländern verfolgten Christen, Atheisten etc. dürfte das Essen ohnehin schon eine ganz lange Zeit im Hals stecken bleiben.

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Closed via SSO

Verräterische Sprache

Obama: „Wir sind bereit, um zuzuschlagen, wann immer wir es wollen.“
Was würden Sie von so einer Person im privaten Umfeld halten?
Der würde doch zwischen unseren U-Bahn-Schlägern gar nicht auffallen.

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Tim Wilhelm

Wir brauchen ein Gegenstück zur NATO

Die Völker, die die aggressive NATO-Politik satt haben, und solidarisch zum Thema "Syrien" stehen, sollten sich schnellstmöglich zusammentun und um Russland und China herum ein Gegenstück zur Nato auf die Beine stellen. Wahr ist es, dass die Bevölkerung der NATO-Staaten bereits gegen den Irak- und Afghanistan-Krieg waren; jedoch ist es weitaus sicherer dieses Gegenstück im Rücken zu haben.

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Manfred Kaiser

Rätselhaft

erscheint uns das Vorgehen der Marionettenspieler -Obama ist nur die Marionette-in Sachen Syrien.Ist da noch ein mächtiger Player ,der den nächsten Schritt im 3.WK-Spielplan verhindern will?
Was soll die merkwürdige Ankündigung Assad solle bestraft werden aber nicht geschwächt?
Nebenbei : Bestraft werden nur die zufällig vom Tomahawk getroffenen "Kollateralschäden"
Besonders interessant die Ankündigung :"Kein zweiter Irak". Dabei ist genau das geplant.Und es fängt genauso an mit einer falschen Behauptung ,geht so weiter ,mit die Bevölkerung befreien,bis zur völligen Destabilisierung und Zerstörung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 13:25 Uhr
Torsten Klier

"Obama ist nur die Marionette-in Sachen Syrien"

Herr Kaiser, muss man das noch kommentieren?

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Christopher B. Haas

Gefährliche Option: Defensiv-Gegenschlag in Richtung USA...

Wäre Assad clever, dann würde er jetzt seine Koffer packen und zu seinen russischen verbündeten ins Exil gehen. Letzter Befehl an die Regierungstruppen: Kampf einstellen und das vollständige Waffen-Arsenal an die sog. Opposition übergeben, aber bitte unzerstört. So würde er mit seinem Rückzug die USA und ihre Hörigen am wirkungsvollsten treffen, weil ein unkalkulierbares Potenzial an brisantem Material in den Händen der "genuinen" Feinde der Amerikaner landen würde. Was dann passiert? Wünsche viel Spass, Mr. President...

Beste Grüße

C.B. Haas

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Peter Herbeck M.A.

die Foristen verwechseln für den IRAK-Krieg war ein anderer Präsident verantwortlich nicht Obama

Marginalie: auf einem ursprünglichem Foto waren einmal Lenin und Trotzki abgebildet. Später gab es dieses Foto nur noch ohne Trotzki !!!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 23:26 Uhr
Lothar Troeller

Wo ist der Unterschied?

G.W.Bush - B.H.Obama

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Thomas Kobler

Wenn einem die Welt...

...die Gründe fürs Zuschlagen nicht mehr abkauft, dann wird es ganz ganz schwierig, dabei gut auszusehen. Soweit haben es die USA also unter Bush und Obama gebracht - dass man ihnen mehr misstraut als einem nahöstlichen Schergen oder islamistischen Jihad-Knallköpfen. Respekt, Mr. Presidents.

Zögern ist bei Vergeltung eigentlich nicht vorgesehen im Ablauf. Vergeltung muss zwingend etwas Schlagfertiges beinhalten, sonst verkommt sie zur ganz normalen Bestrafung. Aber sanktionieren könnte man ja auch im UN-Rat und ohne Tomahawks. Der Scherge würde tanzen vor Freude.

Sollten dann doch noch in - sagen wir zwei Wochen - die Tomahawks fliegen, dann wird die Erklärung "...das war dann noch für das Gas von vor.." vielleicht als eine der abstrusesten Vergeltungsschlagerklärungen in die Weltgeschichte eingehen - als unzeitigste auf jeden Fall.

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Closed via SSO

Beitrag

"Obama bat Kongress um Zustimmung"
Somit darf das Schlachten ungehindert weiter gehen. Immerhin darf D auch weiterhin massenweise Flüchtlinge aus Syrien und anderswo aufnehmen und in ihren vom Steuerzahler finanzierten Sozialwerken integrieren. Somit leistet auch D seinen Steuergeld-Beitrag zum Konflikt in Syrien und anderen Krisenländern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 11:58 Uhr
Sonja Domberga

Wie verhindert das geplante zusätzliche Bombardement das "weitere Schlachten"?

Sind die Bombenleger-Terroristen IN Syrien noch nicht schlimm genug?
Was viele Medienartikel der letzten Tage zum Syrien-Krieg den Lesern vermitteln sollten, nämlich **das die Rebellen nur arme Farmer sind, die für Veränderung kämpfen um die brutale Diktatur Assads zu überleben und das einzige was sie wollen Demokratie ist..** glauben inzwischen zum glück nur noch die Wenigsten.

Das die Saudis die von ihnen orchestrierten Terroristen aus allen möglichen Ländern nach Syrien schicken, diese mit Waffen und Geld (und Drogen übrigens) ausrüsten, um sie als nützliche Idioten gegen die verhassten Schiiten kämpfen zu lassen, das ist guterdings den meißten (hier und anderswo) ziemlich klar.

Das die einzige friedliche Lösung der sofortige Stopp dieser Aktivitäten wäre, mögen die Kriegstreiber nicht hören.

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Sonja Domberga

Gestern lautete die Überschrifft dieses Artikels noch "Obama ist bereit"

Das Obama jetzt abwartet finde ich eine positive Entwicklung!
Als das britische Parlament neulich gegen Kriegsbeteiligung stimmte, hieß es ja treffend "Aufatmen in London".
Doch leider scheint es einige Menschen zu geben, die wohl erst erleichtert ausatmen, die erste Us-bombe auf Syrien fällt. Ich hoffe, diese werden noch lange die Luft anhalten müssen!

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 01.09.2013 11:20 Uhr

Option ala "Code Geronimo" für Syrien? US-Army im Stand by Modus - US-Kongress in Not

Obama befindet sich in einer schwierigen Lage und der US-Kongress soll nun über den Einsatz der US-Army entscheiden, obwohl Obama betonte das er das eigentlich nicht bräuchte, denn er hätte die Autorität als Commander in Chief auch ohne diesen die Army mit dem nötigen "Go" auszustatten.

Syrien ist ein Pulverfass und die ganze Region gerät in einer bedenkliche Situation und der Frieden des Nahen Ostens ist gefährdet, sollten hier voreilige Schüsse und Entschlüsse gezogen werden.

Die einzige Option die noch denkbar wäre, eine Art "Code Geronimo" für Assad, oder ein gezielter Drohnenangriff oder für die US-Marine evtl. da Zerstörer und U-Boote in der Region sind (die Navy Seals und die anderen "harten Männer und Eliteeinheiten, die für Extremkrisengebiete ausgebildet wurden und für solche Kommandos").

Der 9/11 ist nahe und erinnert die USA an das Trauma und die Gefährlichkeit die immer noch von Al Quaida ausgeht und den Verbindungen in dieser Syrienregion. Nachbarländer!!!

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Anna Weitblick

Herr Obama lässt sich nicht treiben, auch nicht von Pressemitteilungen

Vielleicht wäre mal etwas mehr an Zurückhaltung angesagt. Zurückhaltung bei spekulationen.

Wer hat denn im amerikanischen Kongresses eine Mehrheit, die "Falken" oder die Vernunft geleiteten, wie etwa Obama.

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31.08.2013, 21:42 Uhr

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